DE401060C - Metallfarbe fuer Metalldruck und Metallpraegung, insbesondere auf Buchdecken - Google Patents
Metallfarbe fuer Metalldruck und Metallpraegung, insbesondere auf BuchdeckenInfo
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Description
- Metallfarbe für Metalldruck und Metallprägung, insbesondere auf Buchdecken. Gegenstand der Erfindung ist eine Metallfarbe für Metalldruck und Metallprägung, insbesondere auf Buchdecken aus Stoff, Leder u. dgl., die sich mit dem auf Prägetemperatur erwärmten Druck- oder Prägstempel aufbringen läßt, bei verhältnismäßig hoher Temperatur sofort eintrocknet, die Prägfläche gut und gleichmäßig haftend deckt, durch die Stempelwärme Glanz annimmt und Farbe und Glanz dauernd beibehält, ohne abzublassen. Wesentlich für die neue Farbe ist außer geringer Flüchtigkeit des. Lösungs- oder Bindemittels, daß sie gebrauchsfertig auf Lager gehalten werden kann, ohne an Güte einzubüßen.
- Gemäß der Erfindung- erhält man eine solche Metallfarbe durch die Verwendung von synthetischem Harz als Bindemittel und Schutzkörper.
- Ungleich den Naturharzen, deren Säuregehalt die Haltbarkeit der mit ihnen hergestellten Farben beeinträchtigt, bieten die Kunstharze den Vorteil der Säurefreiheit und geben dadurch volle Gewähr für die Haltbarkeit der Farben. Insbesondere besitzt Kumaronharz- alle Eigenschaften, die von einem Bindemittel für* Bronzepulver, einem Klebstoff zum Festhalten der Farbe am Gewebe, Leder usw. und einem Schutzüberzug für die Metallprägung gefordert werden. . Die Kumaronharze sind gewöhnlich gelb gefärbt und eignen sich besonders gut zur Verbindung mit Bronzepulvern, wie sie für imitiertes Blattgold, Goldfarbe u. dgl. verwendet werden, da sie den Farbton nicht beeinträchtigen.
- Die synthetischen Harze lösen sich leicht in Lösungsmitteln, wie Terpineol, Kienöl, Harzöl und den hochsiedenden Mineralölen. Am besten eignet sich als Lösungsmittel für das Kumaronharz das Terpineol angesichts seiner Dickflüssigkeit, durch die die Bronzepulver suspendiert erhalten werden, und seine Flüchtigkeit bei Prägetemperatur. Da das Harz bei dieser Temperatur flüchtig wird; mischt man dem Terpineol zweckmäßig etwas Harzöl bei. Da letzteres bei den in Betracht kommenden Temperaturen weniger flüchtig ist als Terpineol, verwendet man zweckmäßig etwa 95 Prozent von letzterem und 5 Prozent Harzöl, die schon genügen, um das Bindemittel nach dem Trocknen plastischer zu machen, so daß die Prägfarbe nicht rissig wird oder sich abschält. Beispiel. 95 Gewichtsteile Terpineol und 5 Gewichtsteile Harzöl werden durch Rühren innig gemischt; in 8q. Teile dieses Gemisches werden 16 Teile ;gepulvertes Kumaronharz eingetragen und die Mischung auf dem Wasserbad bei too° gerührt, bis das Harz vollständig gelöst ist, was bei kräftigem Rühren in etwa 2o Minuten der Fall ist, worauf man abkühlen läßt. Zu einem Drittel dieses Ansatzes wird die doppelte Gewichtsmenge Bronzepulver zugegeben und durch Rühren gleichmäßig darin verteilt. Die so erhaltene Farbe bildet eine halbflüssige Paste der üblichen Konsistenz.
- Das oben beispielsweise angegebene Verhältnis der Bestandteile kann innerhalb gewisser Grenzen schwanken. Bei Verwendung von 2o Prozent Harz auf 8o Prozent des Lösungsmittels erhält man eine Farbe, die bei gewissen Temperaturen zum Verschmieren der Lettern oder Prägstempel neigt, to Prozent Harzöl liefern bei gewissen Temperaturen einen zu feuchten Druck, der bis zum Trocknen leicht klebt und schmiert. t oo Prozent Terpineol ergeben eine zu brüchige Prägung. Das Verhältnis der Bronze zum Farbträger kann innerhalb weiter Grenzen schwanken. 'Ein Bronzeüberschuß läßt sich aber auf der Presse nicht gut verarbeiten und setzt die Prägstempel zu, die Höchstgrenze liegt etwa bei 21J',1 Teilen Bronze auf einen Teil des Trägers.
- Außer Terpineol und Harzöl kann man jedes der übrigen erwähnten Lösungsmittel bzw. solche Gemische derselben verwenden, die diesen Anforderungen entsprechen.
- Die neue Farbe ist in erster Linie zum Bedrucken und Prägen von Buchdecken bestimmt, bei denen, wenn sie mit Gewebe bezogen sind, eine starke Klebstoffschicht das Gewebe auf der Unterlage festhält. Da der Siedepunkt des Lösungsmittels ungefähr bei 22o° C liegt, muß die Druck- oder Prägtemperatur genügend hoch sein, um das flüchtige Lösungsmittel zu verdunsten und die Prägung trocknen zu lassen, anderseits aber nicht so hoch, daß der Klebstoff durch das Gewebe heraustritt und die Prägung blasig oder dunkel macht. Man verwendet die neue Farbe deshalb zweckmäßig bei einer Temperatur, die ungefähr dem Siedepunkt der lösenden Bestandteile entspricht. Man kann sie natürlich aber auch bei niedrigerer Temperatur oder in der Kälte aufdrucken und künstlich trocknen.
- Dank dem verhältnismäßig hohen spezifischen Gewicht der synthetischen Harze und der Schwerflüssigkeit der genannten Lösungsmittel bildet die Lösung einen besonders wertvollen Träger für Metallfarben, da sie der Neigung des Bronzepulvers zum Absitzen entgegenwirkt und es dauernd in Suspension erhält.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: t. Metallfarbe für Metalldruck und ,Metallprägung, insbesondere auf Buchdecken, bestehend aus einem Metallpulver und einer Harzlösung als Farbträger, dadurch gekennzeichnet, daß als Harzmasse ein synthetisches Harz verwendet wird, das in einem neutralen Lösungsmittel gelöst ist.
- 2. Farbe nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger Kumaronharz verwendet wird.
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1923
- 1923-02-21 DE DEA39434D patent/DE401060C/de not_active Expired
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