DE400124C - Verfahren zur Herstellung sehr duenner Magnesiumbaender - Google Patents

Verfahren zur Herstellung sehr duenner Magnesiumbaender

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DE400124C
DE400124C DEB84790D DEB0084790D DE400124C DE 400124 C DE400124 C DE 400124C DE B84790 D DEB84790 D DE B84790D DE B0084790 D DEB0084790 D DE B0084790D DE 400124 C DE400124 C DE 400124C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21KNON-ELECTRIC LIGHT SOURCES USING LUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING ELECTROCHEMILUMINESCENCE; LIGHT SOURCES USING CHARGES OF COMBUSTIBLE MATERIAL; LIGHT SOURCES USING SEMICONDUCTOR DEVICES AS LIGHT-GENERATING ELEMENTS; LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21K5/00Light sources using charges of combustible material, e.g. illuminating flash devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur.Herstellung sehr dünner Blagnesiumbänder. Vorliegende Erfindung betrifft ein für die Herstellung sehr dünner Magnesiumbänder äußerst wichtiges Verfahren.
  • Es hat sich gezeigt, daß nach den,bisherigen Herstellungsmethoden erzeugtes Magnesium schon nach kurzer Zeit trotz sorgfältigster Behandlung, trotz Abschluß gegen Feuchtigkeit g und Wärme Auswüchse aufweist. Diese Auswüchse vermehren sich in kurzer Zeit so sehr, daß sie selbst sehr lange Stangen zu bedecken vermögen. Sie dringen tief in das Innere des Metalls und schließen so eine vollwertige Weiterbearbeitung aus. Insbesondere machen sie die Herstellung von sehr feinen Magnesiumbändern unmöglich, wie sie zum Betriebe der Magnesiumlampen notwendig sind.
  • Von den vielen eingehenden langwierigen Versuchen ist das vorliegende Verfahren übrig-Z> 0#eblieben, nach dem es zum erstenmal mö-- e lich ist, die feinsten Bänder zu erzeugen. Die Schwierigkeiten in der Herstellung der letzteren sind um so größer, als die Bänder in ihrer ganzen Ausdehnung die gleiche Stärke, wie schon in der Zwischenbearbeitung, haben müssen, weil sie sonst nicht gleichmäßig fein weiter ausgewalzt werden können.' Zu diesen Zwecken wird das Magnesium in geeig 13 gneten Stadien seiner Weiterverarbeitun- ", und je nachdem dieses die erwähnten Auswüchse und Korrosionen aufweist, zu deren endgültigen Beseitigung und zur Verhütung und Neubildungen mechanisch und chemisch, z. B. durch Säure, gereinigt. Es ist zwar schon bekannt, Blöcke -und Plattenaus Schwermetall. oder aus Aluminium und Aluminiumlegierungen vor dem Walzen bzw. vor dem Weiterwalzen auf chemischem oder mechanischem Wege von Oxyden und andern verunreinigenden Verbindungen zu befreien. Doch handelt es sich bei diesen fxüheren Verfahren immer um die Herstellung verhältnismäßig dicker Platten und Bleche, die für mechanische Konstruktionen gebraucht werden.
  • Das angemeldete Verfahren hat hingegen sehr viel dünnere Bänder von großer Länge im Auge, wie Sie besonders zur Lichterzeugung verwendet werden. Hier hat das Verfahren eine Bedeutung, die ihm sonst nicht zukommt. Einmal könnte die Herstellung so dünner Bänder ohne die dem Auswalzen vorangehende Reinigung überhaupt nicht erfolgen. Die Bänder würden an den oxydierten Stellen brechen oder reißen. Zweitens wäre ,ein Aufbewahren der langen zusammengerollten Bänder auf die erforderliche längere Zeit, unter Umständen ' Monate undjahre, gar nicht möglich. Die Zerstörung an den einmal oxydierten oder salzartig gewordenen Stellen greift weiter um sich und hat sehr bald die geringe Schichtdecke durchdrungen. Der Zusammenhang des Bandes ist unterbrochen. Infolgedessen leidet oder setzt aus der Vorschub und die Verbrennung des Magnesiumbandes.
  • Es hat sich gezeigt -, daß nach der Erfindung hergestellte feine Magnesiumbänddr noch nach Jahren ohne jeden Auswuchs bleiben. Dieser Erfol wird darauf zurückgeführt, 9 L, daß durch diese erwähnte intensive, das Metall selbst erfassende Bearbeitung die N%"eiterentwick'ung der erwähnten chemischen Verbindungen (Korrosionen usw.) nicht in das Innere des Metalls hineinzudringen verinag. jedenfalls hat das Verfahren dazu geführt, daß man es zum erstenmal in der Hand hat, die feinsten Magnesiumbänder in beliebig großen Mengen auch aus einem ZD Grundmaterial herzustellen, welches -iut.)erli(#li schon als vollkommen verdorben angesprochen wurde.

Claims (1)

  1. PATENT-AxSPRUCH: Ver,'ahren zur Herstellung sehr dünner Magnesiunibänder, dadurch gekennzeichnet, daß der rohe Block- oder das bereits vorgewalzte Zwischenprodukt meclianis(li oder chemisch, 7. B. durch Säuren, eine intensive Reinigung der Oherfläche erf.ährt.
DEB84790D 1917-10-21 1917-10-21 Verfahren zur Herstellung sehr duenner Magnesiumbaender Expired DE400124C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6645416B2 (en) 2000-05-12 2003-11-11 Alstom Ltd. Insulation of stator windings by injection molding

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