DE39097C - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Feder-Raupen - Google Patents
Verfahren und Maschine zur Herstellung von Feder-RaupenInfo
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- band
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04D—TRIMMINGS; RIBBONS, TAPES OR BANDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D04D3/00—Chenille trimmings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die neue Maschine hat den Zweck, Feder-Raupen für die Herstellung von Federpelz etc.
zu erzeugen, ohne dafs die Federbänder selbst irgend welche Leimung erfahren. Eine Be-'
festigung der Mittelrippe der Feder auf geleimtem Band hat nur den Zweck, die Federn
der weiteren Verarbeitung zuzuführen, und liegt in diesem Vorgehen ein directer Gegensatz
zu dem Verfahren, bei welchem die Federbänder selbst geleimt ,werden.
Die Operation vollzieht sich wie folgt:
Auf einer Rolle, Fig. 1, befindet sich Band
von 4 bis 5 mm Breite, welches über der Walze α der Leimbüchse B zugeführt wird.
Schieberklappen ν vl reguliren die Passage des
Bandes.
Dasselbe wird nur an seiner oberen Seite bestrichen. Auf das Band H werden nun von
einer Arbeiterin die Federn mit dem Kiel gelegt, Fig. 4, und zwar entweder sich folgend,
Fig. i, oder sich mehr oder weniger überdeckend, Fig. 2 und' 3. Im Falle der Ueberdeckung
werden nur die Spitzen der Federn auf Band α befestigt, Fig. 3. Das mit Federn
belegte Band wird zwischen Andrückwalzen I \x mäfsig geprefst und rollt sich nun auf
den Tambour C. Sind eine Anzahl solcher Tambours belegt, so werden dieselben nach
der Hauptmaschine befördert.
Diese Maschine ist in Fig. 5 in Seitenansicht dargestellt, die Tambours C befinden sich auf
den Achsen D D1 D2. Von ihnen gelangt das Federband auf eine Kehlrolle B1 und weiter
auf die Richtbahn R u ul u2, Fig. 5, 6 und 12,
durch welche die freien Enden des Kieles in die richtige Lage gebracht werden. Diese
Richtbahn besteht aus einer Platte R mit einer Nuth, in welche sich das Band χ einlegt.
Eine Feder r, Fig. 12, von der Breite des Bandes χ und etwas gewölbt, drückt leicht
auf den Federkiel und führt denselben, ohne die Barte zu beschädigen.
Die Schiene R wird gegen das Ende dünner und führt so ganz nahe an die Schneidevorrichtung
EE1F. EE1 sind Walzen, welche
über einander stehen und gegen einander drücken, auf diese Weise die Förderung des
Federbandes überwachend, indem sie die Bänder einklemmen und mitnehmen. E und E1
sind bis auf die Achse gekehlt, so dafs zwischen ihnen ein kreisrundes doppeltes Messer
rotiren kann. Das von der Bahn R eintretende Federband wird nun so zugeführt,
dafs die Messer F F zu beiden: Seiten des
Kieles den Bart losschneiden.
Fig. 7 bis 9 erläutern diesen Vorgang.
Gleichzeitig haben die Walzen E und E1 auch Fäden η und 0 mitgenommen, und zwar
kommen diese von den Spulen 2V, Fig. 5. Die Fäden η laufen über, die Fäden 0 unter
den Barten. Im Augenblick, wo diese Fäden aus dem Druck der Walze E und E1 entlassen
werden, tritt eine Zwirnung derselben ein, so zwar, dafs je η und ο gezwirnt werden,
Fig. 7 und 8.
Da dieselben zwischen sich die Barte der Federn führen, so werden diese natürlich mit
eingezwirnt, und die Feder - Raupe ist damit fertiggestellt.
Je nachdem die Fäden η und 0 nahe dem Messer F oder entfernter standen, werden
Raupen vom Durchschnitt der Fig. 8 oder 9 erhalten.
Schwache Rippen auf der Peripherie der Walzen E E' bestimmen die Stellung der
Fäden η ο.
Die Aufspulung und das Zwirnen der Raupe geschieht mittelst bekannter Organe H G,
Fig. 10. Das Band χ rollt sich über die Stege i i1 auf den Tambour T, Fig. 5, auf.
Das Frictionsrad U, Fig. 5 und 8, auf dem Hebel L mit Gegengewicht I dient als Andrücker.
Die Rolle T ist der einzige Bewegungsmechanismus für das Federband.
Die Bewegungsübertragung geschieht durch Vorgelege, wie in Fig. 5 punktirt und in
Fig. 11 gezeichnet ist, und begründet keinen Patent - Anspruch.
Das Band α kann von den Kielen befreit und wieder benutzt werden.
Die Stege u ux w2 dienen dazu, eventuell ein
zweites, eventuell anders farbiges Federband nach den Walzen E E1 zn führen. Natürlich
werden die entsprechenden Federbärte mit
eingezwirnt, was sich ohne Schwierigkeit vollzieht.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Die Herstellung von Federband mittelst Auflegens der Federn auf ein schmales Band χ, welches die Gummirvorrichtung B mit Schieberklappen vvl passirt hat und mittelst Andrückens der Federn durch zwei über einander stehende Walzen ^ \l und Aufrollens auf Tambour C.
- 2. Führung des Federbandes auf der Schiene R unter leichtem Druck der Feder r zu den Messern F, wobei die Reibungswalzen E E1 die abgetrennten Barte führen, während die gleichfalls auf den Walzen Ii Is1 zugeführten Fäden η und 0 diese Barte sofort nach dem Austritt aus EE1 mittelst Zwirnung zwischen sich befestigen.
- 3. Auf der Schiene R die Anordnung der Stege uux u1 zum Zweck gleichzeitiger Zuführung eines zweiten Federbandes zu den Messern FF bezw. den Walzen EE1.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39097C true DE39097C (de) |
Family
ID=314747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39097D Expired - Lifetime DE39097C (de) | Verfahren und Maschine zur Herstellung von Feder-Raupen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39097C (de) |
-
0
- DE DENDAT39097D patent/DE39097C/de not_active Expired - Lifetime
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