DE391972C - Unterteilter Karbidbehaelter fuer Azetylenentwickler - Google Patents

Unterteilter Karbidbehaelter fuer Azetylenentwickler

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DE391972C
DE391972C DER47443D DER0047443D DE391972C DE 391972 C DE391972 C DE 391972C DE R47443 D DER47443 D DE R47443D DE R0047443 D DER0047443 D DE R0047443D DE 391972 C DE391972 C DE 391972C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H21/00Details of acetylene generators; Accessory equipment for, or features of, the wet production of acetylene
    • C10H21/02Packages of carbide for use in generators, e.g. cartridges

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Unterteilter Karbidbehälter für Azetylenentwickler. Die Unterteilung des Karbidvorrats ist bei Azetylenentwicklern, bei welchen die Zersetzung des Karbids durch Zutritt des Wassers zum Karbid erfolgt, als ein Mittel vorgeschlagen worden, ' um die Nachentwicklung zu beschränken und mit einem kleinen. Gasbehälter auskommen zu können, und man hat Entwickler nach dem Tauch-, Verdränbgungs- und Wasserzulaufsystem wiederholt so ausgeführt, däß der aufrecht stehende KarbIdbehälter in Abteilungen von verschiedener Höhenlage unterteilt ist, so claß die die einzelnen Abteihingen bildenden Schalen, Büchsen o. dgl. durch das aufsteigende Wasser nacheinander erreicht werden. In der Tat würde eine weitgehende Unterteilung der Karbidladung, verbunden mit sachgemäßer Lagerung der einzelnen Schichten, so daß zwischen schon vergastem und noch nicht angegriffenem Karbid eine gute Abgrenzung erreicht wird, praktisch von bedeutendem Vorteil sein. Wenn z. B. jede Schicht der Karbidladunz aus l//, kg Karbid besteht, so muß man mit einer Sammelglocke von wenigstens 75 l rechnen. Würde die Schicht nur aus 1"., kg bestehen, so müßte immer noch eine Sammelglocke von annähernd .Io l Fassungsvermögen vorhanden sein. Gelingt es jedoch, den Karbidvorrat so weit zu unterteilen, daß die einzelnen Karbidschichten nur noch So oder sogar 25g ausmachen, dann erübrigt sich eine eigentliche Sammelglocke überliaupt, und die geringe 1-Ienge theoretisch nachentwickelnden Gases kommt praktisch überhaupt nicht mehr in Betracht. Eine derartige weitgehende Unterteilung des Karbidvorrats war indes bei Entwicklern mit aufrecht stehenden Karhidl:ehältern bisher pralktisch nicht ausführbar, weil die Reinigung und Füllung der zahlreichen kleinen Abteilungen zti große Schwierigkeiten und Zeitverlust bereitete. So würden z. B. l:ei einem kleinen Zimmerapparat für 2 kg Karbidfüllung bei einer Unterteilung in Schichten von je Sog d.o kleine _'bteilungen bzw. Schachteln erforderlich sein. Bei einer feineren Unterteilung der Karbi,Ifüllung, die zu einer völligen Beseitigung der Nachvergasung erforderlich wäre, also etwa bei einer Unterteilung auf je 2o g, würde der Entwickler zur Unterbringung einer einmaligen Ladung nicht weniger als ioo kleine Buchsen oder Schüsseln benötigen, die bei der erforderlichen dichten Zusammendrängung nur gefüllt werden 1,cnnten, wenn sie in einzelne Teile zu zerlegen und wieder zusammenzusetzen ,wären. Bei einem solchen tnenagearbigen Aufbau ist offenbar die Zahl der einzelnen Teller infolge dieser Schwierigkeiten verhältnismäßig niedrig begrenzt.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch überwunden, daß die die einzelnen Abteilungen des Karbidl,ehälters bildenden Teller in einer nach einer Seite offenen, nach Füllung verschließbaren, beweglichen Rinne oder Mulde angebracht sind, so daß der Karbidl,eliälter in wagerechter Lage bequem gefüllt werden kann. Die Böden der Behälterabteilungen sind also hierbei mit einem Teil eines Zylindermantels nur so weit umkleidet, daß eine genügend weite Einfüllöffnung offen bleibt. Die Einfüllung des Karbids kann dabei, wenn die Rinne oder 'Mulde wagerecht gelegt wird, sehr rasch und einfach durch Einschütten in die 'Mulde in genügend gleiclimäßi-er Verteilung über die einzelnen Fächer der Rinne erfolgen. Nach beendeter Füllung und Verschließung kann der regelartige Karbi lbehälter aufgerichtet «erden, ohne daß -las Karbid aus den einzelnen Fächern herausfällt. Der Verschluß kann z. B. aus einem Klappdeckel, ähnlich wie bei einer Botanisiertrommel, Nestehen, durch welchen nach Füllung nies Behälters und vor dem Aufrichten aus der wagerechten Lage die Einfüllöffnung verschlossen wird. Anderseits kann eine solche (lie Teller tragende Rinne oder mehrere derselben auch in eine sie umfassende, mit Wassereintritts- und Gasaustrittsöffnungen versehene Hülse nach der Füllung in wagerechter Lage eingeschoben und dann mit der Hülse zusammen aufgerichtet werden. Auch kann die Rinne aus mehreren lösbar oder aufklappbar verbundenen Hälften bzw. Teilen bestehen, die sich zu einem bis auf die Gasaustritts- und Wasserzuführungsöffnungen geschlossenen Rohr von rundem oder eckigem Querschnitt ergänzen. Diese geschlossene Hülse bzw. das aus dem Behälter selbst gebildete Rohr kann dann unmittelbar als Entwicklerkammer oder Entwickler,-locke je nach tem System des betreffenden Azetylenapparates Anwendung finden. Um in allen Fällen das Aufsteigen des Entwicklungswassers von unten nach oben zu sichern, kann hierbei eine (len Karbidbehälter der Länge nach durclilaufende Leitung in einer Aussparung der Teller angeordnet sein, durch welche das Wasser von oben her zunächst zum Boden des Behälters geführt wird, ohne das Karbid zu berühren, und erst dann von unten aufsteigend die Zersetzung des Karbids in der gewünschten Weise bewirkt. Die die Teller tragende Mulde oder Rinne kann aus massivem :Material, z. B. Blech, oder auch aus Drahtgewebe o. d-1. Festehen; im letzteren Falle wird die Ausspülung der Mulden zwecks Entfernung der Rückstände sehr erleichtert. Dagegen werden die Teller, Platten oder Böden der Abteilungen zweckmäßig ohne Durchbrechungen ausgeführt, um ein Eindringen von feuchten Dämpfen und Kondenswasser aus einer Abteilung in die andere zu verhüten. Auch werden diese Böden vorteilhaft aus Material von größerer Dicke oder doppelt ausgeführt, um beim Aufsteigen des Wassers zwischen dem Zeitpunkt, wo nach Zersetzung einer Abteilung die nächste angegriffen wird, eine Pause einzuschalten und eine bessere Abgrenzung zwischen bereits vergastem und noch nicht angegriffenem Karbid zu erzielen.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. In Abb. i sind die Böden a halbseitig von einem Mantel b umgeben und der so ,gebildete unterteilte Behälter in eine Hülse c (die abgebrochen gezeichnet ist) hineingeschoben. Diese Hülse c kann beiderseits offen oder an einem Ende glockenartig geschlossen sein, j e nachdem, wie es das Entwicklungssystem erfordert. So kann z. B. die Hülse c als eine oben geschlossene und unten offene Glocke mit einem oberen und einem unteren Rohransatz (nach Art der Entwicklerglocke l der Patentschrift 36663i) ausgeführt werden. Bei der dargestellten Ausführungsform ist im die Mulde b eine kleine Rinne d eingedrückt, die den Karbidbehälter der Länge nach durchläuft und zur Zuführung des Wassers nach dem Boden des Karbidbehälters dient.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 besteht die die Teller tragende Rinne aus zwei durch Scharniere aufklappbar verbundenen Hälften f und g. Die Füllung erfolgt in der Weise, daß zunächst, wie in der Zeichnung ersichtlich, der eine Teil f wagerecht gelegt und. mit Karbid beladen wird. Hierauf wird Teil g darübergeklappt und die geschlossene Hülse aufgerichtet. Wird Teil g freigelassen, so kann eine Überfüllung mit Karbid nicht vorkommen.. Da nach Zusammenklappen beider Teile die einzelnen Hälften der Böden - dicht aneinander zu liegen kommen, kann beim Aufrichten des Karbidbehälters lediglich das. Karbid sich auf den einzelnen Stufen ausbreiten, aber nicht von denselben herunterfallen. Die beiden Hälften der Doppelmulde bilden eine geschlossene Hülse, so daß der Karbidbehälter in dieser Ausführungsform keines Verschlußdeckels und keiner Umfassungshülse bedarf. Doch kann auch bei solcher Ausführungsform der Behälter, wie aus Abb.3 bis 6 ersichtlich, in eine äußere Glocke oder Hülse eingeschoben werden. Bei diesen Ausführungsbeispielen. ist der Mantel des Karbidbehälters aus Drahtgewebe hergestellt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 4 bis 6 ist die Umfassungshülse c am oberen Ende mit einer Wassereintrittsöffnung h und im Innern neben dieser Öffnung mit einer Führungsleiste i versehen. Diese dient als Führung für die Rinne d des zweiteiligen Karbidbehälters k. Bei dieser Ausführungsform kann der Zutritt von Wasser nur erfolgen, wenn der Wasserspiegel so hoch gestiegen ist, daß die Wassereintrittsöffnung la erreicht wird. Das. alsdann eintretende Wasser fließt im Innern der Hülse c durch die Rinne d bis zum Boden herab, ohne mit dem Karbid in Berührung zu kommen. Die Zersetzung des Karbids erfolgt vielmehr erst dann, wenn das Wasser vom Boden aus aufsteigend: die unterste Abteilung des Karbidbehälters h erreicht. Arbeitet der Entwickler hierbei nach automatischem System, z. B. Verdrängungs- oder Tauchsystem, so hört der weitere Wasserzutritt alsdann auf, solange mehr Gas vorhanden ist, als sofort verbraucht wird. Die Nachentwicklung kann dann niemals größer werden, als dem Karbidvorrat einer einzigen Abteilung entspricht. Da nun der Karbidbehälter nach der Erfindung eine äußerst weitgehende Unterteilung ermöglicht, so kann man hierbei ganz ohne oder mit einem sehr kleinen Gassammelraum auskommen, ohne ein Entweichen von Gas nach außen fürchten zu müssen.
  • Anstatt einer -Wassereintrittsöffnung h können auch deren mehrere vorgesehen sein. Auch können bei Anordnung mehrerer Entwicklerglocken und einer Sammelglocke :die Karbidbehälter Wassereintrittsöffnungen in verschiedener Höhe besitzen, so daß die einzelnen Karbidbehälter selbsttätig nacheinander zur Vergasung kommen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch Querwände unterteilter Karb.idbehälter für Azetylenentwickler, dadurch gekennzeichnet, daß die die Unterteilungswände tragende Rinne derart verschließbar ist, daß sie in wagerechter Lage gefüllt und im Entwickler in vertikaler Stellung verwendet werden kann.
  2. 2. Karbidbehälter nach Anspruch i, dad'tirch gekennzeichnet, daß eine röhrenförmige Hülse (c) den Abschluß der über die Rinne (b) hinausragenden Unterteilungswände (a) bildet (Abb. i).
  3. 3. Karbidbehälter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die !die Zwischenböden tragende Rinne aus mehreren lösbar oder aufklappbar verbundenen Teilen besteht, die sich zu einem Rohr ergänzen.
  4. 4. Karbidbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen der Decke einer Abteilung und dem Boden der darüberliegenden Abteilung durch entsprechende Gestaltung der Unterteilungswände vergrößert ist.
  5. 5. Karbidbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die massiven Unterteiltingswän@d`e an, einer aus Drahtgeflecht hergestellten Rinne befestigt sind.
DER47443D 1915-08-11 1919-04-05 Unterteilter Karbidbehaelter fuer Azetylenentwickler Expired DE391972C (de)

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