DE390901C - Nichtsaugender Injektor - Google Patents

Nichtsaugender Injektor

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DE390901C
DE390901C DEF53254D DEF0053254D DE390901C DE 390901 C DE390901 C DE 390901C DE F53254 D DEF53254 D DE F53254D DE F0053254 D DEF0053254 D DE F0053254D DE 390901 C DE390901 C DE 390901C
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DEF53254D
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FRIEDMANN ALEX FA
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FRIEDMANN ALEX FA
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F5/00Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
    • F04F5/44Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
    • F04F5/46Arrangements of nozzles
    • F04F5/468Arrangements of nozzles with provisions for priming

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Nichtsaugender Injektor. Bei lnjektören mit zufließendem Speisewasser, sogenannten nichtsaugenden Injektoren, muß ein die Wasserzuströmung zum Injektor abschließendes Organ vorhanden sein, weil sonst bei Nichtwirkung des Injektors das Wasser aus dein Wasserbehälter durch den Injektor ins Freie fließen würde. Dieses Abschlußorgan wird bisher in der Praxis ausnahmslos von Hand aus betätigt, und es wird bei Ingangsetzung des Injektors zuerst der Wasserzutritt freigegeben und dann das Dampfventil geöffnet.
  • Es sind Einrichtungen bekannt, welche eine Betätigung des Wasserabsperrorganes von Hand aus überflüssig machen sollen. Sie bestehen darin, daß der in der Dampfzuleitung des Injektors während seiner Wirkung vorhandene Dampfdruck benutzt wird, um einen in einem Seitenkanal befindlichen Kolben zu bewegen, der wieder das Wasserabsperrventil beherrscht. Diese Einrichtungen haben jedoch keine praktische An-Wendung gefunden, weil di,e.Ingangsetzung des Injektors durch sie nicht so einfach und verläßlich ist wie bei der Wasseröffnung von Hand aus. Bei Verwendung von warmem Speisewasser-sind sie unbrauchbar.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, durch die die Ingangsetzung eines Injektors mit zufließendem Speisewasser selbst von hoher Temperatur durch bloßes Offnen des Dampfventils in durchaus sicherer und verläßlicher Weise bewirkt wird, weil durch sie den Vorgängen im Injektor bei seinem Anspringen Rechnung getragen wird, was bei den bisherigen, dem gleichen Zweck dienenden Einrichtungen nicht der Fall ist.
  • Es soll daher im nachfolgenden vorerst dargelegt werden, welche Vorgänge sich beim Ingangsetzen eines nichtsaugenden Injektors abspielen.
  • Bei Injektoren mit zufließendem Speisewasser ist der Querschnitt der Dampfdüse oder dort, wo zwei einander umschließende Dampfdüsen verwendet «-erden. die Summe der Querschnitte der Ringdüse und der Zentraldüse unveränderlich. Wird daher der Dampfzutritt zum Injektor geöffnet, so wird in dem die Dampfdüse unischließenden Wasserraum des Injektors so lange kein höherer Druck als der atmosphärische herrschen, als die aus der Dampfdüse in die Sammeldüsen eintretenden Dampfmengen ungehindert aus der Mündung und den seitlichen Offnungeil der Saintneldüse in den Schlahberraum und von da ins Freie austreten können, ohne einen Stau in der Sainineldü se zu bewirken.
  • Vermehrt man durch Weitereröfflien des Dampfventils die durch den Injektor strömenden Dampfmengen, dann wird in der Sammeldüse ein Dampfdruck entstehen, der größer ist als der atmosphärische. Es wird eine Umkehrung des aus der Dampfdüse entströnienden Dampfstrahls erfolgen, und es wird im Wasserraum des Injektors erhöhter Druck auftreten.
  • Mfnet nian ntin in einem solchen Stadium den Wasserzutritt, dann ist der Injektor nicht in Gang zu bringen. weil sich die Geschwilidigkeit des Dampfes in Druck unigesetzt hat und (las Speisewasser nicht in die Sainnieldüse gelangen kann, wo es mit (lein Dampf zusammentreffen nitiß. uni die erforderliche Beschleunigung zu erhalten.
  • Es inuß also, tnn den Injektor in Gang ztt bringen, der Dampf finit dein Speisewasser in der Saninieldüse schon dann zusammentreffen, wenn die durch die Dampfdüse durchströmenden Dampfmengen noch so klein sind, daß sie ungehindert durch den Schlabberattstritt ins Freie gelangen können und daher der die Dampfdüse unischließenden Wasserraum keinen Druck hat, der höher ist als der atmosphärische, vermehrt uni die f('ilie der Wassersäule des zufließenden Speisewassers.
  • Es wird daher bei der Handhabung zur Ingangsetzung der nichtsaugenden Injektoren zuerst der Wasserzutritt von Hand aus freigegeben und dann langsam das Dampfventil geöffnet, wobei die austretenden Dampfmengen mit dem Wasser in der Sainineldüse zusammentreffen, sich in (lein Wasser kondensieren und ihm gleichzeitig die erforderliche Beschleunigung zur Überwindung des Gegendruckes erteilen. Die gewöhnlich in der Samnieldüse angeordneten seitlichen Offnungen für den Dampfaustritt erleichtern hierbei das Ingangsetzen, besonders bei geringem Wasserdruck und bei einer etwas rascheren l:r-<iffnung des Dampfzutrittes.
  • Den vorerwähnten, für die Ingangsetzung des Injektors wichtigen Vorgängen trägt die nachstehend beschriebene Einrichtung dadurch Rechnung, dtiß der "Zutritt des Wassers zum Injektor schon erfolgt, wenn Dampf in einer Menge aus der Dampfdüse austritt, die noch so klein ist, daß sie leicht durch die :Mündung in die seitlichen öffnungen der Sammeldüse, in den Schlabberraum und von da ins Freie austreten kann.
  • Die Einrichtung besteht im wesentlichen atis einem in den Dampfweg zum Injektor eingeschalteten Abschlußorgan, das den Dampfzutritt zur Injektordüse steuert, indem es von dem zuströmenden Dampf gehoben wird, dabei seine Bewegung auf das Wasserabsperrorgan überträgt und dieses öffnet.
  • In der Zeichilung veranschaulichen die Abb. i, 2 und 3 einen mit verschiedenen Ausfiihrtingsfornien der Einrichtung versehenen liljektor, Abb. d zeigt eine besondere Ausführtingsforin des Wasserabschlußorganes ini wagerechten Schnitt Es bezeichnen i, ja den Dampfweg, 2, 2a den '\Vasserweg zum Injektor, 3 die Dampfdüse, ¢ die Misch- oder Sammeldüse, 5 d;e Druckdüse, Ei den Wasserratnil, ; dell Schlabberrauni, 8 den Druckraum des Injekters. In denn - Dampfweg i ist, wie dies Abb. r veranschaulicht, ein Kolben 9 angeordnet, der den Dampfzutritt zu den Injektordüsen sperrt, wenn iin Dampfraum r kein tTberdruck herrscht. Der Kolben 9 überträgt durch die in den Wasserratirn hineinragende Spindel io seine Bewegung auf das Ventil i i. (las dadurch gehoben wird und den Wasserzufluß in den Wasserraum 6 und von da in die Mischdüse..I freigibt. Der Kolben 9 nebst seiner Spindel io weist gegen (las Wasserventil i i einen toten (rang auf, der tun «-eiliges größer ist als die @')erdeckung des N,olbensq an seiner unteren Mantelfläche, zu deniZwecke, kleineDalnpfinengen, die infolge Undichtheit des Kesselventils in den Rauill i gelangen, durch den Injektor abströmen zu lassen, ohne daß das Wasserventil i i gehoben wird. Wäre nämlich in der Ausführung nach Abb. i kein toter Gang vorhanden oder aber die Spindel io mit der Spindel des Wasserventils aus einem Stück, dann würde auch die kleinste in i eintretende Dampfmenge nach und nach einen Druck erzeugen, durch den (1°r Kolben gehoben würde, wobei gleichzeitig durch Hebung des Wasserventils ein Wasserverlust eintreten würrle. Der tote Gang zwischen dem Kolben 9 und dein Ventil i i muß jedoch so bemessen sein, daß das Ventil i i schon gehoben ist, bevor der Querschnitt für den Dampfdurchgang so groß geworden ist, daß die nach dein Injektor ströinenden Dainpfinengen einen Stau und damit eine Erhöhung des Druckes im Wasserraum 6 erzeugen.
  • Abb.2 zeigt eine Ausführungsform, bei der statt eines Kolbens ein Tellerventil 91 verwendet wird, wobei die l'bertragung seiner Bewegung auf das Wasserventil i i in anderer Weise als in Abb. i, nämlich durch den zwischengeschalteten Hebel 12, erfolgt. Um bei L'ndichtheiten des Kesselventils Wasserverluste zu vermeiden, ist hier ein Kanal 13 angeordnet, der den Dampfraum i mit dem Raum ja verbindet und dessen Ouerschnitt so bemessen ist, daß geringe, in; ]Zaum i eintretende Dampfmengen durch den Kanal 13 nach dem Raum ja abströmen können, ohne in dem Raum i einen Druck zu erzeugen, der das Ventil 91 heben könnte. Der Weg 13 für kleine, nach demRaumia abströmendeDampfmengen kann auch im Abschlußorgan 91 selbst angeordnet sein. Es kann also das Abschlußorgan 91 eine Rille oder einen Kanal enthalten, ler auch in der Schlußstellung des Abschlußorgans 91 einen Weg für kleine Dampfmengen vom Raum i nach dein Raum ja freie.' Ebenso kann der Kanal 13 im Gehäuse oder im Abschlußorgan bei der Ausführung nach Abb. i angeordnet sein, in welchem Falle der tote Gang zwischen dem Abschlußorgan 9 und dem Ventil i i auf ein Mindestmaß gebracht werden oder ganz verschwinden kann.
  • Die Abb. 3 und .4 veranschaulichen eine besondere Ausführungsform des Wasserabsperrorganes in zwei aufeinander senkrechten Schnitten. Das Wasserventil i i trägt einen hohlen Zvlinder 1.4, der nach Art eines Hahnwirbels mit Fenstern 15 versehen ist, durch die das einströmende Wasser zum Wasserraum des Injektors fließt, wobei die durch die Fenster 15 freigegebene Durchgangsöffnung durch Drehung des Wasserabsperrorganes i i vergrößert oder verkleinert oder ganz verschlossen werden kann. Die Drehung erfolgt dadurch, daß das Ventil i i durch den Vierkant 16 mit der drehbaren Büchse 17 drehbar und gegen sie verschiebbar angeordnet ist. Statt des Wasserventils ii kann auch eine Klappe, ein Schieber u. dgl. Verwendung finden. Ebenso kann das den Dampfweg zuder Injektordüse steuernde Absperrorgan aus einer Klappe, einem Kolben, Schieber u. dgl. bestehen.
  • Die Wirkung der Vorrichtung ist nachstehende: Bei langsamem öffnen des Dampfventils hebt sich der Kolben 9 oder das Ventil 91 und gibt zunächst einen Teil cles Querschnittes für den Dampfweg zur Düse frei, so daß die verhältnismäßig geringen, durch die Dampfdüse ausströmenden Dampfmengen ungehindert ins Freie gelangen können. Dabei geh öffnet sich der Wasserweg zum Injektor, so daß der Dampf in der Sammeldüse mit dem Wasser zusammentrifft, ihm eine Beschleunigung erteilt und sich in ihm kondensiert. Bei weiterem Hub des Kolbens q oder des Ve_ilils 91 werden die in den Injektor eintretenden Dampfmengen immer größer und erreichen das zur Ingangsetzun g des Apparates erforderliche Maß erst, nachdem der volle Querschnitt für das Wasser freigegeben ist.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRZ`CI1E: i. Injektor mit zufiießendein Wasser (nichtsaugender Injektor), dadurch gekennzeichnet, daß in den Dampfweg (i, ia) zum Injektor ein Abschlußorgan (9 oder 91) eingeschaltet ist, das von dem im Dampfweg (i) herrschenden Dampfdruck gehoben wird, dadurch den Dampfzutritt zu den Injektordüsen steuert und dabei seine Bewegung auf das Wasserabsperrorgan (ii) überträgt, das dadurch geöffnet wird.
  2. 2. Injektor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub des den Dampfzutritt steuernden Organes (9 oder 91) und die von ihm beherrschte Durchtrittsöffnung so bemessen ist, daß das von ihm geöffnete Wassereinströmventil den größten Durchgangsquerschnitt für das Wasser freigibt, bevor der volle Eintrittsquerschnitt für den Dampf zur Dampfdüse des Injektors freigegeben ist.
  3. 3. Injektor nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung eines auch 1.-,ei Schlußstellung des den Dampfzutritt steuernden Organs (9 oder 91) offenen Dampfweges (r3) von kleinerem Querschnitt, wodurch kleine, infolge Undichtheit des Kesseldampfventils nach dem Dampfweg (i) gelangende Dampfmengen abströmen können, ohne das Absperrorgan (9 oder 91) zu heben. .I.
  4. Injektor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Dampfabsperrorgan (9 oder 91) gegen das Wasserabsperrorgan (i i) einen toten Gang aufweist, so daß ein kleiner Teil der Durchgangsöffnung für den Dampf freigegeben ist, bevor das Wasserabsperrorgan gehoben wird.
  5. 5. Injektor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasserabsperrventil (i i) von Hand aus drehbar ist und unterhalb des Ventiltellers einen mit Öffnungen versehenen hohlen Zylinder (1¢) trägt, so daß je nach Drehung des Ventils die Wassermengen unter Beibehaltung des Hubes verändert werden können.
DEF53254D 1923-01-10 1923-01-10 Nichtsaugender Injektor Expired DE390901C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20030189315A1 (en) * 2002-04-09 2003-10-09 Venable Matthew E. Telemark binding assembly

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US20030189315A1 (en) * 2002-04-09 2003-10-09 Venable Matthew E. Telemark binding assembly

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