DE396980C - Untersieb fuer Siebzylinder von Papier- und Pappenmaschinen - Google Patents

Untersieb fuer Siebzylinder von Papier- und Pappenmaschinen

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DE396980C
DE396980C DEL57322D DEL0057322D DE396980C DE 396980 C DE396980 C DE 396980C DE L57322 D DEL57322 D DE L57322D DE L0057322 D DEL0057322 D DE L0057322D DE 396980 C DE396980 C DE 396980C
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sieve
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/60Cylinder moulds

Landscapes

  • Paper (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Untersieb für Siebzylinder von Papier- und Pappenmaschinen. Bisher wurden als Untersieb für Siebzylinder von Papier- oder Pappenmaschinen grobe Drahtnetze verwendet, die auf den aus Messingstäben gebildeten Mantel der Siebzylinder befestigt wurden. Da das Obersieb nur an den höchsten Punkten solcher Untersiebe aufruht, wird es sehr rasch abgenutzt, so daß die Aufnahme einer gleichmäßigen Stoffbahn unmöglich wird. Außerdem bewirkt der von der Gautschwalze ausgeübte Druck, da das Untersieb selbst dem Eindrücken keinen Widerstand entgegensetzen kann, daß einzelne Stäbe des Zylinders durchgebrochen werden, oder daß zwischen den Stäben Einsenkungen entstehen, wodurch das Obersieb infolge des ständigen Ein- und Ausbiegens brüchig und überdies auch die Erneuerung des Untersiebes von Zeit zu Zeit erforderlich wird. Die Umgehung dieses Übelstandes durch Verringerung dcs Abstandes der den Zylinder bildenden Stäbe ist nicht möglich, da hierdurch die ohnehin geringe Wasserdurchlässigkeit des Siebzylinders noch vermindert und die Reinigung erschwert werden würde. Auch die aus gelochten Blechen bestehenden Untersiebe haben eine zu geringe Widerstandsfähigkeit gegen Eindrücken und weisen den Mangel der Wasserundurchlässigkeit in noch höherem Maße auf.
  • Der Erfindung gemäß werden diese Übelstände dadurch vermieden, daß das Untersieb aus hochkant gestellten schraubengang-oder ringförmig verlaufenden Metallbändern gebildet wird, die ein Wabensystem bilden. Zu diesem Zwecke sind die Metallbänder mit abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten gerichteten Ausbiegungen versehen und derart aneinandergelegt, daß je zwei .aneinandergefügte Streifen Vielecke beliebiger Form bilden. Die Ausbiegungen werden zweckmäßig am Außenrand oder im Mittelteil der Streifen vorgcsehen, so daß entweder nur deren Innenrand oder ihre beiden Ränder äquidistant bleiben, während sich die Ausbiegungen gegenseitig abstützen. Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen, und zwar zeigen die Abb. i bis 3 ein Stück eines Untersiebes in Draufsicht, im Längsschnitt und in schaubildlicher Darstellung.
  • Abb. .I zeigt die Draufsicht einer zweiten Ausführungsform und Abb. 5 den Schnitt durch eine dritte Ausführungsform.
  • Das Untersieb ist aus einem Metallband i hergestellt, das mittels zweier schräg zueinander gestellter Walzen im Hochkant derart gebogen wurde, daß es die Form einer Schraubenlinie annimmt. Dieses Metallband wird am äußeren Rand oder in der Mitte durch Pressen mit Ausbiegungen 2, 3 ver--ehen, die abwechselnd nach entgegengesetzten Seiten gerichtet sind. Die Ausbiegungen können die Form eines halben Sechsecks (Abb. i und 3), einer Wellenlinie (Abb. q.) haben oder auch anders ausgebildet sein. Die aus dem Metallband i gebildeten Schraubengänge werden hierauf auf einen aus Rundstäben oder Hochkantstäben gebildeten Zylinder aufgeschoben. Da das hochkant ge= stellte Metallband i gegen Eindrücken sehr widerstandsfähig ist, kann die Zahl der den Zylinder bildenden Stäbe gegenüber den bisher bekannten Ausführungen sehr vermindert werden. Die Teilung der Ausbiegungen ist derart gewählt, daß sie beim Aufschieben des Metallbandes i auf den Zylinder in der aus den Abb. i, 2, q. und 5 ersichtlichen Weise aneinanderliegen. Sie bilden hierbei an der Außenfläche des Siebes ein Wabensystem oder bei Anordnung der Au:biegungen in der Mitte des Metallbandes eine enge Schraubenganglinie, während die Innenränder der Metallbänder stets in gleichem Abstand bleiben. Dadurch, daß die Ausbiegungen sich nicht auf die ganze Breite der Bänder erstrecken, kommen diese beim Anspannen nicht in Gefahr, gedehnt zu werden. Die Verbindung der einzelnen Windungen des Metallbandes kann durch Verlöten oder durch Einziehen von Drähten erfolgen.
  • Gemäß Abb, q. sind einzelne der Aasbiegungen mit Einkerbungen q. versehen, in die Vorsprünge 5 der anliegenden Aasbiegungen eingreifen und hierdurch die Windungen in ihrer gegenseitigen Lage festhalten.
  • Das schraubengangförmige Metallband kann längs einer Erzeugenden durchgeschnitten, und die so entstehenden Ringe können durch Verlöten geschlossen und aneinandergereiht werden. Die Außenfläche des durch das Metallband gebildeten Untersiebes kann zur Erhöhung der Genauigkeit abgeschliffen werden. Die Vorteile des neuen Untersiebes liegen darin, daß es das Obersieb vollständig stützt und daß es seine kreiszylindrische Form trotz der Druckbelastung durch die Gaut#chwalze ständig beibehält. Hieraus ergibt sich eine bedeutend längere Gebrauchsfähigkeit des Obersiebes, da es infolge Vermeidens von Biegungen nicht in Gefahr kommt, brüchig zii werden. Da die Auflagerstäbe in großen Abständen voneinander angeordnet sein können und die Zwischenräume der Windungen des Metallbandes an der Innenseite des Obersiebes keine Verengungen aufweisen, ist es sehr «-ast rdurchlässig, was im Verein mit seiner ständig zylindrisch erhaltenen Form die Möglichkeit der Gewinnung einer sehr gleichmäßigen Stoffbahn ergibt. Das neue Untersieb ist auch sehr leicht zu reinigen und braucht daher niemals ausgewechselt zu werden, wogegen die Auswechslung der bisher bekannten Untersiebe mindestens einmal jährlich notwendig ist. Außerdem läßt es eine bedeutende Materialersparnis erzielen, da es zur Auflage nur wenige Stäbe erfordert; es kann jedoch auch auf beliebige Zylinder alter Bauart aufmontiert werden.
  • Das in Abb. 5 dargestellte Sieb eignet sich insbesondere für die Anwendung bei Knotenfängern.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Untersieb für Siebzylinder von Papier-und Pappenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß es aus hochkant gestellten, schraubengang- oder ringförmig verlaufenden Metallbändern (i) besteht, die mit abwechselnd nach verschiedenen Seiten gerichteten Ausbiegungen (2, 3) versehen und derart aneinandergelegt sind, daß sie ein \\'abensystem bilden.
  2. 2. Untersieb nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbiegungen am äußeren Rand oder im Mittelteil der Metallbänder (r) angeordnet sind, so daß entweder ihre inneren Ränder oder ihre beiden Ränder stets gleichen Abstand haben.
  3. 3. Untersieb nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einige der Aasbiegungen (2, 3) der Metallbänder (i) mit Einkerbungen (q.) versehen sind und die an sie anliegenden Aasbiegungen der benachbarten Metallbänder (i) in diese Einkerbungen eingreifende Vorsprünge (5) besitzen, wodurch die einzelnen Metallbänder an einer Verschiebung in bezug aufeinander gehindert sind.
DEL57322D 1923-02-13 1923-02-13 Untersieb fuer Siebzylinder von Papier- und Pappenmaschinen Expired DE396980C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2803172A (en) * 1953-01-16 1957-08-20 Trotman William Edwin Knowles Cylinder machine mold
DE1045787B (de) * 1955-01-11 1958-12-04 William Edwin Knowles Trotman Entwaesserungszylinder fuer Maschinen zur Herstellung von Papier, Pappe, Faserstoffplatten od. dgl.
US3139375A (en) * 1960-09-15 1964-06-30 Metal Tech Inc Suction roll assembly
DE1294178B (de) * 1963-05-24 1969-09-11 Metal Techn Inc Hohlwalze fuer Papiermaschinen
EP0462434A1 (de) * 1990-06-13 1991-12-27 Hermann Finckh Maschinenfabrik GmbH & Co. Walze für Papiermaschinen

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