DE40089C - Auffahrbarer Weichenspitzenverschluls - Google Patents
Auffahrbarer WeichenspitzenverschlulsInfo
- Publication number
- DE40089C DE40089C DENDAT40089D DE40089DA DE40089C DE 40089 C DE40089 C DE 40089C DE NDAT40089 D DENDAT40089 D DE NDAT40089D DE 40089D A DE40089D A DE 40089DA DE 40089 C DE40089 C DE 40089C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rack
- sticks
- drive
- switch point
- point lock
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 210000002105 tongue Anatomy 0.000 description 10
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
. Patentirt im Deutschen Reiche vom l. December 1886 ab.
Vorliegender auffahrbarer Weichenspitzenverschlufs besteht aus der Antriebsrolle A, der
Scheibe B, den Zahnstangen C und D und dem Lager E. Die Antriebsrolle A, sowie die
Scheibe B besitzen je vier Triebstöcke, wovon die beiden Stöcke f und g sowohl der Antriebsrolle
A als auch der Scheibe B gemeinschaftlich angehören und beide Theile fest verbinden.
Die beiden Stöcke h und i gehören der Antriebsrolle A an, die beiden Stöcke k und /
gehören der Scheibe B an; die Stöcke hi kl haben nur die Länge einer Zahnstangenstärke
und sind rechts und links von den Stöcken f und g, wie in Fig. 5 deutlich zu sehen, angeordnet.
Die Zahnstangen C und D liegen zwischen der Antriebsrolle A und der Scheibe B, und
zwar liegt die Zahnstange C direct auf der Antriebsrolle A, die Zahnstange D aber auf der
Zahnstange C. Es kommt daher auch die Zahnstange C nur mit de.n Triebstöcken h if g
in Eingriff, und zwar, weil die Stöcke h i nur die Länge gleich der Stärke der unteren Zahnstange
haben; die Zahnstange D wird auch nur mit den Stöcken k If g in Eingriff kommen,
weil auch hier die Stöcke k I nur die Länge gleich der Stärke der oberen Zahnstange haben.
Beide Zahnstangen sind durch regulirbare Scharniere mit den Zungen einer Weiche verbunden.
Liegt eine der Zungen einer Weiche an (z. B. die Zunge I), so nimmt die mit dieser Zunge verbundene Zahnstange C die
Lage an, wie sie in Fig. 4 gezeichnet ist. Der Stock/ist aus der Verzahnung heraus-, dagegen
das Verschlufssegment m des Antriebsrades A hinter das Bogenstück η der Zahnstange C
getreten und hält dadurch die Zahnstange C und durch diese die Zunge I in ihrer Endstellung
fest, wogegen die Zahnstange D noch im Eingriff mit dem Stock/ sich befindet, Fig. 3.
(Fig. 3 ist um i8o° gedreht gezeichnet.) Die Drehungsrichtung beider Rollen, um sie in die
gezeichnete Lage zu bringen, ist durch Pfeile angedeutet.
Wird die Drehungsrichtung der Rolle A eine entgegengesetzte, so wird die Zahnstange D,
welche noch im Eingriff mit B ist, dieser Bewegung sofort folgen, mit ihr auch die Zunge II,
und sich der zugehörigen Schiene nähern. Die Zahnstange C wird aber diese Bewegung nicht
mitmachen, erstens, weil das Verriegelungssegment Ot dieses nicht zuläfst, und zweitens,
weil noch kein Stock auf sie wirkt. Erst wenn die Rolle A so weit gedreht ist, dafs der
Stock / bei 0 zur Anlage kommt, tritt auch für diese Zahnstange eine Bewegung ein. Diese
Bewegung wird jetzt auch durch das Segment in nicht mehr gehindert, da dieses auch so weit
weggedreht ist, dafs das Bogenstück der Zahnstange frei wird. Die Stöcke f und g greifen,
wie schon vorher gesagt, bis in die Scheibe B, so dafs also jetzt auch beide Zahnstangen und
ebenso auch die damit verbundenen Zungen sich gleichmäfsig bewegen werden, und zwar
so lange, bis der Stock g aufser Eingriff mit der Zahnstange D kommt. Diese Stellung der
Stöcke trifft nun mit der Anlage der Zunge II an ihre Fahrschiene zusammen, es hört eine
Weiterbewegung der Zahnstange D auf, wogegen bei Weiterdrehung der Rolle die Zahnstange
C durch die Stöcke h i noch weiter
mitgenommen wird und das Verschlufssegmentp
der Scheibe B hinter das Bogenstück q der Zahnscheibe D tritt und diese in ihrer Lage
festhält. Die Zahnstange C bleibt in Eingriff mit den Stöcken h i.
Wirkt nun eine Kraft, wie z. B. die Radbandage eines Eisenbahnfahrzeuges, seitwärts
schiebend auf die Weichenzunge II, Fig. i, so folgt dieser Bewegung auch die Zahnstange D,
durch dieselbe auch die Rolle A und die Scheibe B. Vorerst überträgt nur die eine
Zahnstange die Bewegung auf die Rolle, ist diese jedoch so weit verdreht, dafs der Stock f
in Eingriff mit der Zahnstange C kommt, dann hat auch das Verriegelungssegment in die Zahnstange
C freigegeben und es kann nun auch die anliegende Zunge I dem Drucke der Bandage
nachgeben, ohne dafs Theile an der Umstellvorrichtung dadurch zerstört werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Zahnstangen C und D mit den Bogenstücken η q in Verbindung mit den Zungenschienen einer Weiche und der mit Getriebestöcken f g hi k I und Verschlufssegmenten mp versehenen Antriebsrolle A und Scheibe B als auffahrbarer Weichenspitzenverschlufs.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40089C true DE40089C (de) |
Family
ID=315669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40089D Expired - Lifetime DE40089C (de) | Auffahrbarer Weichenspitzenverschluls |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40089C (de) |
-
0
- DE DENDAT40089D patent/DE40089C/de not_active Expired - Lifetime
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