DE396246C - Einseilgreifer - Google Patents
EinseilgreiferInfo
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- DE396246C DE396246C DEH93346D DEH0093346D DE396246C DE 396246 C DE396246 C DE 396246C DE H93346 D DEH93346 D DE H93346D DE H0093346 D DEH0093346 D DE H0093346D DE 396246 C DE396246 C DE 396246C
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- DE
- Germany
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- gripper
- blades
- rope
- frame
- single rope
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C3/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
- B66C3/06—Grabs actuated by a single rope or chain
- B66C3/08—Grabs actuated by a single rope or chain and having tipping rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 27. MAt im
AM 27. MAt im
. REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35b GRUPPE
(H9334ßXI\35b)
'$r.«3ng. Carl Heinel in Breslau.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. April 1923 ab.
Im Greiferbetrieb kann man die Beobachtung machen, daß den sogenannten Zweiseilgreifern
der Vorzug gegeben wird gegenüber dem Einseilgreifer, obwohl die erstere Bauart
ein besonderes Hubwerk erforderlich macht, also Krane und Laufkatzen mit einfachem
Hubwerk zum Betrieb von Zweiseilgreifern nicht zu gebrauchen sind'. Der Vorteil der
Zweiseilgreifer gegenüber dem Einseilgreifer ίο liegt darin, daß der Greifer selbst keine für
seinen Gebrauch notwendigen Steuerungsteile besitzt. Die Steuerung erfolgt von außen her
durch die Verwendung von zwei Seilen, dem Schließ- und dem Halteseii. Der Einseilig
greifer hingegen ist nur an einem Seil aufgehängt; dei Schließ- und Haltevorgang wird
bewirkt durch Zuhilfenahme von besonderen Steuerungsteilen (Nocken, Nasen, Klinken,
Hebel), die ihrerseits wieder beeinflußt werao den durch die sich beim öffnen und Schließen,
Entleeren oder Greifen ergebenden Stellungen der Schaufeln selbst oder der mit ihren Gelenkstangen
verbundenen Führungen oder durch die Lagenänderung des die Greifersehaufeln
bewegenden Rollenblockes. Die verschiedenen Ausführungen dieser Art von
Greifern haben mehr oder minder den Nachteil, daß ihre Steuerungsteile infolge der
hohen Beanspruchung beim Betrieb starker Abnutzung unterliegen, zumal wenn sie, wie
es bei vielen Bauarten der Fall ist, leicht mit dem Greifgut (Kohle oder Erz) in Berührung
kommen
Diesem Übelstand soll durch die Einrichtung gemäß der Erfindung abgeholfen werden.
Zu diesem Zweck sind die Greiferschäufein α (Abb. 1) an dem Greifergestell b vermittels
Gelenklaschen c und um die Bolzen e drehbarer, durch gleichfalls am Gestell b befestigte
Anschläge^ und g nach oben und nach unten im Ausschwingen begrenzter
Steuerhebel d aufgehängt. Die Kopfenden der Schaufeln sind in üblicher Weise mit Gelenkbolzen
an dem das Gestell b umfassenden Schlitten h befestigt, der vermittels der an
Querstücken innerhalb des Gestells b gelagerten unteren Rollen i in Verbindung mit
den im oberen Teil des Gestells b gelagerten
oberen Rollen k durch Ziehen oder Nachlassen des umgeschlungenen Seiles gehoben
oder gesenkt werden kann. Von den vier an den Ecken des Greifergestells b angeordneten
Steuerhebeln d sind zwei über Eck liegende Hebel mit Sperrhaken ei' versehen, die ihrerseits
in zugehörige, im Schlitten h gelagerte Sperrklinken I einhaken können, sobald der
Schlitten sich in seiner untersten Stellung
ίο befindet, der Greifer also geöffnet ist. Im
Oberteil des Gestells b sind die Aufhängehaken m (Abb. 2) gelagert, die in üblicher
Weise sich in eine Aufhängevorrichtung einhaken, sobald der Greifer genügend hoch in
dieselbe hineingezogen ist.
Die Wirkungsweise des Greifers ist folgende: Angenommen, der Greifer hängt geschlossen
(Abb. 3) an der Aufhängevorrichtung und soll entleert werden. Durch Nach-
ao lassen des Zugseils senkt sich der Schlitten h, die Schaufeln α öffnen sich. Ihr Eigengewicht
wirkt nun vermittels der Gelenklaschen c ziehend an den Steuerhebeln d, welche sich
so auf die unteren Anschläge g aufsetzen (diese Lage ist in Abb. 1 strichpunktiert gezeichnet)
. Die Sperrhaken d' kommen dadurch in Sperrstellung. Beim weiteren Nachlassen
des Zugseils sinkt der Schlitten h tiefer, die Sperrklinke I rutscht an dem Sperrhaken
d' vorbei und schnappt ein, sobald der Schlitten seine tiefste Stellung erreicht hat;
dabei sind die Schaufeln a am weitesten geöffnet. Wird jetzt das Zugseil wieder angezogen,
so ist ein Schließen des Greifers durch
Abb. i.
die Sperrung von Haken d' und Klinken Z verhindert; der Greifer wird geöffnet in die
Höhe gehoben. Hierbei löst sich der Greifer aus seiner Aufhängevorrichtung und kann auf
das Greifgut abgesenkt werden. Die Schaufeln setzen sich auf letzteres auf. Gedrückt
durch das Gewicht des Gestells b kommen die Steuerhebel d dabei an ihre oberen Anschläge/
zur Anlage (Abb. 1), der Sperrhaken d' tritt infolgedessen zurück und gibt
die Sperrklinke I frei, so daß beim erneuten Anziehen des Zugseils ein Hochziehen des
Schlittens h ermöglicht ..wird und der Greifer
sich schließen kann. Beim weiteren Hochziehen des Greifers haken sich die Aufhängehaken
in die Aufhängevorrichtung ein, und der Greifer kann wieder, wie anfangs gezeigt,
entleert werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einseilgreifer, bei dem im schwebenden Zustand die Schaufeln durch eine Sperrung offengehalten werden, die beim Aufsetzen der Schaufeln auf das Greifgut auf gehoben wird, gekennzeichnet dadurch, daß die Greiferschaufeln vermittels Gelenklaschen (c) an ausschwingbaren, am Greifergestell angelenkten Steuerhebeln (d) aufgehängt sind, mit denen Sperrhaken (d1) verbunden .sind, die mit an dem das öffnen und Schließen bewirkenden Schlitten angebrachten Klinken (Z) zusammenwirken.Abb.Abb. ?.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH93346D DE396246C (de) | 1923-04-04 | 1923-04-04 | Einseilgreifer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH93346D DE396246C (de) | 1923-04-04 | 1923-04-04 | Einseilgreifer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE396246C true DE396246C (de) | 1924-05-27 |
Family
ID=7166687
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH93346D Expired DE396246C (de) | 1923-04-04 | 1923-04-04 | Einseilgreifer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE396246C (de) |
-
1923
- 1923-04-04 DE DEH93346D patent/DE396246C/de not_active Expired
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