DE402156C - Kniehebelantrieb, vorzugsweise fuer Matrizenpraegepressen - Google Patents

Kniehebelantrieb, vorzugsweise fuer Matrizenpraegepressen

Info

Publication number
DE402156C
DE402156C DEV18423D DEV0018423D DE402156C DE 402156 C DE402156 C DE 402156C DE V18423 D DEV18423 D DE V18423D DE V0018423 D DEV0018423 D DE V0018423D DE 402156 C DE402156 C DE 402156C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever drive
toggle lever
bolt
knee lever
die stamping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV18423D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
Original Assignee
Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vogtlaendische Maschinenfabrik AG filed Critical Vogtlaendische Maschinenfabrik AG
Priority to DEV18423D priority Critical patent/DE402156C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE402156C publication Critical patent/DE402156C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41DAPPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
    • B41D1/00Preparing or treating stereotype matrices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Kniehebelantrieb, vorzugsweise für matrizenprägepressen. Zum Prägen von Matrizen sind sehr hohe Druckkräfte notwendig, die von dem Prägetisch eineF Matrizenprägepresse gegen die Kopfplatte derselben ausgeübt «-erden müssen. E s ist bekannt, den erforderlichen Druck durch Kniehebeltriebe zu verwirklichen, was jedoch die Schwierigkeit bietet, daß der Flächendruck auf die Gelenkbolzen sehr groß wird. Infolgedessen sind besondere Einrichtungen notwendig, um die Druckstellen in zuverlässiger Weise unter Schmierung zu halten, wofür Staufferfett in üblicher Weise verwendet werden soll. Eine Drucköleinrichtung ist dafür nicht angebracht, weil die Presse nur absatzweise mit größeren Pausen arbeitet und das Drucköl an und für sich auch nicht die Gewähr bietet, daß es unter den obwaltenden Umständen gerade an diejenigen Stellen gelangt, die am dringendsten der Schmierung bedürfen.
  • Um die geschilderte Schwierigkeit zu überwinden, sollen erfindungsgemäß die gefährdeten Gelenkbolzen der beiden Kniehebeltriebe bei jedem Arbeitsspiel der Prägepresse selbsttätig durch ein zusätzliches Schaltgetriebe um einen kleinen Winkel weitergedreht werden, so daß denjenigen Stellen, die am höchsten beansprucht sind, das Schmiermittel gewissermaßen zwangläufig durch den Bolzen selbst zugeführt wird. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. z veranschaulicht die Seitenansicht eines Kniehebeltriebes und Abb.2 einen Längsschnitt nach Linie A-A in Abb. z. Abb. 3 und 4 zeigen verschiedene Arbeitsstellungen des Kniehebeltriebes.
  • In dem Maschinengestell r ist die mehrfach gekröpfte Stützwelle 2 gelagert. Diese hat mehrere konzentrisch zu ihrer Längsachse abgedrehte Stützflächen 2', mit denen sie auf den im Maschinengestell r vorgesehenen Stützlagern ruht. Zwischen diesen Teilen 2' sind exzentrisch abgedrehte Wellenteile 2" vorgesehen, auf denen die Stelzschienen 3 aufliegen, so daß gewissermaßen die Exzentrizität der Wellenstücke 2" einerseits und die Stelzschienen 3 anderseits den Kniehebeltrieb bilden. Zur Betätigung desselben ist auf das eine Ende der Stützwelle 2 eine Kurbel 4 fest aufgekeilt, die auf irgendeine Weise von der Antriebswelle der Prägepresse aus hin und her geschwenkt wird. Die Stelzschiene 3 überträgt die Druckkraft nicht unmittelbar auf die zu verstellende Tischplatte 5 der Prägepresse. Diese hat vielmehr ebenso wie das obere Ende der Stelzschiene 3 eine Lagerschale, in welche ein Lagerbolzen 6 eingelegt ist. Da dieser nicht zwangläufig durch die Wirkung des Kniehebeltriebes gedreht wird, sondern nur kraftschlüssig bei den geringen Schwenkbewegungen der Stelzschiene 3 bald von dieser mitgenommen wird, bald unbeweglich in der Lagerpfanne der Tischplatte 5 liegenbleibt, so besteht die Gefahr, daß er sich an einem der beiden Teile festfri$t und dadurch womöglich an dem anderen Teil die Schmierung versagt.
  • Um diese Gefahr zu beseitigen und den Lagerbolzen 6 in zuverlässiger Weise unter Schmierung zu halten, wird ihm erfindungsgemäß eine zwangläufige Drehung bei jedem Arbeitsspiel der Prägepresse erteilt.
  • Zu diesem Zweck ist auf dem einen Ende des Bolzens 6 ein Schaltrad 7 fest aufgekeilt und außerdem ein Lagerschild 8 verschwenkbar aufgesteckt. Letzteres trägt einen Bolzen 9, bei dem die am einen Ende mit einem Schaltzahn i o versehene Schaltklinke i i aufgesteckt ist. An dem anderen Ende der Schaltklinke ist an dem Bolzen 12 ein Arm 13 angelenkt, dessen freies Ende bei dem Bolzen 1.4 an dem Schild 15 angreift. Letzteres ist an der Seitenfläche des Exzenters 2" der Stützwelle 2, befestigt und nimmt an den Schwenkbewegungen der Welle 2 teil. Durch eine Feder 16 wird im übrigen das die Schaltklinke io, i i tragende Schild 8 derart verdreht, daß es sich gemäß Abb. i an den Anschlagzapfen 17 anzulegen sucht und jedenfalls bei einer Verschwenkung der Stützwelle 2 erst dann durch Vermittlung der Arme 13 und i i mitgenommen wird, wenn der Schaltzahn io in das Schaltrad 7 eingelegt ist.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ergibt sich aus Folgendem: Wenn bei einer Verschwenkung der Kurbel 4 und der mit ihr starr verbundenen Stützwelle 2, deren Exzenterteil 2" seitlich ausschwingt und damit die Stelzschiene 3 um den Lagerbolzen 6 verschwenkt, wird die Tischplatte 5 entweder gehoben oder gesenkt. Gleichzeitig wird der durch das Schild 15 mit dem Exzenterteil 2" verbundene Bolzen 14 derart seitlich bewegt, daß er aus der in Abb. i dargestellten Lage zunächst in die aus Abb.3 ersichtliche Stellung gelangt, so daß die Schaltklinke i i unter dem Einfluß des Armes 13 um den am Schild 8 vorgesehenen Drehzapfen 9 gedreht und der Zahn io zum Eingriff in das Schaltrad 7 gebracht wird. Dieser erste Teil des Schaltvorganges hat als Leerlauf des zusätzlichen Schaltgetriebes den Zweck, die Drehung des Bolzens 6 erst dann bewirken zu lassen, wenn der Tisch sicher von der Kopfplatte abgehoben und in eine hinreichend tiefe Stellung gelangt ist.
  • Sobald dies geschehen ist, werden bei einer weiteren Verschwenkung der Welle 2, durch die der Bolzen 14 etwa in die aus Abb. 4 ersichtliche Lage gelangt, die Teile i 1, 8, 7 mitgenommen, welche durch den Eingriff der Schaltklinke i i in das Schaltrad 7 miteinandergekuppelt sind. Dementsprechend wird auch der Bolzen 6 gedreht, wobei das durch die Schmiernuten 18 und i9 ihm zugeführte Schmiermittel in der Drehrichtung desselben mitgeführt wird. Die genannten Schmiernuten können infolgedessen in der Nähe derjenigen Kante einer jeden Lagerschale angeordnet werden, auf die sich die Außenfläche des Lagerbolzens 6 bei dessen zwangläufiger Weiterschaltung zudreht. Das bietet den weiteren Vorteil, daß die den höchsten Lagerdruck aufnehmenden Flächenteile der Lagerschalenmitte durch Schmiernuten nicht verletzt zu werden brauchen.
  • Beim Hochgehen des. Tisches wird in umgekehrter Reihenfolge, als es vorstehend geschildert ist, zuerst das Schild 8 zur Anlage an den Bolzen 17 gebracht und dann die Schaltklinke i i von dem Schaltrad 7 abgehoben.
  • Statt des oben .erläuterten Getriebes kann auch irgendein anderes zum Weiterschalten des Bolzens 6 benutzt werden. insbesondere könnte hierfür eine Kurvenführung in Anwendung gebracht werden.

Claims (3)

  1. PATENT-AIr sPRÜcHE: i. Kniehebeltrieb, vorzugsweise für Matrizenprägepressen, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkbolzen (6) durch ein zusätzliches Schaltgetriebe (7, 11, 13) bei jedem Arbeitsspiel der Matrizenprägepresse weitergeschaltet wird.
  2. 2. Kniehebeltrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf dem zu drehenden Bolzen (6) befestigtes Schaltrad (7) mit einer Schaltklinke (i i) zusammenarbeitet; die mit einem zwangläufig bewegten Maschinenteil (2") in Verbindung steht.
  3. 3. Kniehebeltrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das zusätzliche Schaltgetriebe (7, 11, 13) während der Druckstellung des Kniehebeltriebes im Leergang arbeitet und nur bei tiefstehendem Pressentisch eine Schaltbewegung ausführt.
DEV18423D 1923-06-20 1923-06-20 Kniehebelantrieb, vorzugsweise fuer Matrizenpraegepressen Expired DE402156C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV18423D DE402156C (de) 1923-06-20 1923-06-20 Kniehebelantrieb, vorzugsweise fuer Matrizenpraegepressen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV18423D DE402156C (de) 1923-06-20 1923-06-20 Kniehebelantrieb, vorzugsweise fuer Matrizenpraegepressen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE402156C true DE402156C (de) 1924-09-12

Family

ID=7577094

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV18423D Expired DE402156C (de) 1923-06-20 1923-06-20 Kniehebelantrieb, vorzugsweise fuer Matrizenpraegepressen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE402156C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE402156C (de) Kniehebelantrieb, vorzugsweise fuer Matrizenpraegepressen
DE1627684B1 (de) Ausstosserantrieb an Pressen, insbesondere Kaltfliesspressen für die Herstellung von im Verhältnis zum Durchmesser langen Werkstücken
DE1527465B2 (de) Doppeldruck-Bolzenpresse
DE1942411B2 (de) Verfahren und Werkzeug zum Verbinden von Blechen durch Stanznocken
EP0635320B1 (de) Blechhalter für einfachwirkende Pressen, insbesondere für mechanische Pressen und Transferpressen
DE446953C (de) Mechanisches Kraftuebertragungsgetriebe
DE1947087C3 (de) Sicherheitsvorrichtung mit zwei Betätigungseinrichtungen
CH680056A5 (de)
DE2751019B2 (de) Korkenkompressionsvorrichtung für Verkorkungsmaschinen von Flaschen o.dgl
DE720988C (de) Vorrichtung zum Pressen, Praegen, Ziehen, Formen u. dgl. von Gegenstaenden aus Pappe, Karton, insbesondere Frucht- oder Fleischschaelchen aus Fasermaterial
DE495441C (de) Kniehebelpresse
DE2526040A1 (de) Anordnung bei bearbeitungsmaschinen
DE473870C (de) Handschneidemaschine
DE2927503C3 (de) Antrieb für mechanische Pressen
DE326085C (de) Ziehpresse mit gemeinsamem Antrieb des Ziehstempels und des Werkzeughalters von der Kurbelwelle aus
DE973262C (de) Kniehebelpresse
DE528363C (de) Schnellpresse mit heb- und senkbarem Schriftfundament
DE1452732A1 (de) Vorrichtung zum maschinellen Herstellen von Blechdosen
DE976667C (de) Kniehebelpresse mit einem Kniehebelsystem, bei dem sich der Systemaufhaengepunkt demSystemfestpunkt waehrend des Arbeitshubes naehert
DE291934C (de)
DE414373C (de) Presse, Schere o. dgl. mit zwei gleichzeitig gegeneinander bewegten Werkzeugen
WO1983003069A1 (fr) Machine d'usinage de vilebrequins
DE966272C (de) Kerbzange zum Verbinden elektrischer Leitungsseile mittels eines Kerbverbinders
DE512032C (de) Vorrichtung zum Heben und Senken des Druckzylinders bei Haltzylinderschnellpressen
DE2937790C2 (de) Vorrichtung zum Einspannen eines Werkstücks