DE396149C - Auswerfer fuer Patronen mit Auswerferrille - Google Patents

Auswerfer fuer Patronen mit Auswerferrille

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DE396149C
DE396149C DER59169D DER0059169D DE396149C DE 396149 C DE396149 C DE 396149C DE R59169 D DER59169 D DE R59169D DE R0059169 D DER0059169 D DE R0059169D DE 396149 C DE396149 C DE 396149C
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DE
Germany
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ejector
groove
cartridge
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DER59169D
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English (en)
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Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
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Rheinische Metallwaaren and Maschinenfabrik AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/08Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for block-action guns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Auswerfer für Patronen mit Auswerferrille. Patronen mit Auswerferrille sind bisher lediglich bei Handwaffen und da vornehmlich in Verbindung mit Zylinderverschlüssen in ausgedehnter Anwendung, welche Auszieher besitzen, die längs gelagert mit einer federnden Nase beim Schließen des Verschlusses .wie ein Widerhaken in die Rille der Patronen einschnappen, beim Öffnen des Verschlusses mit diesem parallel zur Seelenachse eine Rückwärtsbewegung ausführen, die Patronenhülse eine Strecke zurückziehen und sie in den Bereich eines Getriebes bringen, das die Patronenhülse seitlich aus dem Gewehr herauswirft.
  • Andererseits werden Patronen mit Auswerferrand in Verbindung mit Block- oder Keilverschlüssen verwendet, bei welchen der Verschlußblock eine geradlinige, drehende oder schwingende Gleitbewegung quer zur Seelenachse hinter und an dem Patronenlager entlang ausführt und dabei einen Auswerfer betätigt, der als doppelarmiger Hebel mit dem einen Hebelarm hinter den Auswerferrand der Patronenhülse greift, um eine in zur Seelenachse senkrechte Ebene liegende Achse schwingt und, beim Öffnen des Verschlusses durch eine steile Auflauffläche des Verschrüßblockes zu einer schnellen schwingenden Bewegung um die Schwenkachse gezwungen, die Patrone nach hinten auswirft: Weder bei der Einführung der Patrone noch bei der entgegengesetzten Bewegung, d. i. während des Auswerfens, überschneidet die Kreisbahn des Auswerfers die geradlinige Bahn der sich vor-oder zurückbewegenden Randpatrone.
  • Will man die gleichen Verschluß- und Auswerferelemente auch für Patronen mit Auswerferrille verwenden, so ergeben sich gewisse Schwierigkeiten. Sie liegen darin, daß der Greiferteil des Doppelhebelarmauswerfers, nämlich die Gabel, bei der Rillenpatrone notwendig in die Bahn des Hülsenkörpers hineinragen muß, da sie die Patrone in der Rinne fassen und, selbst- auf einem Kreisbogen schwingend, sie nach rückwärts bewegen soll. Die Patrone erhält bei der gedachten Art von Verschlüssen durch den Hebelauswerfer eine Beschleunigung, auf Grund deren sie der Bewegung der Auswerferteile vorauseilt. Diese würden der geradlinigen Rückbewegung der Patronenhülse hindernd in den Weg treten, sie aufhalten oder nach oben, dem Gesicht des Schützen zu, ablenken, was natürlich unerwünscht wäre. Der Auswerfer mit dem Greiferende darf ebenso das Einführen der Patrone nicht behindern oder erschweren, der Auswerfer uzuß also mit allen- Teilen außerhalb der Bahn des Patronenkörpers auch während dessen Einführung liegen, trotzdem aber beim Schließen des hinter dem Patronenlager entlanggleitenden Verschlußblockes sich mit seiner Gabel in die Rille der Patronenhülse und vor den durch die hintere Fläche der Rille gebildeten Ringrand legen, der seinerseits über den Hauptkörper der Patronenhülse nicht hervorragt.
  • Diese Schwierigkeiten überwindet und die sich hieraus ergebende Aufgabe löst die Erfindung in besonders vorteilhafter und betriebssicherer Weise, wie nachfolgend an Hand des Zeichnungsbeispieles beschrieben wird.
  • Abb. i zeigt einen Teil der Waffe mit geschlossenem Verschluß.
  • Abb. 2 ist eine Vorderansicht zu Abb. i. Abb. 3 und i erläutern das Auswerfen der Patrone.
  • In der Zeichnung ist der Lauf der Waffe mit a bezeichnet; er ladet nach unten aus. In dem nach unten sich erstreckenden Teil des Laufes ist in einer Ausnehmung b an einen Zapfen e1 der einen doppelarmigen Hebel bildende Auswerfer d gelagert. Der Auswerfer d besteht aus zwei Teilen d' und d2. Der Teil d2 ist mit Teil dl gelenkig, und zwar schwingbar um den Zapfen c2 verbunden.
  • Abb. i zeigt den Zustand, in welchem der um eine zur Seelenachse der Waffe unterhalb des Laufes zur Seite und nach unten ausschwenkbare Verschlußblock e sich in der Schließlage befindet. Der Verschlußblock ist nur andeutungsweise mit dem Teil dargestellt, der die steile Anlauffläche enthält, die auf den der Patronenhülse abgewendeten Arm dcs Hebelauswerfers wirkt. Eine Feder g drückt den unteren Hebelarm d' immer gegen den Verschlußblock.
  • In der Stellung der Teile nach Abb. i hat die obere nach vorn liegende Fläche des Verschlußblockes die Patrone h vollständig in ihr Lager im Lauf geführt. Der mondsichelartig gestaltete Vorsprung i der Auswerfergabel (vgl. auch Abb. 2, 3 und q.), der ein Stück mit dem Teil d2 bildet, liegt in der Mitte der Patronenhülsenrille h?. Die Teile dl und d2 berühren sich mit den in Abb. i als punktierte Linie d3 erscheinenden Anlageflächen, die in Abb. 3 und q. nicht gegeneinanderliegen, sondern auseinanderklaffen.
  • In der Stellung der Teile nach Abb. q. ist der Verschluß geöffnet. Der untere Hebelarm des Auswerfers d ist durch die steuernde Fläche e des Verschlußblockes unter Vermittlung des hakenförmigen Ansatzes d4 des Teiles d' des Auswerfers um die im Laufumsatz gelagerte Achse c 1 in die Ausnehmung des Laufansatzes geschwungen. Der zur Achse c' entgegengesetzt liegende Teil des Auswerfers ist zurückgeschwungen, die Achse e2 hat eine Aufwärtsbewegung gemacht, und der Teil d2 ist, um die Achse schwingend, gegenüber dem Teil d' des Auswerfers etwas herabgefallen. Die Lage der Patrone zeigt eine Augenblicksstellung entweder während des Zurückfliegens der Patronenhülse oder auch während des Einführens in das Patronenlager.
  • In der Stellung nach Abb. :f, bei welcher der Auswerfer am weitesten nach rückwärts ausgeschwenkt ist, ragt kein Teil des Auswerfers in den Körper der Patronenhülse oder in deren Bahn. Aus dieser Stellung kann der Auswerfer mit den oberhalb der Schwenkachse cl liegenden Teilen nur nach vorn schwingen. Er durchläuft dabei die Stellung nach Abb. 3.
  • Um die Bahn der Auswerfergabel zu verfolgen und zu zeigen, daß die Gabel an keiner Stelle hindernd in den Weg des Patronenhülsenkörpers tritt, genügt es, in Abb. 3 und q. die der Seelenachse der Waffe sich am meisten nähernde Stelle zu betrachten, nämlich die Kante k der halbkreisförmigen Gabel von dem Doppelhebel d' des Auswerfers. Die Öffnung dieser Gabel ist größer als der Mantel der Patronenhülse, die unterste Kante k schwingt auf dem zu der Achse des Zapfens c' konzentrischen Kreisbogen 1-l. Dieser Kreisbogen bleibt immer unterhalb und die ganze Kante k der Gabel immer außerhalb der Umrißlinien der Patronen und des Patronenlagers.' Für den den eigentlichen Greifer tragenden oder bildenden Teil d2 des Auswerfers sind die bei seiner Bewegung auftretenden Lagen des Vorsprungs i zu betrachten. Dieser Vorsprung ist, wie aus Abb. 2 erkenntlich, sichelförmig, so daß, wenn der unterste Teil i aus der Auswerferrille ausgetreten ist, auch die Fortsetzung des Vorsprunges sich außerhalb des Bereiches der Rille befindet. Er ist außerdem in seiner arbeitenden Fläche - in der Zeichnung nicht erkennbar -- etwas gekrümmt, da er mit der Rillenwand ähnlich wie ein Zahnradzahn zusammenarbeiten muß.
  • Die Patrone wird über die Stellung der Abb. q. in das Patronenlager von Hand bis in die Schlußlage der Abb. 3 oder = eingeführt. Bleibt sie dabei noch etwas aus dem Lager herausragend stehen, so besorgt die sich beim Schließen des Verschlusses dahinterschiebende Vorderfläche des Verschlußblockes das völlige Eindrücken. Die Schließbewegung des Verschlusses führt auch den Auswerfer in die Stellung der Abb. 3 und weiter in die Stellung der Abb. i. Bis zur Stellung der Abb. 3 nimmt der doppelarmige Hebel d' des Auswerfers den mit ihm gelenkig durch den Zapfen c2 verbundenen Teil d 2 mit, alle Teile von d 1 und d2 bewegen sich auf Kreisbogen, die konzentrisch zur Achse des Zapfens cl liegen. Die Kante i liegt jetzt dicht unter der Auswerferrille.
  • Bei Vollendung der Schließbewegung drückt der Verschlußblock das Gabelende des Teiles d2, der den beim Auswerfen unmittelbar auf die Hülse wirkenden Vorsprung i trägt, in die Schlußstellung nach Abb. i. Dabei muß der Teil d2 jetzt um das Gelenk im Auswerfer, Zapfen c2, schwingen. Der Vorsprung i bewegt sich auf einem steil nach oben gerichteten Bogenabschnitt des Kreises »z-,»t und gleitet längs der hinteren, äußeren Kante der Rille hl in die Rille hinein. Um diese steile Aufwärtsbewegung zu erreichen, ist der Drehpunkt c2 verhältnismäßig weit entfernt von und vor dem Hauptschwingzapfen cl des Auswerfers angeordnet. Er liegt außerdem annähernd in gleicher Höhe wie dieser Zapfen, damit ein Hebelarm entsteht, an dem der letzte Schließdruck des Verschlußblockes den Teil d2 ausschwingen kann. Würde der Drehpunkt c2 dicht an der Patronenhülse oder an der Seele des Laufes liegen, so wäre die notwendige letzte Beweglichkeit für den Teil d2 nicht gewährleistet, und es würden beim Schließen des Verschlusses Klemmungen entstehen.
  • Die Teile d' und d2 des Auswerfers d bilden für die Auswerfbewegung zunächst ein Ganzes. Das Gabelende des Teiles d2 kann nicht auf dl herabfallen, weil es durch den Verschlußblock daran gehindert ist. Es kann sich nach rückwärts nur in dem Maße bewegen, wie der Verschlußblock beim Öffnen nach rückwärts ausweicht und den Weg für die Hülse freigibt.
  • Beim Öffnen des Verschlusses, d. h. bei der Auswerfbewegung wirkt der Auswerfer wie ein ungeteilter Hebelauswerfer und schwingt um seine Ache cl, zusammen mit ihm der Vorsprung i auf dem Kreisbogen 1-l der Abb. r. Der Vorsprung i oder die Gabel legt sich gegen die ringrandartige rückwärtige Fläche der Patronenrille. Wenn dem Vorsprung eine plötzlich gesteigerte Bewegungsgeschwindigkeit erteilt wird, wirkt er schlagartig auf die Patronenhülse und wirft sie in geradem Wege nach hinten aus. Die Patronenhülse erhält hierdurch eine Voreilung gegenüber den zwangläufig eine bestimmte Bewegungsgeschwindigkeit behaltenden Auswerferteilen. Deshalb würde der in die Rille ragende Vorsprung i (oder die Gabel) den Lauf der Patronenhülse hemmen oder sie nach oben (oder seitlich) ablenken, wenn dieser dauernd an die Bewegung des Auswerfers d gebunden wäre. Die gelenkige Verbindung der Teile c2 und dl schließt das aber aus, da der Teil d2, dem um Gelenk c2 geschlagenen Bogen ysz-m folgend, infolge seines Gewichtes aus der Rille nach unten herausschwingt, wenn bei der -Rückwärtsbewegung der Patronenhülse infolge der Voreilung sich der Rillenrand von Vorsprung i der Auswerfers trennt. Wenn die Vorderwand der Auswerferrille den Vorsprung i doch erreichen sollte (z. B. wenn der Auswerfer in der Waffe nicht unter, sondern seitlich der Laufbohrung angeordnet wäre), so würde er ohne weiteres aus der Rille herausgedrückt werden, was ohne merklichen Einfluß auf die Richtung des Hülsenweges beim Auswerfen bleiben würde.
  • Die beschriebene Erfindung ist sowohl für Handwaffen größeren und kleineren Kalibers als auch für Geschütze anwendbar, sofern dabei Patronenhülsen mit Auswerferrille zur Anwendung kommen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus zwei Teilen bestehender Auswerfer für Patronen mit Auswerferrille verfeuernde Schußwaffen mit Blockverschluß, dadurch gekennzeichnet; daß der eine, um einen im Laufansatz gelagerten Zapfen (cl) schwingende Teil (dl) des Auswerfers Träger des anderen Teiles (d2) und mit ihm durch ein besonderes Gelenk (c2) verbunden ist.
  2. 2. Auswerfer nach Anspruch z, bei welchem der um den Hauptzapfen schwingbare Teil (dl) während aller Bewegungen des Auswerfers außerhalb der Bahn des Patronenkörpers bleibt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk für den zweiten, die Auswerfergabel (i) tragenden Teil so weit entfernt von dem Hauptzapfen (cl) des Auswerfers (d) und von der Laufbohrung angeordnet ist, daß bei völlig eingeführter Patrone die sich außerhalb der Auswerferrille (hl) befindende Auswerfergabel (i) durch den Verschlußblock oder durch die die Patrone einführende Hand auf steilem Bogen konzentrisch zu dem Gelenk (c2) in die Auswerferrille (hl) und so in die Arbeitsstellung geschwungen wird.
  3. 3. Auswerfer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Auswerfbewegung der Gabelvorsprung (i) annähernd geradlinig und parallel zur Seelenachse sich auf dem Scheitelteil der zu der Schwenkachse (cl) des Auswerfers konzentrischen Kreisbahnen bewegt, die rückwärtige Fläche der Auswerferrille trifft, der Patronenhülse die Auswurfbeschleunigung erteilt und dann, sich von der vorauseilenden Hülse trennend, auf steilen zu der Gelenkachse (c2) konzentrischen Bogen durch die Wirkung seiner Schwere oder durch die ihn erreichende Vorderwand der Rille (h 1) aus deren Bereich herausgeführt wird.
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