DE403104C - Hebeluebersetzung fuer Handwerkzeuge - Google Patents
Hebeluebersetzung fuer HandwerkzeugeInfo
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- DE403104C DE403104C DEP43276D DEP0043276D DE403104C DE 403104 C DE403104 C DE 403104C DE P43276 D DEP43276 D DE P43276D DE P0043276 D DEP0043276 D DE P0043276D DE 403104 C DE403104 C DE 403104C
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- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 10
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- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D29/00—Hand-held metal-shearing or metal-cutting devices
- B23D29/02—Hand-operated metal-shearing devices
- B23D29/023—Hand-operated metal-shearing devices for cutting wires
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Hebelübersetzung ;
für Handwerkzeuge, wie sie beispielsweise bei Schneid- oder Greifvorrichtungen Verwendung j
findet. Im Gegensatz zu den allgemein ge- i bräuchlichen Hebelübersetzungen sind die !
beiden Handhebel nicht unmittelbar mitein- ! ander durch ein Gelenk, sondern mittelbar
durch zwei gelenkig an den Handhebeln angreifende, im Winkel zueinander stehende
Stäbe verbunden. Durch diese Ausbildung ergibt sich ein leichtes und handliches Werkzeug,
das bei vergleichsweise geringer Länge eine große Kraftübersetzung zu erreichen gestattet.
Einige Ausführungsformen der Erfindung sind auf der Zeichnung als Beispiel veranschaulicht.
Abb. ι zeigt einen Grundriß der Vorrichtung, bei welchem die Handhebel in der Ruhe- j
lage stehen.
Abb. 2 stellt einen Grundriß mit einer Lage der Handhebel dar, wie sie sie beim
Schneiden annehmen.
Abb. 3 veranschaulicht in einem größeren Maßstabe eine Stirnansicht der Vorrichtung
in Richtung des Pfeiles A der Abb. 2.
Abb. 4 und 5 sind Grundrißbilder einer etwas geänderten Ausführungsform, während
Abb. 6 in größerem Maßstabe einen der Hebel schaubildlich darstellt, der aus U-förmig gebildetem
Metallblech hergestellt ist.
Die in der Zeichnung veranschaulichte Vorrichtung besitzt zwei Handhebel 1 und 2,
welche durch im Winkel liegende Gelenkstangen 3 und 4 gelenkig miteinander verbunden
sind. Die eine der Stangen 3, d. h. die äußere Gelenkstange, welche einen durch ein Gelenk verbundenen Ansatz oder eine Abzweigung
des Hebels 1 bildet, ist zur Bildung einer Schneidbacke verlängert und trägt eine
Schneidkante 5. Diese Schneidbacke ragt nach vorn und gegenüber dem Ende des benachbarten
Handhebels nach außen. Der Gelenkstab 5, welcher den als Schneidbacke dienenden Ansatz trägt, besitzt auf diese Weise die Form
eines Winkelhebels. Das Ende des Nachbarhebels 2, welcher mit der Schneidbacke des
Winkelhebels zusammen arbeitet, besitzt einen oder mehrere geeignete Vorsprünge, welche als
Stützpunkte und (oder) als Führungen dienen, wenn die Vorrichtung zum Schneiden benutzt
wird. Der Winkelhebel 3 ist bei 8 gelenkig mit dem mit ihm zusammen arbeitenden Schneid-
und (oder) Klemmhebel 2 verbunden. Der andere Gelenkstab 4 steht mit dem Hebel 2
durch ein Gelenk 8' in Verbindung, welches vor dem Gelenk 8 liegt, das zur Verbindung
des Winkelhebels mit dem Handhebel 2 dient.
Der Winkelhebel 3 kann mit mehreren Löchern 9 (Abb. 4) ausgerüstet werden, und
die Gelenkzapfen 8 und 9', welche den Winkelhebel 3 mit den benachbarten Handhebeln 2
und i verbinden, können herausnehmbar eingerichtet werden, um sie in eines der Löcher 9
einzuführen und so den Winkelhebel 3 gegenüber dem Schneid- und (oder) Klemmhebel 2
einstellen zu können. Löcher 10 können gleichfalls in einem der Hebel 1 und 2 oder auch
in beiden Hebeln angeordnet sein, um die Vorrichtung einzustellen und dem Gebrauchszweck
anpassen zu können.
to Erforderlichenfalls kann der Hebel 1 (vgl. Abb. 4), welcher den Winkelhebel trägt, eine
Anzahl Löcher 12 besitzen, so daß das Ende 13 der Verbindungsstange 4 innerhalb der mit
Löchern besetzten Strecke in irgendeine zweckmäßige Lage gebracht und auf einer beliebigen
Länge des nicht zum Schneiden bzw. Greifen dienenden Hebels eingestellt werden. Der
Hebel 1 kann einen geeigneten Ansatz 14 tragen, um das Eindringen der Schneidbackenspitze
in den Blech- 0. dgl. Behälter zu erleichtern und das Zerschneiden einzuleiten. In den Abb. 1 bis 5 einschließlich dargestellten
Ausführungsformen sind die Handhebel 1 und 2 aus doppelten Blechstreifen hergestellt, die ;
beispielsweise durch Niete oder in anderer j geeigneter Weise miteinander verbunden sind.
Der Gelenkstab 4 ist gleichfalls aus doppelten Blechstreifen hergestellt und der Winkelhebel
zwischen die beiden Streifen hindurchgesteckt. Hierbei sind die Streifen des Gelenkstabes 4
an ihren Enden gelenkig mit den beiden Hebeln 1 und 2 verbunden.
Erforderlichenfalls kann der Schneid- und j (oder) Klemmhebel 2 und auch der nicht zum |
Schneiden dienende Hebel 1 aus U förmig gebogenem Metallblech angefertigt werden, wie
dies in Abb. 6 veranschaulicht ist. Die Verbindungsstange 4, welche gleichfalls aus derartigem
Blech besteht, sowie der Winkelhebel 3 können dazwischen angebracht werden. Das |
vordere Ende des Schneid- und (oder) Klemmhebels 2 ist zweckmäßig an beiden Schmalseiten
offen, wie dies bei 15 und auch am hinteren Ende bei 16 veranschaulicht ist, um
die Bewegung des Winkelhebels zu ermöglichen. Diese Bewegung kann durch Anschläge 8' und
17 begrenzt werden, die am vorderen Ende j der Hebel 2 und 1 angebracht sind, und zwar )
bilden diese Anschläge bei der dargestellten | Ausführungsform zugleich die Gelenkzapfen j
der Verbindungsstangen 4 und der Hebel 1 ' bzw. 2. 1
Wenn die VerwendungdesWerkzeuges als Greif- j
vorrichtung gefordert wird, beispielsweise als j eine Vorrichtung zum Festhalten von Muttern j
oder anderen vieleckigen Körpern, so kann die Kante des Winkelhebels, welche vorher als
' Schneidkante ausgebildet war, und die mit ! ihr zusammen arbeitende benachbarte Kante
des Handhebels mit einem geeignet ausgebildeten Einschnitt versehen sein, welcher ebene
oder gezahnte Flächen besitzt, wie dies bei und 20 der Abb. 5 veranschaulicht ist, so
daß die Mutter oder ein sonstiger vieleckiger Körper gut gepackt werden kann. Gegebenenfalls
können auch mehrere dei artige Einschnitte vorgesehen sein, um Gegenstände verschiedener
Abmessungen ohne weiteres festhalten zu können.
Bei allen Ausführungsformen werden die Handhebel entgegen der Wirkung einer Feder 21
bewegt, welche an ihren Enden mit den beiden Handhebeln in Verbindung steht.
Wird die im vorstehenden beschriebene Vorrichtung aus zwei oder einem in U-Form umgebogenen
miteinander verbundenen Metallstreifen hergestellt und zum Zerschneiden verwendet,
so bewirkt sie dieses Zerschneiden von Blech- u. dgl. Behältern in der Weise, daß
sich die zerschnittene Kante nach außen biegt oder durch die Schneidwirkung nach außen
gebogen wird, wodurch verhindert wird, daß Blech- und andere Teile des zerschnittenen
Materials in den Behälter fallen.
Claims (3)
1. Hebelübersetzung für Handwerkzeuge, wie z.B. für Schneid- oder Greif vorrichtungen,
dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Handhebel (r, 2) durch zwei gelenkig an den
Handhebeln angreifende, im Winkel zueinander stehende Stäbe (3, 4) verbunden sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der die Handhebel
verbindenden Gelenkstäbe (3), der an der Spitze des einen Handhebels (1)
seinen einen und an einem näher an den Handgriffen liegenden Punkt (8) seinen zweiten Drehpunkt mit dem anderen Handhebel
(2) besitzt, winkelförmig ist und mit diesem zweiten Handhebel (2) zusammen in an sich bekannter Weise das Schneidoder
Greifmaul bildet, während der Gelenkpunkt (17) des zweiten Gelenkstabes (4)
an dem nicht schneidenden Handhebel (1) dem Handgriff näher Hegt als der Gelenkpunkt
(8) an dem schneidenden Handhebel (2).
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Handhebel
aus doppelten Metallblechstreifen hergestellt ist, die durch Niete o. dgl. miteinander
verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB403104X | 1921-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE403104C true DE403104C (de) | 1924-09-23 |
Family
ID=10414264
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP43276D Expired DE403104C (de) | 1921-06-01 | 1921-11-30 | Hebeluebersetzung fuer Handwerkzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE403104C (de) |
-
1921
- 1921-11-30 DE DEP43276D patent/DE403104C/de not_active Expired
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