DE39072C - Vertikaler Dampfkessel - Google Patents

Vertikaler Dampfkessel

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DE39072C
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Germany
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steam boiler
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DENDAT39072D
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English (en)
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Graf A. DE DlON, TH. BOUTON und CH. TREPARDOUX in Paris
Publication of DE39072C publication Critical patent/DE39072C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B13/00Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body
    • F22B13/02Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body mounted in fixed position with the boiler body disposed upright
    • F22B13/023Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body mounted in fixed position with the boiler body disposed upright with auxiliary water tubes inside the fire-box, e.g. vertical tubes
    • F22B13/026Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body mounted in fixed position with the boiler body disposed upright with auxiliary water tubes inside the fire-box, e.g. vertical tubes the tubes being in substantially horizontal arrangement

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Graf ALBERT de DION, THAD£e BOUTON und CHARLES TREPARDOUX in PARIS.
Verticaler Dampfkessel.
Zusatz zum Patent No. 27725 vom 18. October 1883.
Patentirt im Deutschen. Reiche vom 26. October 1886 ab. Längste Dauer: 17. October 1898.
Die vorliegenden Neuerungen an dem unter No. 27725 geschützten verticalen Dampfkessel bestehen darin, dafs der innere Kesselkörper durch eine horizontale Scheidewand in zwei über einander liegende Räume getheilt ist, von denen nur der untere Wasser aufnimmt, dafs ferner der äufsere Kesselkörper bis über jene Scheidewand verlängert ist, und beide Körper in ihrer ganzen Höhe durch strahlenförmig angeordnete geneigte Röhren in Verbindung stehen, von denen die unterhalb der Scheidewand als Siederöhren, die oberhalb derselben als Dampftrockner wirken, so dafs sich sämmtlicher entwickelte Dampf in getrocknetem Zustande in dem oberen Räume des inneren Kesselkörpers ansammelt, von wo er abgeleitet wird. Einer Modification gemäfs wird durch den inneren Kesselkörper ein cylindrischer Schacht concentrisch eingesenkt, welcher zur Aufnahme von Brennmaterial dient und so gestattet, die Feuerung mehrere Stunden selbstthätig zu unterhalten.
Die Neuerungen sind auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, von denen Fig. 1 den Dampfkessel im Verticalschnitt und Fig. 2 denselben im Grundrifs zeigt; Fig. 3 veranschaulicht den Kessel in Verbindung mit dem centralen Brennstoffschacht.
Ueber einer Feuerung mit Rost P ist in einem äufseren ringförmig-cylindrischen Körper E S central ein röhrenförmiger Körper K angeordnet. Diese beiden Körper sind durch die in dem sie trennenden und von den Feuergasen durchstrichenen Räume gelegenen, geneigten und strahlenförmig angeordneten Röhren ABC mit einander verbunden. Der innere Körper K ist an beiden Enden durch die mittelst Zugstangen N gegen einander gezogenen abdichtenden Deckel M geschlossen und durch eine in seiner Mitte angebrachte horizontale Scheidewand L in einen unteren, Wasser aufnehmenden Raum R und einen oberen, mit der Dampfableitung D communicirenden Raum 5 getheilt. Beide Räume können nur durch die Röhren A B und die oberhalb L gelegenen Röhren C mit einander in Verbindung treten. Der äufsere Körper EI ist an den Enden ebenfalls durch zwei mittelst Zugstangen gegen einander gezogene und abdichtende Deckel F .F geschlossen und in Höhe des Rostes unter hermetischem Abschlufs von einer Oeffnung Q. zum Einführen des Brennstoffes durchbrochen. Oberhalb des Röhrensystems ABC bildet die Wandung / eine mit der Esse J communicirende Rauchbüchse T.
Der Kessel functionirt wie folgt: Die Dampfbildung wird vornehmlich in dem Theil zuerst eintreten, welcher das kleinste Volumen mit der gröfsten Oberfläche darbietet, d. h. in den Siederöhren A, deren Neigung das Entweichen des in ihnen erzeugten Dampfes nach dem zentralen Raum K, sowie auch den Ersatz des
in E I verdampften Wassers aus K erleichtert. Hieraus ergiebt sich eine sehr schnelle Circulation zwischen beiden Räumen in Richtung der Pfeile, welche die rasche Erneuerung des Wassers in den Siederöhren herbeiführt, indem dieses wiederholt, und zwar immer in derselben Richtung durchströmt. Diese Circulation bietet den Vortheil, dafs sie die Kesselsteinbildung auf den activen Verdampfungsfläcben abschwächt. Die Kalksalze werden im Wasser suspendirt bleiben und erst auf dem Boden des äufseren Körpers IE zum Absetzen gelangen, von wo man sie unter Druck austreiben kann. Sämmtliche sich in den Siederöhren A bildenden Dampf bläschen sammeln sich in dem centralen Körper K an, indem sie die in diesem enthaltene Wassersäule von unten nach oben durchstreichen; diese sich ununterbrochen erhaltende aufsteigende Strömung bewirkt eine starke Auftreibung des Wassers in K, so dafs dessen Niveau sich beträchtlich über das normale Niveau im äufseren Körper EI erhebt. Der Ueberschufs fliefst beständig in Gestalt einer aus Wasser und Dampf bestehenden Mischung nach EI durch die Röhren B zurück, in welchen eine weitere Verdampfung stattfindet. Beim Austritt aus diesen Röhren fliefst das unverdampfte Wasser nach IE, während der Dampf nach oben steigt und, sich trocknend, durch die Röhren C in den von den abziehenden Feuergasen umspülten Raum S oberhalb der Scheidewand L eindringt, in welchem er sich auf seinem Trocknungs- und Hitzegrade erhält.
Die Anordnung des Röhrensystems ABC nöthigt die Feuergase, jedes Rohr auf seiner ganzen Oberfläche zu umzüngeln, wobei sie sich allmälig in dem Mafse immer mehr abkühlen, als sie mehr und mehr Röhren passiren.
Um das Demontiren und die Innenbesichtigung zu erleichtern, kann der Mantel / der Höhe nach aus zwei Theilen zusammengesetzt werden, deren oberen man zur Reinigung des Röhrensystems abhebt. Die beiden Theile werden zweckmäfsig mittelst eines Ringes U von H-förmigem Querschnitt verbunden.
Um die Beschickung des Rostes mit Brennstoff selbstthätig zu gestalten,' kann man noch die Anordnung Fig. 3 treffen. Gemäfs derselben ist in den Körper K concentrisch und central ein oben durch Deckel V verschliefsbarer Schacht K ■ eingesenkt, welcher mit Brennstoff gefüllt wird. Letzterer sinkt im Mafse der ' Verbrennung auf den Rost nach.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: Bei dem unter No. 27725 geschützten verticalen Dampfkessel:
1. Die Theilung des inneren Körpers in einen unteren, mit Wasser gefüllten Raum R und einen oberen, den Dampf sammelnden Raum S, wobei der· äufsere ringförmige Raum über die Scheidewand L des inneren Körpers verlängert ist und mit beiden Räumen R und S durch ein Röhrensystem A B C so verbunden ist, dafs die oberen Röhren C als Dampftrockner wirken, Fig. 1 und 2.
2. Der Ersatz des inneren cylindrischen Körpers K durch einen ringförmigen Körper, dessen centraler Raum als Brennstoffschacht dient, behufs selbstthätiger Beschickung des Rostes, Fig. 3.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.'
DENDAT39072D Vertikaler Dampfkessel Expired - Lifetime DE39072C (de)

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