DE397287C - Kuenstliches Bein mit Kniegelenk - Google Patents
Kuenstliches Bein mit KniegelenkInfo
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- DE397287C DE397287C DED43852D DED0043852D DE397287C DE 397287 C DE397287 C DE 397287C DE D43852 D DED43852 D DE D43852D DE D0043852 D DED0043852 D DE D0043852D DE 397287 C DE397287 C DE 397287C
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Description
- Künstliches Bein mit Kniegelenk. Die Erfindung betrifft ein künstliches Bein mit Kniegelenk und besteht darin, daß ein an der hohlen Innenseite des Unterschenkels angelenkter zweiarmiger Bremshebel vorgesehen ist, dessen oberer aufwärts gerichteter Arm finit seinem ösenförinigen Ende eineu um <las Oberschenkelende von vorn nach hinten herumgeführten, von diesem selbst etwas abstehenden Bremsbügel von etwa kreisförmigem, gegenüber dem Kniegelenkdrehpunkt zweckmäßig etwas exzentrisch verlaufendem Krümmungsbogen umgreift; der andere nach unten gerichtete Hebelarm ist an seinem Ende mittels eines um einen festen Punkt im Oberschenkel beweglichen Übertragungsgelenkes an eine zum Fuß abwärts geführte und durch dessen Drehbewegung auf und nieder bewegbare Zug- und Druckstange angelenkt, so (laß je nach der Winkelstellung des Fußes der zweiarmige Bremshebel gedreht und sein oberes ringförmiges Ende den bei der Schwenkung des Unterschenkels durch die Öse hnndurchbewegten Bremsbügel frei durchläßt oder abbremst.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in eineue Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt in gebeugter Stellung des Beines finit eingeschalteter Bremse, Abb.2 ehren Längsschnitt in Strecklage mit ausgeschalteter Bremse.
- A ist der mit dem Oberschenkel verbundene Bremsbügel von etwa kreisförmigem, gegenüber dem Kniegelenkdrehpunkt zweckmäßig etwas exzentrisch verlaufendem Krümmungsbogen. Der Bügel A gleitet bei der geringsten Bewegurig des Oberschenkels durch die Öffnung g1 des Bremshebels B, der seinen Drehpunkt in X hat und an der hohlen Innenseite des Unterschenkels befestigt ist. Das entgegengesetzte, nach unten gerichtete Ende g2 des Bremshebels steht durch eine Verbindung, der die Rolle D als Stützpunkt dient, mit der Zug- und Druckstange F, E in Eingriff, die ihrerseits durch den Führungskanal ljl geht und im unteren Teil P des Unterschenkels befestigt ist. Die Federung C drückt den Bremshebel in eine bestimmte Richtung, so daß, weuti die Sohle den Boden nicht berührt, der Bügel A ohne Reibung durch die Öffnung g1 gleiten kann. Der Unterschenkel ist unterteilt, daher gleitet der Teil I', der sich in einer Führung bewegt, infolge seiner eigenen Schwere und der Schwere des an ihm befestigten Fußes, wenn die Sohle den Boden nicht berührt, uni so viel r.a@li unten, als der Stab h zuläßt, der zum Verstellen eine Verdickung L an seinem oberen Ende trägt, der sich im Kanal X bewegt, und dessen unteres Ende ebenfalls wie das des Stabes F im Teil P befestigt ist. Bei der Belastung gleitet der Teil P in entsprechender Führung in den unteren Teil des Unterschenkels hinein.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Wird das Bein nicht belastet, so zieht der Teil P, infolge seiner eigenen Schwere und der des an ihm haftenden Fußes die Zug- und Druckstange F, E und den zur Drehungsl;ehinderung des Teiles P eingeschalteten StabK, die jeweils in den Führungskanälen 1I und N gleiten, nach unten. Die Stange F, E zieht durch die Verbindung, die unterhalb der Rolle D läuft, an dem Punkt g2 des Bremshebels B, ohne jedoch seine Lage zii ändern. Die Federung C leistet keinen Widerstand. da sie sich im Entspannungszustand befindet: jedoch tritt sie in Tätigkeit beim geringsten Versuch des Punktes g2 sich von der vorderen Innenwand des Unterschenkels zu entfernen. Da bei dieser Stellung des Bremshebels der Bremsbügel A durch die Öffnung g1 gleiten kann, so ist eine unbehinderte Beugung des Beines ermöglicht. Wird hingegen das Bein, wie auf Abb. i dargestellt ist, belastet, so gleitet der Teil P in den unteren Teil des Unterschenkels hinein. Der Stab F, E zieht durch die Verbindung und Hilfe der Rolle /) am Punkt g=, der sich von der vorderen Innenwand des Unterschenkels entfernt, uni Gegensatz zur Öffnung G1, die sich der Unterschenkelinnemvand nähert. Durch die uni Punkt g1, der jetzt eine neue Lage einnimmt. entstandene Reibung, kann der Bremsbügel .1 nicht hindurch im Sinne einer Beugung im Gegensatz zur Streckung; das Bein ist festgestellt. Die Feststellung erfolgt somit rein automatisch in jeder gebotenen Lage, wenn die Sohle den Boden berührt, daher ist ein Stürzen ausgeschlossen. Die Erfindung hat den Vorteil, daß der Schutzhecher, der die Beschädigung des Stumpfes durch das Reiben an der Innenwand des Oberschenkels verhüten soll, jedoch durch den Druck, den er auf den Stumpf ausübt, zu Blutstauungserscheinungen führt, nicht eingebaut zu werden braucht, da die Trennung des Unterschenkels und der dadurch bedingte Spielraum bei der Belastung und Entlastung den Schutzbecher vollauf ersetzt, um so mehr, da die Feder C eine Federung bei der Belastung zustande bringt und. das Herausgleiten des Teiles P bei der Entlastung unterstützt. Außerdem kann diese Bremsvorrichtung bei beliebiger Stumpflänge des Oberschenkels verwendet werden, da innerhalb des Oberschenkelteiles keine Einrichtung sich findet, die die Stumpflänge begrenzt. Ein weiterer Fortschritt besteht einerseits in der Einfachheit der Konstruktion, anderseits in der Stabilität, denn die Bremsvorrichtung besteht im allgemeinen aus einem starren Svstem. Einen anderen Vorzug bietet des neue künstliche Bein dadurch, daß durch die verstellbare Einrichtung des Teiles P der Spielraum zwischen Teil P und dem oberen Teil des Unterschenkels vom Träger selbst bestimmt werden kann. Die Verbindung zwischen dem Stab F, E und dem Punkt g2 kann ebenfalls durch den Träger, und zwar durch eine Schraube o. dgl., die am oberen Ende des Stabes F, E befestigt und mit der Verbindung vereinigt ist, geregelt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Künstliches Bein mit Kniegelenk, gekennzeichnet durch einen an der hohlen Innenseite des Unterschenkels angelenkten zweiarmigen Bremshebel (B), dessen oberer aufwärts gerichteter Arm mit seinem ösenförmigen Ende (g1) einen um das Oberschenkelende von vorn nach hinten herumgeführten, von diesem selbst etwas abstehenden Bremsbügel (A) von etwa kreisförmigem, gegenüber dem Kniegelenkdrehpunkt zweckmäßig etwas exzentrisch. verlaufendem Krüminungsbogen umgreift, und dessen anderer nach unten gerichteter Hebelarm an seinem Ende (g2) mittels eines um einen festen Punkt im Unterschenkel beweglichen Übertragungsgelenkes (D) an eine zum Fuß abwärts geführte und durch dessen Drehbewegung auf und nieder bewegbare Zug-und Druckstange (E, F) angelenkt ist, so daß je-nach der Winkelstellung des Fußes der zweiarmige Bremshebel (B) gedreht und sein oberes ringförmiges Ende den bei der Schwenkung des Unterschenkels durch die Öse hindurchbewegten Bremsbügel (A) frei durchläßt oder abbremst. a. Künstliches Bein nach. Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Fderung (C), die derartig auf den Bremshebel einwirkt, daß dieser bei frei schwebendem, also unbelastetem Unterschenkel den Bremsbügel (A) frei durch das ösenförmige Hebelende durchgehen läßt, dagegen den Bremsbügel hemmt, sobald bei belastetem Fuß der Bremshebel (B) entsprechend entgegen der elastischen Wirkung der Feder (C) gedreht wird. 3. Künstliches Bein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützpunkt für das Übertragungsgelenk zwischen Bremshebel (B) und Zug- und Druckstange (E, F) eine um einen festen Punkt im Unterschenkel drehbare Rolle dient. Künstliches Bein nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein flaches Stahlband o. dgl., welches das untere Ende des Bremshebels (B) mit dem oberen Ende der Zug- und Druckstange (E, F) mittels einer Stellschraube o. dgl. verbindet, welche letztere auch zur Längenregelung des Stahlbandes dient. 3. Künstliches Bein nach Anspruch i, dadurch gekenn-zeichnet, daß das untere Ende der Zug- und Druckstange (E, F) in einem Teil (P) des Fußes festsitzt, der gegenüber dem übrigen Fuß senkrecht beweglich ist und bei Belastung des letzteren aufwärts geschoben wird, so daß die in diesem Fall angehobene Zug- und Druckstange entgegen der Federwirkung (C) die Bremsung am Bremsbügel (A) veranlaßt, während bei Entlastung des Unterschenkels der Fußteil (P) unter Mithilfe der Federung (C) - herabsinkt und die Bremse ausschaltet. 6. Künstliches Bein nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Regelung der wirksamen Länge der in einem Führungskanal (-Il) im Unterschenkel geführten Zug- und Druckstange (E, F). 7. Künstliches Bein nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen in seiner wirksamen Länge regelbaren Führungsbolzen (K) o, dgl., der in einem Führungskanal (11T) im unteren Teil des Unterschenkels parallel zur Stange (E, F) geführt ist und an dem beweglichen Fußteil (P) festsitzt, dessen Bewegungsgröße und -bahn er regelt und dessen Drehungen gegenüber dem Unterschenkel er verhütet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED43852D DE397287C (de) | Kuenstliches Bein mit Kniegelenk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED43852D DE397287C (de) | Kuenstliches Bein mit Kniegelenk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE397287C true DE397287C (de) | 1924-06-19 |
Family
ID=7047899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED43852D Expired DE397287C (de) | Kuenstliches Bein mit Kniegelenk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE397287C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5960788A (en) * | 1998-08-06 | 1999-10-05 | Fleming Sales Company | Collapsible portable outdoor fireplace |
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- DE DED43852D patent/DE397287C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5960788A (en) * | 1998-08-06 | 1999-10-05 | Fleming Sales Company | Collapsible portable outdoor fireplace |
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