DE39873C - Feuerung mit verschiebbarer Feuerbrücke - Google Patents

Feuerung mit verschiebbarer Feuerbrücke

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DE39873C
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firing
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sliding fire
furnace
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DENDAT39873D
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A. E. jensen und A. erichsen in Nakskov, Dänemark
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M3/00Firebridges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. November 1886 ab.
Die vorliegende Einrichtung hat den Zweck, die Zuströmung der zur Verbrennung nöthigen Luftmenge reguliren und die Gröfse der Rostfläche je nach der Art der Feuerung oder dem Quantum, welches man in einer bestimmten Zeit zu verbrennen wünscht, ändern zu können.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht der Feuerung,
Fig. 2 einen verticalen Schnitt durch dieselbe.
Die Feuerung besitzt einen gewöhnlichen Rost 4, in welchem der Zwischenraum zwischen den einzelnen Stäben ein geringer ist. Ungefähr unter der Mitte des Rostes ist im Aschenraum eine Scheidewand B aufgeführt. Dieselbe ist unten mit einer Oeffnung C versehen, welche durch die Klappe D vermittelst der an derselben angebrachten Stange E geschlossen werden kann. Die Scheidemauer wird so dünn" als möglich gemacht, damit die Roststäbe nicht verbrannt werden. Die Feuerbrücke am Ende des Rostes ist in einen festen unteren Theil F' und einen beweglichen oberen Theil F" getheilt, welch letzterer auf der verschiebbaren Platte G aufgemauert ist. Diese Platte kann gemeinschaftlich mit dem oberen Theil F" der Feuerbrücke mit Hülfe zweier Zugstangen, welche in die Feuerung eingeführt werden, vor- und zurückgeschoben werden, wobei dieselbe theils auf dem festen Theil F' der Feuerbrücke und theils auf der Oberfläche des Rostes A gleitet, so dafs die Länge der Feuerstelle auf diese Weise je nach den Umständen beschränkt oder erweitert werden kann.
Der Aschenraum wird durch eine Platte R vollständig geschlossen, welche mit einer Oeffnung K versehen ist, durch welche man sowohl in den Rost hineinsehen, als auch die Asche aus dem Aschenraum herausnehmen kann. In diese Platte R ist ein Dampfstrahlgebläse LMNOP eingesetzt.
Wenn der bewegliche Theil F" der Feuerbrücke zurückgeschoben ist, so wird die für die Feuerung auf dem hintersten · Theil des Rostes nöthige Verbrennungsluft durch die oeffnung C zugeführt, indem die Klappe D offen gehalten wird. Ist die Feuerbrücke dagegen so weit vorgezogen, dafs dieselbe ganz oder theilweise über der Mauer' B steht, dann wird der Luftzutritt zu dem hinteren Theil· des Rostes abgesperrt, indem man die Oeffnung C schliefst.
Bei dem Anfeuern wird eine möglichst grofse,. also die ganze Rostfläche benutzt, und die Oeffnung K wird dann offen gehalten, um der Luft leichteren Zutritt zu geben. Wenn dann die gewünschte Dampfspannung erreichtest, kann der Apparat in Wirksamkeit treten und, wie oben angegeben, zur Regulirung des Feuers benutzt werden.
Mit dem beschriebenen Apparat, welcher einfach in seiner Construction und leicht anzuwenden ist, erreicht man, dafs man ohne irgend welche Uebelstände verschiedenartiges Feuerungsmaterial in derselben Feuerung be-
nutzen kann, und dafs die schlechtesten Kohlen gebraucht werden können. Auch wird man, weil ein je nach der Art der Feuerung und den übrigen Umständen abgepafstes Quantum Luft zugeführt werden kann, weniger Rauch erhalten und eine möglichst vollständige Verbrennung erzielen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Feuerung für Dampfkessel, Oefen u. s. w., welche gekennzeichnet ist durch die Anordnung eines oberen verschiebbaren Theiles F" der Feuerbrücke, zum Zweck, die wirksame Rostfläche vergröfsern und verkleinern zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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