DE401142C - Werkzeugkluppe, besonders zum Gewindeschneiden, fuer Rechts- und Linksgang - Google Patents

Werkzeugkluppe, besonders zum Gewindeschneiden, fuer Rechts- und Linksgang

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DE401142C
DE401142C DEB105297D DEB0105297D DE401142C DE 401142 C DE401142 C DE 401142C DE B105297 D DEB105297 D DE B105297D DE B0105297 D DEB0105297 D DE B0105297D DE 401142 C DE401142 C DE 401142C
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DE
Germany
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ring
rollers
recesses
clip
clip body
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DEB105297D
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BERGISCH MAERKISCHE PRAEZ S WE
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BERGISCH MAERKISCHE PRAEZ S WE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/02Thread-cutting tools; Die-heads without means for adjustment
    • B23G5/04Dies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Werkzeugkiuppe für Rechts- und Linksgang mit Rollen- oder Kugeigesperre, dessen Sperrglieder in Aussparungen des Kluppengehäuses gelagert sind. Die Erfindung besteht darin, daß die Aussparungen des Kktppengehäuses konkav und symmetrisch zum Kluppenradius liegen, so daß die Sperrglieder bei jeder Drehrichtung des Gehäuses ίο radial und zwangläufig nach innen auf das Werkzeug, z. B. ein Schneideisen, drücken können. Dadurch wird gegenüber den bekannten Werkzeugkluppen für Rechts- und Linksgang mit Rollen- oder Kugeigesperre, bei welchen die Sperrgtieder in einseitig ausgebildeten Aussparungen gelagert sind, so daß jede Aussparung doppelt vorhanden sein muß, wenn eine Sperrung in beiden Drehrichtungen möglich seiin soll, der Vorteil wesentlicher Vereinfachung erzielt.
Die Zeichnung führt ein Ausführungsbeiepiel der Erfindung vor, und zwar in
Abb. ι im senkrechten Längsschnitt durch die Matte des Kltippenkörpers,
Abb. 2 in Oberansicht, während
Abb. 3 und 4 weiter unten erklärte Einzelheiten vorführen.
Die Darstellung beschränkt sich auf die

Claims (2)

für die Erkenntnis des Wesentlichen und Neuen wichtigen Teile. Die Kluppe besteht aus dem eigentlichen Kluppenkörper a, in dessen Bohrung das Schneideisen b eingesetzt und in bekannter, hier nicht näher zu beschreibender Weise drehbar, aber in Richtung der Mittelachse gegen Verschiebung gesichert, gelagert ist. An mehreren Stellen, hier beispielsweise drei, sind Klemmrollen oder -walzen c angeordnet, für die im Kluppenkörper α Aussparungen von besonderer Ausgestaltung vorgesehen sind, welche (vgl. Abb. 2) beiderseits mit schrägen Flächen ausgebildet sind, die 1S folgendermaßen wirken. Bei der in Abb. 2 gezeigten Mittelstellung liegen die Rollen c im Grunde ihrer Aussparungen und am Umfang des Schneideisen« b an, ohne daß eine Klemmwirkung ao eintritt. Beim Drehen des Kluppenkörpers a aber kommen die Rollen c mit den schrägen Druckflächen der Aussparungen in Berührung und es tritt sofort eine Klemmwirkung ein. Wenn es sich nur darum handelte, das Werkzeug in einer Drehrichtung zu gebrauchen, würde die Anordnung einer einzigen schrägen Druckfläche genügen. Die Walzen c wurden sich dann stets in einer Drehrichtung festklemmen, in der entgegengesetzten aber losrollen. Da hier aber beabsichtigt ist, das Werkzeug nach Belieben in jeder der beiden Drehrichtungen arbeitend zu gebrauchen, sind zunächst, wie dargestellt, bei jeder Aussparung nach 'beiden Seiten hin die schrägen Druckflächen vorge- 1 sehen, und um je nach Bedarf die eine oder die andere dieser Flächen mit der Walze oder j Rolle c in Verbindung treten zu lassen, muß die andere schräge Fläche ausgeschaltet werden. Dies wird erzielt durch die Anordnung \ eines Ringes d, der schließend aber drehbar zwischen dem Schneideisen b und der. Wandi*ng der Bohrung im Kluppenkörper α eingelagert ist. Der Ring d, der in Abb. 3 und 4 in der einen und in der anderen Arbeitslage aufgeschnitten und ausgestreckt gedacht dar- j gestellt ist, enthält zunächst Schlitze für die j Rollen c, die (vgl. Abb. 2) darin gehalten ; sind, derart, daß sie durch den Ring d hin- ; durch mit der Umfangsfläche des Schneid- | eisens b in Verbindung treten können, dabei : aber Bewegungen des Ringes mitmachen ι müssen, solange sie nicht festklemmend mit ! den schrägen Flächen der Aussparungen im { Kluppenkörper in Verbindung treten. ί Im Ring d (s. besonders Abb. 3 und 4; sind ferner längliche Schlitze e vorgesehen, in die die Zapfen von aus- und einrückbaren Stiften f und g eintreten. (Abb. 2 und 3 zeigen den Stift f, Abb. 4 zeigt den Stift g eingerückt.) Die Stifte sind dazu bestimmt, in Verbindung mit den länglichen Schlitzen c die Bewegung des Ringes d in der erforderliehen Weise derart zu begrenzen, daß beim Ausholen zum Drehen des Werkzeugs die Rollen c nur soweit zurückrollen (bis zur Mitte der Aussparungen im Kluppenkörper a), daß sie nicht mit der anderen schrägen Druckfläche der Aussparungen im Kluppenkörper α klemmend in Verbindung treten können, sondern vom Ring d gezwungen werden, dessen Bewegung beim Ausholen mitzumachen. Für die in Abb. 2 durch den Pfeil angedeutete Drehrichtung ist der Stift f einzurücken; soll in der anderen Richtung gedreht werden, so muß Stift / zurückgezogen und Stift g eingerückt werden. Die .Stifte sind iin bekannter Weise so einzurichten, daß sie in der Endlage gesichert sind. Die Rollen c sind in den Schlitzen des Ringes d gegen Herausfallen ge si chert, wenn das Schneideisen b ausgewechselt wird. Sie sind zweckmäßigerweise oben etwas zügespitzt, um das Eindrücken des neuen Schneideisens zu erleichtern, das die etwa vorstehenden Walzen c dann leichter zurückdrücken kann. ■ Paten τ-An Spruch E:
1. Werkzeugkluppe, besonders zum Gewindeschneiden, für Rechts- und Linksgang mit Rollen- oder Kugeigesperre, bei welchem die Sperrglieder in Aussparungen des Kluppengehäuses gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen des Kluppengehäuses konkav und symmetrisch zum Kluppenradius Hegen.
2. Werkzeugkluppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrglieder (c) durch einen Ring (d) gehalten werden, der mit Durchbrechungen versehen ist, 'durch die hindurch die SperrgMeder (c) auf das Schneideisen (b) wirken, wobei die Bewegung der Sperrglieder (c) durch radial im Kluppengehäuse verschiebbare Stellorgane if, g), die in entsprechende Schlitze ie) des Halteringes (d) eintreten können, nach der einen oder anderen Drehrichtung begrenzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB105297D 1922-06-17 1922-06-17 Werkzeugkluppe, besonders zum Gewindeschneiden, fuer Rechts- und Linksgang Expired DE401142C (de)

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