DE40146C - Neuerungen in der Construction elektrischer Arbeitsmesser - Google Patents
Neuerungen in der Construction elektrischer ArbeitsmesserInfo
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- DE40146C DE40146C DENDAT40146D DE40146DA DE40146C DE 40146 C DE40146 C DE 40146C DE NDAT40146 D DENDAT40146 D DE NDAT40146D DE 40146D A DE40146D A DE 40146DA DE 40146 C DE40146 C DE 40146C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1886 ab.
Für vorliegenden Apparat wird zum Registriren der verbrauchten elektrischen Arbeit
das bekannte Princip einer rotirenden Scheibe und eines darauf laufenden Registrirrädchens
benutzt, welches letztere mit einem Zählwerk in Verbindung steht.
Hierbei soll die Umdrehungsgeschwindigkeit der Scheibe proportional der Potentialdifferenz
zwischen zwei gegebenen Punkten sein, während die Länge der vom Registrirrädchen zu
durchlaufenden Peripherien auf der Scheibe abhängig und proportional der Stromstärke wird,
und umgekehrt.
Die nachfolgend beschriebene Anordnung soll neben der verhältnifsmäfsigen Einfachheit
der Construction den Zweck haben, erstens ein Gleiten des Registrirrädchens in der Richtung
seiner Peripherie zu verhindern und zweitens bei möglichst geringer Aufsicht ein gleichmäfsiges,
sicheres Functioniren des Apparates herbeizuführen.
Die verticale Scheibe A A ist mit ihrer horizontal gelagerten Achse an einem Rahmen
BBCD befestigt, welcher, selbst in verticaler
Richtung geführt und leicht beweglich, durch eine Spiralfeder 5 stets bis zu seiner obersten,
durch Anschlagschräubchen begrenzten Stellung emporgezogen ist. Auf einer Querscheibe Z)
dieses Rahmens befindet sich eine kleine Dynamomaschine E, deren Anker mit der Achse
der Scheibe in Verbindung steht und ihre Bewegung in bedeutend verlangsamtem Mafse auf
letztere überträgt. Gleichzeitig befindet sich an derselben Querplatte des Rahmens ein cylindrischer
Eisenkern F, der mit einem kleinen Theil in ein Solenoid G taucht,. r welches unabhängig
von dem Rahmen an der hinteren festen Wand des Apparates montirt ist. Ebenfalls an dieser letzteren ist oben an dem Apparat
ein Winkelstück K angeschraubt, an welchem, in Stahlschneiden gelagert, an einem
gabelförmigen Bügel L das Zählwerk Z hängt.
Aus dem dasselbe einschliefsenden Kästchen ragt ein Theil des Registrirrädchens R hervor,
dessen Druck gegen die Scheibe durch Verschiebung der Aufhängeschneiden mittelst der
Schraube H regulirt werden kann. Der Berührungspunkt zwischen Rädchen und Scheibe
soll, wenn kein Strom das Solenoid G passirt, genau in den Drehpunkt der letzteren fallen.
Das erwähnte Solenoid besteht aus einigen Lagen starken Drahtes, während die im Nebenschlufs
hierzu liegende Dynamomaschine E, deren Stromzuführung durch die zwei seit- ·
liehen (von den zwischenliegenden Platten isolirten) Führungsstangen B B und die beiden
Quecksilbernäpfe Hg erfolgt, viele Windungen eines feinen Drahtes erhält.
Es ist dann (innerhalb der praktischen Grenzen) die Tourenzahl der Dynamomaschine und
mit ihr der Scheibe proportional der Potentialdifferenz an den Abzweigungspunkten des
Nebenschlusses, während das Herabziehen des Eisenkernes und der Scheibe proportional der
Stromstärke im Solenoid erfolgt oder doch wenigstens durch eine richtige Windungszahl
und eine passende Stärke der der Anziehung entgegenwirkenden Spiralfeder gemacht werden
kann. ; .
Durch das Zusammenwirken beider Bewegungen der Scheibe erhält das Registrirrädchen
. eine der geleisteten Arbeit den verbrauchten
Volt-Amperes proportionale Umdrehungszahl, und es ist leicht (durch Verschiebung der Abzweigungspunkte
des Nebenschlusses und Aenderung der Uebersetzungszahl des Schneckengetriebes) das Verhältnifs zu einem decadischen
zu machen.
Der Apparat functionirt nun wie folgt:
Sobald kein Strom durch die Leitung geht, steht die Scheibe still in der in der Zeichnung angegebenen Lage. Tritt nun der zu messende Strom in den Apparat, so theilt sich derselbe in zwei Theile: der eine, bei weitem stärkere, geht durch die dicken Windungen des Solenoids G, erregt dasselbe magnetisch, so dafs der Eisenkern, der ganze Rahmen und die Scheibe A um ein gewisses, der Stromstärke entsprechendes Stück herabgezogen wird, während der andere Theil des Stromes (im Nebenschlufs hierzu) die kleine Dynamomaschine E in Umdrehung versetzt, welche ihre Bewegung proportional der Potentialdifferenz an den Abzweigungspunkten des Nebenschlusses auf die Scheibe A überträgt. Hierdurch erhält das Registrirrädchen R eine Bewegung, eine Umdrehungszahl, welche in jedem Moment dem Product ei proportional ist und deren End-
Sobald kein Strom durch die Leitung geht, steht die Scheibe still in der in der Zeichnung angegebenen Lage. Tritt nun der zu messende Strom in den Apparat, so theilt sich derselbe in zwei Theile: der eine, bei weitem stärkere, geht durch die dicken Windungen des Solenoids G, erregt dasselbe magnetisch, so dafs der Eisenkern, der ganze Rahmen und die Scheibe A um ein gewisses, der Stromstärke entsprechendes Stück herabgezogen wird, während der andere Theil des Stromes (im Nebenschlufs hierzu) die kleine Dynamomaschine E in Umdrehung versetzt, welche ihre Bewegung proportional der Potentialdifferenz an den Abzweigungspunkten des Nebenschlusses auf die Scheibe A überträgt. Hierdurch erhält das Registrirrädchen R eine Bewegung, eine Umdrehungszahl, welche in jedem Moment dem Product ei proportional ist und deren End-
h
resultat das fiedt, die gesammte, zwischen den
resultat das fiedt, die gesammte, zwischen den
t
Zeiten t und Z1 geleistete Arbeit darstellt.
Zeiten t und Z1 geleistete Arbeit darstellt.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Bei einem elektrischen Arbeitsmesser, in welchem das Product aus Potentialdifferenz und Stromstärke auf einem Zählwerk registrirt wird, die Anordnung, dafs durch eine im Nebenschlufs liegende Dynamomaschine eine das Registrirrädchen eines Zählwerkes drehende Scheibe bewegt wird, während gleichzeitig durch ein im Hauptstrom liegendes Solenoid die Dynamomaschine gegen das Registrirrädchen und somit der Berührungspunkt zwischen der von der Maschine gedrehten Scheibe und dem Registrirrädchen verschoben wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40146C true DE40146C (de) |
Family
ID=315725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40146D Expired - Lifetime DE40146C (de) | Neuerungen in der Construction elektrischer Arbeitsmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40146C (de) |
-
0
- DE DENDAT40146D patent/DE40146C/de not_active Expired - Lifetime
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