DE40191C - Neuerung an Maschinen mit drei rohrenden Kolben - Google Patents
Neuerung an Maschinen mit drei rohrenden KolbenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B17/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by use of uniflow principle
- F01B17/02—Engines
- F01B17/04—Steam engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B2170/00—Steam engines, e.g. for locomotives or ships
- F01B2170/04—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0405—To-be-deleted with administrative transfer to parent group
- F01B2170/0482—To-be-deleted with administrative transfer to parent group with toroidal cylinder space
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Der vorliegende, durch Dampf oder Wasser zu betreibende Motor eignet sich bei Benutzung
hochgespannter Dämpfe besonders zum directen Betriebe elektrischer Dynamomaschinen. Die
Maschine kann ferner auch als Wassermesser und, falls dieselbe von einem anderen Motor
aus in Thätigkeit gesetzt wird, auch als Wasserpumpe Anwendung finden.
Auf beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht Fig. ι eine obere Ansicht der Maschine; Fig. 2
ist ein verticaler Längsschnitt durch dieselbe; Fig. 3 zeigt das Innere des Ringcylinders mit
den drei Kolben; Fig. 4 veranschaulicht die verschiedenen Wege der Kolben während verschiedener
Perioden ihrer Rotation; Fig. 5, 6, 7 und 8 zeigen einzelne Stellungen der Kolben
während mehrerer Perioden der Rotation.
Der Ringcylinder A der Maschine ist aus zwei am inneren Ringumfang sich nicht völlig
schliefsenden Schalen A1 und A2 zusammengesetzt,
von denen die letztere gleich mit einem Fufs a3 gegossen ist, welcher zur Befestigung
der Schale A2 am Grundrahmen der Maschine
dient und welcher überdies zu einer zur centralen, Achse des Ringcylinders concentrischen
Büchse a2, Fig. 1 und 2, ausgebildet ist. Die
äufsere, an A2 anschraubbare Schale A1 ist im
Centrum des Ringes ebenfalls mit einer Büchse a versehen. Das Gufsstück der inneren Schale A2
ist ferner mit zwei Behältern A^ und A5 ausgestattet,
von denen der erstere mit dem Dampfeinlafsrohr B, der letztere mit dem Dampfauslafsrohr
B1 communicirt. Von dem Raum A* führen Dampfeintrittskanäle α4 und Λ5, Fig. 3,
in das Ringinnere; die Dampfaustrittskanäle αβ
und a7 führen aus dem Ringinnern in den
Raum AB.
In dem von den Schalen A1 und A2 eingeschlossenen
Ringraum As bewegen sich die drei Kolben C C1 C2. Dieselben sind an den
Armen CC1C2 befestigt, welche von drei an
einander liegenden, dicht abgeschliffenen Scheiben D D1 D2 ausgehen. Diese drei Scheiben
schliefsen mit ihrem Umfange die von den Schalen A} und A2 belassene Lücke des Ringräumes
A3 und füllen den zwischen den flachen Schalentheilen innerhalb des eigentlichen Ringes
liegenden Hohlraum. Die äufsere Scheibe D ist mit einer Welle d versehen, welche einerseits
in der an der äufseren Schale A1 befestigten Lagerbüchse a, andererseits in der an der
Scheibe D1 befestigten Büchse d1 gelagert ist.
Ueber letztere schiebt sich wiederum die an der Scheibe D2 befestigte Büchse d'2 und diese
selbst ist in der oben erwähnten Büchse a2 gelagert, welche mit dem Fufs α3 und der
Schale A2 zu einem Stück gegossen ist. Die centrische Lage der Welle d und der Büchsen d1
und d2 zur Mittelachse des Ringraumes A3 kann
durch den Keil G eingestellt werden, dessen Abnutzung wiederum durch entsprechendes
Anziehen der Keile g ausgeglichen werden kann. Das Dichthalten der Scheiben D D1 D2
kann durch Packungsringe FF1, Fig. 2, gesichert werden, welche mittelst zweier Schraubensätze/
und f1 in geeignetem Mafse angeprefst werden können, doch wird die Pressung
zweckmäfsig durch Zwischenlegen von Federn gemäfsigt.
Die Welle d und die Büchsen dl und d2
ragen ungleich weit aus der Lagerbuchse a% hervor und sind hier mit Kurbeln EE1E2
versehen, in welchen Zapfen e e1 e2 befestigt
sind. Diese greifen unter Zwischenschaltung
je eines Manschettenringes in Lagersteine h h1 ti*,
welche in drei Coulissen. fr5 gleiten, die unter
Winkeln von 1200 gegen einander von der Rotationsachse H1 des Schwungrades H ausgehen.
Das letztere ist auf einer in den Lagern JJ1 montirten Welle I befestigt, welche
die Riemscheibe I1 trägt. Die Lager jjl sind
auf den Lagerböcken JJ1 montirt.
Die gegenseitige Lage der Kolben verändert sich während der Rotation Bei der durch
Fig. 5 veranschaulichten Phase wirkt der durch die Kanäle a* und a5 eintretende Dampf auf
die Kolben C und C1; der Kolben C2 befindet sich im Gleichgewichtszustand. Zur Erleichterung der Erklärung der Wirkungsweise der
Kolben ist in der Fig. 5 sowohl wie in den Fig. 6 bis 8 die Einrichtung so gedacht, als
ob der Mittelpunkt jedes Kolbens identisch wäre mit seinem Angriffspunkt auf das Rad H,
während nach der in Fig. 3 punktirt gegebenen Darstellung die Kurbeln E E1 E^ mit den
Zapfen und Gleitblöcken den. Kolben diametral gegenüberliegen. Während also in Fig. 5 der
Dampfdruck auf den Kolben C bestrebt ist, das Rad H nach links zu drehen, strebt umgekehrt
der auf den Kolben C1 wirkende Dampfdruck, welcher an sich dem ersteren gleich ist, das
Rad H nach rechts zu drehen. Nun wirkt aber der Kolben C in dieser Stellung nur mit
einem sehr kleinen Hebelarm in Bezug auf die Rotationsachse H1 des Rades H, während der
Kolben C1 sich gerade in derjenigen Stellung befindet, wo er mit dem gröfsten Hebelarm
einwirkt. Es wird somit das Rad H dieser Drehung des Kolbens C nach rechts Folge
leisten, wie dies der Pfeil andeutet. Hierbei bewegen sich beide Kolben C und C1 ebenfalls
nach rechts. Der Kolben C1 verschiebt sich jedoch in dem Ringinnern A3 erheblich
schneller als.der Kolben C, und zwar wird dies durch die Coulissen veranlafst.
Die Kolben gelangen alsbald in die durch Fig. 6 veranschaulichte Lage, in welcher nunmehr
der Kolben C sich im Gleichgewicht befindet, da beide Seiten unter Dampfdruck
stehen; dagegen befindet sich' nunmehr der Kolben C2 unter der Wirkung des durch die
Kanäle a* einströmenden Dampfes. Dieser Dampfdruck strebt den Kolben und damit das
Rad H nach links zu drehen. Der Hebelarm, mit welchem C2 auf die Rotationsachse H1
des Rades H wirkt, ist jedoch ein viel kleinerer als derjenige, mit welchem der Kolben C1 noch
immer unter dem durch as zuströmenden
Dampf wirkt, so dafs also die Weiterdrehung des Rades H nach rechts unbehindert ihren
Fortgang nimmt und die Kolben sehr, bald in die durch Fig. 8 veranschaulichte Lage kommen.
In dieser Stellung hat der Kolben C eben die Eintrittskanäle a5 passirt, während der Kolben
C1 dicht vor der ersten Gruppe von Austrittskanälen
steht. Es befinden sich also die Kolben C und C2 unter vollem Dampfdruck,
während der Kolben C1 nahezu im Gleichgewicht steht.
Der Kolben C2 wirkt in dieser Lage mit seinem minimalen Hebelarm linksdrehend, während
der Hebelarm des Kolbens C inzwischen bis zur Länge des im Abnehmen begriffenen
Hebels des Kolbens C1 angewachsen ist, so dafs also die Weiterdrehung nach rechts leicht stattfindet
und die Kolben bald in die durch Fig. 7 gekennzeichnete Lage kommen.
In dieser Stellung befindet sich der Kolben C1 im Gleichgewicht und der Dampf wirkt
mit gleichem Druck auf die beiden Kolben C und C2. Da ersterer noch immer mit stark
zunehmendem Hebel wirkt, während, der Hebelarm des Kolbens C2 in Bezug auf die Stellung
in Fig. 8 sich kaum verändert hat, so wird das Rad H fast unbehindert nach rechts weiter
gedreht. Der Kolben C kommt alsdann in diejenige Stellung, welche in Fig. 5 der Kolben
C1 inne hat, und in entsprechender Weise gelangen gleichzeitig die Kolben C2 und C1 in
diejenigen Stellungen, welche in Fig. 5 den Kolben C bezw. C2 eigen sind. Das Rad H
hat bis zu diesem Zeitpunkt !/3 Umdrehung
gemacht. Das Spiel der Kolben wiederholt sich nun für jeden Kolben in der oben beschriebenen
Weise.
Durch Fig. 4 wird veranschaulicht, dafs der eine Kolben von k bis k1 fortschreitet, während
ein zweiter Kolben nur von A;2 bis k3
vorgeht, was einen effectiven Kolbenweg von k
bis kl minus k2 bis k3 giebt; da drei Kolben
vorhanden sind, so ist der totale Kolben weg, welcher bei jeder Drehung einwirkt, das Dreifache
hiervon. Damit die Kolben, welche in der gewöhnlichen Weise zusammengesetzt sind,
sich möglichst rasch einschleifen, sind die Liderungsringe c3 derselben schmaler als sonst
gebräuchlich gehalten.
Die Kurbelzapfen e e1 e2 lassen sich nach
Lösen ihrer Muttern leicht durch Löcher H2, Fig. 3, in der Radscheibe H herausnehmen.
Ein zweckmäfsiges Schmieren der Kurbelzapfen, Coulissensteine und Coulissen kann dadurch
erreicht werden, dafs man innerhalb eines am Rad H befestigten Flantsches HB, Fig. 2, durch
das Rohr Z einer geeignet befestigten OelkanneL OeI zufliefsen läfst, so dafs dieses infolge der
Centrifugalkraft durch Kanäle /z4 zwischen die
Coulissenleisten gelangt. Die Coulissensteine sind am Boden mit einer Nuth h5 versehen,
welche das OeI auch den Kurbelzapfen zuführt.
Wird die Maschine als Pumpe benutzt, so wird die Wassersäule nicht ruckweise bei jeder
Rotation gehoben, sondern mit gleicher Geschwindigkeit während der gesammten Rotation
fortbewegt, so dafs also weder für die Saugnoch für die Druckleitung Windkessel erforderlich
sind.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Bei einer Maschine mit rotirendem dreitheiligen Kolben die directe Uebertragung. der Rotation der von den Kolben in Drehung versetzten Kurbeln (EE1E2) auf ein zur Kurbelachse excentrisch gelagertes Rad (H) mittelst an den Kurbelzapfen angebrachter Gleitsteine (hhlh2), welche in drei auf der Radscheibe unter je 1200 gegenseitiger Neigung vorgesehenen, durch Centrifugalwirkung aus einem an der Radscheibe angeordneten konischen Ringflantsch (H^) selbstthätig geschmierten Coulissen (h3) derart hin- und hergleiten, dafs rückwirkend für die verschiedenen Phasen der Rotation eine ungleich rasche Bewegung der Kolben erzielt wird, und zwar stets derjenige Kolben,■ dessen Kurbelzapfen gerade am weitesten von der Rotationsachse des Rades (H) absteht, die schnellste Bewegung hat, die Resultirende der drei wirksamen Hebellängen der drei Kurbeln jedoch durchweg constant bleibt.
- 2. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Maschine die Anordnung von Löchern zwischen den Coulissenleisten in der Scheibe. des Rades (H) zwecks Ein- und Ausschaltens der einsetzbaren Kurbelzapfen (e e1 e1) von der Rückseite des Rades (H) aus. "Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40191C true DE40191C (de) |
Family
ID=315770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40191D Active DE40191C (de) | Neuerung an Maschinen mit drei rohrenden Kolben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40191C (de) |
-
0
- DE DENDAT40191D patent/DE40191C/de active Active
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