DE3931176A1 - Geraet zum maschinellen oeffnen von behaeltnissen - Google Patents
Geraet zum maschinellen oeffnen von behaeltnissenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum maschinellen Öffnen
von Behältnissen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Behältnisse der für die vorliegende Erfindung interessieren
den Art sind insbesondere Einweg-Sicherheitsbehältnisse,
in denen Banknoten und dergleichen gegen nicht autorisierten
Zugriff Dritter geschützt zu einer Verwahrungsstelle,
in der Regel einer Bank, gebracht werden. Dies erfolgt
bisher unter Verwendung aus Metall gefertigter Geldbomben,
die in der Bank manuell geöffnet, geleert und ausgezählt
werden. Diese Arbeiten sind zeitraubend; darüber hinaus
sind die Geldbomben sehr voluminös, so daß am Nachttresor
ein verhältnismäßig großer, gegen Zugang gesicherter Spei
cherraum bereitgehalten werden muß.
Durch die vorliegende Erfindung soll daher ein Gerät zum
maschinellen Öffnen von Behältnissen gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 geschaffen werden. Damit können in einen
Nachttresor eingegebene derartige Behältnisse sofort nach
dem Einwerfen geleert werden; nur der wertvolle Inhalt
wird in einen geschützten Aufbewahrungsraum transportiert,
während die geleerten wertlosen Behältnisse einfach in
einen Abfallkorb gegeben werden.
Das erfindungsgemäße Öffnungsgerät zeichnet sich durch
einen mechanisch einfachen Aufbau aus und läßt sich in den
für die Einwurfschächte von Tag- und Nachttresoren bei
Banken vorgesehenen Maueraussparungen ohne weiteres unter
bringen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unter
ansprüchen angegeben.
Eine Greifeinrichtung, wie sie im Anspruch 2 gegeben ist,
zeichnet sich durch einen mechanisch besonders einfachen
und robusten Aufbau aus.
Bei einem Öffnungsgerät gemäß Anspruch 3 kann man die
Greifstifte am freien Ende zusätzlich mit einem den Greif
abschnitt eines Behältnisses zurückhaltenden Wulst oder
mit einer rauhen Oberfläche ausbilden, wobei trotzdem
ein sicheres Wiederlösen des geleerten Behältnisses von
der Greifeinrichtung gewährleistet ist.
Auch die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 4
dient dem Ziele, einerseits die Greifabschnitte eines
Behältnisses für den Öffnungsvorgang sicher zu ergreifen,
andererseits sicherzustellen, daß das geleerte Behältnis
zuverlässig von der Greifeinrichtung wieder freigegeben
wird.
Bei einem Öffnungsgerät gemäß Anspruch 5 hat man ein sehr
sicheres Festhalten der Greifabschnitte auch dann, wenn
diese ebenso wie der Rest des Behältnisses aus einem Ma
terial niederer Reibung gefertigt sind. Ein solches Wand
material ist im Hinblick auf ein sicheres Herausrutschen des
Inhalts aus dem aufgebrochenen Behältnis von Vorteil.
Ein Öffnungsgerät gemäß Anspruch 6 läßt sich besonders
bequem bedienen. Der Benutzer braucht das zu öffnende
Behältnis nur an der verschwenkbaren Greifeinrichtung
anzuhängen, was sich auch bei flexiblen Behältnissen leicht
bewerkstelligen läßt. Zudem ist auf diese Weise das Behält
nis einfach auf das Öffnungswerkzeug ausrichtbar, was an
sonsten bei flexiblen Behältnissen Schwierigkeiten bereitet.
Bei einem Öffnungsgerät gemäß Anspruch 7 ist das Behältnis
sowohl beim Anbringen als auch beim Verschwenken der Greif
einrichtungen flächig durchgehend abgestützt, was insbeson
dere bei stark gefüllten flexiblen Behältnissen von Vorteil
ist. Trotzdem hat man beim Öffnungsvorgang einen freien
Durchgang unter dem mittleren Teil des zu öffnenden Behält
nisses, was die Verwendung eines einfachen Öffnungsstempels
ermöglicht, der senkrecht zur Greifebene verfahren wird.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 8 bringt den
vorgenannten Vorteil bei mechanisch besonders einfachem
Aufbau des Gerätes, wobei die Stützplatte dann, wenn sie
nicht vollständig in die Vertikale nach unten geschwenkt
wird sondern beispielsweise nur um 45° aus der Greifebene
nach unten geklappt wird, zugleich eine Rutsche oder einen
Teil einer solchen bilden kann, über welche der Inhalt
des Behältnisses in den geschützten Aufbewahrungsraum
gelangt.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 9 ist im
Hinblick auf möglichst kompakte Abmessungen des Öffnungs
gerätes von Vorteil.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 10
wird erreicht, daß das in das Öffnungsgerät gegebene zu
öffnende Behältnis auch von der Unterseite durch eine
Kamera aufgenommen werden kann.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 11 ist
im Hinblick auf eine besonders geringe Bauhöhe des Öffnungs
gerätes von Vorteil. Die Frontplatte des Gerätes ist im
wesentlichen feststehend, nur ein sehr kleiner Teil der
Frontplatte, der einen Teil der Greifeinrichtung dar
stellt, wird zum Einziehen eines Behältnisses bewegt.
Bei einem Öffnungsgerät gemäß Anspruch 12 ist gewähr
leistet, daß die Greifeinrichtung einerseits verschwenk
bar ist, andererseits auf ihrem gesamten linearen Ver
stellweg mit einer Führung zusammenarbeitet.
Gemäß Anspruch 13 erhält man auf besonders einfache Weise
eine lösbare Verbindung zwischen der verschwenkbaren Greif
einrichtung und dem Linearantrieb, wobei keine exakte
Ausfluchtung der entsprechenden Kupplungsteile notwendig
ist.
Bei einem Öffnungsgerät gemäß Anspruch 14 stellt der Lese
kopf, der am mit der verschwenkbaren Greifeinrichtung
zusammenarbeitenden Ende eines Behältnisses angebrachter
maschinell lesbarer Information zusammenarbeitet, zugleich
eine Stützplatte dar, die einen Teil der zweiten Greifein
richtung bildet. Damit kommt dieser Lesekopf automatisch
auch in eine mit dem zweiten Ende des Behältnisses fluch
tende Lage und kann somit dann auch dazu verwendet werden,
dort etwa vorgesehene maschinell lesbare Information ab
zulesen.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 15 ist
im Hinblick auf das Öffnen von Behältnissen unterschied
licher Länge von Vorteil. Die jeweilige Länge des Behält
nisses kann z. B. auf den kopfseitigen Greifabschnitt des
Behältnisses in maschinell lesbarer Form aufgeschrieben
sein. Der Linearantrieb wird dann so gesteuert, daß die
erste Greifeinrichtung entsprechend der Länge des Behält
nisses bewegt wird, wodurch bei Behältnissen unterschied
licher Länge gewährleistet ist, daß der hintere Greif
abschnitt des Behältnisses unabhängig von dessen Länge
bei derselben Stelle zum Halten kommt. Hierdurch erhält
man einen besonders einfachen mechanischen Aufbau des
Öffnungsgerätes, insbesondere dann, wenn die erste Greif
einrichtung beispielsweise gemäß Anspruch 2 keine bewegten
Klemm-Mittel aufweist.
Bei einem Öffnungsgerät gemäß Anspruch 16 kann man den
Zustand, in welchem ein Behältnis aufgeliefert wird, auf
einfache Weise bleibend dokumentieren.
Ein Öffnungsgerät gemäß Anspruch 17 erlaubt das Aufnehmen
einer sehr großen Anzahl von Behältnissen zu geringen
Kosten. Die zur Aufzeichnung verwendeten Videokassetten
können nach einer Zeit von einigen Wochen, wenn sicher
gestellt ist, daß an einem betreffenden Tag keine Bean
standungen bezüglich der Auflieferung erhoben wurden,
wieder neu beschrieben werden.
Bei einem Öffnungsgerät gemäß Anspruch 18 kann man auf
einen gesonderten Lesekopf zum Ablesen maschinell lesbarer
Information vom Behältnis verzichten, wodurch man einerseits
einen mechanisch einfachen Aufbau des Gerätes, andererseits
eine hohe Flexibilität bezüglich Änderung der Art und
Auswertung der maschinell auslesbaren Information erhält.
Bei einem Öffnungsgerät gemäß Anspruch 19 kann man die
vom Behältnis getragene maschinell lesbare Information
an einen zentralen Rechner weitergeben oder eine Empfangs
meldung an den Betrieb absetzen, der das Behältnis durch
einen Angestellten hat aufliefern lassen. Falls gewünscht,
kann man durch das Öffnungsgerät auch eine entsprechende
Quittung in Klarschrift ausdrucken lassen.
Bei einem Gerät gemäß Anspruch 20 ist sichergestellt,
daß der im Behältnis befindliche Stapel von Banknoten
oder anderen Dokumenten als Stapel in den gesicherten
Aufbewahrungsraum gebracht wird, wobei die vom Boden bzw.
Deckel des Behältnisses ausgebrochenen Plattenteile Trenn
karten zwischen den aufeinanderfolgenden Stapeln bilden.
Mit der Weiterbildung gemäß Anspruch 21 wird erreicht, daß
nur solche Behältnisse in das Gerät geschoben werden können,
deren Querschnitt nicht über den Querschnitt eines zur Auf
lieferung ausgegebenen Spezialbehältnisses übersteht. Damit
ist ein Mißbrauch als Abfall-Sammler erschwert.
Bei einem Gerät gemäß Anspruch 22 werden auch Gegenstände,
die kleineren Querschnitt aufweisen als die zur Auflieferung
vorgesehenen Spezialbehältnisse, nicht entgegengenommen.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungs
beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher er
läutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Aufsicht auf einen aus flexibler Folie
gefertigten Sicherheitsumschlag zur Auflieferung
von Banknoten, teilweise weggebrochen;
Fig. 2 eine Aufsicht auf die Stirnseite eines Gerätes
zum maschinellen Öffnen eines Sicherheits
umschlages gemäß Fig. 1, wobei die rechte
Hälfte der Gerätefrontplatte weggebrochen ist;
Fig. 3 einen horizontalen Schnitt durch das in Fig.
2 gezeigte Öffnungsgerät längs der dortigen
Schnittlinie III-III, wobei ein mit dem oberen
Umschlagende zusammenarbeitender Greifkopf in
die Horizontale umgeschwenkt und etwas ins Geräte
innere eingezogen wiedergegeben ist;
Fig. 4 einen vertikalen Längsschnitt durch das in Fig.
2 gezeigte Öffnungsgerät längs der dortigen
Schnittlinie IV-IV, wobei diese Figur den bediener
seitigen Geräteabschnitt zeigt;
Fig. 5 einen ähnlichen Schnitt wie Fig. 4, wobei jedoch
ein mittlerer Geräteabschnitt wiedergegeben
ist;
Fig. 6 einen ähnlichen Schnitt wie Fig. 4, wobei jedoch
der vom Bediener abgelegene Abschnitt des Gerätes
gezeigt ist;
Fig. 7 ein Blockschaltbild verschiedener elektrischer
und hydraulischer Komponenten des Öffnungsgerätes
nach Fig. 2;
Fig. 8 eine Aufsicht auf die Frontplatte eines abgewandel
ten Gerätes zum maschinellen Öffnen von aus
flexiblem Folienmaterial gefertigten Sicherheits
umschlägen zur Auflieferung von Banknoten;
Fig. 9 einen horizontalen Schnitt durch das in Fig.
8 gezeigten Öffnungsgerät längs der dortigen
Schnittlinie IX-IX;
Fig. 10 einen vertikalen Längsschnitt durch das Öffnungs
gerät nach den Fig. 8 und 9 längs der Schnitt
linie X-X von Fig. 9 in gegenüber Fig. 8 und
9 reduziertem Maßstabe;
Fig. 11 eine Aufsicht auf einen steifen Sicherheits
behälter zum Aufliefern von Banknoten;
Fig. 12 einen transversalen Schnitt durch den in Fig.
11 gezeigten Behälter;
Fig. 13 eine Aufsicht auf die Frontseite eines Gerätes
zum maschinellen Öffnen eines Behälters gemäß
Fig. 11 und 12, wobei die Hälfte des Gerätes
in der vertikalen Quermittelebene geschnitten ist;
Fig. 14 einen vertikalen Längsschnitt durch das Öffnungs
gerät von Fig. 13 längs der dortigen Schnittlinie
XIV-XIV; und
Fig. 15 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 15, in welcher
ein weiteres Öffnungsgerät gezeigt ist.
In Fig. 1 ist ein gegen nicht autorisiertes Öffnen gesi
cherter Umschlag zur Auflieferung von Banknoten und ähnlichen
Wertpapieren in einem Nachttresor insgesamt mit 10 bezeichnet.
Er ist durch Falten einer Folienbahn sowie zwei transversale
Schweißungen 12, 14 und zwei longitudinale Schweißungen
16, 18 hergestellt, wobei in die Taschen, die sich zwischen
den am oberen und unteren Umschlagende liegenden Faltlinien
und den transversalen Schweißungen 12, 14 ergeben, aus
Karton gefertigte Versteifungsstreifen 20, 22 eingelegt
sind, die maschinell lesbare Information I1 bzw. I2 tragen.
Da die Schweißnaht 18 nicht über die Schweißnaht 14 hinaus
geführt ist, kann der Versteifungsstreifen 22 noch vom
Benutzer mit Information bedruckt werden und hernach in die
in Fig. 1 beim rechts gelegenen Ende offene Tasche geschoben
werden, die durch die Schweißung 14 und die untere Faltlinie
des Folienmateriales begrenzt ist.
Die Versteifungsstreifen 20, 22 bilden zusammen mit den über
und unter ihnen liegenden Folienabschnitten Greifabschnitte
24, 26. Der obere Greifabschnitt enthält zwei durchgehende
Greiflöcher 28, 30.
In dem zwischen einer Vorderwand 32 und einer Rückwand
34 des Umschlages 10 liegenden Raum ist ein Stapel 36
aus Banknoten schematisch angedeutet. Die Einfüllöffnung
des Umschlages ist durch eine Verschlußklappe 38 unter
Verwendung einer auf der Hinterseite desselben angebrach
ten Klebstoffschicht 40 sowie einer auf der Außenseite
der Rückwand 34 angebrachten Klebstoffschicht 42 bleibend
verschlossen. Die Klebstoffschichten 40, 42 haften so
zäh aufeinander, daß die Verschlußklappe 38 nicht ohne
Beschädigung des Folienmateriales von der Rückwand 34
abgehoben werden kann.
Zum autorisierten Öffnen des Umschlages 10 sind in der
Vorderwand 32 und der Rückwand 34 über die gesamte Umschlag
breite verlaufende fluchtende Perforationen 44, 46 vorge
sehen.
Das maschinelle Öffnen und Leeren des Umschlages 10 erfolgt
grob gesprochen so, daß man mit zwei Greifeinrichtungen
die Greifabschnitte 24, 26 festhält und dann mit einem
linealähnlichen Öffnungswerkzeug senkrecht zur Greifebene,
also der Zeichenebene von Fig. 1, gegen die Mitte des
Umschlages 10 fährt, wodurch die Perforationen 44, 46
aufgebrochen werden und der Banknotenstapel 36 aus dem
Umschlag 10 herausgedrückt wird. Er kann dann über eine
Rutsche in einen gesicherten Aufbewahrungsraum oder direkt
zu einem Zählautomaten geleitet werden.
Das in den Fig. 2-6 in seinen mechanischen Bestandteilen
gezeigte Öffnungsgerät hat ein nach vorn offenes insgesamt
mit 48 bezeichnetes Gehäuse mit einer Bodenwand 50, Decken
wand 52, Rückwand 54 und Seitenwänden 56, 58. Die vorne
liegende offene Seite des Gehäuses 48 ist durch eine Front
platte 60 verschlossen.
In einer mittigen rechteckigen Ausnehmung 62 der Frontplatte
60 sitzt bei nicht arbeitendem Gerät bündig eine Auflage
platte 64, die auf ihrer Vorderseite zwei Greifstifte
66, 68 trägt und in Fig. 2 nach hinten bzw. in Fig. 3
nach unten vorstehende Tragschenkel 70 aufweist, wie insbe
sondere aus Fig. 6 ersichtlich.
Die Auflageplatte 64 hat ihrerseits eine mittige recht
eckige Ausnehmung 72, in welche ein Glasfenster 74 fest
eingesetzt, z. B. eingeklebt ist.
Wie aus den Fig. 3 und 6 ersichtlich, sind die Trag
schenkel 70 auf ihrer Innenseite mit jeweils einer Führungs
rippe 76 versehen, die jeweils in einer zugeordneten Führungs
nut 78 läuft, die in der Seitenfläche einer Lagerplatte
80 vorgesehen ist. Die Lagerplatte 80 ist ihrerseits über
Gelenke 82 an der Frontplatte 60 angelenkt.
Die Lagerplatte 80 hat eine mittige rechteckige Ausnehmung
86, in welche ein Glasfenster 88 eingesetzt ist. Hinter
letzterem liegt ein nur schematisch angedeuteter Barcode-
Lesekopf 90.
Auf ihrer Außenseite sind die Tragschenkel 70 jeweils
mit einer weiteren Führungsrippe 92, 94 versehen, die
mit von den Seitenwänden 56, 58 des Gehäuses 48 getragenen
U-förmiges Querschnittsprofil aufweisenden Führungsschienen
96, 98 zusammenarbeiten. Dabei haben die oben liegenden
Schenkel der Führungsschienen 96, 98 jeweils eine Ausnehmung
100, durch welche die Führungsrippen 92, 94 hindurchtreten
können, wenn die Auflageplatte 64 voll auf die Lagerplatte
80 aufgeschoben ist.
Auf die Rückseiten der Tragschenkel 70 sid Zahnstangen
segmente 102 aufgebracht, die mit den oberen Trums zweier
beidseitig mit Zähnen versehenen Zahnriemen 104, 106 zusammen
arbeiten. Diese laufen über vordere Riemenscheiben 108
und hintere Riemenscheiben 110, die unter sich durch durch
gehende Wellen 112, 114 starr gekoppelt sind. Die Welle
114 wird von einem Elektromotor 116 angetrieben, wie sche
matisch angedeutet.
Das obere Trum der Zahnriemen 104, 106 ist jeweils durch
eine L-förmiges Profil aufweisende Stützschiene 118 ab
gestützt.
Zwischen den Zahnriemen 104, 106 befinden sich zwei aus
Glas gefertigte Stützplatten 120 und 120′, die am außen
liegenden Ende jeweils auf einem Ständer 122, 122′ über
Gelenke 123 angebracht sind und durch einen doppeltwirkenden
Hydraulikzylinder 124, 124′, der in der Nachbarschaft der
Schwenkachse über ein Gelenk 125 angreift und seinerseits
gelenkig am Gehäuse 48 abgestützt ist, aus der in der
Zeichnung wiedergegebenen horizontalen Stützstellung, in
welcher sie eine im wesentlichen durchgehende Fläche bilden,
in eine abgesenkte Rutschenstellung bewegbar sind, in welcher
sie einen Trichter bilden.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, ist über derjenigen Stelle,
an welcher die Lagerplatte 80 im von der Frontplatte 60
abgeschwenkten Zustand zu liegen kommt, eine Klemmleiste
126 angeordnet. Diese ist durch vertikale Führungsleisten
128, 130, die auf den Seitenwänden 56, 58 sitzen, vertikal
geführt. Hebel 132 greifen über Stift/Langlochverbindungen
134 an den Enden der Klemmleiste 126 an und sind ihrerseits
über Stifte 136 am Gehäuse gelagert. Zum Drehen der Hebel
132 dienen doppeltwirkende hydraulische Arbeitszylinder
138, die über Stifte 140, 142 gelenkig mit den Hebeln
132 bzw. der benachbarten Gehäuseseitenwand verbunden
sind. Die Unterseite der Klemmleiste 126 trägt einen Belag
144 aus einem Material mit hoher Reibung. Stattdessen
kann die Unterseite der Klemmleiste 126 auch mit kurzen
spitzen Dornen besetzt sein.
Die Höhe der Klemmleiste 126 entspricht mindestens der
Höhe der Ausnehmung 62 der Frontplatte 60, so daß bei
abgesenkter Klemmleiste 126 kein Zugang zum Inneren des
Gerätes mehr gegeben ist.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, kann sich beim hinteren Ende
des Gehäuses eine ähnlich angetriebene Klemmleiste 126′
befinden, diese ist jedoch zumindest dann, wenn die Greif
stifte 66, 68 wie gezeigt mit einem ein Herabrutschen der
Greiflöcher 28, 30 des Umschlages 10 verhindernden Wulst 146
versehen sind, in vielen Fällen entbehrlich. Die entspre
chenden Teile der Klemmeinrichtung sind mit Bezugszeichen
versehen, die sich aus den Bezugszeichen für die vordere
Klemmeinrichtung durch Anhängen eines Beistriches ergeben. Im
Bereich der Greifstifte 66, 68 sind die hintere Klemmleiste
126′ und der hintere Belag 144′ mit die Greifstifte auf
nehmenden Ausnehmungen 148 versehen.
Wie insbesondere aus den Fig. 2, 3 und 6 ersichtlich,
erstreckt sich der Wulst 146 nur über die Hälfte des Greif
stiftumfanges, die Unter- oder Rückseite der Greifstifte
ist kugelig abgerundet, wie bei 150 gezeigt.
Das untere Ende der Greifstifte 66, 68 erstreckt sich
durch eine im zugeordneten Tragschenkel 70 vorgesehene
Federkammer 152. Eine vorgespannte Spiralfeder 153 greift
dort mit ihrem innenliegenden Ende in den Greifstift ein,
während ihr äußeres Ende am Tragschenkel 70 abgestützt ist.
Die in den Zeichnungen wiedergegebene Haltestellung der
Greifstifte 66, 68 ist durch einen Anschlagnocken 154
vorgegeben, der mit einer im Boden der Federkammer 152
ausgebildeten Vertiefung 156 zusammenarbeitet.
Die Greifstifte 66, 68 tragen ferner ein Zahnrad 158,
welches mit einem in einem Schlitz 160 des Tragschenkels
70 angeordneten Zwischenzahnrad 162 kämmt. Letzteres steht
in der voll nach hinten ins Gehäuse 48 eingefahrenen Stellung
der Auflageplatte 64 in Eingriff mit dem Ritzel 166 eines
Elektromotors 168. Durch Erregen der Elektromotoren 168
kann man somit die Greifstifte 66, 68 um 180° drehen,
wodurch die Abrundungen 150 in Fig. 6 rechts zu liegen
kommen. Die Greifstifte 66, 68 können nun den Greif
abschnitt 24 nicht mehr festhalten, so daß die nach dem
Öffnen eines Umschlages 10 dort hängende Umschlaghälfte
unter ihrem Gewicht nach unten rutscht. Nach dem Anheben
der Klemmleiste 126 kommt auch die zweite Umschlaghälfte
frei.
In Fig. 6 ist ferner ein mit dem Zahnriemen 104 zusammen
arbeitender Drehmelder 170 wiedergegeben, dessen Ausgangs
impulse zur wegabhängigen Steuerung der Erregung des
Elektromotors 116 verwendet werden.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich, ist über dem zwischen den
Stützplatten 120 und 120′ liegenden Spalt ein Öffnungs
lineal 172 angeordnet. Dieses ist bei seinen beiden Enden
durch Parallelogrammgestänge 174 geführt und wird durch
an diesem angreifende doppeltwirkende Arbeitszylinder
176 vertikal bewegt.
Wie ebenfalls aus Fig. 5 ersichtlich, ist über den Stütz
platten 120 und 120′ eine Weitwinkel-Fernsehkamera 178 mit
einer angeblockten Leuchte 179 angeordnet, über welche die
Oberseite eines eingezogenen Umschlages aufgenommen wird.
Zur Aufnahme der Umschlagunterseite dient eine weitere
Weitwinkel-Fernsehkamera 180 mit angeblockter Leuchte 181.
Deren Gehäuse ist an der Unterseite einer aus Glas gefertig
ten Rutsche 182 angelenkt und zugleich gelenkig mit der
Kolbenstange eines hydraulischen doppeltwirkenden Arbeits
zylinders 184 verbunden. Dieser dient zum Verstellen der
Rutsche 182, die über Stifte 186 gelenkig am Gehäuse 48
gelagert ist. Fig. 5 zeigt die voll angehobene Stellung
der Retusche 182, und in dieser steht die Objektivachse der
Fernsehkamera 180 vertikal. Die Rutsche 182 kann in zwei
unterschiedliche Stellungen abgesenkt werden, in welchen
sie (vgl. die schematische Darstellung von Fig. 7) einen
Förderweg zu einem in einem gesicherten Raum aufgestellten
Zählautomaten 188 bzw. (gestrichelt eingezeichnet) zu einem
Abfallkorb für leere Umschläge herstellt.
In Fig. 7 sind die verschiedenen mechanischen Teile des
Öffnungsgerätes nur schematisch und nicht in ihrer oben
beschriebenen räumlichen Zuordnung wiedergegeben. Ein
frei programmierbarer Rechner 192, der mit einem Monitor
194 und einem Tastenfeld 196 sowie einem ihm zugeordneten
Massenspeicher 198 zusammenarbeitet, erhält eingangsseitig
das Ausgangssignal eines Tasters 200, der in der Frontplatte
60 angeordnet ist und zum Einleiten eines Eingabezyklus
durch die den Umschlag aufliefernde Person dient. Ferner
erhält der Rechner 192 das Ausgangssignal des Lesekopfes
90 und des Drehmelders 170.
Der Rechner 192 steuert über eine Ventilbank 202 das Arbei
ten der hydraulischen Arbeitszylinder 84, 124, 138, 176
und 184. Die Ventilbank 202 ist mit dem Auslaß einer Druck
pumpe 204 sowie mit einer Rücklaufleitung 206 verbunden, die
zu einem Hydraulikmittel-Sumpf 208 führt.
Der Rechner 192 steuert ferner das Arbeiten der Fernsehka
meras 178 und 180, der Leuchten 179 und 181 sowie zweier
Videorecorder 210, 212, welche die Bildausgangssignale der
beiden Fernsehkameras 178, 180 aufzeichnen.
Ausgangsseitig ist der Rechner ferner mit einer Daten
übertragungsschnittstelle 214 und einem hinter der Front
platte 60 sitzenden Quittungsdrucker 216 verbunden. Die
dem letzteren überstellten Daten können über ein automa
tisches Wählgerät 218 auch telephonisch demjenigen Kunden
übermittelt werden, der den gerade geöffneten Umschlag
durch eine beauftragte Person aufliefern ließt.
Fehlermeldungen können über einen auf der Frontplatte
60 angebrachten Lautsprecher 220 ausgegeben werden, der vom
Rechner 192 über einen Sprachsynthesizerkreis 221 angesteuert
wird.
Das oben beschriebene Gerät arbeitet folgendermaßen:
Die einen Umschlag 10 aufliefernde Person hängt den Greif
abschnitt 24 dieses Umschlages auf die Greifstifte 66,
68 der normalerweise bündig in der Frontplatte 60 ein
sitzenden Auflageplatte 64. Anschließend wird der Taster
200 betätigt. Der Lesekopf 90 liest nun zunächst die auf
dem Versteifungsstreifen 20 befindliche Information I1
aus. Diese Information ist von der den Umschlag ausgebenden
Stelle mit einer fortlaufenden Nummer und - falls gewünscht
- mit einer zusätzlichen Bank-Kodierung versehen, die
typischerweise keiner gängigen Barcode-Zeichendarstellung
entspricht, so daß sie nicht mit einem gängigen Barcode-
Drucker erzeugt werden kann. Der Rechner 192 prüft nun, ob
es sich bei dem vor dem Lesekopf 90 befindlichen Umschlag
überhaupt um einen von der Bank ausgegebenen Umschlag handelt.
Ist dies nicht der Fall, wird der Eingabezyklus abgebrochen,
wobei über den Quittungsdrucker oder den an der Frontplatte
angebrachten Lautsprecher 220 eine entsprechende Fehlermel
dung ausgegeben wird.
Stellt der Rechner 192 fest, daß der Umschlag ein einzu
ziehender eigener Umschlag ist, so ermittelt er aus zuvor
in den eigenen Massenspeicher 198 eingegebenen Daten der
betreffenden Zweigstelle den Kunden, an den dieser Umschlag
ausgegeben wurde, sowie dessen Kontonummer. Wurde der
Umschlag von einer anderen Zweigstelle ausgegeben, werden
die entsprechenden Daten über die Schnittstelle 214 vom
zentralen Bankrechner angefordert.
Der Rechner 192 steuert nun den Arbeitszylinder 84 im
Sinne eines Einziehens seiner Kolbenstange an, wodurch
die Auflageplatte 64 aus der in Fig. 2 gezeigten vertikalen
Stellung in die horizontale umgelegt wird. Bei dieser
Schwenkbewegung treten die Führungsrippen 92, 94 in die
Führungsschienen 96, 98 ein und die Zahnstangensegmente
102 kommen in Eingriff mit den Zahnriemen 104, 106. Bei
der Umlegbewegung nimmt die Auflageplatte 64 den an ihr
eingehängten oberen Greifabschnitt 24 des zu öffnenden
Umschlages 10 mit. Nun wird der Elektromotor 116 in Gang
gesetzt, und die Auflageplatte 64 wird ins Innere des
Gehäuses 48 hineingezogen. Fig. 3 zeigt eine Momentaufnahme
aus der ersten Einziehphase, in welcher die Führungsrippen
76 noch in den Führungsnuten 78 der Lagerplatte 80 laufen,
die außenliegenden Führungsrippen 92, 94 aber schon in die
Führungsschienen 96, 98 greifen. Bei der weiteren Bewegung
der Auflageplatte 64 ziehen die Greifstifte 66, 68 den Um
schlag 10 weiter ins Gehäuse 48 ein, bis die Auflageplatte
64 die hinterste, in Fig. 6 wiedergegebene Stellung er
reicht. Dies wird entweder durch Zählen der Ausgangs
impulse des Drehmelders 170 oder durch einen in der Zeich
nung nicht wiedergegebenen Endschalter überwacht. Nun
werden die Arbeitszylinder 124 im Sinne eines Ausfahrens
ihrer Kolbenstange mit Druck beaufschlagt, und die Klemm
leisten 126, 126′ kommen in Anlage an die Oberseite der
Greifabschnitte 24, 26, die ihrerseits durch die Oberseite
der Lagerplatte 80 bzw. die Oberseite der Auflageplatte
64 abgestützt sind. Damit sind die Greifabschnitte 24,
26 fest positioniert.
Der Rechner 192 aktiviert nun den Lesekopf 90 für das
Auslesen der vom Versteifungsstreifen 22 getragenen Informa
tion I2. Der Versteifungsstreifen 22 trägt vom Benutzer
aufgedruckte Information, z. B. den Gesamtbetrag der im
Umschlag befindlichen Banknoten und gegebenenfalls zusätz
liche Informationen wie Verarbeitungswünsche oder Hinweise
auf Fremdwährungen, Schecks und dergleichen.
Anschließend veranlaßt der Rechner 192, daß die Fernseh
kameras 178, 180 sowie Lichtquellen 179, 181 zum Beleuchten
der Ober- und Unterseite des zu öffnenden Umschlages akti
viert werden und die von der Ober- und Unterseite erzeugten
Bilder von den Videorecordern 210, 212 aufgezeichnet werden.
Nun wird die Rutsche 182 durch Druckbeaufschlagung des
Arbeitszylinders 184 in die in Fig. 7 ausgezogen wieder
gegebene Stellung gestellt, und die Stützplatten 120 und
120′ werden durch die Hydraulikzylinder 124, 124′ nach
unten geklappt. Dann wird durch den Arbeitszylinder 176
das Öffnungslineal 172 nach unten gegen die Mitte des
Umschlages 10 bewegt. Bei dieser Bewegung werden die Per
forationen 44, 46 aufgebrochen und der Banknotenstapel
36 wird aus dem Umschlag herausgedrückt und gelangt über
die Rutsche 182 in den Zählautomat 188.
Nun wird die Rutsche 182 durch den Arbeitszylinder 814
in die in Fig. 7 gestrichelt eingezeichnete zweite Stellung
gebracht. Die Klemmleisten 126 werden nun angehoben, und
die Elektromotoren 168 werden so lange erregt, bis sich
die Greifstifte 66, 68 entgegen der Kraft der Spiralfedern
155 um 180° gedreht haben. Die beiden Hälften des leeren
Umschlages gleiten nun unter Schwerkraft auf die Rutsche
182 und gelangen von dort in den Abfallkorb 190.
Der Rechner 192 erregt nun den Elektromotor 116 in entgegen
gesetztem Sinne, bis die Auflageplatte 64 wieder voll
auf die Lagerplatte 80 aufgeschoben ist. Sowie die Zwischen
zahnräder 162 von den Ritzeln 166 der Elektromotoren 168
freikommen, kehren die Greifstifte 66, 68 unter der Vor
spannung der Spiralfedern 153 in die in den Fig. 2 und
3 gezeigte Arbeitsstellung zurück. Dann wird die Kolbenstange
des Arbeitszylinders 84 wieder ausgefahren, wodurch die
Auflageplatte 64 wieder bündig in die Frontplatte 60 gestellt
wird. Zugleich werden die Stützplatten 120, 120′ und die
Rutsche 182 in ihre Ausgangslage zurückbewegt.
Gemäß den vom Rechner 192 aus dem Massenspeicher 198 abge
rufenen oder vom zentralen Rechner angeforderten Kunden
daten veranlaßt der Rechner 192 dann den Quittungsdrucker
216 zur Ausgabe einer Quittung, die gemäß Kundenwunsch
entweder nur die bloße Tatsache der Abgabe eines Umschlages
mit einer bestimmten Seriennummer unter Abgabe der Auflie
ferungszeit enthält oder zusätzlich noch die vom Kunden auf
den Versteifungsstreifen 22 aufgebrachte Information wie
derholt und/oder das Zählergebnis des Zählautomaten 188
angibt. Hat der Kunde bei der Einrichtung seines Kontos
angegeben, daß er telephonisch über den Einwurf von Um
schlägen informiert werden will, so aktiviert der Rechner
192 zugleich das Wählgerät 218. Der Kunde erhält so in
kürzestmöglicher Zeit die Information darüber, daß die von
ihm beauftragte Person den Umschlag korrekt abgeliefert hat.
Trifft eine solche Rückmeldung nicht innerhalb einer
üblicherweise für das Aufliefern eines Umschlages ausrei
chenden Zeit ein, können sofort geeignete Schritte einge
leitet werden.
Verwendet man einen gegenüber Fig. 1 abgewandelten Um
schlag, bei dem eine der Perforationen, z. B. die Perfora
tion durch beabstandete Fenster 46′ ersetzt ist, wie in
Fig. 1 gestrichelt angedeutet, und verwendet man ein
Öffnungswerkzeug, das von einer Stange getragen eine Mehr
zahl paralleler Öffnungsfinger trägt, die in die Fenster
46′ bewegbar sind, so bleibt der Umschlag 10 beim Heraus
stoßen des Banknotenstapels zusammenhängend, und durch
die die Öffnungsfinger tragende Stange wird er schließlich
zwangsläufig von den Greifstiften 66, 68 heruntergezogen.
Die Fig. 8-10 zeigen ein abgewandeltes Öffnungsgerät,
welches sich bei mechanisch einfacherem Aufbau für das
Öffnen von Umschlägen unterschiedlicher Abmessung eignet,
jedoch etwas größeren Platzbedarf hat. Bauteile, die funk
tionsmäßig obenstehend unter Bezugnahme auf die Fig.
2-7 schon beschriebenen Bauteilen entsprechen, sind wieder
mit denselben Bezugszeichen versehen und werden nach
stehend nicht nochmals im einzelnen beschrieben.
Die Auflageplatte 64 hat nun die Form eines auf dem Kopf
stehenden "L" und ist am unteren Ende ihres in Fig. 8
vertikal nach unten verlaufenden, langen Schenkels direkt
über das Gelenk 82 am Gehäuse 48 angebracht.
Eine einstückige Stützplatte 120 ergänzt die Auflageplatte
64 zu einem vollen Rechteck und ist über Gelenke 123 eben
falls am Gehäuse 48 gelagert. Auflageplatte 64 und Stütz
platte 120 bilden in der in Fig. 8 gezeigten Bereit
schaftsstellung eine glatte Fortsetzung der schmalen fest
stehenden Frontplatte 60.
Die Auflageplatte 64 trägt neben den Greifstiften 66,
68, die mit dem vorderen Greifabschnitt 24 des Umschlages
10 zusammenarbeiten, weitere Greifstifte 66′ und 68′,
die vom langen Schenkel des "L" getragen sind und mit dem
Greifabschnitt 26 des Umschlages 10 zusammenarbeiten,
der nun bei der linken Randkante des Umschlages vorgesehen
ist.
Die Perforationen 44, 46 verlaufen beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 8 im wesentlichen längs der Diagonalen des
Umschlages 10. Im einzelnen verlaufen die Perforationen so,
daß ihr freies Ende über der unteren transversalen Schweißung
14 liegt, die erst der Benutzer zum Verschließen des Um
schlages hergestellt hat, wodurch die Verschlußklappe 38
und die Klebstoffschichten 40, 42 entfallen können. Um das
Aufbrechen der Perforationen 44, 46 zu erleichtern, ist die
longitudinale Schweißung 18 durch eine beim Perforationsende
liegende Randausnehmung 222 unterbrochen.
Hat der Benutzer den Umschlag 10 auf den Greifstiften
66, 68, 66′, 68′ angebracht, so drückt er den Taster 200
und nach Schließen einer Fronttüre 224, was durch eine
mit dem Schloßriegel zusammenarbeitenden Falleneinheit 226,
die einen Schließzustandsfühler und eine steuerbare Öffnungs
sperre enthält, festgestellt wird, leitet der Rechner 192
einen Einziehzyklus an.
In diesem werden zunächst die Auflageplatte 64 und die
Stützplatte 120 synchron gegen die Horizontale geschwenkt,
bis die Auflageplatte 64 gegen einen gehäusefesten Anschlag
228 läuft. Dies kann durch einen Endschalter 230 überwacht
werden. Die Stützplatte 120 wird dann noch beispielsweise
um 45° weitergeschwenkt, bis die in den Fig. 9 und
10 gezeigte Stellung erreicht ist. Diese Bewegungen können
wieder durch Arbeitszylinder oder diese ersetzende elektri
sche Antriebe erfolgen, die der besseren Übersichtlichkeit
halber in den Fig. 8 bis 10 weggelassen sind.
Bei dem Öffnungsgerät nach den Fig. 8 bis 10 ist kein
gesonderter Barcode-Lesekopf 90 vorhanden. Stattdessen
wird das Bildausgangssignal der Videokameras 178, 180
in digitaler Form in Arbeitsspeicher des Rechners 192
abgelegt und die den Greifabschnitten 24, 26 entsprechenden
Bildbereiche werden auf das Vorliegen von Barcode-Informa
tion oder anderer maschinell lesbarer Information durch eine
Routine des Rechnerprogramms ausgewertet.
Liegt ein für den Einwurf zugelassener Umschlag vor, so
wird ein durchsichtiges Rutschenteil 232 aus einer in einem
Fenster 234 der Rückwand 54 des Gehäuses 48 bündig einsit
zenden Ruhestellung in eine in Fig. 10 wiedergegebene
Arbeitsstellung gekippt, in welcher die Stützplatte 120,
das Rutschenteil 232 und ein feststehendes äußeres Rutschen
teil 236 eine zu dem Zählautomaten 188 führenden Rutsche
bilden. Nun wird der das Öffnungslineal 172 antreibende
Arbeitszylinder 176 beaufschlagt, die Perforationen 44, 46
werden beim nach unten Bewegen des Öffnungslineales 172
aufgebrochen, und der Banknotenstapel 36 gelangt über die
vorstehend beschriebene Rutsche in den Zählautomaten.
Nun wird das Rutschenteil 232 wieder in die Rückwand 54
zurückgeschwenkt und die Stützplatte 120 wird weiter nach
unten geschwenkt, bis sie an der Oberseite einer aus Glas
gefertigten Rutschenplatte 239 anschlägt. Letztere bildet
zusammen mit einem weiteren außenliegenden feststehenden
Rutschenteil 240 eine zum Abfallkorb 190 führende Rutsche.
Dann wird durch einen doppelt wirkenden Hydraulikzylinder
242 ein Auswerfwinkel 244 nach oben bewegt, der auf seiner
Oberseite Auswerffinger 246, 248 trägt. Diese sind durch
Fenster 250, 252 hindurchbewegbar, die in der Auflageplatte
64 zwischen den Greifstiften 66, 68 bzw. 66′ und 68′ vorge
sehen sind. Auf diese Weise werden die Greifabschnitte
24, 26 zwangsweise von den Greifstiften heruntergezogen
und der über den zwischen den Greifabschnitten liegenden
Umschlagbereich noch zusammenhängende Umschlag gelangt
unter Schwerkrafteinwirkung auf die Rutschenplatte 238
und von dort über das Rutschenteil 240 in den Abfallkorb
190.
Stellt der Rechner bei der Auswertung der von den Video
kameras 178, 180 erzeugten Bilder fest, daß der eingelegte
Umschlag nicht entgegengenommen werden soll, so werden
die Stützplatte 120 und die Auflegeplatte 64 in Fig. 10
entgegen dem Uhrzeigersinne in die Vertikale zurückge
schwenkt, wobei zugleich eine gedruckte oder akustische
Fehlermeldung erfolgt. Der Benutzer kann dann den fälsch
lich eingelegten Umschlag wieder an sich nehmen. Das Pro
gramm, nach welchem der Rechner 192 arbeitet, kann so
gestaltet werden, daß der Rechner dann, wenn zweimal un
mittelbar nacheinander ein nicht entgegenzunehmender Um
schlag festgestellt wird, dieser Umschlag nicht wieder
zur Eingabeöffnung zurückbewegt wird, vielmehr in den
Abfallkorb 190 gegeben wird. Hierzu wird derjenige Teil
des Programmes übersprungen, der das Verschwenken des
Rutschenteils 236 und das Bewegen des Öffnungslineales 172
betrifft. Die Stützplatte 120 wird gleich in die zur
Rutschenplatte 238 führende Stellung verlagert und der
Auswerferwinkel 244 wird nach oben bewegt. Der jetzt nicht mehr
gehaltene und am Schwerpunkt nicht unterstützte "falsche"
Umschlag fällt nun ungeöffnet über die Rutschenplatte 238
in den Abfallkorb. Der Rechner stellt für diesen Vorgang
über den Quittungsdrucker einen Beleg aus. Eine entsprechende
Fehlermeldung erscheint auf einem Protokoll, welches über
einen Drucker oder den Monitor 194 zu Dienstbeginn für
den Bankbeamten ausgegeben wird. Dieser kann dann den
"falschen" Umschlag aus dem Abfallkorb zur weiteren Be
arbeitung entnehmen.
Eine solche Programmierung des Rechners 192 ermöglicht
es, in Notfällen auch nicht für einen Einwurf vorgesehene
Fremdumschläge oder fehlerhafte Umschläge zu verwenden.
Man muß dann nach Rückgabe eines solchen beanstandeten
Umschlages nur einfach den Taster 200 ein zweites Mal
drücken und die Fronttüre 224 wieder schließen.
In Fig. 10 ist bei 254 noch ein Umlenkspiegel wieder
gegeben, der ein Anordnen der oberen Videokamera 178 in
dem außerhalb des Schwenkweges der Auflageplatte 64 ver
bleibenden Raum bei kompakten Gehäuseabmessungen ermöglicht.
Die Fig. 11 und 12 zeigen einen biegesteifen Behälter
300 mit einem darin angeordneten Banknotenstapel 302.
Der Behälter 300 besteht aus zwei pyramidenstumpfförmigen
Behälterschalen 304 und 306, die über ein gespritztes
Scharnier 308 verbunden sind. In der in Fig. 12 gestrichelt
angedeuteten abgeklappten Stellung der oberen Behälterschale
304 läßt sich der offene Behälter stapeln.
Die Behälterschalen 304, 306 haben an der Basis des Py
ramidenstumpfes jeweils einen in Umfangsrichtung verlaufenden
Flansch 310, 312, auf dem eine Klebstoffschicht 314, 316
angebracht ist, die in der Fabrik jeweils durch eine in
der Zeichnung nicht wiedergegebene Schutzschicht abgedeckt
wurde, die der Benutzer beim Schließen des Behälters abge
zogen hat.
Sägezahnförmige Nuten 318, 320, die beim Rand der Bodenwände
322, 324 der Behälterschale 304, 306 vorgesehen sind,
bilden Sollbruchstellen.
Die Außenflächen einer oder beider Bodenwände können Eti
ketten mit maschinell lesbarer Information tragen, ähnlich
wie die Greifabschnitte 24, 26 der oben beschriebenen
Umschläge 10. Ein derartiges Etikett ist bei 326 angedeutet.
Die Fig. 13 und 14 zeigen ein Gerät zum Öffnen des
in den Fig. 11 und 12 gezeigten Behälters 300. Geräteteile,
die in funktional äquivalenter Form schon bei einem vor
stehend beschriebenen Öffnungsgerät für Umschläge 10 be
sprochen wurden, sind wieder mit denselben Bezugszeichen
versehen und werden nicht nochmals im einzelnen beschrieben.
An den Seitenwänden 56, 58 des Gehäuses 48 sind seitliche
Auflageschienen 328 vorgesehen, die zusammen mit darüber
liegenden Schienen 330 einen Greifschlitz für die über
einanderliegenden und durch die Klebstoffschichten 314
und 316 fest verbundenen Flansche 310, 312 bilden.
Ein durchsichtiger Öffnungsstempel 332, dessen Randkontur
der Kontur des inneren Randes der Nut 318 entspricht (oder
etwas kleiner ist), ist durch einen Arbeitszylinder 334
senkrecht zu der durch die Auflageschienen 328 vorgegebenen
Greifebene bewegbar. Beim Auftreffen auf die obere Bodenwand
322 wird die durch die Nut 318 vorgegebene Sollbruchstelle
durchtrennt und der Öffnungsstempel bewegt sich zusammen
mit der abgetrennten Bodenwand 322 gegen die Oberseite des
Banknotenstapels 302. Nun wird über den Banknotenstapel 302
Kraft auf die untere Bodenwand 324 ausgeübt, wodurch auch
diese abgebrochen wird. Der Stapel aus Bodenwand 324,
Banknotenstapel 302 und Bodenwand 322 gelangt nun in einen
Förderschacht 336, dessen Randkontur unter geringem Abstand
der Randkontur einer abgebrochenen Bodenwand folgt. Damit
gelangt der Banknotenstapel 302 als Stapel in den am un
teren Ende des Föderschachtes 336 stehenden Zählautomaten,
wie aus Fig. 14 ersichtlich.
Der auf den Auflageschienen 328 verbleibende Rest des
Behälters 300 wird durch einen Arbeitszylinder 338 ausge
stoßen. Dessen Kolbenstange greift an einer Platte 340 an,
die normalerweise bündig in einem Auswerffenster 342 einsitzt,
welches in der Rückwand 58 vorgesehen ist. Die Platte 340
trägt über ein Gelenk 344 einen Ausziehhebel 346, der auf
seiner der Einführöffnung des Gerätes zugewandten Seite
eine Rampenfläche 348 aufweist und gegen die Rückwand 54
eine vertikale Mitnehmfläche 350 hat.
Der Ausziehhebel 346 ist durch eine an der Platte 340
abgestützte Schraubenfeder 352 nach unten vorgespannt,
wobei eine scharfkantige untere Ecke des rechten Hebelendes
zusammen mit der Platte 340 einen die Abwärtsbewegung
begrenzenden Anschlag bildet, während eine abgerundete
obere Ecke dieses Hebelendes ein freies Verdrehen des
Ausziehhebels 346 im Uhrzeigersinne ermöglicht. Damit
wird der Ausziehhebel 346 unter Spannen der Schraubenfeder
352 angehoben und gelangt auf die Oberseite der Behälter
wand 322, wenn ein neuer Behälter 300 in das Gerät einge
schoben wird. Mit dem Ausbrechen dieser Behälterwand durch
den Öffnungsstempel 332 gelangt der Ausziehhebel dann
unter der Kraft der Schraubenfeder 352 wieder in die in
Fig. 14 wiedergegebene Arbeitsstellung.
Um ein Hinwegbewegen des Öffnungsstempels 332 über den
Ausziehhebel 346 zu ermöglichen, ist in diesem ein Schlitz
354 vorgesehen.
Wie Fig. 13 zeigt, ist die Fernsehkamera 180 hinter dem
Förderschacht 336 angeordnet und nimmt die Unterseite
des Behälters 300 über einen Umlenkspiegel 254 auf. Letz
terer ist mittels eines Gelenkes 356 so an der hinteren
Schachtwand gelagert, daß er zwischen einer bündig in
einem Fenster 358 dieser Schachtwand einsitzenden Ruhe
stellung und einer etwas mehr als 45° aus dieser Stellung
herausgekippten Arbeitsstellung verschwenkbar ist.
Um zu vermeiden, daß nicht zugelassene Behälter eingelegt
werden, ist hinter der Fronttüre 224 eine Sperrplatte
386 angeordnet, die eine Öffnung 388 aufweist. Deren Form
entspricht der Querschnittsform des Behälters 300. Auf min
destens einer der Schienen 328 und 330 sind in Einführrich
tung aufeinanderfolgend mehrere in Reflexion arbeitende
Lichtschranken 390 vorgesehen, die mit den Flanschen 310,
312 oder diesen benachbarten Abschnitten der Seitenwände
des Behälters zusammenarbeiten. Dabei sind am Behälter
im Abstand der Lichtschranken Bereiche unterschiedlicher
Reflexion vorgesehen, z. B. in Form von Löchern, kleinen
Vertiefungen oder Erhöhungen. Bei richtig voll eingeschobe
nem zulässigen Behälter erhält man somit ein der Anordnung
der soeben angesprochenen Reflexionsmarken entsprechendes
Ausgangssignal der Lichtschrankenanordnung, welches z. B.
als binäre Zahl "101" interpretiert werden kann, wenn der
Behälter die Marken "kein Loch", "Loch", "kein Loch" aufweist.
Das richtige Ausgangssignal der Lichtschrankenanordnung wird
nicht erhalten, wenn man nicht genau den für die Auflieferung
vorgesehenen Behälters einschiebt. Steuert man eine zusätz
lich im Förderschacht vorgesehene bewegliche Rutsche so, daß
sie bei Nicht-Vorliegen des richtigen Ausgangssignales eine
Verbindung zu einem Abfallkorb herstellt (dieser ist somit
verschieden vom Behälter-Sammelkorb), so ist insgesamt sicher
gestellt, daß nur der Inhalt von ausgegebenen Spezialbehältern
zum Zählautomaten gelangt.
Bei dem weiter abgewandelten Öffnungsgerät nach Fig.
15 sind wieder Geräteteile, die in funktional äquivalenter
Form weiter oben schon beschrieben wurden, mit den gleichen
Bezugszeichen wie dort versehen und werden nicht detailliert
beschrieben.
Die Auflageplatte 64 ist eine rechteckige Glasplatte und
mit ihren seitlichen Rändern in Führungsnuten 78 eines
Lagerrahmens 80′ geführt. Dessen beiden seitliche Wangen
sind durch eine Strebe 360 fest verbunden, die zugleich
als Anschlagleiste dient. Mit ihr zusammenarbeitende An
schlagleisten 362 und 364, die auf der Unterseite der
Auflageplatte 64 befestigt sind, begrenzen die Einwärts
bewegung bzw. Auswärtsbewegung der Auflageplatte 64. Der
Lagerrahmen 80′ ist wieder über Gelenke 82 am Gehäuse
48 drehbar angebracht.
Im in Fig. 15 links gelegenen Ende der Auflageplatte
64 ist ein Fingerloch 366 vorgesehen, so daß die Auflage
platte 64 bei horizontal ausgerichtetem Lagerrahmen 80′
vom Benutzer aus dem Gehäuse 48 herausgezogen werden kann,
wie in Fig. 15 durch strichpunktierte Linien angedeutet.
Der Benutzer kann nun einen zu öffnenden Umschlag 10,
wie er in Fig. 1 dargestellt ist, auf die Auflageplatte
64 legen, wobei nunmehr aus seitlicher Richtung gesehen
sägezahnförmige Greifstifte 66, 68 in die Greiflöcher
28, 30 eingeführt werden. Die Auflageplatte 64 wird dann
wieder in das Geräteinnere hineingeschoben, und die Front
türe 224 wird geschlossen, wie oben beschrieben.
Zwei Arbeitszylinder 138 tragen eine Kopfplatte 368, an
welcher zwei halbzylindrische, an ihren Enden verschlossene
Unterdruckglocken 370, 372 angebracht sind. Diese tragen
an ihren freien Rändern hohe und weiche Dichtungen 374.
Der Innenraum der Unterdruckglocken 370, 372 ist über
eine Leitung 376 und ein vom Rechner 192 gesteuertes 3/3-
Ventil 378 wahlweise mit einer Unterdruckleitung 380 bzw.
einer Druckluftleitung 382 verbindbar. Der Rechner 192
schaltet das Ventil 378 schon beim Absenken der Kopfplatte
368 in die Unterdruck-Arbeitsstellung, und kommen die
Dichtungen 374 in die Nähe der obenliegenden Folienwand des
Umschlages 10, so wird die Folie gegen die Dichtungen 374
gezogen und in der Leitung 376 baut sich ein Vakuum auf.
Dieser Unterdruckaufbau wird durch einen Druckfühler 384
festgestellt, und hierauf beendet der Rechner das Absenken
der Kopfplatte 368. Durch den Rechner wird anschließend der
Arbeitszylinder 124 so angesteuert, daß die Auflageplatte
64 um 45° nach unten geschwenkt wird und die in Fig. 15
gezeigte Stellung erreicht. In dieser fluchtet sie wieder
mit einem Rutschenteil 232, welches gleichzeitig aus der
Rückwand 54 des Gehäuses 48 herausbewegt wurde.
Der Rechner beaufschlagt dann den Arbeitszylinder 176
so, daß das Öffnungslineal 172 gegen den Umschlag 10 bewegt
wird, wodurch die Perforationen 44, 46 aufgebrochen werden
und der Banknotenstapel 36 aus dem Umschlag 10 herausge
drückt wird, wie oben schon beschrieben. Nachdem der Bank
notenstapel über die nun ein Rutschenteil darstellende
Auflageplatte 64 und das Rutschenteil 232 in den Zählauto
maten 188 gelangt ist, wird das Rutschenteil 232 wieder
in die Rückwand 54 zurückgeschwenkt und die Auflageplatte
64 noch weiter abgesenkt. Der Rechner beendet nun die
Unterdruckbeaufschlagung der Unterdruckglocken 370, 372
und verbindet letztere für eine kurze Zeitspanne mit der
Druckluftleitung 382. Damit wird der leere Umschlag 10 nach
unten abgestoßen und gelangt über die Auflageplatte 64
zu einer in der Bodenwand des Gehäuses 48 vorgesehenen
Umschlag-Abgabeöffnung und von dort in den Abfallkorb
190. Nun werden die Kopfplatte 368 und die Auflageplatte
64 wieder in die Ausgangsstellung zurückbewegt, die in
Fig. 15 gestrichelt angedeutet ist, und das Gerät ist
dann zur Entgegennahme eines weiteren Umschlages bereit.
Claims (22)
1. Gerät zum maschinellen Öffnen von Behältnissen (10;
300), welches mindestens an zwei Seiten mit nicht
mit dem Behälterinneren in Verbindung stehenden Greif
abschnitten (24, 26; 310, 312) ausgebildet ist und
einen zwischen den Greifabschnitten liegenden Soll-
Öffnungsbereich (44, 46; 318, 320) aufweist, gekenn
zeichnet durch mindestens zwei Greifeinrichtungen
(64-68, 80, 126; 328, 330; 370, 372), die unter Abstand
in einer gemeinsamen Greifebene angeordnet sind, und
durch ein senkrecht zur Greifebene zwischen den Greif
einrichtungen hindurch bewegbares Öffnungswerkzeug
(172; 334).
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Greifeinrichtung zwei auf einer starren Auflage
platte (64) angeordnete Greifstifte (66, 68) aufweist.
3. Gerät nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch senkrecht
zur Greifebene zwischen den Greifstiften (66, 68)
über die Auflageplatte (64) ausfahrbare Auswerfmittel
(244-248).
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Greifeinrichtung eine Auflageplatte
(64; 80) und eine auf diese zu bewegbare Klemmleiste
(126; 126′) aufweist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die der Auflageplatte (64; 80) zugewandte Fläche
der Klemmleiste (126; 126′) mit einem hohe Reibung
aufweisenden Belag (144) oder mit spitzen Erhebungen
versehen ist.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens eine der Greifeinrichtungen
aus einer vertikalen, der offenen Seite eines Gehäuses
(48) benachbarten Bereitschaftsstellung in die Greif
ebene verschwenkbar ist.
7. Gerät nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine
zwischen den Greifeinrichtungen (64-68, 80, 126)
angeordnete Stützplatte (120), die aus dem zwischen
den Greifeinrichtungen liegenden Raum herausbewegbar
ist.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützplatte (120) aus dem zwischen den Greifein
richtungen liegenden Raum herausschwenkbar ist.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützplatte geteilt ist und die beiden Stützplatten
teile (120, 120′) um getrennte Achsen verschwenkbar
sind.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 7-9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Stützplatte (120) durchsichtig ist.
11. Gerät nach einem der Ansprüche 1-10, gekennzeichnet
durch einen linearen Antrieb (102-106, 116) zum Bewegen
der verschwenkbaren Greifeinrichtung (64-68) in der
Greifebene in zur Öffnungsseite des Gehäuses (48)
senkrechter Richtung.
12. Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die verschwenkbare Greifeinrichtung (64-68) eine
U-förmigen Querschnitt aufweisende Auflageplatte
(64) aufweist, die über eine erste Führung (76-78)
auf einem am Gehäuse (48) bei dessen Öffnungsseite
angelenkten Lagerteil (80) verschiebbar ist und über
eine zweite Führung (92-98) auf dem Gehäuse (48)
geführt ist.
13. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der Linearantrieb mindestens einen Zahnriemen (104,
106) umfaßt, mit welchem ein Zahnstangensegment
(102) der Auflageplatte (64) beim Einschwenken in
die Greifebene in Eingriff kommt.
14. Gerät nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Lagerteil (80) einen Lesekopf (90) für maschi
nell lesbare Information wie Bar-Code trägt.
15. Gerät nach einem der Ansprüche 11-14, gekennzeichnet
durch einen durch den Linearantrieb (102-106, 116)
angetriebenen Stellungsgeber (170).
16. Gerät nach einem der Ansprüche 1-15, dadurch gekenn
zeichnet, daß über und unter der Greifebene jeweils
eine Kamera (178, 180) sowie gegebenenfalls eine
Beleuchtungseinrichtung (179, 181) angeordnet ist.
17. Gerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kameras (178, 180) Videokameras sind und an jeweils
einen Videorecorder (210, 212) angeschlossen sind.
18. Gerät nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch einen
Halbleiterspeicher (192), in den die Ausgangssignale
der Videokameras zumindest für einen vorgegebenen
Bildausschnitt abgespeichert werden und durch eine
Auswerteeinrichtung (192), welche den Inhalt des
Halbleiterspeichers (192) auf maschinell auslesbare
Information absucht.
19. Gerät nach Anspruch 14 oder 18, gekennzeichnet durch
eine mit der vom zum öffnenden Behältnis (10; 300)
maschinell ausgelesenen Information beaufschlagte
Datenübertragungseinrichtung (214) und/oder Quittungs-
Ausgabestation (216).
20. Gerät nach einem der Ansprüche 1-19, wobei das Behält
nis (300) biegesteif ist und das Aufbrechen von Soll-
Öffnungsbereichen (318, 320) in der oberen und unteren
Behälterwand zu vollständig durch den Behälter hin
durchbewegbaren Plattenteilen führt, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein von der Greifebene wegführender
Förderschacht (338) eine Querschnittsfläche hat,
die den Rand der vom Behältnis (300) abgebroche
nen Plattenteile unter geringem Abstand frei umgibt.
21. Gerät nach einem der Ansprüche 1-20 zur Verwendung
mit biegesteifen Behältnissen (300), dadurch gekenn
zeichnet, daß der Behältnis-Aufnahmeraum und/oder der
Zugang zu diesem einen zum Behältnis-Querschnitt kom
plementären Querschnitt aufweist.
22. Gerät nach einem der Ansprüche 1-21, gekennzeichnet
durch eine Fühleranordnung (390), die mit vom Behält
nis getragenen Marken zusammenarbeitet, und durch
eine durch das Ausgangssignal der Fühleranordnung
(390) gesteuerte Weiche, über die ein zu einem Abfall
behälter führender Weg herstellbar ist.
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