DE392685C - Verfahren zur leitenden UEberbrueckung der Stoesse auf der Strecke verlegter Schienen - Google Patents

Verfahren zur leitenden UEberbrueckung der Stoesse auf der Strecke verlegter Schienen

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DE392685C
DE392685C DES63495D DES0063495D DE392685C DE 392685 C DE392685 C DE 392685C DE S63495 D DES63495 D DE S63495D DE S0063495 D DES0063495 D DE S0063495D DE 392685 C DE392685 C DE 392685C
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Germany
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joints
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conductive bridging
laid rails
rails
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DES63495D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M5/00Arrangements along running rails or at joints thereof for current conduction or insulation, e.g. safety devices for reducing earth currents

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating By Spraying Or Casting (AREA)

Description

  • Verfahren zur leitenden Überbrückung der Stöße auf der Strecke verlegter Schienen. Bei elektrisch betriebenen Bahnen, die Fahrschienen zur Stromrückleitung benutzen, müssen die Stöße leitend überbrückt werden. Anfangs hat man hierfür nur besondere Kupferverbinder verwendet. Neuerdings ist man dazu übergegangen, Lasche und Laschenkammer mit einem Überzug aus Weichmetall zu versehen, so daß die Lasche selbst zur Stromleitung herangezogen wird. Das Weichmetall wird nach Reinigung der Schienen durch ein Sandstrahlgebläse aufgespritzt. Bei Schienen, die auf der Strecke verlegt werden, muß demgemäß ein Preßlufterzeuger, Sand und ein Sandsammelwagen für die Reinigung der Laschenkammern mitgeführt werden, wobei der Preßlufterzeuger auch für den Betrieb der Spritzpistole verwendet wird. Das Mitführen dieser Ausrüstung ist umständlich, und es ergeben sich Schwierigkeiten, wenn Arbeiten auf einer Strecke ausgeführt werden sollen, die nicht außer Betrieb gesetzt werden kann, so daß für die Arbeiten immer nur Betriebspausen von mäßiger Länge zur Verfügung stehen.
  • Erfindungsgemäß kann manmiteiner einfacheren und vor allen Dingen leichteren Ausrüstung dadurch auskommen, daß die Laschenkammern ganz oder teilweise mittels einer Schleifvorrichtung gereinigt werden. Der Überzug aus Weichmetall wird dann in der Weise aufgebracht, ,daß das Schienenende mittels eines Azetylen-Sauerstoff- oderKnallgasgebläses erhitzt und die metallisch blanken Flächen verzinnt werden. An Stelle der abgenommenen Lasche wird dann eine andere Lasche eingesetzt, die in der Werkstatt mit einem Überzug aus Weichmetall versehen wurde. Dieser besteht vorteilhaft aus Zink, das mit Hilfedes Spritzverfahrens aufgebracht ist. Es können jedoch euch verzinnte Laschen benutzt werden.
  • Das Spritzverfahren kommt für die Behandlung der Schienenenden nicht in Betracht, da durch ein Schleifverfahren eine sehr glatte Oberfläche geschaffen wird, auf der das aufgespriizte Metall schlecht haftet. Die Verwendung einer Knallgasflamme o. dgl. hat den Vorteil, daß der zum Verzinnen erforderliche Wärmegrad sehr schnell erreicht wird und .der Wärmeverlust durch Leitung nur gering ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur leitenden Überbrückung der Stöße auf der Strecke verlegter Schienen, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abnahme der Laschen die Laschenkammern zum mindesten teilweise mittels einer Schleifvorrichtung o.dgl. gereinigt, die auf diese Weise erzielte metallisch reine Oberfläche unter Verwendung eines Azetylen-Sauerstoff- oder Knallgasgebläses verzinnt und dann. eine mitWeichmetall überzogene Lasche eingesetzt wird.
DES63495D 1923-08-03 1923-08-03 Verfahren zur leitenden UEberbrueckung der Stoesse auf der Strecke verlegter Schienen Expired DE392685C (de)

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AT102016D AT102016B (de) 1923-08-03 1924-03-27 Verfahren zur leitenden Überbrückung der Stöße auf der Strecke verlegter Schienen.

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