DE3908522C2 - Photographischer Kopierer mit einem Monitor - Google Patents
Photographischer Kopierer mit einem MonitorInfo
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- G03B27/32—Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
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Description
Die Erfindung betrifft einen photographischen Kopierer gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein Kopierer gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus
der DE-OS 30 17 386 bekannt. Weiterer relevanter Stand der
Technik ist in den folgenden Druckschriften offenbart. Aus
der DE 37 09 724 A1 ist eine Vorrichtung zur Herstellung ei
ner Kopie bekannt, die zur Herstellung von Gruß- oder Glück
wunschkarten auf dem Wege des Bildschirmkopierens dient. Die
Bildschirmkopiervorrichtung verwendet eine Kathodenstrahlröh
re zur Darstellung des Bilds, das vor dem Darstellungsprozeß
bereits mit einer Videokamera aufgenommen und in elektrische
Signale umgewandelt wurde. Im optischen Kopierstrahlengang
befindet sich vor dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre ein
Buchstabenträger mit einem Schriftzug, der in einem unteren
Bereich des Bildschirms angeordnet ist. In diesem unteren Be
reich wird die Kathodenstrahlröhre zur Erzeugung eines hellen
gleichmäßigen Bildes angesteuert, wodurch die optisch dichten
Buchstaben des Schriftzugs einen hohen Kontrast gegen diesen
unteren Bildschirmbereich erhalten. Über eine Linse wird der
Bildschirm und der davor angeordnete Schriftzug auf ein pho
toempfindliches Material abgebildet.
Aus der DE-OS 17 97 248 ist ein Filmkopiergerät bekannt, das
einen Hauptstrahlengang mit zwei darin angeordneten Spiegeln
aufweist, um ein Filmbild auf ein photographisches Material
abzubilden. Durch eine zuschaltbare zweite Lichtquelle wird
über einen Nebenstrahlengang ein auf einem vor das photogra
phische Material schwenkbaren Halter angeordnetes zweites
Filmmotiv auf das photographische Material abgebildet.
In den letzten Jahren erfolgte eine weitgestreute Anwendung
von verschiedenen Arten photographischer Kopien für eine
menschliche Gestalt oder menschliche Gestalten mit einem Da
tum, Wohnort und/oder einer kurzen Darstellung oder auch von
Szenen mit Glückwünschen oder Grüßen oder von Darstellungen,
welche häufig als Postkarten, Glückwunschkarten oder dgl.
verwendet werden. Diese Kopien werden durch Belichten eines
photographischen Papiers auf einen photographischen Film,
welcher mit einem Szenenmaskierungsrahmen maskiert ist, und
dann auf einem den Worttext tragenden Blatt, welches mit ei
nem Maskierungsrahmen für den Worttext maskiert ist, herge
stellt. Bei derartigen Kopierern ist es schwierig, ein von
einem Hauptbild abgeleitetes zusammengesetztes Bild mit ein
gelegten Wörtern im Verlauf des Kopiervorgangs zu überwachen
und zu kontrollieren.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbes
serte photographische Kopiervorrichtung zu schaffen, mit der
ein Bild eines Filmes und ein Textbild kombiniert werden kön
nen und das kombinierte Bild vor dem eigentlichen Kopierver
fahren überprüft werden kann.
Diese Aufgabe wird durch den photographischen Kopierer mit
den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Erfindungsgemäß werden die Bilddaten, welche aus dem Speicher
gelesen werden, mit den anderen gerade im Kopierstrahlengang
befindlichen Bilddaten zusammengesetzt, so daß die zusammen
gesetzten Bilddaten erhalten werden. Durch visuelle Beobach
tung eines auf der Darstellungseinrichtung, z. B. einem Moni
torschirm, wiedergegebenen zusammengesetzten Bildes läßt sich
überwachen, ob die Texte richtig gewählt sind und an der ge
wünschten Position angeordnet sind.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen wiedergegeben.
Anhand der Figuren wird die Erfindung noch näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer photographi
schen Kopierverarbeitungsanlage mit einem Monitor als
Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 ein Kopiersystem einer in der Fig. 1 dargestellten
Kopierverarbeitungsanlage in auseinandergezogener
perspektivischer Darstellung;
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer Monitorschaltung, welche in
einer photographischen Kopierverarbeitungsanlage ge
mäß der Fig. 1 verwendet wird; und
Fig. 4 eine erläuternde Darstellung für das Zusammensetzen
des Filmbildes und des Textbildes.
In den Fig. 1 und 2 ist eine photographische Kopierverar
beitungsanlage P gezeigt, welche Kopier- und Verarbeitungs
funktionen ausführt, bei denen die Erfindung zur Anwendung
kommt. Die Kopierverarbeitungsanlage P ist mit einem Arbeit
stisch 3 ausgestattet, der eine Tastatur 1 und eine Durch
sichttafel 2 aufweist. Eine Bedienungsperson steht oder sitzt
auf einem Stuhl vor dem Arbeitstisch 3 zur Bedienung der Ko
pierverarbeitungsanlage P.
Ein lichtundurchlässiges Magazin 4, welches eine Rolle pho
tographischen Papiers 15 enthält, ist an der linken Seite
der Kopierverarbeitungsanlage P angeordnet. Das Magazin 4
läßt sich öffnen, um eine andere unverbrauchte Rolle photo
graphischen Papiers einzubringen. Das photographische Papier
15 wird mit einer bestimmten Länge, welche im wesentlichen
gleich ist der Länge eines Kopierfeldes, aus dem Magazin 4
gezogen und in einen Kopierer 6 für die Belichtung gebracht.
Ein Lampengehäuse 8, in welchem als Lichtquelle eine Lampe
24 untergebracht ist, befindet sich etwas nach rechts ver
setzt oberhalb des Kopierers 6. Dazwischen ist ein Abstand,
in welchem eine Kopierstufe E des Kopierers 6 vorgesehen
ist. Eine Halteranordnung 7 ist verschiebbar angeordnet und
kann in die Kopierstufe E eingeschoben werden oder aus die
ser entfernt werden. Die Halteranordnung 7 hält einen
photographischen Film, beispielsweise einen Negativfilm 9,
mit einer Reihe von negativen Bildfeldern sowie ein Gruß
wortblatt 29, das später noch beschrieben wird.
Mit Kopierlicht, welches von der Lampe 24 im Lampengehäuse 8
ausgesendet wird, wird ein Bild eines Bildfeldes des Negativ
films 9 auf das photographische Papier 15 projiziert. Das
Bild wird von einem optischen Monitorsystem 39 aufgegriffen
und auf einem Bildschirm eines Monitors, beispielsweise
einem Farbbildschirm 10, zur Überwachung wiedergegeben. Das
optische Monitorsystem 39 kann in bekannter Weise ausgebildet
sein. Eine photographische Verarbeitungseinrichtung 11 ist
als integrierter Bestandteil der gesamten Anlage zur Verar
beitung des belichteten photographischen Papiers 15 vorgese
hen. Da der Aufbau und Betrieb der photographischen Verarbei
tungseinrichtung 11 der Kopierverarbeitungsanlage P bekannt
sind und die Erfindung auf den Kopierer 6 bezogen ist, werden
Einzelheiten der Verarbeitungseinrichtung 11 im folgenden
nicht näher erläutert. Die folgende Beschreibung ist daher
im wesentlichen nur auf den Kopierer 6 ausgerichtet.
In der Fig. 2 sind Einzelheiten des Kopierers 6 dargestellt.
Die Halteranordnung 7 enthält einen Haltergrundkörper 21 und
einen Filmhalter 22, der schwenkbar am Haltergrundkörper 21
befestigt ist. Auf diese Weise kann er hochgeklappt werden
und heruntergeklappt werden. Seitlich vom Filmhalter 22 ist
ein Textbildhalter 23 vorgesehen. Auch der Textbild
blatthalter ist zum Auf- und Abklappen schwenkbar am Halter
grundkörper 21 befestigt. Der Haltergrundkörper kann in einer
Ebene senkrecht zu einem vertikalen Kopierlichtstrahlengang
26 bewegt werden. Dieser vertikale Kopierlichtstrahlengang
ist zwischen der Lampe 24 und dem photographischen Papier
15 definiert, und in diese Kopierstufe E kann einer der
beiden Halter 22 und 23 eingesetzt werden. Der Filmhalter
22 hält den Negativfilm 9, welcher mit einem Maskenrahmen 28,
der den Film überlappt, maskiert ist. Hierdurch wird der
Film, wie das auch in der Fig. 4 gezeigt ist, flachgehalten.
In der gleichen Weise hält der Textbildhalter das
Textbild 29, das mit einem Maskenrahmen 30 für das
Textbild maskiert ist. Dabei wird das Textbild
ebenfalls flachgehalten.
Ein Kopierlinsensatz 33 befindet sich unterhalb der Halter
anordnung in der Kopierstufe E im Kopierlichtstrahl 26. Der
Kopierlinsensatz besitzt eine Montagescheibe 33a mit zwei
Kopierlinsen 37 und 38, die unterschiedliche Brennweiten
haben, sowie eine kreisrunde Öffnung 36. Die Montagescheibe
33a kann sich um eine Welle 32 drehen. Ein verschiebbarer
Spiegel 34 ist unterhalb des Linsensatzes im Kopierlicht
strahl 26 in einem bestimmten Winkel, beispielsweise in
einem Winkel von 45° gegenüber dem Kopierlichtstrahlengang
26 angeordnet. Der verschiebbare Spiegel 34 kann aus dem
Kopierlichtstrahlengang 26 entfernt werden. Ein Verschluß 35
ist zwischen dem verschiebbaren Spiegel 34 und dem Negativ
film 9 im Kopierlichtstrahlengang 26 angeordnet. Der Ver
schluß kann in den Kopierlichtstrahlengang 26 bewegt und aus
diesem entfernt werden.
Das optische Monitorsystem 39 ist gegenüber dem verschieb
baren Spiegel 34 angeordnet. Die optische Achse des opti
schen Monitorsystems 39 verläuft im rechten Winkel zum
Kopierlichtstrahlengang 26. Das optische Monitorsystem 39
besitzt eine Zoomlinse 40, die dem verschiebbaren Spiegel
34 gegenüberliegt, einen Strahlenteiler 41, der hinter der
Zoomlinse 40 angeordnet ist und das durch die Zoomlinse 40
gelangende Licht in zwei Lichtstrahlenteile aufteilt, einen
Bildsensor 42, der hinter dem Strahlenteiler 41 angeordnet
ist, und ein Lichtmeßgerät bzw. eine photometrische Einrich
tung 43 mit einem Photometer, welches oberhalb oder rechts
vom Strahlenteiler 41 angeordnet ist. Der Lichtsensor, wel
cher ein ladungsgekoppeltes Schieberegister (CCD) sein kann,
wandelt einen Teil des Lichts, das durch den Strahlenteiler
41 geteilt wird, um und bildet von dem Bild Videosignale.
Wenn im Verlauf des Kopierens des Bildes ein Bild eines
Bildfeldes des Negativfilms 9 in der Kopierstufe E angeord
net ist, wird der Kopierlinsensatz 33 um die Welle 32 ge
dreht, so daß die kreisrunde Öffnung 36 in den Kopierlicht
strahlengang 26 gebracht wird. Der verschiebbare Spiegel 34
wird mit 45° ebenfalls in den Kopierlichtstrahlengang 26 ge
bracht. Das Bild wird auf den Bildsensor 42, welcher ein
ladungsgekoppeltes Schieberegister (CCD) sein kann, mit
Hilfe der Zoomlinse 40 projektiert und fokussiert. Das Bild
wird in Videosignale umgewandelt, welche auf dem Farbbild
schirm 10 mit Hilfe einer Monitorschaltung, die im einzelnen
noch erläutert wird, wiedergegeben werden.
Um den Kopierer 6 fuhr das Kopieren des Bildes auf dem photo
graphischen Papier 15 in Bereitschaft zu bringen, wird der
Kopierlinsensatz 33 wiederum um die Welle 32 gedreht, so daß
von den beiden Kopierlinsen 37 und 38 die gewünschte Linse
in den Kopierlichtstrahlengang 26 gebracht wird. Der ver
schiebbare Spiegel 34 wird aus dem Kopierlichtstrahlengang
26 entfernt. Während der Verschluß 35 geöffnet ist, wird das
Bildfeld des Negativfilms 9 oder das Bild des Grußwortblattes
29 auf das photographische Papier 15 durch die Kopierlinse
37 oder 38 projiziert und fokussiert. Auf diese Weise er
folgt der Kopiervorgang.
Die Monitorschaltung, welche mit dem optischen Monitorsystem
39 zusammenarbeitet, ist in der Fig. 3 dargestellt. Diese
Monitorschaltung enthält eine Treiberstufe 45 für den Betrieb
des Bildsensors (CCD) 42, der Videosignale vorsieht. Diese
Videosignale werden einem Decodierer 46 für Dreifarben
trennung zugeführt. Die Dreifarbentrennung erfolgt so, wie es
aus der Farbfernsehtechnik bekannt ist. Die Dreifarbensignale
R, G und B für Rot, Grün und Blau werden drei Signalverar
beitungsschaltungen zugeführt. Da die drei Signalverarbei
tungsschaltungen in Aufbau und Betrieb identisch sind, wer
den im folgenden Einzelheiten der Signalverarbeitungsschal
tung für Rot beschrieben.
Die Signalverarbeitungsschaltung für Rot-Signale R enthält
einen Analog-Digitalwandler 47 zum Umwandeln der Rot-Signale
R in Digitalform. Ein Wahlschalter 48 arbeitet in Überein
stimmung mit der Verschiebebewegung der Halteranordnung 7
zur Auswahl eines der beiden Bildfeldspeicher, nämlich eines
Bildfeldspeichers 49 für ein Hauptbild und eines Bildfeld
speichers 50 für ein Buchstabenbild. Auf diese Weise werden
die Rot-Signale R im ausgewählten Speicher 49 bzw. 50 ge
speichert. Jeder der beiden Bildfeldspeicher 49 und 50 wird
von einer Schreibsteuereinrichtung 51 zum Schreiben bzw.
Speichern der Rot-Signale R und von einer Lesesteuereinrich
tung 52 zum Lesen der Rot-Signale R aus dem jeweiligen Spei
cher adressiert. Eine Bildsetzschaltung 55 empfängt die Rot-
Signale R, welche aus den Bildfeldspeichern 49 und 50 gelesen
werden. Die Setzschaltung sieht zusammengesetzte Rot-Bild
signale des Hauptbildes bzw. der Hauptabbildung und des Buch
stabenbildes vor. Ein Digital-Analogwandler 56 wandelt die
Rot-Bildsignale in eine analoge Form um und sendet die Signa
le zu einem Farbmonitor mit dem Farbbildschirm 10. Auf dem
Farbbildschirm 10 werden die zusammengesetzten Rot-, Grün-
und Blau-Bildsignale als Farbbild, welches aus den drei far
bigen Hauptbildern und den drei farbigen Buchstabenbildern
zusammengesetzt ist, wiedergegeben.
Die Monitorschaltung enthält ferner einen Wahlschalter 53,
um die Bildfeldspeicher 49 und 50 entweder an die Schreib
steuereinrichtung 51 oder an die Lesesteuereinrichtung 52 an
zuschließen. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Farb
signale, insbesondere die Rot-Signale R, entweder in die
Bildfeldspeicher 49 und 50 geschrieben werden oder aus die
sen Speichern gelesen werden. Die Schreibsteuereinrichtung
51 wird von der Treiberstufe 45 mit Synchronisiersignalen
versehen, so daß Adressensignale zum Einschreiben in die
Bildfeldspeicher 49 und 50 erzeugt werden. In gleicher Weise
erzeugt die Lesesteuereinrichtung 52 Adressensignale zum
Lesen der Daten aus den Bildfeldspeichern 49 und 50 und bil
det ferner Synchronisiersignale für den Betrieb des Farb
bildschirms 10.
Um die Bilder zu erhalten, welche zusammengesetzt werden
sollen, ist der Maskenrahmen 28 für den Film aus einem
lichtundurchlässigen Abdeckstreifen hergestellt, in welchen
eine Öffnung 28a eingeformt ist, die den größten Teil einer
Abb. 9a auf einem Bildfeld des Negativfilmes 9 frei
legt und einen unteren Teil 9b des Bildfilmes des Negativ
filmes 9 abdeckt. Bei diesem abgedeckten Teil ist es er
wünscht, Buchstaben einzusetzen. Der Maskenrahmen 28 für den
Film wird auf das Bildfeld des Negativfilms 9 oder unter das
Bildfeld zwischen dem Filmhalter 22 und dem Haltergrund
körper 21 eingebracht. Wenn die Halteranordnung 7, welche den
Negativfilm 9, dessen Bildfläche mit dem Maskenrahmen 28 mas
kiert ist, in die Kopierstufe E des Kopierers 6 eingebracht
wird, wird die Hauptabbildung 9a, welche von der Öffnung
28a des Maskenrahmens 28 freigegeben ist, auf dem Farbbild
schirm 10 wiedergegeben. Die drei Farb-Videosignale der
Hauptabbildung 9a werden in einem der jeweils zwei Bildfeld
speicher den Farben nach gespeichert.
Der Maskenrahmen 30 für das Textbild besteht aus einer
lichtundurchlässigen Abdeckfolie und ist ebenfalls mit einer
Öffnung 30a versehen. Diese Öffnung hat die gleichen Abmes
sungen wie der untere Teil 9b des Negativfilms 9, der vom
Maskenrahmen 28 für den Film abgedeckt ist. Der Maskenrahmen
30 für das Textbild wird auf das Textbild aufgelegt
oder unter das Textbild 29 mit Buchstaben 29a, die
Texte oder Wörter darstellen, zwischen dem
Textbildhalter 23 und dem Haltergrundkörper 21 eingelegt.
Die Halteranordnung 7, welche das Textbild 29 mit
den Buchstaben 29a trägt, wird in die Kopierstufe E des Ko
pierers 6 eingebracht, wobei die Buchstaben vom Masken
rahmen 30 freigelegt sind. Die durch die Öffnung 28a des
Maskenrahmens 28 für den Film freigelegte Hauptabbildung 9a
wird auf dem Farbbildschirm 10 wiedergegeben. Die drei Farb-
Videosignale der Buchstaben 29a werden in den anderen der
jeweils beiden Bildfeldspeicher farbmäßig gespeichert. Die
Videosignale der Hauptabbildung und des Buchstabenbildes
werden aus den entsprechenden Bildfeldspeichern ausgelesen
und farbmäßig zu zusammengesetzten Videosignalen verbunden.
Der Betrieb des photographischen Kopierers gemäß einem be
vorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgen
den noch näher erläutert.
Vor dem Kopieren wird die Halteranordnung 7 aus dem Kopie
rer entfernt. Der Negativfilm 9 wird auf die Durchsicht
tafel 2 für eine visuelle Beobachtung und Überprüfung auf
gelegt. Auf diese Weise wird die mit der Emulsion versehene
Oberfläche bzw. Bildfläche sowie deren Oberseite bestimmt.
Anschließend an diese Voruntersuchung wird der Negativfilm
9, welcher mit dem Maskenrahmen 28 für den Film überlappt
ist, in die Halteranordnung 7 eingesetzt, wobei die Ober
seite mit der Bildoberfläche nach unten gekehrt ist, so daß
die Bildfläche an der Rückseite sich befindet und in dieser
Anordnung der Film im Filmhalter 22 gehalten wird. In glei
cher Weise wird das Grußwortblatt 29 mit dem dafür vorge
sehenen Maskenrahmen 30 überlappt und in die Halteranordnung
7 eingebracht. Das Textbild wird dabei vom Textbild
halter 23 gehalten. Die Halteranordnung 7 wird dann
in die Kopierstufe E des Kopierers 6 eingesetzt. Der Kopier
linsensatz 33 wird gedreht, so daß die Öffnung 36 der Mon
tagescheibe 33a sich im Kopierrichtstrahlengang 26 befindet.
Das Kopierlicht, welches von der Lampe 24 ausgesendet wird,
gelangt durch den Teil der Hauptabbildung 9a, welche vom
Maskenrahmen 28 nicht abgedeckt ist, und gelangt durch die
Öffnung der Montagescheibe 33a des Kopierlinsensatzes 33
und wird vom verschiebbaren Spiegel 34, der sich im Kopier
lichtstrahlengang 26 befindet, reflektiert und auf das op
tische Monitorsystem 39 gelenkt. Die Zoomlinse 40 fokussiert
ein Bild des nicht abgedeckten Teils der Abb. 9a auf
die Oberfläche des Bildsensors 42, welcher bevorzugt als
Ladungsverschiebe-Element CCD ausgebildet ist, und die photo
metrische Einrichtung 43 durch den Strahlungsteiler 41.
Der als Ladungsverschiebe-Element (CCD) ausgebildete Bild
sensor 42 wandelt das Bild des nicht abgedeckten Teils der
Bildfläche in Videosignale um. Die Videosignale werden nach
Farben, nämlich Rot, Grün und Blau, durch den Decodierer 47
getrennt. Die entsprechenden Farb-Videosignale werden mit
Hilfe von Analog-Digitalwandlern 47 in entsprechende Farb
bilddaten umgewandelt und dann in den entsprechenden Bild
feldspeichern 49, welche durch den Wahlschalter 48 ausge
wählt sind, an Adressen gespeichert, die von der Schreib
steuereinrichtung 51 bestimmt sind.
Anschließend wird die Halteranordnung 7 verschoben, so daß
der Textbildhalter 23 mit der Öffnung 36 der Montage
scheibe 33a im Kopierlichtstrahlengang 26 ausgerichtet ist.
Zu diesem Zeitpunkt wählt in Zusammenarbeit mit der Ver
schiebebewegung der Halteranordnung 7 der Wahlschalter 48
die Bildfeldspeicher 50 für die entsprechenden Farben aus.
In der gleichen Weise wie für die Hauptabteilung 9a wird
vom optischen Monitorsystem 39 ein Bild vom Textbild 29
aufgenommen, und die drei Farbbilddaten werden in den ent
sprechenden Bildfeldspeichern 50 gespeichert. Nach Speiche
rung der Farbbilddaten für die Hauptabbildung und für das
Buchstabenbild schaltet der Wahlschalter 53 auf die Lese
steuereinrichtung 52 um und adressiert die Bildfeldspeicher
49 und 50 so, daß die Bilddaten für Rot ausgelesen werden.
Die auf diese Weise ausgelesenen Rot-Bilddaten werden in der
Signalsetzschaltung 55 zusammengesetzt, so daß in Rot ein
Satz für die Hauptabbildung und das Buchstabenbild entsteht.
Die zusammengesetzten Rot-Bilddaten werden durch den Digi
tal-Analogwandler 56 in eine analoge Form übergeführt, so
daß Rotbild-Videosignale vorgesehen werden. In der gleichen
Weise werden Grün- und Blau-Videosignale vorgesehen. Diese
drei Farb-Videosignale werden als zusammengesetztes Farbbild,
welches aus der Hauptabbildung 9a und einem Textbild
29a zusammengesetzt ist, auf dem
Farbbildschirm 10 wiedergegeben. Dies ist in Fig. 4 dargestellt.
Wenn andere Texte erwünscht sind, wird das
Textbild 29 gegen ein anderes mit dem gewünschten Text
ausgetauscht. Wenn ferner die Texte 29a auf dem
Bildsdchirm in nicht erwünschter Weise wiedergegeben werden
bzw. angeordnet sind, läßt sich das Textbild 29 in der
Halteranordnung 7 bezüglich seiner Position neu einstellen.
Wenn das zusammengesetzte Bild auf dem Bildschirm nicht aus
reichend ist im Hinblick auf Farbausgleich und/oder Farb
dichte, läßt sich durch Betätigung von Tasten der Tastatur
1 ein gewünschtes simuliertes zusammengesetztes Farbbild
für eine geeignete Belichtung wiedergeben.
Nach der visuellen Überprüfung wird die Halteranordnung 7
verschoben, so daß der Negativfilm 9 im Filmhalter 22 mit
dem Kopierlichtstrahlengang 26 ausgerichtet ist. Beim Betä
tigen einer Kopiertaste der Tastatur 1 nach Betätigung einer
Hauptbildkopiertaste der Tastatur 1 wird die Montagescheibe
33a des Kopierlinsensatzes 33 gedreht, so daß eine der
Kopierlinsen 37 und 39, beispielsweise die Kopierlinse 37,
im Kopierlichtstrahlengang 26 angeordnet ist. Ferner wird
der verschiebbare Spiegel 34 in Richtung eines in Fig. 2
dargestellten Pfeiles aus dem Kopierlichtstrahlengang 26
gebracht. Unmittelbar nach der Entfernung des verschiebbaren
Spiegels 34 wird der Verschluß 35 für eine geeignete Zeit
dauer geöffnet, so daß das photographische Papier 15 mit der
Hauptabbildung des Negativfilms, die durch die Kopierlinse
37 projiziert wird, belichtet wird.
Anschließend wird die Halteranordnung 7 so verschoben, daß
das Textbild 29 im Textbildhalter 23 mit dem Ko
pierlichtstrahlengang 26 ausgerichtet ist. Bei Betätigung
der Kopiertaste der Tastatur 1 nach Betätigung einer
Textbildkopiertaste der Tastatur 1 wird die Montagescheibe
33a des Kopierlinsensatzes 33 so gedreht, daß die andere der
beiden Kopierlinsen 37 und 39, im vorliegenden Fall bei
spielsweise die Kopierlinse 38, in den Kopierlichtstrahlen
gang 26 gebracht wird. Dabei wird der verschiebbare Spiegel
34 außerhalb des Kopierlichtstrahlenganges 26 gehalten. Un
mittelbar nach der Ausrichtung der Kopierlinse 38 mit dem
Kopierlichtstrahlengang wird der Verschluß 35 wiederum für
eine geeignete Zeitdauer geöffnet, so daß das photographische
Papier 15 mit dem Textbild, welches durch die
Kopierlinse 37 projiziert wird, belichtet wird. Hierbei er
gibt sich ein zusammengesetztes Bild, das aus einem Haupt
bild 60 und einem Textbild 61 besteht. Dieses Bild ist
auf dem photographischen Papier 15 mit Mehrfachbelichtung
hergestellt. Nach dieser Mehrfachbelichtung wird das photo
graphische Papier 15 um eine Länge, die gleich ist einem
Bildfeld einer anderen Mehrfachbelichtung, herausgezogen.
Das belichtete photographische Papier 15 wird in der photo
graphischen Verarbeitungseinrichtung 11 entwickelt und ein
Druck bzw. eine Kopie der Hauptabbildung 60 mit einem ein
gelegten Grußwort 61 wird, wie es in Fig. 4 dargestellt ist,
vorgesehen.
Wenn es nicht erwünscht ist, einen derartigen Text in
einen Abdruck einzufügen, ist es nicht erforderlich, den
Negativfilm 9 mit dem Maskenrahmen 28 im Filmhalter 22 zu
überlappen.
Obgleich die in Fig. 3 dargestellte Monitorschaltung mit
zwei Bildfeldspeichern 49 und 50 für jede Farbe beschrieben
ist, kann man auch nur einen Bildfeldrahmen, beispielsweise
den Bildfeldrahmen 49, für jede Farbe verwenden. In diesem
Fall sind, wie es in Fig. 3 durch eine strichlierte Linie
63 dargestellt ist, der Wahlschalter 48 und die Signalsetz
schaltung 55 miteinander verbunden. Nach dem Speichern der
Bilddaten einer Hauptabbildung im Bildfeldspeicher 49 werden
Textbilddaten direkt auf die Signalsetzschaltung
55 übertragen und den Bilddaten, die aus dem Bildfeldspeicher
49 entnommen sind, hinzugefügt.
Claims (6)
1. Fotografischer Kopierer, dessen optisches Kopiersystem
eine Lichtquelle und wenigstens eine Kopierlinse aufweist,
und der weiter eine Halteranordnung (7) enthält, mit der ge
trennt voneinander ein Filmbild (9) und ein Textbild (29)
mit einem Worttext (29a) gehalten werden, wobei die Halter
anordnung (7) derart verschiebbar ist, daß wahlweise das
Filmbild (9) oder das Textbild (29) im Kopierlichtstrahlen
gang liegt, gekennzeichnet durch eine Kamera mit einem elek
tronischen Bildsensor (42), mit der jeweils eine Abbildung
des im optischen Kopierlichtstrahlengang angeordneten Film
bildes (9) oder des Textbildes (29) aufnehmbar ist,
durch eine Setzeinrichtung (46-56) zum Zusammensetzen des Filmbildes (9) und des Textbildes (29) mit wenigstens einer elektronischen Speichereinrichtung, in die von der Kamera erhaltene, die Bilddaten wiedergebende Signale eingegeben und dort gespeichert werden, wobei gespeicherten Filmbild daten beim Zusammensetzen Textbilddaten hinzugefügt und/ oder durch diese teilweise ersetzt werden; und
durch eine Darstellungseinrichtung (10) zur Darstellung eines Bildes auf der Grundlage der aus der Speichereinrich tung ausgegebenen Daten.
durch eine Setzeinrichtung (46-56) zum Zusammensetzen des Filmbildes (9) und des Textbildes (29) mit wenigstens einer elektronischen Speichereinrichtung, in die von der Kamera erhaltene, die Bilddaten wiedergebende Signale eingegeben und dort gespeichert werden, wobei gespeicherten Filmbild daten beim Zusammensetzen Textbilddaten hinzugefügt und/ oder durch diese teilweise ersetzt werden; und
durch eine Darstellungseinrichtung (10) zur Darstellung eines Bildes auf der Grundlage der aus der Speichereinrich tung ausgegebenen Daten.
2. Photographischer Kopierer nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Setzeinrichtung (46-56) eine Speicherein
richtung zur Speicherung der Textbilddaten (29) und eine
elektrische Setzschaltung (55) zum elektrischen Zusammenset
zen der Bilddaten und der Textbilddaten aufweist.
3. Photographischer Kopierer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Setzeinrichtung für jede Primärfarbe
vorgesehen ist.
4. Photographischer Kopierer nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß ferner zum Abdecken eines
Teils des Films (9) an der Stelle, an der der Text auf der
Kopie bzw. dem Druck vorgesehen ist, ein Maskenrahmen (28)
vorgesehen ist.
5. Photographischer Kopierer nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kopierlinsenanordnung mit
wenigstens der Kopierlinse (37 bzw. 38) und einem verschieb
baren Spiegel (34), der in den Kopierlichtstrahlengang (26)
bewegbar und aus diesem heraus bewegbar ist, versehen ist,
und daß die Kopierlinse (37 bzw. 38) in den Kopierlichtstrah
lengang (26) bewegbar ist unter gleichzeitigem Entfernen des
verschiebbaren Spiegels (34) aus dem Kopierlichtstrahlengang
(26).
6. Photographischer Kopierer nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopierlinsenanordnung eine
drehbare Linsenbefestigung (33a) aufweist, welche wenigstens
die Kopierlinse (37 bzw. 38) trägt und mit einer Öffnung (36)
ausgestattet ist, und daß die drehbare Linsenbefestigung
(33a) unter gleichzeitigem Entfernen des verschiebbaren Spie
gels (34) aus dem Kopierlichtstrahlengang (26) drehbar ist,
um die Kopierlinse (37 bzw. 38) im Kopierlichtstrahlengang
(26) anzuordnen bzw. um unter Bewegung des verschiebbaren
Spiegels (34) in den Kopierlichtstrahlengang (26) auch die
Öffnung (36) in den Kopierlichtstrahlengang (26) zu bringen.
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