DE39747C - Gas-Heizofen - Google Patents

Gas-Heizofen

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DE39747C
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conical
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condensation water
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DENDAT39747D
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C. BRAUNWALD in Metz, Theaterplatz
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C3/00Stoves or ranges for gaseous fuels
    • F24C3/002Stoves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
CAMILLE BRAUNWALD in METZ. Gas-Heizofen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. November 1886 ab.
Der Gas-Heizofen besteht aus zwei verschiedenen, über einander gesetzten Theilen folgender Construction:
A. unterer Theil, in welchem das zur Heizung bestimmte Gas brennt. Dieser Theil ist gebildet durch eine Art Glocke e von konischer Form, mit Rippen/versehen, auf welcher sich ein konischer Kamin befindet;
B. oberer Theil, welcher als Expansions-, Condensations- und Verdampfungskammer dient, ist versehen mit einem kleinen, mit der äufseren Luft in Verbindung stehenden Rohr i und einem kleinen oberen Deckel, einfach aufgesetzt, welcher gewissermafsen als Sicherheitsventil gegen Explosion dient. Der Boden dieser Kammer ist ebenfalls konischer Form.
Die specielle konische Form des unteren Theiles und das Aufsetzen des oberen Theiles auf den ersten hat folgende Vortheile:
Die Gasflammen schlagen direct an den unteren Theil des Konus e und theilen ihm, sowie den Rippen f ihre Wärme mit, wodurch eine grofse Wärmeausdehnung erzielt wird. Die konische Form dieses Theiles, sowie die des oben verjüngten Kamines g bewirkt einen guten Zug und infolge dessen die vollständige Verbrennung des Gases; Auch erleichtert die konische Form das Eintreten der äufseren Luft durch die unteren Einströmungsöffnungen des Mantels, während die konische Form des oberen Theiles das Austreten der erwärmten Luft durch die oberen Ausströmüngsöffhungen begünstigt.
Der obere Theil hat den Vorzug, den Verbrennungsprodueten des Gases, d. h. der warmen, feuchten Luft, welche mit der Gasverbrennung verbunden ist, freie Verbreitung zu gestatten, so dafs diese Wärme noch benutzt wird, bevor sie durch das kleine Abzugsröhrchen abgeführt wird. Auch hat dieser obere Theil noch den Vorzug, das Condensationswasser, welches sich bei ni, sowie in dem kleinen Verbindungsröhrchen mit der äufseren Luft bildet, zu verdampfen.
Durch die konische Form dieses oberen Theiles zieht sich das Condensationswasser unten in den Konus m, wo es in Berührung mit dem konischen Kamin g kommt. An diesem Punkte ist die Hitze sehr grofs und bewirkt die sofortige Verdampfung des Condensationswassers, sobald es sich bildet.
Der kleine, frei aufgesetzte Deckel k ersetzt ein Sicherheitsventil für den Fall, dafs, wenn der Gashahn durch Unvorsichtigkeit offen geblieben ist, durch Mischung des Gases mit atmosphärischer Luft beim Anzünden eine Explosion im oberen Theil entsteht.
Der Ofen kann in beliebigem Metall (Kupfer, Eisenblech etc.) ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Gas-Heizoferi', bestehend aus dem glockenförmigen Verbrennungsraum e, welcher durch das mit Rippen f versehene konische Rohr g mit dem oberen Heizraum m hj in Verbindung steht, in dessen konischem Theil m sich das Condensationswasser ansammelt, durch die erzeugte Hitze verdampft und zugleich mit den Verbrennungsproducten durch Rohr i abgeleitet wird.
DENDAT39747D Gas-Heizofen Expired - Lifetime DE39747C (de)

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