DE398488C - Verfahren zur Regelung der Luftzufuehrung bei OElfeuerungen - Google Patents

Verfahren zur Regelung der Luftzufuehrung bei OElfeuerungen

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DE398488C
DE398488C DEV18180D DEV0018180D DE398488C DE 398488 C DE398488 C DE 398488C DE V18180 D DEV18180 D DE V18180D DE V0018180 D DEV0018180 D DE V0018180D DE 398488 C DE398488 C DE 398488C
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VULCAN WERKE HAMBURG
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VULCAN WERKE HAMBURG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

  • Verfahren zur Regelung der Luftzuführung bei Ölfeuerungen. Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Luftzuführung bei Ölfeuerungen mit durch einen Ringschieber regelbarem Stau-Z> nach Patent386159.
  • Um zu vermeiden, daß anfangs bzw. bei wenig geöffnetem Ringschieber die Luft abzieht, bevor sie den Brenner in der Mitte der Luftdüse erreicht hat, was mit Sicherheit erst dann geschieht, wenn der Schieber ganz geöffnet ist, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, zunächst kleine Luftmengen zur Üldüse zu führen und erst allmählich die Luftmengen zu vergrößern, damit die alsdann zur Düse gelangenden, verhältnismäßig großen und zugkräftig wirkenden Luftmengen ein Erlöschen der Flamme nicht mehr verursachen können. Erreicht wird dies dadurch, daß die Luftzuführung so erfolgt, daß der Lufteintritt zunächst für das innere, dem Düsenbrenner am nächsten liegende Ringsegment der Leitvorrichtung im gewünschten Verhältnis zur -zerstäubten Ölmenge von dem Ringschieber freigegeben wird. Auf diese Weise gelangt. sobald der Ringschieber auch nur den kleinsten Querschnitt öffnet,-mit Sicherheit Luft zur Brennerdüse und erst dann, wenn für ein Erlöschen der Flamme eine Gefahr nicht mehr besteht, wird im Verhältnis der Freigabe der Durchlässe im Ringschieber die für die gewünschte ölverbrennung nötige Luft in den erforderlichen Mengen zugeführt.
  • Zweckmäßig wird der Ringschieber als Muschelschieber ausgebildet, um in Verbindung mit einer besonderen Leitvorrichtung zur Führung der Luft an die einzelnen Ringabschnitte des Staudüsenringes einen Eintritt der Verbrennungsluft an seinen beiden Stirnseiten zu ermöglichen.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführung nach dem vorliegenden Verfahren beispielsweise dargestellt, und zwar in Abb. i in einem Längsschnitt, in Abb.2 in einer Ansicht des Staudüsenringes, in Abb. 3 in einem Schnitt durch die Düsen des Staudüsenringes und in Abb. q. in einem Teilschnitt bei veränderter Stellung des Muschelschiebers. Es bezeichnen: i den Luftzuführungsraum, 2 den Staudüsenring, 3 eine Leitvorrichtung, 4. einen Muschelschieber, 5 den Brenner, 6 die Luftdüse, 7 das Feuerungsgeschränk, 8 das Schauloch.
  • Die Leitvorrichtung 3 ist dem Staudüsenring 2 zur Ermöglichung der guten Luftzuführung vorgebaut. Der Muschelschieber .l, welcher durch Stangen betätigt wird, gibt zuerst den Weg a für den Lufteintritt in die Leitvorrichtung 3 und in das innere Ringsegment des Staudüsenringes 2 mit den Düsen e frei. Die Luft wird dadurch unmittelbar an den Brenner geführt. kleinere unbedeutende Luftmengen werden hierbei allerdings auch auf dem Wege b sowie durch den mittleren Weg der Leitvorrichtung in die Feuerung gelangen, da die Zwischenwände innerhalb der Vorrichtung _I nicht ganz bis an die Mantelfläche herangeführt sind. Wird der Muschelschieber -. weiter geöffnet, so erfolgt auch durch den Weg b ein erheblicher Lufteintritt, so daß die Verbrennungsluft jetzt in erster Linie durch zwei Ringquerschnitte zur Luftdüse strömt (Abb. 4j. Die Verbrennungsluft kann also auf zwei Wegen (a und b in die Leitvorrichtung 3 eintreten, bis der Schieber 4. den ganzen Querschnitt freigegeben hat. Der Staudüsenring 2 ist in die Leitvorrichtung ; so eingebaut, daß er ohne Schwierigkeit leicht ausgewechselt werden kann. Eine weitere Vereinfachung ist dadurch erreicht, daß der Staudüsenring von der Luftdüse bis zum Brenner reicht. Hierdurch kann auf eine besondere Brandhaube zum Schutze des Feuerungsgeschränkes 7 verzichtet werden. Außerdem können die Düsen der Einzelringschichten c, d, e mit verschiedener -Neigung ausgeführt werden, und zwar so, wie in Abb. beispielsweise dargestellt, daß die inneren Düsen die größte Neigung zur Luftströmung haben. Hierdurch wird eine gute Durchwirbelung und eine innige Mischung von Luft und Brennstoff und damit eine vollkommene Verbrennung erreicht.

Claims (3)

  1. P-1TE\T-AxSPRÜCHE: i. Verfahren zur Regelung der Luftzuführung bei Ölfeuerungen nach Patent 386z59 mit durch einen Ringschieber regelbaren Staudüsen, dadurch gekennzeichnet, daß der Lufteintritt zuerst für die inneren, dem Brenner am nächsten liegenden Düsenteile des Staudüsenringes freigegeben wird.
  2. 2. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringschieber als Muschelschieber ausgebildet ist und einen Eintritt der Verbrennungsluft an seinen beiden Stirnseiten ermöglicht.
  3. 3. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i und der Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine besondere Leitvorrichtung zur Führung der Luft an die einzelnen Ringabschnitte des Staudüsenringes.
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Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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