DE401173C - Vorrichtung zur Herstellung von Blattfedern - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Blattfedern

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DE401173C
DE401173C DEB97031D DEB0097031D DE401173C DE 401173 C DE401173 C DE 401173C DE B97031 D DEB97031 D DE B97031D DE B0097031 D DEB0097031 D DE B0097031D DE 401173 C DE401173 C DE 401173C
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DE
Germany
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tools
tool
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leaf springs
workpiece
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Expired
Application number
DEB97031D
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English (en)
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HAROLD WILLIAM WEBSTER und VIC
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HAROLD WILLIAM WEBSTER und VIC
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Publication of DE401173C publication Critical patent/DE401173C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/02Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for springs

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Blattfedern. Es sind bereits Vorrichtungen zur Herstellung von Blattfedern bekannt, bei welchen ein Paar von zusammenwirkenden Werkzeugen rnit konvexen und konkaven Arbeits-11:iclien vorgesehen ist. Die Arbeitsfläche wird dabei entweder durch eine Reihe von in Abständen einstellbar angeordneten Bolzen, auf welche sie das Werkstück anstützt, oder durch eine sich dicht an das letztere anlegende gekrümmte Platte gebildet. In ersterem Falle hat die Ablöschflüssigkeit zwar einen ungehinderten Zutritt zu dem Werkstück, dadurch aber, daß die Abstützungspunkte räumlich voneinandergehend sind, sind örtliche Formänderungen und Verbiegungen des Werkstük- @i kes zwischen den Abstützungspunkten möglich, wodurch der regelmäßige Krümmungsverlauf beeinträchtigt wird. In dem zweien Falle ist zwar der Kri.immungsverlauf gesichert, die Ablö Ichflüssigkeit kann jedoch zu dem Werkstück nur an den Rändern und nicht an der Oberfläche zutreten, und deren `Virkamkeit nimmt zum mindesten eine sehr geraume Zeit in Anspruch. Uni die Vorteile der beiden bekannten Verfahren ohne deren Nachteile zu erreichen, wird erfindungsgemäß den Werkzeugen eine solche Gestalt gegeben, daß sie einen kanalförmigen Querschnitt besitzen, wobei sich die Flansche des Kanals bzw. der Kanäle auf die Ränder des Werkstückes in einer ununterbrochenen Linie abstützen und den erforderlichen Krümmungsverlauf sichern, während die Ablöschflüssigkeit an der ganzen Oberfläche des Werkstückes zwischen den verhältnismäßig dünnen Flanschen Zutritt erhält.
  • Die Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsbeispiele der- Erfindung.
  • Abb. i ist die Seitenansicht der ersten Ausführungsform.
  • Abb. z zeigt die Draufsicht des oberen Werkzeuges.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-B zu Abb. = in t-ergröl:jertetn hlaßstabe.
  • Abb. .4 zeigt die Seitenansicht der zweiten Ausführungsform.
  • Abb. 5 ist eine solche der dritten, Abb. 6 eine solche der vierten und , A.bb. ; eine solche der fünften Ausführungsform.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. i bis 3 ist ein Paar von Werkzeugen i, 2 vorgesehen, welche einen kanalförmigen Querschnitt besitzen. Diese Werkzeuge sind auf einer Grundplatte 3 angeordnet und besitzen Zapfen 4. welche in Schlitze 5 der Platte eingreifen, so daß sich die Werkzeuge lediglich in parallelen Richtungen bewegen können, sei es, wenn sie von- oder gegeneinander verstellt werden. Das Werkzeug i trägt in seiner Längsmitte einen nach abwärts vorspringenden Bolzen (Abb. --), der in ein Loch in der Längsmitte des Werkstückes ein,#esetzt wird zwecks Festsetzung der relativen Lage des Werkstückes zu den Werkzeugen. Das eine der Werkzeuge z wird durch eine Feder ständig gegen das andere i angedrückt durch einfache oder eine Lamellenblattfeder !-.; in der dargestellten Ausführungsform ist eine. Blattfeder 6 und zugleich eine an sich bekannte Schraubenfeder 3 vorgesehen. Zweck= Vorbewegung des einen Werkzeuges gegen das andere, so daß die Federplatte zwischen den beiden festgeklemmt und gebogen werden kann, ist eine Schraube g vorgesehen, welche auch durch einen Hand- oder Fußhebel ersetzt werden kann. Die Werkzeuge i. -~ besitzen seitliche Flansche, die gegeneinander bei den beiden Werkzeugen gerichtet sind, durch welche Flansche die Federplatte nur an ihren Rändern geklemmt wird und auf fast ganzer Fläche der Einwirkung der Ab. löschflüssigkeit unterworfen ist. Die Wan. Jungen der Werkzeuge sind mit Lochungen io versehen, so daß ein Durchfluß oder Zir# kulation der Ablöschflüssigkeit in und aus dem Kanal möglich ist. Beim Biegen der Federplatte zwischen den Werkzeugen wird die Blattfeder 6 (und auch die Feder 5) angespannt bzw. -zusammengedrückt, während beim Ablöschen und Kühlen und dem dabei stattfindenden Zusammenziehen des Werkstückes das federgestützte Werkzeug unter Aufnahme des entstehenden freien Raumes entsprechende Verstellung erfährt. Gegenüber den bekannten Vorrichtungen, bei w-elchen das eine durch einzelne Schraubenfedern abgestützte Werkzeug aus einer Reihe von Druckzapfen besteht, ist dabei der Vorteil vorhanden, daß das Werkstück an seinen Rändern eine ununterbrochene Stützlinie vorfindet und sich nicht an irgendwelchen freien Zwischenräumen (z. B. zwischen den Druckzapfen, wie bei der genannten Vorrichtung) in schädlicher Weise verziehen kann.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. ¢ wird das Werkstück: i in ähnlicher Weise ständig gegen das andere Werkzeug 2 durch die Blattfeder i i angedrückt. Es sind dabei zwecks Verriegelung der beiden Werkzeuge in ihrer die Federplatte klemmenden Lage gelenkig gelagerte Hebel 12 vorgesehen, deren Enden an der gegen das Werkzeug i drükkenden Blattfeder i i befestigt sind. Die Hebel 12 sind mit Löchern 13 versehen, in welche Bolzen i ¢ eintreten können, die mit dem Werkzeug 2 in Eingriff kommen, so daß die beiden Werkzeuge in der Klemmungslageverriegelt werden. Die Freigabe der Werkzeuge erfolgt in einfacher Weise durch das Verschwenken der Hebel um ihre Zapfen, bis die Bolzen i¢ außer Eingriff mit dem Werkzeug 2 gelangen.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 5 erfolgt das Zusammenpressen der Werkzeuge mittels der Schraubeneinrichtung 15, welche auf das eine untere der Werkzeuge durch Vermittlung der ständig gegen dasselbe anpressenden Blattfeder 16 einwirkt.
  • Bei der Ausführungsform .gemäß Abb. 6 wird das eine Werkzeug i durch eine Mehrzahl von einstellbaren Bolzen 18 gestützt, welche an der Grundplatte 3 befestigt sind und mit dem Werkzeug i in Zwischenräumen in Eingriff stehen. Das andere Werkzeug 2 wird in entsprechender Krümmung mittels eines starren Gliedes i9 gehalten, welches eine Reihe von einstellbaren Bolzen 20 trägt, wobei diese Bolzen mit dem Werkzeug 2 in Zwischenräumen in Eingriff kommt. Zwischen dem Schraubenantrieb und dem starren Glied i9 ist eine Blattfeder 21 angeordnet, um das Zusammenziehen der Federplatten zu ermöglichen. Auf diese Weise wird eine beliebige Krümmung des Werkstückes erzielt, und der Vorteil vor den lediglich mit den sich auf das Werkstück anstützenden Bolzen besteht darin, daß die Druckkräfte überall gleichmäßig verteilt sind, so daß Deformierungen vermieden werden, wobei die Blattfeder i9 in vorteilhafter Weise die bekannten federnden Boläenköpfe ersetzt.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 7 besitzt das Werkzeug 2 die übliche starreAusbildung, das andere Werkzeug besteht dagegen aus einer Rollen- oder Blockkette 22, welche durch ein Paar von Köpfen 23 getragen wird, die mit der Grundplatte 3 mittels der Schraubenfedern 24 in nachgiebiger Verbindung stehen, so daß das nachgiebige Werkzeug 22 in normaler Lage unter Spannüng gehalten wird. Die Federplatte wird durch das Werkzeug 2 unter der Einwirkung des Schraubenantriebes 9 gepreßt, wobei sie gegen die biegsame Kette 22 gedrückt wird, welche unter der Einwirkung des Druckes ausgebogen wird und sich der gekrümmten Gestalt des Werkzeuges 2 anpaßt. -

Claims (5)

  1. PATENT-ANsPRLTcHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von Blattfedern mit einem Paar von zusammenwirkenden Werkzeugen mit konvexen und konkaven Arbeitsflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge einen kanalförmigen Querschnitt besitzen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Wan, dungen der kanalförmigen Werkzeuge eine Mehrzahl von Lochungen (i o) vorgesehen sind, welche den Durchfluß der Ablöschflüssigkeit von und zu dem Kanal ermöglichen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Blattfedern (6 bzw. i i bezw. 16) vorgesehen sind, welche das eine der Werkzeuge ständig gegen das ,andere andrücken, zum Zweck, den infolge des Zusammenziehens des Werkstückes entstehenden freien Raum aufzunehmen (Abb. i, q., 5). q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, bei welcher die Gestalt der Werkzeuge durch einstellbare Bolzen bedingt wird, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bolzen (2o) des Werkzeuges (2) auf ein starres Glied (i 9) anstützen, auf welches der Druck durch Vermittlung einer Blattfeder (21) übertragen wird (Abb. 6).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis bei welcher von einem Paar der Werkzeuge das eine nachgiebig ausgestaltet ist; dadurch gekennzeichnet, daß das nachgiebige Werkzeug, z. B. in Form einer Rollenkette (22), in normaler Lage unter Spannung gehalten wird und in der Arbeitslage in eine gekrümmte Gestalt unter dem Druck des anderen starren Werkzeuges (2) übergeführt werden kann (Abb. 7).
DEB97031D Vorrichtung zur Herstellung von Blattfedern Expired DE401173C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074369B (de) * 1960-01-28

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