DE394604C - Zusammenlegbarer Spieltisch, bestehend aus einem mehrteiligen Rahmen, auf den eine die Tischplatte bildende Decke aufgespannt wird, und einem zusammenlegbaren Untergestell - Google Patents
Zusammenlegbarer Spieltisch, bestehend aus einem mehrteiligen Rahmen, auf den eine die Tischplatte bildende Decke aufgespannt wird, und einem zusammenlegbaren UntergestellInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B25/00—Card tables; Tables for other games
Landscapes
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 23. APRIL 1924
AM 23. APRIL 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34 i GRUPPE 2.
(K 86iogX\34i)
Joseph König in Engelskirchen, RhId.
Zusammenlegbarer Spieltisch, bestehend aus einem mehrteiligen Rahmen, auf den eine die
Tischplatte bildende Decke aufgespannt wird, und einem zusammenlegbaren Untergestell.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juni 1923 ab.
Die Erfindung betrifft einen zusammenlegbaren Spieltisch, der hauptsächlich auf Eisenbahnfahrten
Verwendung finden soll, aber auch bei jeder anderen Gelegenheit'benutzt werden
kann. Es sind bereits derartige zusammenlegbare Spieltische bekannt, die aus einem mehrteiligen,
zusammengesetzten Rahmen, auf den eine die Tischplatte bildende Decke aufgespannt
wird, und einem zusammenlegbaren Untergestell bestehen. Diese bekannten zu-
sammenlegbareii Spieltische haben den Nachteil,
daß sie beim Zusammenlegen in viele Teile auseinandergenommen werden müssen, die
man nachher wieder zusammensetzen muß, wenn man den Tisch in Benutzung nehmen will.
Dieses ist nicht allein sehr zeitraubend und umständlich, sondern hat auch noch den Nachteil,
daß leicht eins der vielen Teile verlorengehen kann.
ίο Der Gegenstand der Erfindung ist ein zusammenlegbarer
Spieltisch, bei welchem diese Nachteile dadurch vermieden sind, daß der
mehrteilige Rahmen, auf den die aus Tuch, Wachstuch, Leder o. dgl. hergestellte, auf einer
oder beiden Seiten mit einem Spielplan, ζ. Β. für Dame-, Mühle-, Schach- oder Halmaspiel, versehene
Decke aufgespannt wird, aus zwei starren Spannschienen und zwei um ein federndes
Scharnier mit einspringender Rippe einknickbaren Streben sowie einer zwischen den beiden
Spannschienen angebrachten Nürnberger Schere besteht, welch letztere mit einem in ihrer
Mitte angebrachten Zapfen auf ein zusammenlegbares Untergestell aufgesteckt oder .aufgeschraubt
wird, nachdem die Decke an den Spannschienen befestigt und durch Strecken der eingeknickten Streben stramm gespannt
ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß alle Teile des Rahmens dauernd verbunden
bleiben und nur zusammengeschoben werden, wenn der Spieltisch zusammengelegt werden
soll. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der neuen Anordnung besteht darin, daß die die
Tischplatte bildende Decke beim Strecken der eingeknickten Streben stramm angespannt und
durch letztere in Spannung gehalten wird, daß ferner die Decke durch die Nürnberger Schere
in ihrer ganzen Ausdehnung unterstützt wird, wodurch ein Sacken derselben unmöglich ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι den Spannrahmen, auf den die Decke aufgespannt wird, in halbgestrecktem Zustande
von unten gesehen,
Abb. 2 die die Tischplatte bildende Decke im Aufriß und
Abb. 3 das zusammenlegbare Stativ im Gebrauchszustand
e.
Der Spannrahmen, auf den die aus Tuch, Wachstuch, Leder o. dgl. hergestellte, auf einer
oder beiden Seiten mit einem Spielplan, ζ. Β.
für Dame-, Mühle-, Schach- oder Halmaspiel, versehene Decke b aufgespannt wird, besteht
aus zwei starren Spannschienen α und zwei daran angelenkten, um ein federndes Scharnier
h mit einspringender Rippe einknickbaren j Streben a1 sowie einer zwischen den beiden
; Spannschienen α angebrachten Nürnberger Schere i. Letztere trägt in ihrer Mitte einen
Zapfen f, womit der Spannrahmen auf ein zusammenlegbares Stativ d, d1 aufgesteckt wird,
nachdem die Decke b mittels der Ösen c1 an
den Knöpfen c der Spannschienen α befestigt und durch Strecken der eingeknickten Streben u1
stramm gespannt ist. Ein an dem Zapfen f sitzender kleiner Stift Z, der in einen Winkelschlitz
k des Stativs eingreift, hält den Spannrahmen auf dem Stativ bajonettverschlußartig
fest. Der Zapfen f kann auch mit Gewinde in das Rohr d des Stativs eingeschraubt werden,
j wie überhaupt die Art dir Befestigung des Spannrahmens auf dem Stativ in beliebigt r
Weise geschehen kann.
In zusammengelegtem Zustande lassen sich der zusammengeschobene Spannrahmen und
das zusammengelegte Stativ in die Decke b einschlagen, und der Spieltisch kann dann bequem
in einer Rock- oder Handtasche mitgenommen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zusammenlegbarer Spieltisch, bestehend aus einem mehrteiligen Rahmen, auf den eine die Tischplatte bildende Decke aufspannt wird, und einem zusammenlegbaren Untergestell, dadurch gekennzeichnet, daß der mehrteilige Rahmen, auf den die aus Tuch, Wachstuch, Leder o. dgl. hergestellte, auf einer oder beiden Seiten mit einem Spielplan, ζ. B. für Dame-, Mühle-, Schach- oder go Halmaspiel, versehene Decke aufgespannt wird, aus zwei starren Spannschienen (a) und zwei daran angelenkten, um ein federndes Scharnier (/;·) mit einspringender Rippe einknickbaren Streben (a1) sowie einer zwischen den beiden Spannschienen (a) angebrachten Nürnberger Schere (i) besteht, welch letztere mit einem in der Mitte angebrachten Zapfen auf ein zusammenlegbares Stativ (d, d1) aufgesteckt oder aufgeschraubt wird, nachdem die Decke (b) an den Spannschienen (a) befestigt und durch Strecken der eingeknickten Streben (al) stramm gespannt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK86109D DE394604C (de) | 1923-06-02 | 1923-06-02 | Zusammenlegbarer Spieltisch, bestehend aus einem mehrteiligen Rahmen, auf den eine die Tischplatte bildende Decke aufgespannt wird, und einem zusammenlegbaren Untergestell |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK86109D DE394604C (de) | 1923-06-02 | 1923-06-02 | Zusammenlegbarer Spieltisch, bestehend aus einem mehrteiligen Rahmen, auf den eine die Tischplatte bildende Decke aufgespannt wird, und einem zusammenlegbaren Untergestell |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE394604C true DE394604C (de) | 1924-04-23 |
Family
ID=7235562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK86109D Expired DE394604C (de) | 1923-06-02 | 1923-06-02 | Zusammenlegbarer Spieltisch, bestehend aus einem mehrteiligen Rahmen, auf den eine die Tischplatte bildende Decke aufgespannt wird, und einem zusammenlegbaren Untergestell |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE394604C (de) |
-
1923
- 1923-06-02 DE DEK86109D patent/DE394604C/de not_active Expired
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