DE39079C - Sammler für elektrische Eisenbahnen - Google Patents
Sammler für elektrische EisenbahnenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L5/00—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
- B60L5/04—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using rollers or sliding shoes in contact with trolley wire
- B60L5/08—Structure of the sliding shoes or their carrying means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L5/00—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
- B60L5/40—Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles for collecting current from lines in slotted conduits
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- Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 7. April 1886 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf die Construction von mit den Fahrzeugen in Bewer
gung befindlichen Sammlern, welche die Elektricität von den bei elektrischen Eisenbahnen
bestimmter Systeme in unterirdischen Kanälen untergebrachten Leitern aufnehmen und den
Motoren auf den Fahrzeugen zuführen, wobei sich der Stromkreis, nachdem der Strom die
Motoren passirt hat, durch die Schienen oder den Leitungskanal schliefst. Die Construction
der. Sammler ist aus den beiliegenden Zeichnungen ersichtlich.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des Sammlers mit seinen Befestigungsvorrichtungen an dem
Fahrzeug,
Fig. ι a eine Oberansicht der Befestigungsvorrichtung
bei abgenommener Feder und oberer Platte,
Fig. 2 eine theilweise durchschnittene Oberansicht in Richtung der Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 ein Horizontalschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1 mit modificirter Construction
zum Halten des Sammlerblattes,
Fig. 4 ein Schnitt und theilweise Ansicht nach der Linie 4-4 der Fig. 1,
Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie 5-5 der
Fig. ι in vergröfsertem Mafsstabe.
Fig. 6 stellt in Seitenansicht ,eine modificirte Form des Sammelrahmens zum Tragen der
Sammelblätter dar.
Fig. 7 ist ein theilweis im Schnitt gezeichneter Grundrifs von Fig. 6,
Fig. 8 die Ansicht der Contactflügel,
Fig. 9 ebenso eine Ansicht der Contactflügel, wobei jeder Flügel so eingerichtet ist,
dafs er von beiden Seiten sammeln kann,
Fig. 10 eine Oberansicht von Fig. 9,
Fig. 11 die Endansicht eines Flügels.
Der ganze Sammler wird an dem Wagen durch Seile α α angehängt und macht infolge
dessen die Bewegung des Wagens mit. Die Befestigung geschieht zweckmäfsig durch Vermittelung
eines Gliedes r, das in einem geneigt angeordneten Gehäuse s, welches auf der
unteren Seite geschlitzt ist, geführt ist, so dafs der Schenkel von r in dem Gehäuse gleiten
kann. Der Kopf r1 des Gliedes r wird bei allen normalen Zugbeanspruchungen des Seiles
von einer Feder s[ zurückgehalten; sollte jedoch
der Sammelrahmen auf ein Hindernifs stofsenj so dafs die Beanspruchung des Seiles a
gröfser wird, so drückt der Kopf r1 die Feder sl zusammen und bewegt sich in dem
Gehäuse s nach unten, bis er an die Oeffnung s2 desselben kommt, und fällt dann
heraus. Der Wagen kann dann ohne Sammler seine Fahrt fortsetzen, ohne dafs ein Bruch
eines Theiles eingetreten ist. Das Glied r kann durch das offene Ende des Gehäuses s
leicht und bequem wieder eingeführt werden.
Die Vorrichtung, durch welche die Trennung von dem Leiter erfolgt, ist folgende:
Die anderen Enden der Seile α α endigen in
Ringe b, welche über Arme des Sammlerrahmens gestreift werden, der auf dem Kanalschlitz
oder die Strafsenfläche c entlang gleitet oder rollt und mit Räumerarmen d versehen
ist. Diese Arme sind zweckmäfsig ein wenig geneigt, Fig. 1, und mit etwas gröfseren
Köpfen d} versehen, welche durch den Schlitz nicht hindurchgehen und infolge dessen verhindern, dafs die Flügel oder Contactblätter *
herausgezogen werden und aufser Verbindung, mit den Leitern gerathen.
Die Räumer d werden mittelst Schrauben oder Stifte in Köpfen e gehalten, während
diese mit dem mittleren Theil des Sammlerrahmens durch biegsame Platten f aus Stahl
verbunden sind. Die Verbindung der letzteren mit den Knöpfen e und dem mittleren Theil
des Sammlerrahmens geschieht z. B. durch einen oder mehr Stifte, welche durch die
Platte hindurchgehen; besonders zweckmäfsig erscheint jedoch die Befestigung mittelst eines
Keilstiftes g, welcher in eine Aussparung der Köpfe e eingetrieben wird, durch welche
die Platten f hindurchgehen. Da nun der Keilstift einen erheblichen, auf Auseinandertreiben
von e wirkenden Druck ausübt, ist es nothwendig, die Theile der Köpfe e fest mit
einander zu verbinden, was zweckmäfsig durch Niete g1 geschieht.
Aus Fig. 2 ist die gleiche Verbindung der Platten /mit dem mittleren Theil des Sammlerrahmens
ersichtlich; nur wird hier das mittlere lose Stück kl durch einen Keil in Stellung
gehalten, wie näher beschrieben werden soll.
Nach Fig. 3 wird die Platte f durch einen Wulst mit dem mittleren Theil des Sammlerrahmens
verbunden. Die ContactflUgel h können von einer leitenden Platte h1 getragen
werden, Fig. 3, 8, 9, 10 und 11, oder an Drähten'/i1 angebracht sein, Fig. 1, 4 und 5;
die Drähte werden durch von der Rückseite der Flügel hervorragende Theile gesteckt und
in denselben durch keilförmige Stifte /12 festgehalten.
Auf diese Weise kann man die Flügel h nach Verbrauch leicht entfernen und
durch neue ersetzen.
Von den Flügeln gehen die Leiter /21 durch
Isolirmaterial /ϊ3 nach oben und dieses wird
durch Bretter oder anderes steifes Material i bekleidet, das die Leiter in Stellung hält.
Direct unter dem Theil, welcher mit dem Deckel des Kanals bündig liegt, wird zweckmäfsig
ein Riegel il angebracht; über diesem und durch den Kanalschlitz reichend, werden
die Seiten und Enden der Bretterverkleidung zweckmäfsig mit Eisen oder Stahl j ausgeschlagen,
um gegen die Reibung des Sammlerrahmens gegen die Schlitzkanten des Leitungskanals wirksameren Widerstand zu bieten. Der
Eisen- oder Stahlbeschlag kann zweckmäfsig mit Ansätzen j1 versehen und nach oben
durch die Klemmplatten k verlängert sein, die zur Aufnahme der Ansätze auszusparen sind,
um auf diese Weise die genaue und schnelle Adjustirung der Klemmen k an dem richtigen
Punkte zu sichern, wo die Flügel h sich gegen die Hauptleiter legen. Die Klemmplatten k
werden mit den Stahl- oder Eisenplatten j durch das lose Stück k1 in Contact gehalten,
das in die Aussparung der Klemmplatte k pafst und durch einen Keil k2 angedrückt
wird, der durch Ansätze an der Platte k gesteckt wird.
Sollen danach die Flügel h erneuert werden, so wird der Sammler über ein Mannloch
des Leitungskanals gebracht, der Keil k2 herausgetrieben und das lose Stück k1 entfernt;
darauf können die Flügel h und der Draht h1
mit den Platten ij herausgenommen werden, ohne die übrigen Theile des Sammlerrahmens
entfernen zu brauchen.
Die Enden der Drähte hl sind an dem
Querbolzen / befestigt, der durch die leitenden Arme P gehalten wird, welche bei P drehbar
sind - und durch einen Gummiring oder eine Feder m in Stellung und Contact gehalten
werden. Um /2 ist auch das Polstück η drehbar,
welches den Leiter 0 nach dem Motor aufnimmt.
Sollte aus irgend einer Veranlassung der Sammlerrahmen an der fortlaufenden Bewegung
mit dem Fahrzeuge gehindert werden, so löst sich, wie im Eingange auseinandergesetzt,
das eine Seil α oder es reifst und das andere wird abgestreift, während der auf den
Leiter 0 und durch denselben auf den Bolzen Z2 ausgeübte Zug die Kraft der Feder m überwindet,
so dafs die Leitungsarme Z1 den Bolzen e freigeben und auf diese Weise den
Contact unterbrechen, ohne dafs die anderen leitenden Theile beschädigt oder in Unordnung
gebracht werden. Anstatt eines Satzes Contactflügel h können natürlich auch zwei
oder mehr Satz angewendet werden; in Fig. 6 und 7 sind drei Satz Träger für solche Flügel
angegeben, und zwar in Anwendung an einem Sammlerrahmen modificirter Construction, der
in dem Kanalschlitz rollen soll, und zwar wird dieser rollende Contact durch Räder ρ mit
mittlerem Flantsch gesichert, welche in bei q an dem mittleren Theil drehbar angebrachten
Rahmen gelagert sind. Diese Construction macht die Anwendung der biegsamen Platten/
entbehrlich, während die metallenen Deckplatten j, wie vorher beschrieben, durch Klemmstücke
gehalten werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei elektrischen Eisenbahnen, denen die Elektricität durch einen in einem unterirdischen Kanal geborgenen Leiter zugeführt wird, ein Sammlerrahmen, bestehend aus den Räumern d, den mit diesen durch biegsame Stahlbänder f (Fig. ι bis 3) oder in Scharnieren q bewegliche Platten oder Rahmen (Fig. 6 und 7) verbundenen elektrischen Contactherstellern h und den mittleren Theilen k, deren loser Seitentheil k1 durch einen Keil /c2 gehalten wird, zum Zwecke der bequemen und schnellen Befestigung und Entfernung des elektrischen Uebertragers.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39079C true DE39079C (de) |
Family
ID=314732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39079D Expired - Lifetime DE39079C (de) | Sammler für elektrische Eisenbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39079C (de) |
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