DE394183C - Flugzeug - Google Patents

Flugzeug

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DE394183C
DE394183C DEF49566D DEF0049566D DE394183C DE 394183 C DE394183 C DE 394183C DE F49566 D DEF49566 D DE F49566D DE F0049566 D DEF0049566 D DE F0049566D DE 394183 C DE394183 C DE 394183C
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DE
Germany
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around
vertical axis
axis
wings
arms
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DEF49566D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C3/00Wings
    • B64C3/38Adjustment of complete wings or parts thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Flugzeug. Der Gegenstand der Erfindung ist ein Flugzeug mit unabhängig voneinander verstellbaren Tragflächen, welches sich von den bis heute bekannten Flugzeugen dadurch unterscheidet, daß die Tragflächen um je eine ihre Längsmittellinie schneidende lotrechte Achse und eine die lotrechte Achse schneidende Querachse schwingbar sind. Dabei sind die Achsen der beiden Tragflächen derart miteinander und mit dem vom Führer betätigten Trethebel verbunden, daß beide zugleich um eine lotrechte Achse und unabhängig voneinander um eine wagerechte Achse gedreht werden können. Zu diesem Zweck bildet ein jedes der äußeren Enden der hohlen Tragarme ein kugelförmiges Lager, in welchem ein hohler Kugelzapfen angebracht ist, um den die entsprechende Tragfläche auf und ab geschwenkt werden kann. Der Zapfen ist um eine vertikale Achse drehbar, während in dem Zapfen eine wagerechte Achse gelagert ist, «-elche die lotrechte Achse kreuzt.
  • Schließlich bildet der Erfindungsgegenstand den Vorteil, daß die Vorrichtung einfach und billig im Bau und doch von großer praktischer Wirksamkeit ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt: Abb. i die schaubildliche Darstellung des Flugzeuges, Abb. 2 die schematische Darstellung der Betätigungsvorrichtungen mit punktiert angedeutetem Flugzeug, Abb. 3 eine größere Schnittansicht des Schwanzendes, Abb. q, den wagerechten Schnitt durch einen Teil des Universalgelenkes am Schwanzende, Abb. 5 die Einzelansicht einer Flügeleinstellwelle und Abb. 6 eine ähnliche Ansicht einer die Kugelwelle betätigenden Fußhebelvorrichtung.
  • Auf der Zeichnung bezeichnet i den Rahmenkörper, an dessen vorderem Ende ein Röhrenträger 2 in der Querrichtung befestigt ist, wobei die Schenkel dieses Trägers zu beiden Seiten aufwärts gebogen sind. An den äußeren Enden des Trägers befinden sich Lager 3, in denen hohle Kugelzapfen q. um eine senkrechte Achse 5 schwingbar sind. In jedem Kugelzapfen ist eine in wagerechter Ebene drehbare Welle 6 gelagert, welche die senkrechte Achse 5 kreuzt und bei 7 um dieselbe herumgebogen ist. Diese Einrichtung bildet ein Universalgelenk.
  • An jeder Welle 6 ist ein Flügel S befestigt, der sich in der Querrichtung des Rahmenkörpers zu beiden Seiten der Achse 5 um ein gleiches Stück erstreckt und dessen Fläche beidseitig die Welle 6 um ein Stück bei io überragt, so daß die Flügel sozusagen durch den Luftdruck ausbalanciert sind und in einer bestimmten Ebene zum Rahmenkörper bleiben. Dies erleichtert das Einstellen der Flügel zum Lenken des Flugzeuges und macht außerdem Spanndrähte und Streben entbehrlich.
  • Die Wellen 6 erstrecken sich nahezu über die ganze Breite der Flügel und versteifen sie demnach. Die Flügel 8 sind in gewisser Entfernung voneinander angeordnet.
  • Auf jeder Welle 6 befindet sich ein Paar Querarme ix und 12, die normal senkrecht liegen und in gleicher Entfernung von der Achse 5 angeordnet sind. Die Arme 11. 12 liegen im Innern der Kugelzapfen. Die Arme ii auf beiden Wellen sind einander zugekehrt und an den Wellen befestigt, während die Arme i2 lose drehbar auf den Wellen sitzen; die Enden beider Armpaare befinden sich in gleicher Entfernung oberhalb und unterhalb derWellen 6.
  • Die oberen und unteren Enden der Arme 12 sind durch entsprechende Kabel 13 miteinander verbunden, welche über Rollen 1.1 derart geführt sind, daß sie die Arme vor- oder rückwärts bewegen können. Diese Kabel liegen vorzugsweise versteckt in dem Röhrenkörper 2, so daß dieselben nicht sichtbar und der Wirkung der Luft nicht ausgesetzt sind. Zur einfacheren Darstellung sind dieselben jedoch auf der Zeichnung (Abb. 2) so abgebildet, daß sie in gerader Richtung von einem Flügel zum anderen führen.
  • Von den Enden der Arme Ir aus führen Kabel i5 durch den Träger 2 hindurch zu den entsprechenden Enden der senkrechten Arme 16, von denen jeder unabhängig und lose drehbar auf einer wagerechten Welle 17 angeordnet ist, welche ihrerseits im Rahmenkörper bei 18 um eine senkrechte Achse schwingbar angeordnet ist, wobei jeder Arm 16 mit einem Fußhebel =g verbunden ist.
  • Aus dieser Einrichtung ist ersichtlich, daß bei Ausübung eines Druckes auf den einen oder anderen Fußhebel die einen oder anderen Arme 16 gedreht und damit auch die zugehörigen Arme z= bewegt werden, wodurch die Welle 6 mit dem daran befestigten Flügel 8 gedreht wird. Die Kabel i5 sind über vor den Armen =i angeordnete Rollen 2o sowie nötigenfalls über andere Rollen geführt, so daß ein Zug an den Kabeln den Armen =i eine Drehbewegung um die Achse 6 erteilt. Die eben beschriebene Bewegung ist unabhängig für jeden Flügel, da jeder derselben unabhängig angeordnet ist und die Fußhebel ebenfalls lose drehbar auf der Welle 17 sitzen. Zu gleicher Zeit wird den Armen i2 keine Bewegeng erteilt, da sie auf der Welle 6 lose sitzen und demnach in senkrechter Stellung bleiben.
  • Wenn jedoch die Welle 17 in wagerechter Ebene um den senkrechten Bolzen 18 herumgedreht wird, werden beide Kabel 15 des einen oder anderen Armes 16 gleichzeitig in derselben Richtung angezogen und übertragen diesen Zug auf den entsprechenden Arm =i, wodurch der mit letzterem verbundene Flügel in wagerechter Ebene um die senkrechte Achse 5 gedreht wird. Gleichzeitig wird der entgegengesetzte Arm 12 durch Drehung der Welle 6 in ähnlicher Weise bewegt, wodurch ein Zug auf beide Kabel 13 ausgeführt und der Arm 12 des anderen Flügels um die senkrechte Drehachse 5 dieses Flügels - gedreht wird, so daß letzterer mit dem ersten Flügel in wagerechter Ebene in derselben Richtung und mit gleichem Ausschlag gedreht wird. Es ist leicht ersichtlich, daß selbst nach dieser Verdrehung der . Flügel jeder derselben noch unabhängig durch Betätigung des entsprechenden Fußhebels gekippt werden kann, so daß den Flügeln unter allen Umständen eine Universalbewegung er- . teilt werden kann.
  • Das Flugzeug besitzt auch eine Schwanz- . fläche 21, die mit dem hinteren Ende des Rahmenkörpers in der Mittellinie desselben ' mittels eines hohlen Kugelzapfens 22 verbunden ist, der in einem Lager 2¢ um eine senkrechte ; Achse 23 drehbar ist. In dem Kugelzapfen ist eine wagerechte, die Achse 23 kreuzende Querwelle 25 gelagert, die mit der Schwanzfläche verbunden ist und auf jeder Seite der Achse 23. Arme 26 trägt, von denen Kabel 27 zu entsprechenden, auf einer Querwelle 29 befestigten Armen 28 führen. Die Querwelle 29 ist bei 3o auf einem Kugelgelenk schwingbar und etwas hinter der Welle 17 angeordnet.
  • An der Welle 29 ist ein Hebel, Handrad o. dgl. befestigt, dessen Schwenkung oder Drehung das Kippen der Schwanzfläche in der einen oder der anderen Richtung oder das Drehen derselben in wagerechter Ebene um die senkrechte Achse 23 herum nach sich zieht.
  • Da die Flügel und die Schwanzfläche auf diese Weise -bewegt und verdreht werden können, kann das Flugzeug mittels derselben beliebig gelenkt werden, und deshalb sind auch die Flügel sowie die Schwanzfläche mit festen, starren, senkrechten, in der Längsrichtung verlaufenden Steuer- oder Dämpfungsflächen 32 versehen, welche in entsprechender Weise über und unter den Flügeln und in gleicher Entfernung von der Längsachse derselben angeordnet sind, wobei diese Steuerflächen um ein gewisses Stück über die Querachse hinausgehen, um das Ganze im Gleichgewicht zu erhalten und die Betätigung der Flügel zu erleichtern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flugzeug mit unabhängig voneinander verstellbaren Tragflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragflächen um je eine ihre Längsmittellinie schneidende lotrechte Achse und eine die lotrechte Achse schneidende Querachse schwingbar sind.
  2. 2. Flugzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Tragflächen durch Kabel derart miteinander und mit den vom Führer zu bewegenden Trethebeln verbunden sind, daß beide Tragflächen zugleich um eine lotrechte Achse und unabhängig voneinander um eine wagerechte Achse gedreht werden können.
  3. 3. Flugzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der äußeren Enden der dieTragflächen tragenden Arme (,) ein kugelförmiges Lager (3) bildet, in welchem ein hohler, um eine senkrechte Achse (5) drehbarer Kugelzapfen (q.) angebracht ist, um den die entsprechende Tragfläche mittels einer in dem Zapfen gelagerten wagerechten Achse (6) drehbar ist, welche die lotrechte Achse (5) kreuzt und (bei 7) um dieselbe herumgebogen ist.
DEF49566D Flugzeug Expired DE394183C (de)

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