DE400554C - Seiten- und Ziehmarke fuer Bogenanleger - Google Patents

Seiten- und Ziehmarke fuer Bogenanleger

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DE400554C
DE400554C DES63230D DES0063230D DE400554C DE 400554 C DE400554 C DE 400554C DE S63230 D DES63230 D DE S63230D DE S0063230 D DES0063230 D DE S0063230D DE 400554 C DE400554 C DE 400554C
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Germany
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor
    • B65H9/10Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position
    • B65H9/103Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position acting by friction or suction on the article for pushing or pulling it into registered position, e.g. against a stop

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Seiten- und Ziehmarke für Bogenanleger. Bei den Seiten- und Ziehmarken, bei welchen das öffnen des Ziehfingers durch Anschlagen des Fingers an Führungsbahnen o. dgl. bewerkstelligt wird, macht sich der Nachteil bemerkbar, daß durch den Anschlag ein Kippmoment erzeugt wird, welches im Sinne des Abhebens der Seitenmarke von der Tischoberfläche wirkt. Besonders bei schnellem Gang des Bogenanlegers und wenn sich infolge längeren Gebrauches das Gefüge gelockert hat, kann es infolgedessen vorkommen, daß zwischen der Ziehmarke und dem Tisch ein Spalt entsteht, und zwar gerade in dem Augenblick, in welchem der Bogen einläuft, da bei der geöffneten Stellung des Ziehfingers das Kippmoment am größten ist. Der Bogen kann daher unter Umständen mit der Richtkante unter die Ziehmarke kommen und infolgedessen unausgerichtet bleiben.
  • Zur Vermeidung dieses Übelstandes wird gemäß der Erfindung der Ziehfinger und der seine öffnung bewirkende Führungsanschlag so angeordnet, daß das durch den Anschlag erzeugte Moment im Sinne des Andrückens der Seitenmarke an die Tischoberfläche, also der Bildung eines Spaltes entgegen, wirkt. Zu diesem Zweck ist der Führungsanschlag an dem vorderen, nach der Mitte des Anlegetisches zugekehrten Ende der Vorrichtung so angeordnet, daß der Finger zur Öffnung über den Anschlag hinweggleiten muß. Die Rückkehr des Fingers in der geschlossenen Stellung ist dadurch ermöglicht, daß der Führungsanschlag nachgiebig angeordnet ist, so daß er dem Anschlagteil des Fingers beim Rückgang ausweicht. Die Seitenmarke kann in ihrem Halter sowohl starr als auch gelenkig befestigt sein. In letzterem Falle ist die Seitenmarke so angeordnet, daß sie durch ihr Eigengewicht, unter Umständen unterstützt durch eine Feder, gegen den Tisch gedrückt wird.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an verschiedenen Ausführungsbeispielen erläutert. Abb. i zeigt die Außenansicht, Abb. 2 den dazu gehörigen Grundriß einer Ausführungsform einer linksseitigen Ziehmarke. Abb. 3 bis 5 erläutern die Wirkungsweise durch Darstellung verschiedener Stellungen der Ziehmarke durch Ansichten der den Vordermarken zugekehrten Seite, und zwar zeigt Abb. 3 die Ziehmarke in der Stellung, in welcher sie am weitesten vorgeschoben ist und der Ziehmarkenf nger den Bogen erfaßt hat. Abb. q. zeigt die Stellung der Ziehmarke kurz vor Beendigung des Rückganges und Abb. 5 die Stellung der Ziehmarke kurz bevor der Finger zum Erfassen des Bogens niederfällt. Abb. 3 und zeigen die Ausführungsform einer starren Seitenmarke, während in Abb. 5 eine gelenkig angeordnete und durch eine Feder niedergedrücke Seitenmarke dargestellt ist. Abb. 6 zeigt eine weitere abgeänderte Ausführungsform der Seiten- und Ziehmarke in einer der Abb. 3 entsprechenden Stellung. In Abb. i ist mit i der Zylinder einer Druckmaschine, mit 2 eine vordere Anlegemarke und mit 3 der Anlegetisch bezeichnet. Über den Anlegetisch erstreckt sich quer eine Schiene q., auf welcher verschiebbar, aber mittels Druckschrauben 5, 6 feststellbar zwei Halter 7, 8 sitzen, die durch einen mit einer gerändelten Stellmutter i o versehenen Schraubenbolzen g verbunden sind, so daß der eine Halter in bezug auf den anderen, eingestellt werden kann.
  • Der eine Halter 7 hat bei dem in Abb. i, 2 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel an einem seitlichen Vorsprung ein Auge i r mit einer senkrechten Bohrung. An dieses Auge ist mittels eines Bolzens 12 um eine zur Tischebene senkrechte Achse ein Arm 13 angelenkt, welcher an seinem freien Ende eine Bohrung hat, welche zu der durch den Arm i_3 und den Bolzen 12 bestimmten Ebene senkrecht und zum Tisch parallel gerichtet ist. In dieser Bohrung sitzt drehbar ein Bolzen 1q., auf welchem die gegabelte, winkelförmige Seitenmarke 15 mittels eines an dem Ende ihres wagerechten Schenkels vorgesehenen Scharnierauges durch Stift oder Stellschrauben 16 undrehbar befestigt ist. Die Seitenmarke 15 ist also um den senkrechten Bolzen 12 schwenkbar, so dal5 ihre Richtseite bei Verarbeitung schief geschnittener Bogen der schiefen Seitenkante entsprechend eingestellt werden kann. Zur genauen Einstellung der Seitenmarke in dieser Hinsicht dient eine mit einem gerändelten Kopf 17 versehene Schraube 18, welche durch eine in einem seitlichen Vorsprung ig der Ziehmarke vorgesehene Bohrung hindurchgesteckt ist und in dem Halter 7 ihr Muttergewinde hat. Der Vorsprung i g der Seitenmarke ist zwischen einem Stellring und dem Schraubenkopf 17 eingeschlossen.
  • Der Halter 8 hat einen seitlichen Vorsprung 2o, dessen unteres, nach dem Halter 7 hin gerichtetes Ende hakenförmig ausgebildet ist. An dem Vorsprung 20 ist mittels eines Bolzens 2 i ein Führungsanschlag 22 mit dem anderen Ende angelenkt, der an dem freien unteren Ende einen seitwärts vorspringenden Stift 23 hat, der sich in das Hakenmaul des Vorsprungs 2o des Halters 8 einfügt und dadurch die Lage des Führungsanschlages 22 bestimmt. Durch Drehung der gerändelten Stellscheibe io des Bolzens 9 kann der Führungsanschlag 22 in bezug auf die Seitenmarke genau eingestellt werden.
  • Auf einer in einer Führungsnut des Anlegetisches 3 eingelassenen quer zum Tisch hin und her bewegten Schiene 24. ist mittels einer Schraube 25 ein Winkel 26 befestigt, an dessen aufwärts gerichteten, als Lagerauge ausgebildeten Schenkel mittels eines Bolzens 27 ein Druckfinger 28 angelenkt ist. Der Bolzen 27 ist mit dem Finger 28 fest verbunden und hat auf seinem vorspringenden Ende eine auf Drehung beanspruchte Feder 29, welche den Finger 28 nach unten drückt und deren Vorspannung durch eine gerändelte Mutter 3o geregelt werden kann. Der Finger 28 hat an seinem freien Ende einen auf die Schiene 24. bzw. den Bogen sich aufsetzenden Schuh 31 und an einem nach oben gerichteten Vorsprung eine seitwärts gelagerte Führungsrolle 32, welche sich in der Bahn des Führungsanschlages 22 befindet und mit diesem zusammen wirkt.
  • Die Vorrichtung wirkt folgendermaßen Nachdem die Seitenmarke 16 dem Bogenformat entsprechend durch Einstellung des Halters 8 auf der Schiene .4 und entsprechend der Richtkante des Bogens mittels der Stellvorrichtung 17, i 8 und ferner der Ziehmarkenwinkel 28 ebenfalls dem Bogenformat entsprechend auf der Schiene 24 festgestellt ist, wird die Stellung des Führungsanschlages 22 durch Drehung der Stellvorrichtung 9, io so eingestellt, daß bei dem Hin- und Hergang der Ziehmarke die Rolle 32 auf den Führungsanschlag 22 aufläuft und am Ende des Hubes von dem Führungsanschlag abgleitet. Diese Stellung zeigt die Abb.3. Beim Zurückgang der Ziehmarke drückt die Rolle 32 den Führungsanschlag 22 nach oben (vgl. Abb. 4). Sobald der Anschlag von der Rolle 32 frei geworden ist, fällt er in die vorher eingenommene Lage zurück, wobei sein Anschlagstift,-,3 in das Hakenmaul des Ansatzes 2o des Halters 8 sich wieder einfügt. Bei dem Vorwärtsgang der Ziehmarke trifft ihre Rolle 32 auf den eine schiefe Ebene bildenden Führungsanschlag 22 und läuft auf ihn hinauf, wodurch der Ziehmarkenfnger 28 geöffnet und der Schuh 3 z von der Schiene 24 abgehoben wird (vgl. Abb. 5). Der Ziehmarkenfinger tritt hierbei durch die Gabelöffnung der Seitenmarke 15 hindurch. Am Ende des Vorwärtsganges des Ziehfingers, nachdem der Bogen eingelaufen ist, gleitet die Rolle 32 von dem Führungsanschlag ab, und der Schuh 3 i fällt auf den Bogen nieder und drückt ihn an die Schiene 24 fest.
  • Die Abb.. 3 und 4 zeigen eine Ausführungsform der Seitenmarke, bei welcher diese mit ihrem Halter 5 fest verbunden ist und aus einem Stück besteht. In Abb. 4 ist die vordere Gabelhälfte der Seitenmarke weggebrochen.
  • Abb. 5 zeigt eine Ausführungsform der Seitenmarke ähnlich der in Abb. i und 2 dargestellten mit dem Unterschiede, daß die Seitenmarke bzw. der Bolzen i4 einen aufwärts gerichteten Arm 33 hat, an welchem. eine Feder 34 angreift, die mit dem anderen Ende an dem Halter 7 befestigt ist. Durch diese Feder wird das bereits vorhandene Übergewicht der Seitenmarke 15 unterstützt und der Druck der auf dem Tisch aufruhenden Kante vergrößert.
  • Bei der durch Abb. 6 erläuterten Ausführungsform ist die quer über dem Tisch sich erstreckende Stellschiene 4 durch einen Winkel 35 ersetzt, der auf einer in den Tisch eingelassenen Schiene verstellbar mittels einer Schraube 36 befestigt ist und an seinem freien, wagerechten Arm die Halter 7, 8 trägt. Bei dieser Anordnung wird der Tisch vollständig frei, was für eine bequeme Handanlage vorteilhaft ist.

Claims (6)

  1. PATENT-AN5PR$CHE: i. Seiten- und Ziehmarke für Bogenanleger, bei welcher das Öffnen des Ziehfingers durch feste Führungsanschläge bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Finger (28) und die mit ihm zusammen wirkenden Führungsanschläge (22) so angeordnet sind, daß durch den Anschlag ein im Sinne des Niederdrückens der Seitenmarke (15) auf den Anlegetisch (3) ' wirkendes Moment erzeugt wird.
  2. 2. Seiten- und Ziehmarke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der das öffnen des Fingers bewirkende Führungsanschlag (22) vor der Befestigungsstelle der Seitenmarke (15) nach der Mitte des Anlegetisches (3) zu und der Anschlagteil der Ziehmarke ebenfalls vor ihrer Drehachse (27) angeordnet ist und der öffnungswiderstand des Ziehfingers auf den Führungsanschlag (22) abwärts drückend wirkt.
  3. 3. Seiten- und Ziehmarke nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Führungsanschlag (22) als ' an einem Ende angelenkter Arm ausgebildet ist, der in seiner Wirkungsstellung durch einen mit einem festen Anschlag zusammen wirkenden Anschlag-Stift (23) gesichert ist und beim Rückgang der Ziehmarke (28) durch den Anschlag (22) derselben zurückgedrückt wird.
  4. 4. Seiten- und Ziehmarke nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Führungsanschlag (22) an einem in bezug auf die Seitenmarke (15) einstellbaren Teil (8) angebracht ist.
  5. 5. Seiten- und Ziehmarke nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenmarke (15) um einen zum Tisch senkrechten Bolzen (12) mittels einer Stellschraube (i8) einstellbar ist.
  6. 6. Seiten- und Ziehmarke nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenmarke als ein durch sein Gewicht niedergedrückter Hebel an einen zum Tisch parallelen Bolzen (14) angelenkt ist. Seiten- und Ziehmarke nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenmarke (15) durch Federspannung an den Anlegetisch (3) angedrückt wird.
DES63230D 1923-06-23 1923-06-23 Seiten- und Ziehmarke fuer Bogenanleger Expired DE400554C (de)

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