DE392C - Herstellung von Handsägen mit Bogen und Düllen aus Blech - Google Patents
Herstellung von Handsägen mit Bogen und Düllen aus BlechInfo
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- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 title claims description 9
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D49/00—Machines or devices for sawing with straight reciprocating saw blades, e.g. hacksaws
- B23D49/10—Hand-held or hand-operated sawing devices with straight saw blades
- B23D49/12—Hacksaws
Landscapes
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Description
Patent-Anspruch: Das oben beschriebene System der Construction von Handsägen, welches
charakterisirt ist, durch den aus Blech gestanzten Bogen und durch die daran genieteten
aus Blech aufgerollten Dullen, in welchen die Schafte der Gabeln oder Fassungen Platz
nehmen, an denen das Sägeblatt befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1877.
Klasse 69.
SOCIETE de GROSSE-QUINCAILLERIE de MUTZIG-FRAMONT in MUTZIG.
Herstellung von Handsägen mit Bogen und Dullen aus Blech.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. August 1877 ab.
Die bis heute fabricirten Handsägen haben einen Bogen, an dessen beiden Enden das Sägeblatt
befestigt ist. Das Blatt wird gewöhnlich durch zwei gabelförmige Fassungen, die mit
dem Sägeblatt vernietet sind, gehalten und kann mittelst einer Ohrschraube am vorderen Ende
des neuen Gabelstückes gespannt werden.
Die Schafte der Gabelstücke gehen durch Löcher, welche in die verdickten Enden des
Bogens gebohrt sind. Diese Construction bedingt ziemlich kostspielig herzustellende Schmiedstücke.
Wir haben nun eine andere Methode der Fabrikation erdacht. Der obere Theil des
Bogens ist aus gestanztem Eisenblech gemacht und die Oesen oder Dullen bestehen aus aufgerolltem
Blech- oder Bandeisen, umfassen das Bogenende von zwei Seiten und werden mit Nieten an demselben befestigt.
Durch diese Construction ist die Fabrikation viel billiger und die Befestigung des Blattes
nichtsdestoweniger sehr solide.
In beiliegender Zeichnung sind mehrere Handsägen nach unserem Systeme dargestellt.
Fig. ι stellt die Ansicht einer Gartensäge dar. Der Bogen A ist ausgestanzt und an seinen
Enden sind zwei Dullen BB1, ebenfalls aus
Blech aufgerollt, mittelst versenkter Nieten / befestigt, wie man in Fig. 2 sieht. Diese Dullen
können indessen auch geschmiedet oder ausgestanzt werden, α α sind die beiden Platten,
welche das Bogenende umfassen.
Durch diese Dullen gehen die Schafte C C1,
welche mit dem Ende des Sägeblattes verbunden sind, durch. Der eine Schaft ist zugleich
die Angel für den Holzgriff, während der andere Schaft C' in einem Schraubengewinde endet
und mittelst der Flügelmutter E angezogen werden kann, um das Blatt zu spannen. Fig. 3
stellt eine Metallsäge dar. Fig. 5 und 6 sind Querschnitte nahe den beiden Enden des Sägeblattes.
Bei dieser Säge besitzen die Schafte C C' einen vierkantigen Theil zur Führung in
den Dullen BB1. Der Schaft C bildet die
Angel des Handgriffes; C1 endet in einen runden, mit Gewinde versehenen Theil, um durch
die Flügelmutter angezogen zu werden.
Fig. 6 zeigt die Anwendung unseres Systems auf eine Metzgersäge. Das Blatt Z ist fest mit
dem einen Ende des Bogens verbunden, während an sein anderes Ende die Angel C1 genietet
ist, welche die aus Blech aufgerollte Dülle B'
durchdringt und mittelst der Mutter c angezogen werden kann. Der Schaft ist viereckig, wie
aus Fig. 14 zu ersehen ist. Der Handgriff P ist von Holz und umfafst den Bogen A und ist
mit demselben durch Vernietung verbunden.
In den Figuren 7 bis 13 ist die Verbindung
der Dullen mit dem aus Blech ausgestanzten Sägebogen dargestellt.
Fig. 7 ist eine Ansicht einer solchen Dülle. Fig. 8 ist ein Schnitt nach Linie X Y der Fig. 7.
Fig. 9 ist eine Ansicht der Dülle für sich. Diese Figuren beziehen sich auf die in Fig. 1
und 2 dargestellte Gartensäge.
Die Dülle B ist von durchgestanztem Blech und alsdann in die Form gebracht, wie Fig. 9
zeigt. Der durchgestanzte Bogen pafst zwischen die beiden Lappen α α1 der Dülle und die
Nieten r r dienen zur festen Verbindung der Theile. Durch das centrale Loch der Dülle
geht der Schaft C, der einestheils an dem Sägeblatt befestigt ist, anderntheils den Handgriff
(von Holz) durchdringt. Fig. 10 ist eine Ansicht der Düllen-Construction mit der Spannschraube
für eine Metallsäge. Fig. 11 ist ein Schnitt nach Linie MN der Fig. 10. Fig. 12
obere Ansicht der Dullen und Schnitt P Q, Fig. 10. Fig. 13 die Dülle für sich.
Diese Theile beziehen sich auf die in Fig. 3, 4 und s dargestellte Metallsäge.
Die Dülle B1, welche mit dem Bogen vernietet ist, hat eine vierkantige Oeffhung für den
Schaft C1, der ebenfalls viereckigen Querschnitt hat; sein Ende ist rund und mit Gewinde für
die Flügelmutter versehen.
Das Sägeblatt kann an den Kopf des Spannschafts C1 an der rechten oder linken Seite,
oder unten in horizontaler Lage angehängt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE392T | 1877-08-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE392C true DE392C (de) |
Family
ID=70959792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE392DA Expired - Lifetime DE392C (de) | 1877-08-06 | 1877-08-06 | Herstellung von Handsägen mit Bogen und Düllen aus Blech |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE392C (de) |
-
1877
- 1877-08-06 DE DE392DA patent/DE392C/de not_active Expired - Lifetime
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