DE395243C - Steg fuer Streichinstrumente - Google Patents

Steg fuer Streichinstrumente

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DE395243C
DE395243C DEC32548D DEC0032548D DE395243C DE 395243 C DE395243 C DE 395243C DE C32548 D DEC32548 D DE C32548D DE C0032548 D DEC0032548 D DE C0032548D DE 395243 C DE395243 C DE 395243C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/04Bridges

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Steg für Streichinstrumente. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Belgien vom z i. August 1922 -beansprucht. Die für Musikinstrumente irgendwelcher Art, z. B. für Violinen, Bratschen, Cellos, Kontrabaßinstrumente u. dgl. gebrauchten Stege wurden bisher aus Holz, und zwar meist aus einem Stück mit seitlich verlaufenden Fasern hergestellt. Dabei stand der die Saite tragende Stegteil unmittelbar in Berührung mit dem Resonanzkasten. Es sind zwar auch Stegkonstruktionen zur 'Anwendung gekommen, bei denen der Steg nicht aus einem einzigen Holzteil, sondern aus mehreren einfach aufeinanderliegenden unverleimten Lagen bestand. Auch hier war indes die Anordnung so getroffen, daß sämtliche Lagen oder der gesamte die Saiten tragende Teil des Stegs in direkter Verbindung mit dem Resonanzkasten stand. Ferner hat man bereits geteilte Stege bei Streichinstrumenten angewandt, bei denen der obere Stegteil in Füßen gelenkig gelagert ist, die an dem Resonanzkasten angebracht sind. Der obere Stegteil wird bei dieser Konstruktion also nur durch die .Spannung der Saiten in seiner stehenden Stellung gehalten.
  • Gegenüber diesen bekannten Steganordnungen betrifft die Erfindung ein neues Verfahren zur Herstellung von Stegen, das im wesentlichen darin besteht, d-aß zur Herstellung der Stege zwei oder mehrere Teile aus verschiedenen Holzarten derart zusammengesetzt werden, daß ihre Fasern winklig, z. B. senkrecht oder nahezu senkrecht, zueinander verlaufen. Insbesondere werden nach der Erfindung die verschiedenen Holzteile derart mit.= einander verbunden, daß ein keilförmiges Zwischenstück in ein, zweites die Saiten tragendes Holzstück hineingeschoben vgird, so daß also der letztgenannte äußere Holzteil das erste keilförmige Stück mantelartig auf zwei Seiten umschließt. Dabei wird die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß -die Fasern des äußeren Stegtezles parallel zur Ebene der Saiten des Instrumentes verlaufen, während die Fasern des inneren 'Teiles oder der Seele des Steges zur Ebene der Saiten senkrecht liegen. Für die verschiedenen Stegteile kann man dieselben oder mehrere verschiedene Holzsorten verwenden. Besonders wichtig ist die starre Verbindung des mantelförmig ausgebildeten, die Saiten tragenden Teiles mit dem keilförmig eingefügten Zwischenstück. Das Zwischenstück wird in Üblicher Weise auf den Resonanzkasten aufgesetzt.
  • Durch die erwähnte Anordnung des Steges soll die Klangfülle der Saiten und die übertragung der Schwingungen des Stegmantels auf den Kern des Steges und auf den Resonanzkasten verbessert werden.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen ein Beispiel für die Ausführung eines Steges nach der Erfindung.
  • Abb. z veranschaulicht das Stegholz erster Art, das beinahe den gesamten äußeren Teil bzw. die Oberfläche des, Steges bildet. In die-, sein Teil ci ist ein Schlitz oder eine Rinne a angebracht, deren Querscitt ein Dreieck mit möglichst flachem Anzug der Saiten, d. h. mit möglichst kleinem Winkel an der Spitze ist. Bei diesem Teilstück i verlaufen die Fasern des Holzes parallel zu der Ebene der Seiten des Instrumentes.
  • Abb.2 veranschaulicht die Seele des Steges 4. Dieselbe hat Keilform und ist mit einer Leiste 2 versehen. In diesem Teil des Steges verhufen, nachdem er mit dem Teil i zusammengesetzt und auf das Instrument aufgesetzt ist, die Holzfasern im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Seiten, also auch senkrecht zu der Faserrichtung in dem äußeren Teil i.
  • Abb. 3 veranschaulicht die Art und Weise, wie die Teile i und 4 sich ineinander fügen. Die innere Begrenzungslinie des Keilstückes 4 ist durch die punktierte Linie 3, die Berührungskante zwischen dem Außenmantel i und der Leiste 2 durch die Linie 5 kenntlich gemacht. Durch Zusammensetzen des Mantelstückes i und des Keilstückes 4 erhält man einen Holzblock, aus dem man den Steg für das Musikinstrument, z. B. durch Ausschneiden, formen kann. In Abb.4 ist der fertige Steg in Ansicht dargestellt. Abb. 5 stellt einen Querschnitt nach A, B, C, D von Abb. 4 dar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steg für Saiteninstrumente, bei welchen der die Saiten tragende Teil vom Resonanzkasten o. dgl. durch ein darauf ruhendes Zwischenstück getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der die Saiten tragende Teil (i) und das zweckmäßig keilförmig in Teil (i) hineinragende Zwischenstück (2) starr miteinander verbunden sind, und daß diese beiden Teile aus verschiedenen Holzarten bestehen, deren Fasern winkelig zueinander verlaufen.
  2. 2. Steg nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eingeschobene Teil des Steges etwas über das Schwingungszentrum -des äußeren Teiles hinausgreift, und daß der Mantelteil des Steges derart über den inneren Teil gezogen ist, daß er diesen beiderseits fast ganz bedeckt.
  3. 3. Steg nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern des Stegmantels parallel oder nahezu parallel zu den Saiten des Instrumentes und dabei senkrecht oder nahezu senkrecht zu den Fasern des inneren Teiles des Steges verlaufen.
DEC32548D 1922-08-21 1922-08-29 Steg fuer Streichinstrumente Expired DE395243C (de)

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