DE393667C - Kegelbrecher - Google Patents
KegelbrecherInfo
- Publication number
- DE393667C DE393667C DEW62777D DEW0062777D DE393667C DE 393667 C DE393667 C DE 393667C DE W62777 D DEW62777 D DE W62777D DE W0062777 D DEW0062777 D DE W0062777D DE 393667 C DE393667 C DE 393667C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- shaft
- embodiment according
- eccentric bushing
- oil container
- cap
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C2/00—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
- B02C2/02—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved
- B02C2/04—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved with vertical axis
- B02C2/06—Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved with vertical axis and with top bearing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Kegelbrecher, dessen Welle an ihrem Antriebsende
von einer Exzenterbüchse umfaßt wird. Erfindungsgemäß ruht diese Exzenterbüchse in einer :
abnehmbaren," im Brechergestell kugelig be- ' wegbaren Kappe. Dadurch ist eine Kugelbewegung
des oberen Wellenendes ermöglicht, und die Stützung erfolgt mit großem Halb- '
messer. Diese kugelige Kappe arbeitet mit der ίο Schmiervorrichtung zusammen, indem sie den
erforderlichen nötigen Staubschutz in Gestalt einer Zwischenkappe unterzubringen gestattet,
die zwischen ihr und der walzenförmigen Außenwand der Nabe für die Exzenterbüchse mit
Anlage an beiden Flächen vorgesehen ist und : sich auf den Oberrand des Ölbehälters für die
Schmierung des oberen Wellenendes und der Exzenterbüchse legt. Dieser Ölbehälter sitzt
oben an der Brecherwelle, macht also ihre Schwing- und Drehbewegungen mit. Die erwähnte
Zwischenkappe legt sich oben auf den Rand des Ölbehälters mit einer Kugelfläche,
deren Mittelpunkt mit dem Schwingungsmittel- : punkt der Brecherwelle zusammenfällt. Die i
erwähnte Nabe taucht in den Ölbehälter ein, ; und auch die in ihr drehbar gelagerte Exzenterbüchse
steht unten in ständiger Berührung mit dem Öl. An dem schwachen Teil der Exzenterbüchse
ist sie außen und innen mit Schrägnuten ausgestattet, wodurch das Öl den Arbeits- ,
flächen der Lagerung ständig aus dem Ölbehälter zugeführt wird. Eine Rückleitung sorgt für
den Abfluß des durch die Lagerung getretenen Öles zum Ölbehälter.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Abb. ι ist teils Längsschnitt, teils Ansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht der Exzenterbüchse,
Abb. 3 ein Schnitt nach Linie 4-4 von Abb. 2 und Abb. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel.
Das obere Ende der Brecherwelle 32 liegt in einer exzentrischen Bohrung 33 der drehbar
in einem Lager B angeordneten Büchse 34. Die Büchse 34 befindet sich im Nabenteil 35 einer
zum Gestell kugelig bewegbaren Kappe 36, die demnach eine Kugelbewegung des oberen Wellenendes
zuläßt. Mit ihrer Kugelfläche liegt die Kappe 36 in einem innen kugeligen und mit dem
Gestell 10 verschraubten Ring 15 sowie in einer kugeligen Pfanne des Gehäuses.
Außen und innen hat die Büchse 34 an der dünnwandigen Seite je eine Reihe von geneigten
Nuten 39 und 40, die sich etwa um den halben Umfang erstrecken. Die unterste Nut der
äußeren Reihe kann durch einen Kanal 41 mit der Innenfläche der Hülse verbunden sein.
Durch eine obere Bohrung 42 steht das Innere der Büchse 34 mit einer ringförmigen Kammer
43 in Verbindung, von der ein Kanal 44 zu einem tiefen Ölbehälter 45 führt. Der Behälter 45 ist
an der Welle 32 befestigt und ragt ein beträchtliches Stück über das untere Ende der Büchse 34
fort. Das obere Ende des Behälters 45 ist bei 46 einwärts gebogen und der Durchmesser der
5 oberen Öffnung so klein wie möglich mit Rücksicht auf die Bewegung des Behälters 45 zum
Lager B. Der Behälter 45 bewegt sich mit der Welle 32, das Lager B bleibt, da es von dem
Gehäuse getragen wird, stehen. An dem oberen ^o Ende der Büchse 34 ist eine Riemenscheibe 47
befestigt. Bei der Benutzung der Vorrichtung schwingt die Welle 32 um einen Punkt 48, und
zwar ist dies der Schnittpunkt der Wellenachse mit der Ebene des oberen Endes des Fußlagers
27.
Die Innenwandung 49 der Kappe 36 ist zylindrisch, und zwischen ihr und der Außenwandung
der Nabe 35 liegt eine ringförmige Staubschutzkappe 50, deren Kanten dicht gegen die beiden
oben erwähnten gleichmütigen walzenförmigen Wandungen anliegen, so daß nicht Staub um
die Oberkante des Behälters 45 herum in das öl eindringen kann. Die gegen die obere Kante
des Ölbehälters 45 stoßende Unterfläche der Kappe 50 ist kugelig ausgebildet. Der Mittelpunkt
liegt in dem Punkt 48. Die Oberkante des Behälters 45 erhält zweckmäßig eine gleichmittige
Kugelfläche. Dann kann durch eine Bewegung des Behälters 45 gegenüber der
Kappe 50 kein Spalt entstehen, durch den Staub oder Schmutz in die Ölkammer eindringen
könnte.
Das Innere der Büchse 34 ist durch eine Kappe 51 abgeschlossen, die zum Einführen
von Schmiermitteln leicht abgenommen werden kann.
Bei der Benutzung des Brechers wird die Büchse 34 durch die Scheibe 47 in schnelle Umdrehung
versetzt, wodurch der Brechkegel 53 in bekannter Weise gedreht wird und hierbei
das durch die Brechbacken hindurchwandernde Gut zerbricht. Das untere Ende der Büchse 34 j
taucht stets in Öl ein, und durch die geneigten Nuten 39 und 40 wird das Öl fortwährend aufwärts
gefördert, um sich in der Kammer 43 zu sammeln und durch den Kanal 44 nach der Ölkammer zurückgeleitet zu werden. Die Nuten
39 und 40 sind an der dünnwandigen Seite des Exzenters vorgesehen, die unter gar keiner oder
geringer Beanspruchung infolge der Brechwirkung steht. Die starkwandige Seite der
Büchse 34 nimmt die ganze Beanspruchung auf. Durch die Nuten wird mithin die Lagerfläche
der Büchse nicht geschwächt. Das öl läuft ununterbrochen um, und in die Ölkammer kann
kein Staub eindringen. Die Kappe 51 kann jederzeit, selbst wenn die Maschine läuft, abgenommen
werden, so daß zusätzliches Öl eingeführt werden kann. Wenn die beweglichen Brechbacken durch die Schraube 29 in senkrechter
Ebene einzustellen sind, so bewegt sich die Staubkappe 50 frei aufwärts oder abwärts,
ohne daß hierdurch ihre Staubschutzwirkung beeinträchtigt wird.
In Abb. 4 ist ein Elektromotor 60 am oberen Ende des Gehäuses veranschaulicht, dessen
Welle unmittelbar mit der Exzenterbüchse 34 verbunden ist. Bei dieser Anordnung brauchen
keine Zwischenverbindungen, wie Riemen oder Scheiben, zwischen der Kraftquelle und der
Büchse vorgesehen zu werden; diese Einrichtung ist insbesondere vorteilhaft, wenn elektrische
Kraft zur Verfügung steht.
Claims (7)
1. Kegelbrecher, dessen Welle an ihrem Antriebsende von einer Exzenterbüchse umfaßt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterbüchse (34) ihrerseits in einer abnehmbaren,
im Brechergestell kugelig bewegbaren Kappe (36) ruht, die demnach eine Kugelbewegung des oberen Wellenendes zuläßt.
2. Ausführungsform des Kegelbrechers nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem oberen Wellenende ein mit diesem umlaufender Ölbehälter (45) verbunden
ist, in den die Exzenterbüchse (34) dauernd eintaucht.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
obere Ende des Ölbehälters (45) durch einen für sich kugelig gelagerten Deckel (50) abgedichtet
ist, dessen Kugelmittelpunkt mit dem Schwingmittelpunkt der Welle zusammenfällt.
4. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Deckel (50) mit seiner Außenkante in einem "walzenförmigen Führungsteil (49) im Innern
der Kappe (36) geführt ist.
5. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Exzenterbüchse (34) außen oder innen mit Schrägnuten versehen ist, die bis in den Ölbehälter
(45) führen.
6. Ausführungsform nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schrägnuten sich nur über den dünnwandigen Teil der Büchse (34) erstrecken. no
7. Ausführungsform nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die oberste Nut
der Exzenterbüchse (34) durch Kanal (44) mit dem ölbehälter in Verbindung steht.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW62777D DE393667C (de) | 1922-12-21 | 1922-12-21 | Kegelbrecher |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW62777D DE393667C (de) | 1922-12-21 | 1922-12-21 | Kegelbrecher |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE393667C true DE393667C (de) | 1924-04-05 |
Family
ID=7606687
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEW62777D Expired DE393667C (de) | 1922-12-21 | 1922-12-21 | Kegelbrecher |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE393667C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2362335A1 (de) * | 1973-06-12 | 1975-02-06 | Vnii Str I Doroschnowo Mash | Kegelbrecher |
US5335583A (en) * | 1991-01-16 | 1994-08-09 | Smc Corporation | Stopper mounting structure for use on rodless cylinder |
-
1922
- 1922-12-21 DE DEW62777D patent/DE393667C/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2362335A1 (de) * | 1973-06-12 | 1975-02-06 | Vnii Str I Doroschnowo Mash | Kegelbrecher |
US5335583A (en) * | 1991-01-16 | 1994-08-09 | Smc Corporation | Stopper mounting structure for use on rodless cylinder |
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