DE394440C - Detektorkopplung fuer drahtlose Empfangsapparate - Google Patents

Detektorkopplung fuer drahtlose Empfangsapparate

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DE394440C
DE394440C DEL55660D DEL0055660D DE394440C DE 394440 C DE394440 C DE 394440C DE L55660 D DEL55660 D DE L55660D DE L0055660 D DEL0055660 D DE L0055660D DE 394440 C DE394440 C DE 394440C
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detector coupling
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J3/00Continuous tuning
    • H03J3/02Details
    • H03J3/06Arrangements for obtaining constant bandwidth or gain throughout tuning range or ranges

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  • Transceivers (AREA)

Description

  • Detektorkopplung für drahtlose Empfangsapparate. Es ist bekannt, daß zur Erreichung der günstigsten Lautstärke bei DeteIttorempfängern eine veränderliche Detektorkopplung vorgesehen werden muß. Dies geschah bisher mit Hilfe einer aperiodischen Spule, welche in (las Feld der Schwingungskreisspule gebracht wurde und durch Drehung oder Verschiebung die günstigste Kopplung einzustellen gestattete, oder bei galvanischer Abzweigung des Detektors durch Gleitkontakte, welche Teile von der Schwingungskreisspule abzugreifen gestatteten.
  • Für Empfänger einfachster Bauart, wie sie für Amateurzwecke Verwendung finden, ist häufig die Anwendung getrennter Regelorgane für die Detektorkopplung nicht möglich. Man half sich bisher in der Weise, daß der Detektor'stets an die ganze jeweils in die Antenne eingeschaltete Verlängerungsspule gekoppelt wurde.
  • Diese Schaltungsweise hat den Nachteil, claß bei großen Wellen, wo eine große Verlängerungsspule in die Antenne eingeschaltet wird, die Detektorkopplung viel zu fest ist, so daß jede Abstimmung praktisch durch die Detektordämpfung unmöglich gemacht ist. Bei kleinen Wellenlängen und demgemäß kleinen Verlängerungsspulen ist die Detektorkopplung umgekehrt viel zu lose, so daß aus diesem Grunde kein guter Empfang erzielt wird.
  • Erfindungsgemäß wird nun eine Schaltungsweise für die Detektorkopplung gewählt, deren Gedanke an Hand der Abb. i erläutert werden mag.
  • i bedeutet die Antenne, 2 die Ahtennenverlängerungsspule, welche einpolig geerdet ist. 3 ist ein Schalter, welcher gestattet, beliebige Teile der Spule :2 als Verlängerung einzuschalten. Vom Schalter 3 führt es zum Detektor 4., von diesem über das Telephon S zum oberen Ende der Spule 2. Wenn nun lange Wellen eingestellt werden, d. h. der Schalter 3 nach oben bewegt wird, so kann dies geschehen, ohne daß gleichzeitig die Detektorkopplung fester wird. Die Bewegung des Schalters 3 nach oben wird durch einen Anschlag 6 begrenzt, welcher verhindert, daß die Spule 2 ganz ausgeschaltet werden kann, womit der Detektor völlig entkoppelt wäre. Bewegt man andererseits den Schalter nach unten, so werden kleinere Selbstinduktionswerte der Spule :2 in den Antennenkreis geschaltet. Aber auch hier wird die Kopplung des Detektors nicht übermäßig lose, da die aus dem Antennenkreis ausgeschalteten Windungen der Spule :2 in den Detektorkreis eingeschaltet werden. Auch hier wird durch einen Anschlag 7 dafür gesorgt, daß niemals die ganze Spule 2 ausgeschaltet werden kann, womit jede Empfangswirkung aufhören würde.
  • Man hat es nun in der Hand, die Detektorkopplung beim Durchlaufen des ganzen Wellenbereiches konstant zu halten oder in bestimmter gewünschter Weise zu ändern. Zum Zweck der Konstanthaltung hat man bei großem Detektorwiderstand das Verhältnis von gegenseitiger Induktion der jeweils in den Detektor- und Antennenkreis eingeschalteten Teile der Spule .2 zur Wellenlänge konstant zu machen. Da die Wellenlänge wächst, muß entsprechend die gegenseitige Induktion größer werden. Die Wellenlänge wächst bei Verschiebung des Kontaktes 3 nach oben. Man kann dann durch dichtere Wicklung der Windungen am Ende der Spule oder durch veränderlichen Spulenquerschnitt dafür sorgen, daß die gegenseitige Induktion in derselben Weise wächst wie die Wellenlänge.
  • Entsprechend ist z. B. zu verfahren, wenn die Detektorkopplung etwa mit wechselnder Wellenlänge fester gewählt werden soll.
  • Die Schaltungsweise in Verbindung mit der Möglichkeit einer besonderen Dimensionierung der Spule 2 bietet den für Amateur-Stationen schwerwiegenden Vorteil, Wellenlänge und günstige Detektorkopplung durch einen einzigen Griff einstellen zu können.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE'. 1. Detektorkopplung für drahtlose Empfangsapparate, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Teile der Abstimmspule, welche bei Wellenveränderung aus dem Antennenkreise ausgeschaltet werden. gleichzeitig in den Detektorkreis eingeschaltet werden oder umgekehrt.
  2. 2. Detektorkopplung für drahtlose Empfangsapparate, dadurch gekennzeichnet, da,B bei Ausführung der Schaltung nach Anspruch 1 die Abstimmspule derart dimensioniert wird, daß selbsttätig der gewünschte Verlauf der Detektorkopplungsänderung bei Abstimmungsänderung sich ergibt.
  3. 3. Detektorkopplung für drahtlose Empfangsapparate, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschaltung bzw. Einschaltung der Spule (2) nach beiden Richtungen durch Anschläge derart begrenzt ist, daß der Detektor niemals ganz entkoppelt werden kann.
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