DE4028158A1 - Kupplung - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kupplung der im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 genannten Art.
Eine derartige Kupplung ist beispielsweise aus der GB-PS 20 23
250 bekannt. Im Fall dieser bekannten Kupplung wird eine Welle
oder Achse mit einer Nabe mit Hilfe eines in Radialrichtung nach
innen und nach außen ausdehnbaren zylindrischen Kupplungsteils
gekuppelt, wobei sichergestellt wird, daß die Kupplung eine
größere Kupplungskraft zwischen sich selbst und der Nabe als
zwischen sich selbst und der Welle ausübt, unter anderem
dadurch, daß eine Zwischenhülse zwischen der Außenseite der
Welle und der Innenseite des Kupplungsteils befestigt wird. Im
Fall einer Überlast dreht sich die Welle daher gegenüber der
Kupplung und der darauf befestigten Nabe, woraufhin ein
Druckentlastungsventil, das zwischen der Welle und der Kupplung
wirksam ist, ausgelöst wird und bewirkt, daß sich die Nabe, die
Kupplung und die Welle voneinander trennen.
Bei manchen Kraftübertragungssystemen treten Drehmomentspitzen
von sehr kurzer Dauer auf, beispielsweise mit einer Dauer, die
typischerweise in der Größenordnung von 1 bis 100 ms liegt.
Typische Maschinen, die derartige Kraftübertragungssysteme
aufweisen, sind durch Windkraft angetriebene elektrische
Generatoren, Dieselmotoren und Gasturbinen. Es gibt zwei Gründe
für das Auftreten von extrem hohen Drehmomentspitzen mit kurzer
Dauer bei derartigen Maschinen. Einer dieser Gründe ist das
Auftreten von Kurzschlüssen in dem elektrischen System und der
andere resultiert aus einer fehlenden Gleichphasigkeit an einem
elektrischen Netz. Andere Betriebsarten, bei denen derartige
hohe Drehmomentspitzen auftreten können, ergeben sich aus der
Verwendung von frequenzgesteuerten Asynchronmotoren zur
Erzielung von Hochleistungsausgängen beispielsweise zum Antrieb
von Hochgeschwindigkeitslokomotiven und Walzstraßen.
Die derzeit verwendeten Techniken zur Beseitigung von Problemen,
die sich aus hohen Drehmomenten mit kurzer Dauer ergeben
(Drehmomente, die dem Zehnfachen des normalen Drehmomentes
entsprechen, sind üblich) umfassen:
- 1. Überdimensionieren des Kraftübertragungssystems, so daß das System in der Lage ist, die Drehmomentspitzen zu verarbeiten. Der Nachteil dieser Lösung besteht jedoch darin, daß die Überdimensionierung aufwendig ist und zu einem System mit unnötig hohem Gewicht führt.
- 2. Die Verwendung von Scherstift-Kupplungen oder ähnlichen Einrichtungen. Die Nachteile bestehen darin, daß es erforderlich ist, die Kupplung manuell wieder in Betrieb zu setzen, was zu unproduktiven Stillstandszeiten führt, die sehr aufwendig sein können, insbesondere im Fall von unbedienten Systemen.
- 3. Die Verwendung von Reibungskupplungen von Scheibentyp. Der Nachteil besteht hierbei darin, daß sehr große Kupplungsdurchmesser erforderlich sind, mit der sich daraus ergebenden großen Schwungradmasse, so daß in der Mehrzahl der Fälle diese Art von Lösung unpraktisch ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
neuartige und vorteilhafte Kupplung der eingangs genannten Art
zu schaffen, die das Problem der hohen Drehmomentspitzen mit
kurzer Dauer der vorstehend beschriebenen Art beseitigt, wobei
auch die vorstehend beschriebenen Nachteile zumindestens im
wesentlichen beseitigt sind.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Kupplung der eingangs
genannten Art durch die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Kupplung rutscht
die Kupplung im Fall einer Überlastung in dem Kupplungsbereich,
in dem das das Rutschen der Kupplung hervorrufende Drehmoment
seinen niedrigsten Wert hat, d.h. zwischen dem Kupplungsteil
und dem zweiten Teil. Im Fall von kurzen Überlastungen der Art,
die bei den hier angesprochenen Anwendungen auftreten, rutscht
die Kupplung lediglich über einen Bruchteil einer Umdrehung
oder in ausgesprochen seltenen Fällen über eine oder zwei
Umdrehungen, was die Kupplung aushalten kann, ohne daß eine
Betätigung der Druckentlastungseinrichtung auftritt. Im Fall
einer Überlast mit langer Dauer, die beispielsweise durch einen
Lagerschaden hervorgerufen wird, rutscht die Kupplung jedoch
über mehrere Umdrehungen, und als Ergebnis des relativ hohen
Druckes, der bei Kupplungen dieser Art verwendet wird, werden
sehr schnell hohe Temperaturen in dem Bereich zwischen dem
Kupplungsteil und dem zweiten Teil als Ergebnis der Reibung
erzeugt, mit der daraus folgenden Neigung des zweiten Teils,
sich mit dem Kupplungsteil zu verschweißen oder an diesem zu
fressen. Als Ergebnis wird ein höheres Drehmoment über die
Kupplung übertragen, wobei dieses höhere Drehmoment die
Kupplungskraft übersteigt, die zwischen dem Kupplungsteil und
dem damit gekoppelten ersten Teil wirkt, so daß das
Kupplungsteil und das erste Teil eine Relativdrehung zueinander
ausführen und die Druckentlastungseinrichtung auslösen. Das
Auslösen der Druckentlastungseinrichtung kann zu Schäden an der
Kupplung und an dem zweiten Teil führen. Obwohl die
Notwendigkeit einer Aktivierung der Druckentlastungseinrichtung
im Fall der vorstehend genannten Anwendungsfälle äußerst selten
ist (beispielsweise einmal in 50 oder 100 Jahren) ist diese
Gefahr im Hinblick auf die Risikoanalyse immer noch ausreichend
hoch, um die Einfügung der zusätzlichen Sicherheitsfunktion zu
rechtfertigen, die durch die Möglichkeit der Auslösung der
Sicherheits-Entlastungseinrichtung geschaffen wird, insbesondere
im Hinblick auf die hohen Kosten der betreffenden Systeme.
Die erfindungsgemäße Kupplung ergibt im Vergleich mit bekannten
Lösungen zur Bewältigung von hohen Dehmomentspitzen einen oder
mehrere der folgenden Vorteile:
- 1. Eine sehr kompakte Konstruktion, die es ermöglicht, daß die erfindungsgemäße Kupplung bei allen Arten von Anwendungen verwendet werden kann.
- 2. Die Kupplung muß normalerweise nicht wieder in Betrieb gesetzt werden, nachdem ein Rutschen aufgetreten ist (die Notwendigkeit einer Wiedereinschaltung der Kupplung beträgt weniger als 1% der Fälle, die auftreten).
- 3. Die Kupplung erfordert ein Minimum an Wartungsarbeit.
Der erforderliche Unterschied in der Kupplungskraft zwischen
dem Kupplungsteil und dem ersten Teil einerseits und dem
Kupplungsteil und dem zweiten Teil andererseits kann in
irgendeiner geeigneten Weise erzielt werden, wobei verschiedene
geeignete Verfahren in den Unteransprüchen angegeben sind und
diese Verfahren einzeln oder in Kombination anwendbar sind.
Um die Gefahr einer Beschädigung des Kupplungsteils und des
zweiten Teils als Ergebnis eines Rutschens zwischen diesem Teil
und dem genannten Teil bei Auftreten von hohen Drehmomentspitzen
mit kurzer Dauer so gering wie möglich zu halten, ist die
Berührungsoberfläche zwischen dem Kupplungsteil und dem zweiten
Teil vorzugsweise geschmiert.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
der Zeichnungen noch näher erläutert.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen bruchstückhafte Axialschnittansichten
einer ersten, zweiten, dritten und vierten Ausführungsform der
Kupplung. Identische Bezugsziffern weisen in den verschiedenen
Figuren die gleiche Bedeutung auf.
In Fig. 1 bezeichnet die Bezugsziffer 10 allgemein eine
Ausführungsform der Kupplung, die zum Kuppeln eines ersten Teils
10 in der Form einer Welle oder Achse mit einem hohlen zweiten
Teil 12 in der Form einer Nabe bestimmt ist. Die Kupplung 10
wird in Axialrichtung auf der Welle 11 zwischen einem auf dieser
Welle befestigten Ring 13 und einer kreisförmigen Platte 14
festgehalten, die an einem Ende dieser Welle befestigt ist. Die
Kupplung 10 schließt ein zylindrisches Kupplungsteil 15 ein, in
dem eine geschlossene zylindrische und langgestreckte
Druckmittelkammer 16 angeordnet ist, die in Radialrichtung nach
außen und nach innen durch zwei relativ dünnwandige
hülsenförmige Teile 17 und 18 des Kupplungsteils 15 gebildet
ist. Lager 19, die vorzugsweise in ein Schmiermittel
enthaltenden Räumen befestigt sind, sind zwischen der Welle 11
und der Kupplung 10 befestigt, wobei ein Austritt des
Schmiermittels durch Dichtungen 20 verhindert wird. Ein in der
Platte 14 ausgebildeter Verbindungskanal 21 ermöglicht das
Strömen des Schmiermittels zu einen zylindrischen Spalt 22
zwischen dem Kupplungsteil 15 und der Nabe 12.
Das zylindrische Kupplungsteil 15 weist einen verdickten Endteil
23 auf, in dem eine Einrichtung 24 zur Zuführung des
Druckmittels, beispielsweise Öl, an die Kammer 16 angeordnet
ist. Die Einrichtung 24 schließt ein Bruchrohr 25 ein, das beim
Brechen oder Durchlochen die Kammer 16 in Verbindung mit der
Umgebung der Kupplung bringt. Ein starr an der Welle 11
befestigter Ring 26 trägt einen Arm 27 mit einem gegabelten
Ende, mit dem der Arm mit dem Rohr 25 in Eingriff kommt und
dieses durchbricht oder durchlocht, wenn eine Relativdrehung
zwischen der Welle 11 und der Kupplung 10 auftritt. Wenn das
Druckmittel unter hohem Druck in die Kammer 16 eingeleitet wird,
so dehnt sich das Kupplungsteil 15 in Radialrichtung nach außen
und nach innen über eine elastische Verformung der
hülsenförmigen Teile 17 und 18 aus, so daß die Welle 11 mit der
Nabe 12 über das Kupplungsteil 15 gekoppelt wird. Die Wandstärke
des hülsenförmigen Teils 17 ist um soviel größer als die
Wandstärke des Teils 18, daß bei Vorherrschen eines vorgegebenen
Druckes in der Kammer 16 die Nabe 12 mit dem Kupplungsteil 15
mit einer gewünschten Kupplungskraft gekoppelt wird, die um ein
gewünschtes Ausmaß kleiner ist als die Kupplungskraft, die
gleichzeitig zwischen dem Kupplungsteil 15 und der Welle 11
erzielt wird. Entsprechend setzt die Drehung der Nabe 12
gegenüber dem Kupplungsteil 15 ein erstes vorgegebenes
Drehmoment voraus, das kleiner als ein zweites vorgegebenes
Drehmoment ist, das erforderlich ist, damit sich die Welle 11
gegenüber dem Kupplungsteil 15 dreht.
Entsprechend bewirkt eine Drehung der Welle 11 gegenüber dem
Kupplungsteil 15 ein Auslösen der Druckentlastungseinrichtung,
die durch das Bruchrohr 25, den Ring 26 und den Arm 27 gebildet
ist, um auf diese Weise die Kupplungskraft aufzuheben, die
durch das Druckmittel in der Kammer 16 erzeugt wird, und um es
der Kupplung 10 zu ermöglichen, sich frei auf der Welle 11 zu
drehen, wobei die Kupplung auf den Lagern 19 gelagert ist. Es
ist verständlich, daß das oben genannte erste Drehmoment kleiner
als der Wert der auftretenden hohen Drehmomentspitzen mit kurzer
Dauer ist. Wenn der Wert des ersten und des zweiten Drehmomentes
über eine längere Dauer überschritten wird, so setzt sich die
Nabe 12 auf dem Kupplungsteil 15 fest und verdreht das
Kupplungsteil 15 und die Welle 11 gegeneinander, so daß die
Druckentlastungseinrichtung 25 bis 27 aktiviert wird.
Im Fall der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die zwischen der
Welle 11′ und der Nabe 12′ wirkende Kupplung 10 zwischen einer
Schulter 28 auf der Welle 11′ und der Platte 14 festgelegt. Der
hülsenförmige Teil 17 ist bei dieser Ausführungsform wesentlich
dünner als der hülsenförmige Teil 18, so daß die Kupplungskraft
zwischen dem Kupplungsteil 15 und der Nabe 12′ größer als die
Kupplungskraft zwischen dem Kupplungsteil 15 und der Welle 11′
ist, wenn ein Druckmittel in die Druckkammer 16 eingeleitet ist.
Die Lager 19 sind zwischen dem Kupplungsteil 15 und der Nabe 12′
angeordnet. Die Nabe trägt den Ring 26 und den Arm 27 der
Druckentlastungseinrichtung 25 bis 27. Auf diese Weise kann sich
im Fall eines niedrigen Drehmomentes die Welle 11′ gegenüber
dem Kupplungsteil 15 drehen während im Fall eines hohen
Drehmomentes die Welle 11′ mit dem Kupplungsteil 19 verschweißt
wird oder sich auf diesem festfrißt, so daß das Kupplungsteil 15
dann gegenüber der Nabe 12′ gedreht wird, was zu einem
Auslösen der Druckentlastungseinrichtung 25 bis 27 führt, so
daß die von der Nabe 12′ getragenen Lager 19 sich frei auf dem
Kupplungsteil 15 drehen können.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform der
Kupplungsanordnung stimmt mit der in Fig. 1 gezeigten
Kupplungsanordnung mit der Ausnahme überein, daß die
hülsenförmigen Teile 17 und 18 jeweils Begrenzungswände von
jeweiligen Druckmittelkammern 16′ bzw. 16 bilden, die jeweils
zugehörige Druckmittel-Zuführeinrichtungen 24′ bzw. 24
aufweisen. Eine Begrenzungswand, die beiden Druckmittelkammern
16, 16′ gemeinsam ist, ist mit 29 bezeichnet. Die Drücke in den
beiden Kammern 16′ und 16 sind so ausgebildet, daß die
Kupplungskraft, die zwischen der Nabe 12 und dem Kupplungsteil
15 wirkt, kleiner ist als die Kupplungskraft, die zwischen der
Welle 11 und dem Kupplungsteil 15 wirkt, und lediglich die
Druckmittel-Zufuhreinrichtung 24 ist so ausgebildet, daß sie
mit einer Druckentlastungseinrichtung 25 bis 27 zusammenwirkt.
Die in Fig. 4 gezeigte Ausführungsform der Kupplungsanordnung
stimmt mit der in Fig. 1 dargestellten Anordnung mit der
Ausnahme überein, daß das Kupplungsteil 15 auf die Welle und
die Nabe 12 über Zwischenelemente 30 und 31 wirkt. Bei der
dargestellten Ausführungsform sind diese Zwischenelemente durch
die beiden Schenkel eines einzigen einen U-Querschnitt
aufweisenden ringförmigen Elementes 32 gebildet, das von der
Welle 11 zusammen mit der Kupplung 10 über die Lager 19
gehaltert wird. Diese Anordnung der dargestellten
Zwischenelement-Konstruktion vermeidet die Gefahr von Schäden an
dem Kupplungsteil 15 und der Welle 11 im Fall des Auslösens der
Kupplung 10.
Es ist versändlich, daß die Erfindung nicht auf die vorstehend
beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen beschränkt ist
und daß Modifikationen und Änderungen innerhalb des Rahmens des
erfindungsgemäßen Grundgedankens ausgeführt werden können, wie
er in den folgenden Ansprüchen angegeben ist.
Claims (5)
1. Eine Kupplung zum Kuppeln von zwei zueinander koaxialen
drehbaren Teilen (11, 12; 11′, 12′) beispielsweise einer Welle
und einer Nabe, miteinander, mit einem im wesentlichen
zylindrischen Kupplungsteil (15), das zwischen den miteinander
zu kuppelnden Teilen anzuordnen ist und das in Radialrichtung
sowohl nach außen als auch nach innen ausdehnbar ist, um auf die
Teile (11, 12; 11′, 12′) eine Kupplungskraft über die
Zwischenschaltung des Kupplungsteils (15) und wahlweise durch
die Zwischenschaltung von Zwischenteilen (30, 31) auszuüben,
wobei das Kupplungsteil eine Druckkammer (16, 16′) enthält, die
sich entlang des Kupplungsteils erstreckt und mit einem
Druckstömungsmittel gespeist wird, um die Ausdehnung des
Kupplungsteils (15) zu bewirken, und die mit einer
Druckentlastungseinrichtung (25-27) versehen ist, die bei einer
Relativdrehung der Teile ausgelöst wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsteil
(15) so ausgebildet ist, daß es eine größere Kupplungskraft auf
ein erstes (11; 12′) der Teile als auf ein zweites (12; 11′) der
Teile ausübt, und daß die Druckentlastungseinrichtung (25-27)
so ausgebildet ist, daß sie bei einer Relativdrehung zwischen
dem ersten Teil (11; 12′) und dem Kupplungsteil (15) ausgelöst
wird, jedoch eine Drehung zwischen dem zweiten Teil (12; 11′)
und dem Kupplungsteil ermöglicht.
2. Kupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die kupplungsaktive
Anlagefläche des Kupplungsteils (15) mit dem ersten Teil (11)
größer als die kupplungsaktive Anlagefläche des Kupplungsteils
mit dem zweiten Teil (12) ist.
3. Kupplung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß im nicht
ausgedehnten Zustand des Kupplungsteils (15) der radiale Abstand
zwischen diesem Kupplungsteil und dem ersten Teil (11; 12′)
kleiner als der radiale Abstand zwischen dem Kupplungsteil und
dem zweiten Teil (12; 11′) ist.
4. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß von den relativ
dünnwandigen äußeren und inneren hülsenförmigen Teilen (17, 18)
des Kupplungsteils, die unter der Wirkung des
Druckströmungsmittels in Radialrichtung nach außen bzw. nach
innen in Kupplungsberührung mit den ersten und zweiten Teilen
(11, 12) verformbar sind, das hülsenförmige Teil (18), das auf
das erste Teil (11) gerichtet ist, eine geringere Wandstärke
als das hülsenförmige Teil (17) aufweist, das auf das zweite
Teil (12) gerichtet ist.
5. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß von den äußeren und
inneren relativ dünnwandigen hülsenförmigen Teilen (17, 18) des
Kupplungsteils, die unter der Wirkung des Druckströmungsmittels
in Radialrichtung nach außen bzw. nach innen in
Kupplungsberührung mit den ersten und zweiten Teilen (11, 12)
verformbar sind und jeweils eine radial äußere und eine radial
innere Begrenzungswand einer jeweiligen Druckkammer (16′, 16)
bilden, die mit dem Druckstömungsmittel gefüllt sind, lediglich
die Druckkammer (16), die eine Begrenzungswand aufweist, die in
Berührung mit dem ersten Teil (11) verformbar ist, mit einer
Druckentlastungseinrichtung (25, 27) versehen ist, die bei einer
Relativdrehung zwischen dem ersten Teil und dem Kupplungsteil
(15) ausgelöst wird.
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