DE398299C - Handwaffe fuer Schiesssport - Google Patents

Handwaffe fuer Schiesssport

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DE398299C
DE398299C DER58948D DER0058948D DE398299C DE 398299 C DE398299 C DE 398299C DE R58948 D DER58948 D DE R58948D DE R0058948 D DER0058948 D DE R0058948D DE 398299 C DE398299 C DE 398299C
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DE
Germany
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barrel
block
movement
hand
breech block
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Expired
Application number
DER58948D
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English (en)
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Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
Original Assignee
Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/02Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis
    • F41A3/04Block action, i.e. the main breech opening movement being transverse to the barrel axis with pivoting breech-block

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Handwaffe für Schießsport. Die Erfindung betrifft eine Handwaffe, «-elche hauptsächlichZwecken des Schießsports und zu seiner Förderung dienen soll; sie ist aber auch zur gelegentlichen Verwendung als Jagdwaffe geeignet. Die Waffe ist zum Verschießen von kleinkallibriger Munition bestimmt. Entsprechend ihrem Hauptzweck kommt es bei ihr darauf an, verwickelte Getriebe zu vermeiden, durch die gewählte Art der Hauptteile und deren Zusammenstellung eine gedrängte, handgerechte und gefällige Form zu erreichen und die zu ihrer Benutzung erforderlichen Handgriffe in möglichst einfacher und für (EI e Hände des Schützen natürlicher Weise und Folge vollziehen zu können.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf derZeichnung dargestellt. Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch den Verschluß.
  • Abb. 2 ist eine Vorderansicht bei geschlossenem, Abb. 3 eine Rückansicht bei geöffnetem Verschluß.
  • Abb.4 ist ein Grundriß zu Abb. 3.
  • Abb. 5 zeigt eine Seitenansicht des V erschlußblockes.
  • Abb. 6 ist ein Grundriß zu Abb. 5 und Abb. 7 ein Schnitt durch denVerschlußblock. Abb.8 zeigt die ganze Waffe teilweise im Schnitt.
  • Der ;in den Abb. i, 4, 5 und 6 abgebrochen gezeichnete Lauf a endigt in einer Verschlußhülse b, die mit dem Laaf aas einem Stück bestehen oder, wie drn Ausführungsbeispiel gezeichnet, auf den Lauf aufgebracht und mit ihm fest verbunden, z. B. auf ihn aufgeschraubt oder aufgeschrumpft sein kann. Die Verschlußhülse oder, da diese einen Teil des Laufes bildet, der Lauf selbst, ladet nach unten hin aus und ist mit diesem Ansatz in das Holz des Gewehrschaftes eingebettet, das an dieser Stelle an und für sich in solcher Form und Abmessung vorhanden ist, (laß @lie Einlagerung des nach unten gerichteten Laufansatzes keine besondere Ausgestaltung fies Schaftes nach :außen bir: bedingt. (Vgl. die Gesamtzeichnung der Waffe in Abb. $.) In der Ausladung der Verschlußbülse b liegt die Bohrung c, die reit einem linksgängigen Muttergewinde, wie aus Abb. i ersichtlich, versehen ist. In sie ist der ein entsprechend'esVollgewinde tragende Schaft d des Verschlußblockes cr eingeschraubt. Der Verschlußblock bedeckt mit seinem oberen Teil (las Patronenlager und die eingeführte Patrone schließend ab. Er enthält den Schlagbolzen und liegt mit diesem zwischen Laufen;le und Hahnschloß. Ein Ausschwenken des Verschlußblockes um etwa 45 Grad um rlie unterhalt) des Laufes und- parallel zur Seelenachse gerichtete Schwenkachse, d. i. die Mittellinie des Gewindezapfens d des Verschlußblockes e, die mit der Mittellachse der Bohrtuug c- zusammenfällt, legt das Patronenlager und damit die Patrone frei, die nun über dien Verschlußblock hinweg nach rückwärts ausgeworfen werden kann. Umgekehrt kann in dieser Stellung des Verschlußblockes die Patrone unbehindert in das Patronenlager eingeführt werden.
  • Durch die Öffnungsbewegung des Verschlußblockes, bei der entsprechend der Steigerung des Gewindes der Zapfen d eine geringe Rückwärtsverschiebung erfährt, wird die abgeschossene Patronenhülse mit Hilfe eines als doppelarmiger Hebel ausgebildeten Auswerfers zunächst gelockert. Indem hierbei der der Laufseele abgewandte Schenkel am Schluß der Schwenkbewegung des Blockes durch die Einwirkung einer steilen Auflauffläche in bekannter Weise schnell nach vorn bewegt wird. erhalten die Greifer des Auswerfers am anderen Ende des Doppelhebeils eine plötzliche, ausreichend große Rückwärtsbewegung und vollziehen in bekannter Weise ein energisches Auswerfen der Patronenhülse.
  • Der beschriebene Verschluß ist somit ein Blockverschluß einfachster Art, fier hinter dem Patronenlager eine gleitende Bewegung ausführt, und zwar auf kreisförmig gekrümmter Bahn. Die Bahn ist bestimmt durch die unterhalb des Laufes liegende Schwenkachse, die körperlich als Gewindezapfen des massiven, zwischen Patronenlager und Hahnschloß sich einschaltenden Verschlußblockes ausgebildet ist.
  • Der Gewindezapfen ist gleichzeitig Schwenkachse für den -Block und das Befestigungsmittel, das den Block mit der Verschlußhülse oder dem Lauf verbindet; er nimmt also auch die durch den Schuß auftretenden Kraftwirkungen auf und äst zu diesem Zweck genügen 1 widerstandsfähig gebaut.
  • Um für die Hand des Schützen eine bequeme Angriffsstelle beim Schließen und Öffnen des Verschlusses zu bieten, ist seitlich an dem Verschlußblock ein Kugelgriff f vorgesehen, der .in einer Schwalbenschwa.nzführung zum Verschlußblock eine kleine Längsverschiebung ausführen kann, wie aus Abb. 7 ersichtlich ist. Eine Feder g ist bestrebt, den Griffschieber immer in seiner obersten Schlußstellung zu erhalten oder ihn dahin zurückzuführen. An ihm sitzt, nach. vorn und über die Verschlußhülse greifend, die Nase P, die bei geschlossenem Verschluß nach Abb. 5, 6 und 7 in einer taschenartigen Rast i liegt und so den Verschlußblock am Ausschwenken verhindert, also gegen eine ungewollte Selbstöffnung sichert.
  • Um das Ausschwenken des Blockes vornehmen zu können, ,ist zunächst nötig, :dien Sehiebergriff f dem Druck der Feder g entgegen nach unten zu drücken, bis die Nase lt aus der Rast i herausgetreten ist. In Wirklichkeit vollzieht sich das Öffnen des Verschlusses in der Weise, daß Bier die Waffe in der linken Hand haltende Schütze lediglich einen Schlag auf den Kugepgriff ausführt, der Schieber geht augenblicklich nach unten, die Sicherung ist aufgehoben und Griff und Block bewegen sich ohne Unterbrechung des Vorgangs (auf Kreisbogen) zur Seite und nach unten in die Stellung der AM. 3 bis d:. Die Schwenkbewegung des Verschlußblockes bildet also eine Fortsetzung der einlgeitenden geradlinigen Schieberbewegung des Griffes.
  • Umgekehrt schlägt der Schütze zum Zwecke des - Schließens des Verschlusses von unten her mit der rechten Hand unter das Griffstück, der Block schwenkt herauf und herein. Kurz vor Beendigung -der Bewegung kommt die Nase la .des Schiebers vor die Rast i an der Verschleißhülse und führt sich ohne weiteres unter einer ganz kurzen, nicht fühlbar in die Erscheinung tretenden Zusammendrückung der F oder g unter den die Rast bildenden Lappen der Verschlußhülse, der am untersten Ende zur Erleichterung des Eintritts an der Innenkante etwas abgerundet oder abgeschrägt sein kann.
  • Ist die Schlußstellung erreicht, so schiebt die Wirkung der Handbewegung in Verbündung mit dem Federdruck der Feder g oder letzterer allein Schileber und Sicherungsnase in die oberste Stellung, in welcher die Versch,lußsicherting hergestellt ist. Auch dieser Vorgang geht .ohne jede Unterbrechung vom Anfang bis zum Schluß vor sich und macht nur eine einzige, von unten nach oben gerichtete Handbewegung ohne jede Richtungsänderung nötig, nm Gegensatz zu anderen Verschluß-und Sicherungsvorrichtungen., wo der Schließ-oder (#ffnungsvorgang und der Sicherungs-oder Entsicherungsvorgang mehr oder weniger getrennte und der Richtung nach verschiedene Bewegungen .erfordern.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: r. insbesondere für Schießsport, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem festen Lauf und einem Hahnschloß ein um eine senkrecht unter dem Lauf und paral@led zur Laufseele angeordnete Schwenkachse seitlich und nach unten ausschwenkbarer V:erschlußblock vorgesehen ist.
  2. 2. Handwaffe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach vorn gerichteter und ein eine unterhalb des Laufes (a) liegende Bohrung der Verschlußhülse (b) eingeschraubrter Gewindezapfen (d) des Verschlußblockes (e) die Schwenlzachse und gleichzeitig das Befestigungsmittel zwischen Lauf und Verschlußblock bildet.
  3. 3. Handwaffe nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Verschlußblock (e) seitllich ein Griffstück (f) finit Sicherungsnase (p) in der Ebene der Schwenkbewegung von oben nach unten gegen denDruck einer Feder (g) verschiebl.ich angeordnet ist, so daß ein und dieselbe von oben nach unten gerichtete Handbewegung das Herausschieben Bier Sicherungsnase (p) aus der Sicherungsrast (i) am Lauf und ,in ununterbrochener Fortsetzung der Bewegung das Ausschwenken des Blockes (e) und ebenso umgekehrt ein und dieselbe Handbewegung von unten nach oben ohne Unterbrechung und Richtungsänderung das Schließen und die Herstellung der Sicherung .des Verschlusses bewirkt.
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