DE401335C - Vorrichtung zum Bergen von gesunkenen Schiffen - Google Patents

Vorrichtung zum Bergen von gesunkenen Schiffen

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Publication number
DE401335C
DE401335C DEH85896D DEH0085896D DE401335C DE 401335 C DE401335 C DE 401335C DE H85896 D DEH85896 D DE H85896D DE H0085896 D DEH0085896 D DE H0085896D DE 401335 C DE401335 C DE 401335C
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DE
Germany
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coupling
ship
rope
attached
balls
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Expired
Application number
DEH85896D
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English (en)
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BERNHARD ARTHUR LENNART HASSEL
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BERNHARD ARTHUR LENNART HASSEL
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C7/00Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects
    • B63C7/02Salvaging of disabled, stranded, or sunken vessels; Salvaging of vessel parts or furnishings, e.g. of safes; Salvaging of other underwater objects in which the lifting is done by hauling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B21/00Tying-up; Shifting, towing, or pushing equipment; Anchoring
    • B63B21/04Fastening or guiding equipment for chains, ropes, hawsers, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bergen von gesunkenen Schiffen, Es ist schon in Vorschlag gebracht worden, um das Bergen von gesunkenen Schiffen auch auf größeren Tiefen zu ermöglichen, das Schiff mit Apparaten zu versehen, welche nach eingetroffenem Unglück das Niederführen von Hebeketten an das gesunkene Schiff sowie ein selbsttätiges Festkuppeln der Hebeketten am Schiffe ermöglichen. Diesem Vorschlag zufolge sollen an passenden Stellen auf dem Schiffe Schwimmkörper angebracht werden, welche nach dem Sinken des Schiffes an die Wasseroberfläche gelangen und dabei, etwa mittels biegsamer Stahlseile, mit passenden Befestigungspunkten des Schiffes verbunden bleiben. Beim Bergen des verunglückten Schiffes :sollen diese Seile als Führungen dienen, längs denen die Hebeketten niedergeführt werden. Durch solche Führungsseile und durch selbsttätig wirkende Kupplungsorgane an den Befestigungspunkten auf dem Schiffe und an den Hebeketten wird es unter günstigen Umständen möglich sein, von der Wasseroberfläche aus die Hebeketten an dem Schiff zu befestigen. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an den genannten Apparaten und verfolgt den besonderen Zweck, eine nveci,-dienliche - und zuverlässige Ausbildung derjenigen Kuppelorgane zu schaffen, mittels «elcher die Hebekette an das Schiff festgekuppelt wird.
  • Zu diesem Zweck sind die Kupplungsorgane nach der Erfindung mit leichtbeweglichen Sperrkörpern in der Form von Kugeln oder Rollen versehen, welche derart angeordnet sind, daß dieselben nach ausgeführtem Kupplungsvorgang zwischen Ansätze der einander paarweise zugeordneten Kupplungsteile geklemmt werden und dadurch das Auseinandergehen der betreffenden Teile verhindern. Diese Form und Anordnung der Sperrkörper ermöglicht die Ausbildung der Kupplungsorgane in einer Form, bei welcher eine bedeutende Festigkeit der Teile und große Zuverlässigkeit der Arbeitsweise der Kupplungsorgane mit mäßigen äußeren Abmessungen und kleinem Gewicht derselben vereinigt werden können.
  • Eine wichtige Ausbildungseinzelheit, die bei den bisherigen Bauarten gar nicht beachtet worden ist, hat Bezug auf die Abmessungen des Fangseiles und damit zusammenhängenden Einzelheiten in der Konstruktion der Vorrichtung. Eine nähere Untersuchung gibt an die Hand, daß das Seil eine äußerst geringe Stärke haben soll (zweckmäßig nicht mehr als 3 min'). da es sonst einen zu großen Raum einnehmen und einen ungeeignet großen Schwimmer erfordern u * w de besonders wenn das Seil gleichzeitir b eine Länge haben soll, die ein Bergen auf großer Tiefe ermöglicht. Unter diesen Umständen ist es praktisch unmöglich oder jedenfalls mit großem Risiko verbunden, die Hebeketten niederzuführen.
  • Diesbezüglich wird nach der Erfindung, insbesondere wenn es sich um große Schiffe handelt, eine zusammengesetzte Kupplung verwendet, die aus zwei oder mehreren gleichachsig angeordneten Kupplungsorganen besteht, mittels welcher zwei oder mehrere Seile oder Kabel verschiedener Abmessungen sukzessiv festgekuppelt werden können unter Verwendung eines schon festgemachten dünneren Seiles als Führungsseil für ein nachfolgendes stärkeres Seil.
  • Für die Verwirklichung einer solchen Kupplung sind die bis jetzt vorgeschlagenen Anordnungen der Kupplungsorgane nicht geeignet, und zwar aus dem Grunde, daß dieselben unzuverlässig sind und dem betreffenden Zweck nicht ohne bedeutende bauliche Schwierigkeiten an gepaßt werden können. Vielmehr muß für den vor- . liegenden Zweck eine grundsätzlich neue Bauart der Sperrorgane verwendet werden. Durch die Anwendung von Sperrkörpern in der Form vorKugeln oder Rollen nach der vor-' liegenden Erfindung lassen sich in der Tat die Kupplungsorgane in einer solchen Form ausführen, daß eine Verdoppelung oder Vervielfachung der Kupplungsorgane nach der eben angegebenen Art praktisch ausgeführt wird. Diese Tatsache hängt mit der vor-' erwähnten Eigenschaft der neuen Kupplungsorgane zusammen, daß dieselben unter Beibehaltung einer bedeutenden Festigkeit in äußerst handlicher Form gebaut werden können. # Insbesondere lassen sich die zusammengesetzten Kupplungsteile bei Verwendung von Sperrkörpern der angegebenen Art leicht in konzentrischer oder gleichachsiger Form ausbilden, welche Form für den vorliegenden Zweck offenbar besonders vorteilhaft ist.
  • Die Abbildungen stellen eine Ausführungsform der Kupplungsteile in .ihrer gegenseitigen Lage dar, nachdem die Kupplung ausgeführt worden ist, und zwar zeigt Abb. 1 einen Längsschnitt, Abb. z einen Aufriß des fertigen Kupplungsaggregates. Bei der betreffenden Ausführungsform ist nur ein zweistufiger Kupplungsvorgang bei der Anbrinbung des Hebeseiles vorgesehen, was für manche Zwecke ausreichend ist. Die anzubringenden Seile, welche in diesem Falle auf ein einziges verstärktes Führungsseil und das eigentliche Hebeseil beschränkt sind, sind mit kolbenförmigen Kupplungsköpfen versehen, welche in entsprechenden, am Schiffskörper befestigten Kupplungshülsen 13 und 2o eingeführt und mit denselben festgekuppelt sind. Die Kupplungshülsen 13 und 2o bilden ein einheitliches Kupplungsorgan. Sein mittleres, 1 zylindrisches Rohr 16, dessen oberes Ende als eine Kupplungshülse 13 ausgebildet -ist, und die Hülse 2o sind gleichachsig. Das Rohr 16 ragt .aus der Kupplungshülse 3 heraus, erleichtert .dadurch das Einführen und 1 Festkuppeln des Kupplungskopfes 7 und dient zur Führung beim Einführen des Kupplungskopfes 2o. Im Rohre 16 ist unter der Kupplungshülse 13 ein Boden vorgesehen mit einer Bohrung 18 in der Mitte. Diese Bohrung 1 dient zur Befestigung der mit dem Schwimmkörper verbundenen Fangleine.
  • Der Kupplungskopf 9 des Hebeseiles ist unten zylindrisch und paßt in die Hülse 2o hinein. Der zylindrische Teil 23 ist mit einer 1 Anzahl radial nach unten gerichteter Bohrlöcher 24 versehen, welche frei. bewegliche Sperrkugeln 25 enthalten. Die letzteren sind offenbar bestrebt, aus ihren Lagen herauszurollen, wenn der Kupplungskopf eine frei 1; abwärts hängende Stellung einnimmt. Diese Whkung kann durch passend angebrachte Federkraft verstärkt werden. Die Sperrkugeln 25 können jedoch nur mit einem gew-issen Teil aus den Bohrlöchern 2¢ sich hinausbewegen, was dadurch erreicht wird, daß (lie Ausgänge der Löcher verjüngt sind und somit das Vorbeikommen des größten Kugeldurchmessers nicht gestatten. Die Kugellöcher 24. sind außerdem mit Aussparungen 26 versehen, deren Flächen Stützflächen für die Kugeln bilden, wenn dieselben in sperrender Lage sind. Die Innenseite 21 der Vexdickung der Hülsenkante 2o bildet dabei die @llegenüberstehende Stützfläche der sperrenden Kugeln. An Stelle von Kugeln können au( 1i Rollen als Sperrkörper verwendet werden. Der Kupplungskopf 9 besitzt in der Richtung der Längsachse eine Bohrung 27, deren Durchmesser den Querschnitt des Zylinders 16 nur wenig übersteigt, so daß der Zylinder 16 als Führung für den Kupplungskopf 9 dienen kann, wenn derselbe in die Kupplungshülse 3 eingeführt wird. Die Bohrungen 22 dienen zur Befestigung des Hebeseiles an den Kupplungskopf 9.
  • Der Kupplungskopf 7 ist in derselben Weise wie der Kupplungskopf 9 ausgeführt. Er ist mit Sperrkugeln z8 versehen, welche in Löchern 29 ruhen, und besitzt oben ein Führungsorgan 30, welches nach dem Festkuppeln des Kupplungskopfes 7 in der Kupplungshülse 13 das Einführen des nachfolgenden Kupplungskopfes 9 in die Kupplungshülse 2o erleichtert. Der Kupplungskopf 7 und das Führungsorgan 3o haben eine achsiale Bohrung 31, durch welche die als ursprüngliche Führungsleine dienende Fangleine des Schwimmkörpers läuft. Zur Befestigung der stärkeren Führungsleine an den Kupplungskopf 7 sind die Bohrungen 33 des letzteren vorgesehen.
  • Sollte das Gewicht der Hebekette die Verwendung von mehreren Hilfsseilen notwendig machen, so bleibt die Anordnung der Kupplungsorgane prinzipiell dieselbe, nur daß die Zahl der Kupplungsteile entsprechend vermehrt wird.
  • Die wiederholte Hinunterführung von Seilen von stufenweise wachsender Stärke, welche für den Erfindungsgedanken kennzeichnend ist, erfolgt in folgender Weise. Nachdem das obere Ende des Fangseiles .eingefangen ist, wird der Schwimmkörper entfernt, urft c'a:rdie Streckung des Fangseiles wird das schwenkbar angeordnete Kupplungsorgan 3 in die aufrechte Lage gebracht. Ein stärkeres Führungsseil wird mit Hilfe seines Kupplungskopfes 7 längs der jetzt als Führungsleine dienenden Fangleine niedergeführt und mit dem am Schiffskörper festsitzenden schwächsten Kupplungsteil . des Kupplungsorganes 3 verbunden. Sodann wird ein noch stärkeres Seil, unter Umständen' das eigentliche Hebeseil, niedergeführt und an dem nächststärkeren Kupplungsteil auf dem Schiffe festgekuppelt, wobei der zugehörige Kupplungskopf 9 die Fangleine und die stärkere Führungsleine umschließt.
  • Die Kupplungsorgane mit den zugehörigen Schwimmkörpern können beispielsweise an den Bordseiten des Schiffes angebracht werden. Je nach der Lage des gesunkenen Schiffes können die Schwimmkörper der einen oder der anderen Seite des Schiffes freigemacht werden, und zwar mittels eines zweckmäßigen Organes, z. B. einer einen Sperrhebel o. dgl. beeinflussenden Pendelanordnung. Der Sperrhebel hält normal den Schwimmkörper in gewünschter Lage fest, kann aber durch Beeinflussung des Pendels derartig gedreht werden, daß der Schwimmkörper frei wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kupplung für das Hebeseil von gesunkenen Schiffen, das an einem durch eine Schwimmboje zur Wasseroberfläche geführten Führungsseil zum Schiff hinabgleitet, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der Kupplungsteile (3, 12-) Sperrkörper (28, 35) in der Form von Kugeln oder Rollen enthält, welche in schrägen Kanälen derart verschiebbar lagern, daß sie nach dem Einführen des oberen Teiles (i2) in den unteren (3) selbsttätig in Aussparungen des anderen Teiles eingreifen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch- gekennzeichnet, daß der am Schiff befestigte Kupplungsteil (3) gleichachsig angeordnete Kupplungsglieder (13, 20) für das Führungsseil und das Hebeseil besitzt.
  3. 3. Vorrichtung nach dem Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der am Schiff angebrachte Kupplungsteil (3) in der Form einer Anzahl konzentrischer Hülsen (3, 13) ausgebildet ist, in die die an. den Seilen befestigten Kupplungsteile (7, 12) hineinpassen. q.. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrkörper (25, 28) in Aussparungen (24, 29) angeordnet sind, deren Mündung verjüngt ist.
DEH85896D 1920-06-18 1921-06-19 Vorrichtung zum Bergen von gesunkenen Schiffen Expired DE401335C (de)

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DE401335C true DE401335C (de) 1924-09-02

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