AT102016B - Verfahren zur leitenden Überbrückung der Stöße auf der Strecke verlegter Schienen. - Google Patents
Verfahren zur leitenden Überbrückung der Stöße auf der Strecke verlegter Schienen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur leitenden Überbrückung der Stösse auf der Strecke verlegter Schienen. EMI1.1 Strecke, verlegt werden, muss demgemäss ein Presslufterzeuger, Sand und ein Sandsammelwagen für die Reinigung der Laschenkammern mitgeführt werden, wobei der Presslufterzeuger auch für den Betrieb . der Spritzpistole. verwendet wird. Das Mitführen dieser Ausrüstung ist umständlich, und es ergeben sieh Schwierigkeiten, wenn Arbeiten auf einer Strecke ausgeführt werden sollen, die nicht ausser Betrieb gesetzt werden kann, so dass für die Arbeiten immer nur Betriebspausen von mässiger Länge zur Verfügung stehen. Erfindungsgemäss kann man mit einer einfacheren und vor allen Dingen leichteren Ausrüstung dadurch auskommen, dass die Laschenkammern ganz oder teilweise mittels einer Schleifvol'1'ichtung gereinigt werden. Der Überzug aus Weichmetall wird dann in der Weise aufgebracht, dass das Schienen- . ende vorzugsweise mittels eines Azetylensauerstoff-oder Knallgasgebläses erhitzt und die metallisch flankenflächen z. B. verzinnt werden. An Stelle der abgenommenen Lasche wird dann eine andere Lasche eingesetzt, die in der Werkstatt mit einem Überzug aus Weichmetall verschen wurde. Dieser besteht vorteilhaft aus Zink, das mit Hilfe des Spritzverfahrens aufgebracht ist. Es können jedoch auch verzinnte Laschen benutzt werden. Das Spritzverfahren kommt für die Behandlung der Schienenenden nicht in Betracht, da durch ein Schleifverfahren eine sehr glatte Oberfläche geschaffen wird, auf der das aufgespritzte Metall schlecht haftet. Die Verwendung einer Knallgasflamme od. dgl. hat den Vorteil, dass der zum Verzinnen erforder- liche Wärmegrad sehr schnell erreicht wird und der Wärmeverlust durch Leitung nur gering ist. Ein für den angegebenen Zweck geeigneter Metallüberzug wird auf noch wirtschaftlichere Weise dadurch erhalten, dass die entsprechende Fläche des Schienenstosses gut gereinigt und das Überzugs- metall mit Hilfe eines schnell umlaufenden walzen-oder scheibenförmigen Körpers ans dem Überzugs- metall angedrückt wird. Als Überzngsmetall können Zink, Zinn, Lötzinn, Antimon oder beliebige andere Metalle oder Metallegierungen verwendet werden. Anderseits genügt es, wenn der Umfang des walzen- oder scheibenförmigen Körpers aus dem Überzugsmetall besteht. Wesentlich für die Erzielung einer guten Kontaktfläche ist, dass der walzenförmige Körper mit grosser Umdrehungszahl angetrieben wird. Bei dem Andrücken wandern dann Metallteilchen von dem bewegten Körper zu der Kontaktfläche. In der Zeichnung ist das Verfahren beispielsweise veranschaulicht. Es ist 1 der Querschnitt einer Fahrschiene, 2 der einer Verbindungslasehe. Diese legt. sich mit den Kontaktflächen 3 und 4 an entsprechende Flächen am Kopf und am Fuss der Schiene an. Durch diese Flächen findet der Stromübergang von der Schiene zur Lasche auf der einen und von der Lasche zur Schiene auf der andern Seite der Stossfuge statt. Die Herstellung der Kontaktfläche am Kopf und am Fuss der Schienen erfolgt in der Weise, dass sie zuerst mittels einer umlaufenden Schmirgelscheibe gereinigt werden. Hierauf wird eine mit etwa 3000 minutlichen Umdrehungen umlaufende Metallscheibe 5 aus <Desc/Clms Page number 2> Zink od. dgl. nacheinander an sämtliche Stellen der Fläche angedrückt und auf diese Weise der erforderliche Metallüberzug hergestellt. Für die Kontaktflächen der Lasche kann grundsätzlich dasselbe Herstellungsverfahren benutzt werden. Da man die Laschen jedoch ohne weiteres austauschen kann, ist ihre Herrichtung in der Werkstatt möglich, und man wird sie in der Regel dort mit einem Spritzmetall- Überzug versehen. Zur Reinigung der Kontaktflächen vor der Herstellung des Überzuges kann mit Vorteil eine Vorrichtung verwendet werden, die bisher nur für das Entfernen von Kesselstein aus den Wasserrohren der Dampfkessel benutzt wurde. Sie ist beispielsweise in Fig. 2 in der Ansicht und in Fig. 3 im Schnitt dargestellt. Auf einer Welle 6 sitzen in einigem Abstande voneinander zwei Scheiben 7 mit einer Anzahl um den Umfang verteilter Bolzen 8. Auf diesen Bolzen sind Metallamellen 9 drehbar gelagert. Wird die Welle 6 rasch gedreht, so nehmen unter der Einwirkung der Fliehkraft die Lamellen 9 radiale Stellungen ein. Treffen sie dann auf die zu reinigende Metallfläche 10 auf, so können sie in der Drehrichtung ausweichen. Da die einzelnen Lamellen sich unabhängig voneinander bewegen können, werden mit der Vorrichtung auch einspringende Ecken leicht gereinigt. Die Lamellen bestehen für die Reinigung aus einemhartenund zähenMaterial. Werdensie dureh aus demÜberzugsmetall (Zink od. dgl. ) hergestellte ersetzt, so kann dieselbe Vorrichtung auch zur Herstellung des Überzuges auf der vorher gereinigten Metall- fläche dienen. Schliesslich sei noch darauf hingewiesen, dass das Überzugsmetall auch in Pulverform verwendet und mit Hilfe einer umlaufenden Scheibe aus Holz, Vulkanfibre oder auch einem härteren Metall aufgedrückt werden kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur leitenden Überbrückung der Stösse auf der Strecke verlegter Schienen, dadurch gekennzeichnet, dass nach Abnahme der Laschen die Laschenkammern zum mindesten teilweise mittels einer Schleifvorrichtung od. dgl. gereinigt, die auf diese Weise erzielte metallisch reine Oberfläche vorzugsweise unter Verwendung eines Azetylensauerstoff-oder Knallgasgebläses erhitzt und mit dem Weichmetall überzogen (z. B. verzinnt) und dann eine mit Weichmetall überzogene Lasche eingesetzt wird. 2. Verfahren zur Herstellung einer guten Kontaktfläche an Schienenstössen elektrischer Bahnen EMI2.1 walzen-oder scheibenförmigen Körpers angedrückt wird.
Claims (1)
- 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der walzen-oder scheibenförmige Körper zumindest an der Berührungsfläche aus dem Überzugsmetall besteht.4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Reinigen der Fläche umlaufende Scheiben mit dazwischen gelagerten Metallamellen verwendet werden, wobei die Metalllamellen sich unter der Wirkung der Fliehkraft radial stellen und beim Auftreffen auf die zu reinigende Fläche ausweichen.5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Reinigungsvorrichtung unter' Verwendung von Lamellen aus dem Überzugsmetall an Stelle der härteren Reinigungslamellen auch zur Herstellung des Überzuges verwendet wird. EMI2.2
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