DE39655C - Sicherheitsverschlufs für Flaschen - Google Patents
Sicherheitsverschlufs für FlaschenInfo
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- DE39655C DE39655C DENDAT39655D DE39655DA DE39655C DE 39655 C DE39655 C DE 39655C DE NDAT39655 D DENDAT39655 D DE NDAT39655D DE 39655D A DE39655D A DE 39655DA DE 39655 C DE39655 C DE 39655C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D45/00—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
- B65D45/02—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
- B65D45/28—Elongated members, e.g. leaf springs, located substantially at right angles to closure axis and acting between the face of the closure and abutments on container
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE .64: Schankgeräthschaften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. November 1886 ab.
Die Korkpfropfen, welche gewöhnlich zum Verschliefsen von Champagner enthaltenden
Flaschen angewendet werden, zeigen infolge des Festbindens oder aus irgend einer anderen
Ursache häufig den grofsen Uebelstand, dafs sie das von dem- Wein entwickelte Gas entweichen
lassen; infolge dessen findet Verlust der Flüssigkeit statt, und verliert diejenige
Flüssigkeit, welche in der Flasche zurückbleibt, ihren Geschmack.
Um diesem Nachtheil vorzubeugen, ist zum Verschliefsen von Flaschen, welche Champagner
oder andere gashaltige Flüssigkeiten enthalten, ein Verschlufs angewendet, welcher aus einem
Kautschukstöpsel besteht, der in den Flaschenhals eingeführt wird. Dieser Stöpsel ist der
Länge nach durchbohrt, um einen pilzförmigen kurzen Dorn aufzunehmen, welcher, dicker als
der Durchmesser der Bohrung des Stöpsels, dazu dient, den Kautschukstöpsel gegen den
inneren Umfang des Flaschenhalses dergestalt anzupressen, dafs ein vollkommen dichter Verschlufs
gebildet wird. Dieser Stöpsel wird sodann durch einen Bügel festgehalten oder,
wie dies bei den Korkpfropfen gewöhnlich geschieht, mit Draht festgebunden. Auf diese
Art erzielt man einen vollkommen hermetischen Verschlufs.
Dieser Stöpsel, welcher verhindert, dafs
Flaschen mit undichtem Pfropfen gelagert werden, kann unbegrenzt lange benutzt werden
und läfst sich sowohl an Flaschen, welche gewöhnlichen, im laufenden Jahre zu verbrauchenden
Wein enthalten, als auch an denjenigen Flaschen anbringen, welche lange Zeit
hindurch verschlossen bleiben sollen, und schliefslich, wie schon erwähnt, mit allen
gegenwärtig gebräuchlichen Befestigungsmitteln festmachen.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1
im Verticalschnitt den Hals einer Flasche dar, welcher mit dem Sicherheitsstöpsel verschlossen
ist.
Die Fig. 2, 3, 4 und 5 zeigen verschiedene Arten von Stöpseln, welche man anwenden
kann. Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen in Seitenansicht und im Verticalschnitt den pilzförmigen
Dorn, welcher in den Stöpsel hineingesteckt wird.
Der Stöpsel α wird zuerst in den Flaschenhals g hineingeschoben, und zwar so weit,
bis der Rand b des Stöpsels an den Rand des Flaschenhalses anstöfst. Sodann ,wird der pilzförmige
Dorn c d mit Gewalt in die centrale Höhlung f des Stöpsels α hineingesteckt und
letzterer auf diese Art von dem Dorn ausgedehnt und fest an den inneren Umfang des
Flaschenhalses g angedrückt. Hierauf wird das Ganze wie gewöhnlich durch einen Bügel h
festgehalten oder mit Bindfaden oder Eisendraht festgeb Linden. Durch den durch das
Festmachen des Stöpsels auf den Kopf d des Domes c ausgeübten Druck nimmt der
Flantsch b des Stöpsels genau die Wulstform der gewöhnlichen Korkpfropfen an.
Um zu verhindern, dafs der in der Flasche enthaltene Wein den Geschmack des Kautschuks
annimmt, wird der Theil des Stöpsels, welcher mit der Flüssigkeit in Berührung kommen
könnte, mit einem kleinen Blatt j von
künstlichem vegetabilischen Pergament oder jedem anderen unveränderbaren Stoff bekleidet,
wie dies aus den Fig. i, 2, 3, 4 und 5 ersichtlich ist, so dafs dieser Uebelstand vollkommen
beseitigt wird.
Diejenigen Stöpsel, welche für Flaschen bestimmt sind, die lange Zeit hindurch verschlossen
bleiben sollen, werden an dem unteren Theil des Kautschuks mit einer Scheibe i
aus Knochen oder Elfenbein, Fig. 4, versehen, welche, in den Kautschuk mit Schwalbenschwanz
eingebettet, dem Wein den Zutritt zu dem Kautschuk vollständig unmöglich machte
so dafs der Wein den Geschmack oder Geruch des Kautschuks nicht annehmen kann.
Der Dorn c kann bei denjenigen Stöpseln, welche unten geschlossen sind, der Länge nach
durchbohrt sein, um das Aufspeichern verdichteter Luft zu vermeiden, welche den Stöpsel,
anstatt denselben zu verkürzen, verlängern würde. Der Dorn mufs aber massiv sein in
dem Falle, wo der in Fig. 2 dargestellte Stöpsel, welcher unten offen ist, angewendet
wird.
Die Gestalt, das Material und die Dimensionen des Stöpsels und des pilzförmigen
Domes können andere als die beschriebenen sein. .
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Sicherheitsverschlufs für Flaschen, welche Champagner oder andere gashaltige Flüssigkeiten enthalten, gebildet aus einem hülsenartigen , mit Flantsch b versehenen elastischen Stöpsel a, welcher unten geschlossen ist, und einem in den Stöpsel α mit Druck eingesetzten pilzförmigen Dorn c d, dessen cylindrischer Theil c einen gröfseren Durchmesser besitzt, als die Oeffhung f des Stöpsels a, welcher der Länge, nach durchbohrt oder massiv sein kann, wobei die Sicherung des Stöpsels α und des Dorns c d an dem Flaschenhalse mittels eines Bügels, Drahts oder Bindfadens bewirkt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39655C true DE39655C (de) |
Family
ID=315267
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39655D Expired - Lifetime DE39655C (de) | Sicherheitsverschlufs für Flaschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39655C (de) |
-
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- DE DENDAT39655D patent/DE39655C/de not_active Expired - Lifetime
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