DE398373C - Schmutzfaenger - Google Patents

Schmutzfaenger

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DE398373C
DE398373C DEW63855D DEW0063855D DE398373C DE 398373 C DE398373 C DE 398373C DE W63855 D DEW63855 D DE W63855D DE W0063855 D DEW0063855 D DE W0063855D DE 398373 C DE398373 C DE 398373C
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Germany
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spring
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mud
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B7/00Wheel cover discs, rings, or the like, for ornamenting, protecting, venting, or obscuring, wholly or in part, the wheel body, rim, hub, or tyre sidewall, e.g. wheel cover discs, wheel cover discs with cooling fins

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

  • Schmutzfänger. Entgegen einem früheren Vorschlage, die segmentförmigen Schmutzfängerstreifen eines Schmutzfängers für Räder von'Kraftfahrzeugen u. dgl. an einem Außenring anzuordnen, der durch Halter unter der Wirkung von Federn eine freie Beweglichkeit der Ringteile und der Blechstreifen ermöglicht, sollen nach der Erfindung die Kreisringausschnitte an festen Teilen des Rades vorzugsweise an den Abdeckscheiben des Speichenringes durch Lenker geführt werden, und zwar in der Weise, daß sie unter der Wirkung von Federn sowohl eine zur Achse radial gerichtete und eine zur Achse parallel nach außen gerichtete Bewegung ausführen können. Bezweckt wird hierdurch, daß die einzelnen Streifen ohne Beschädigung den Fahrbehindernissen in jeder Weise ausweichen können. Jeder Kreisringausschnitt des Schmutzfängers erhält hierbei z. B. eine Lenkerführung in radialer Richtung auf einem festen Kreisbogen und außerdem durch Vermittlung eines Gestänges und eines zweiten Lenkers eine Verbindung mit einer Feder, welche ebenfalls eine Verschiebung in radialer Richtung in gerader oder Kreisbogenlinie zuläßt. Die Resultierende der beiden Radialverschiebungen ist je nach der Beschaffenheit des Hindernisses ebenfalls eine reine Radialbewegung oder auch in Verbindung mit dieser Bewegung eine solche, welche vom Radkranz abführt, so däß kleinere Hindernisse, z. B. Schottersteine, ohne Beschädigung des Ringes sich den Hohlraum zwischen Kranz und Ring nach ihrer Größe erweitern können. Es bleibt hierbei infolge des durch die Feder ausgeübten Drucks nach dem Verschwinden des Hindernisses stets wieder die normale Lage gesichert. Das Gestänge des Ringausschnittes kann mittels eines Lenkers mit einem Federgehäuse gekuppelt sein, das unter dem Druck einer Spiralfeder steht, oder auch unmittelbar durch ein Gelenk mit einem Schieber verbunden sein, der in einer radial verlaufenden Büchse auf einer Schraubenfeder abgestützt ist. In ähnlicher Weise kann der Kreisringausschnitt mittels eines Augengelenks auf der Achse von an die Schutzscheibe angebrachten Lenkern geführt werden, wobei die Lenker durch eine Feder von der Scheibe abgedrückt und die Blechstreifen durch auf der Lenkerachse aufsitzende Federn gegen den Laufmantel gedrückt werden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in je einer Ansicht auf ein Radteil und in je einem Radialschnitt dargestellt.
  • Die umlaufende Felge i mit der Bereifung 2 wird durch die Scheibe 3 in ihrem offenen Teil abgedeckt, und es sind die aus Ringausschnitten 4. zusammengesetzten Schmutzfänger zwischen Felge i und Scheibe angeordnet, welche Teile zwischen sich einen Spalt 5 frei lassen, in welchem sich die Ringausschnitte verschieben können. Das innere Ende 6 der Ringausschnitte .l wird durch Lenker 7 um Gelenkpunkte 8 der Scheibe 3 auf einem Kreisbogen geführt. Gemäß Abb. i und 2 ist das Blech :I mit einem Gestänge 9 versehen, das bis zu dem Lenker i o eines Federgehäuses i i reicht und mit diesem gelenkig verbunden ist. Die in dein Gehäuse i i liegende Spiralfeder sucht das Gestänge 9 in der in Abb. 2 gezeichneten Lage zu halten, so daß der Streifen 4 infolge der doppelten Führung mittels der Lenker 7 und des Gestänges 9 zwangläufig geführt ist. Beim Aufstoßen eines größeren Hindernisses auf die zum Schutz gegen Beschädigungen gebördelte Kante 12 des Streifens ,I wird dieser Streifen mit seinen Lenkern und dem Gestänge entgegen dem Druck der Feder des Gehäuses i i in radialer Richtung zur Achse zurückgedrückt und schnellt wieder in die normale Lage, sobald das Hindernis verschwunden ist. Kleinere Hindernisse könnten sich in dein Raum 13 zwischen dem Streifen q. und dem Reifen 2 festklemmen, ohne daß eine wesentliche Radialverschiebung eintritt. Zu diesem Zweck ist die Deckscheibe 3 mit Ausbeulungen 14. versehen, in welche das Gestänge 9 eintreten kann, wobei sich der Streifen q um sein Gelenk 6 dreht, ohne daß der Lenker 7 eine Schwenkbewegung auszuführen braucht. In andern Fällen wird eine kombinierte Bewegung der Lenker 7 und i o und der Tafel 4. in radial und in parallel zur Achse gerichteten Linien entstehen. Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 und 4. ist die Achse 8 der Lenker 7 mit einer Spiralfeder 15 verbunden, deren Ende 16 sich auf der Deckplatte 3 abstützt und welche die Lenker 7 von der Platte abzuschwenken bestrebt ist. Der Streifen ist finit seinem Gelenkauge 6 auf der Achse 17 der Lenker 7 drehbar aufgesetzt, deren Enden mit den Lenkern 7 fest verbunden und als Vierkantköpfe ausgebildet sind, auf welche wieder Spiralfedern 18 aufsitzen, deren Enden i9 die Platte -. belasten. Es ist also auch hier für eine federnde Nachgiebigi, eit in radialer und querliegender Richtung gewährleistet. Zur Versteifung der Platte q. ist eine Rippe oder Wulst 2o ausgedrückt, die noch eine Querrippe 21 erhält. Die einzelnen Schmutzfängerstreifen q. sind für sich und auch in ihrer Gesamtheit durch Zurückdrücken und Festlegen außer Tätigkeit zu setzen, so daß beispielsweise bei gutem Wetter ohne Schmutzfängereinrichtung gefahren werden kann und hierbei die außer Tätigkeit gesetzte Einrichtung fast vollständig von der Deckplatte gegen Sicht geschützt ist. Beispielsweise kann dieses Außertätigkeitsetzen dadurch bewirkt werden, daß ein Ring über die Schlitze 5 geschoben und festgelegt wird, der sich dann gegen die Platte a in dem mit dem Gestänge 9 gebildeten Winkel nach Abb. i und 2 oder an der Nase 21 der Wulst 2o nach ebb. 3 und 4. abstützt und das Gestänge im Innern der Deckplatte zurückhält.

Claims (3)

  1. PATE NT-ADi SPRjJ CHE: i. Aus einzelnen Ringausschnitten zusammengesetzter Schmutzfänger für Räder von Kraftfahrzeugen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ringausschnitt für sich durch Lenkersysteme radial und paral. lel zur Achse verschiebbar geführt ist und durch Federdruck in seiner normalen. Lage gehalten wird.
  2. 2. Schmutzfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Ende des Ringausschnittes außer der Führung an den Lenkern (7-) noch mittels eines Gestänges (9) an dem Hebelarm einer Feder radial zur Achse verschiebbar geführt ist.
  3. 3. Schmutzfänger nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Schwenkachse (8) der Lenker (7 @ mit einer die Lenker (7) abzudrücken suchenden Feder (15, 16) und die Ringau@schtiittgel.enkachse (i;) mit die Platte (4.) gegen den Laufmantel (2) drückenden Federn (i 8, i 9 ) versehen sind. ,f Schmutzfänger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (4.) mit Nasen (21) oder anderen Winkeln versehen ist, um welche ein umlaufender Reifen zur Außerbetriebsetzung des Schmutzfängerringes gespannt werden kann.
DEW63855D 1923-05-10 1923-05-10 Schmutzfaenger Expired DE398373C (de)

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