DE390309C - Foerderanlage zum Verteilen von Massengut - Google Patents
Foerderanlage zum Verteilen von MassengutInfo
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- DE390309C DE390309C DEK81721D DEK0081721D DE390309C DE 390309 C DE390309 C DE 390309C DE K81721 D DEK81721 D DE K81721D DE K0081721 D DEK0081721 D DE K0081721D DE 390309 C DE390309 C DE 390309C
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- 239000003077 lignite Substances 0.000 claims description 2
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- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G65/00—Loading or unloading
- B65G65/28—Piling or unpiling loose materials in bulk, e.g. coal, manure, timber, not otherwise provided for
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
- Förderanlage zum Verteilen von Massengut. Die Erfindung bezieht sich äuf eine Förderanlage zum Verteilen von Massengut, wie Abraum von Braunkohlengruben u.dgl., und bezweckt, eine bequeme Verteilung des Massengutes über einen möglichst großen Raum zu ermöglichen. .
- Die Förderanlage besteht genäß der Erfindung aus zwei hintereinander auf demselben Gleis beweglichen Fahrzeugen, von denen das eine mit einem um eine lotrechte Achse drehbaren, zum Verteilen des Massengutes dienenden Ausleger und das andere mit einem Förderer versehen ist, der über einen zusammen. mit dem Ausleger des ersten Fahrzeugeis drehbaren, die Drehachse umschließenden \:ufgabetrichter greift.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der .Erfindung erläutert, und zwar zeigt A.bb. z eine Seitenansicht derFörderanlage, Abb: z eine Oberansicht des vorderenTeiles der Förderanlage und Abb. 3 einen Lageplan, der die Verteilung des Massengutes erläutert.
- Auf einem auf SchienenA fahrbarenUnter-Bestell B eines Fahrzeuges ist ein Obergestell C um eine lotrechte Achse drehbar. An dem Obergestell C ist ein fernrohrartig verlängerbarer, aus zwei Teilen P_ und DI bestehender wagerechter Ausleger angeordnet, dessen mittlere Längsebene durch die Drehachse des Obergestelles C geht. Das vordere Ende des hinteren, starr am Obergestell C befestigten Auslegerteiles D wird durch Zugstangen d2 gehalten, die an einem an dem Obergestell C angeordneten Maste E befestigt sind. Der vordere Teil D' des P#aslegers, der in der Längsrichtung gegenüber dem hinteren Teile D verschiebbar ist, wird durch Sei'.e d3 und d4 getragen, die über eine am .-laste E angeordnete Rolle e' nach einem am Obergestell C angeordneten Windwerke c' (Abb. 1) führen. An jedem der Teile I) und D' des Auslegers ist je ein Förderband F bzw. F' angeordnet, und zwar ist die giririchtung so getroffen, daß das Förderband F des hinteren Teiles D des Auslegers bei jeder Stellung des mehr oder weniger ausgescho-Lenen vorderen Teiles D' das Fördergut an das Förderband F' des Teiles D' abgibt. An dem Obergestell C ist ferner ein dessen Drehachse umschließender Aufgabetrichter c2 (Abb. 1) angeordnet, dessen obere Öffnung in einer Plattform c3 des Obergestelles C liegt und dessen unterer Teil am hinteren Ende des Auslegers D, D' über dem Förderband F mündet. Für den Antrieb der beiden Förderbänder F und F', für die Längsverschiebung des Auslegerteiles D' und die Drehung des Obergestelles C ist ein auf dem Obergestell aufgestellter Elektromotor c' vorgesehen. Zur Zuführung des Fördergutes zum Aufgabetrich.er c2 dient ein besonderer Zubringer. Dieser besteht aus einem auf den Schienen a fahrbaren Gestell G und einer an diesem angeordneten Fördervorrichtung mit einem Förderband H.
- Beim Betrieb der Förderanlage nimmt der Zubringer G, H, wie Abb. 1 zeigt, gegenüber dem drehbaren Obergestell C eine solche Lage ein, daß sich das obenliegende Ende seiner Förderbahn über dem Aufgabetrichter c2 des Obergestelles C befindet.
- Bei der Benutzung der Förderanlage wir3 das Fahrzeug B, C auf den Schienen A so nahe an die Böschungskante der Abraumhalde herangefahren, daß der hintere Teil D des Auslegers um ein passend gewähltesMaß über die Böschungskante hinausragt (Abb. 1). Dabei bleibt der vordere Teil D' des Auslegers vorerst eingeschoben. In dem Lageplan nach Abb. 3, in dem das Fahrzeug B, C durch ein Rechteck dargestellt ist, ist die beschriebene Stellung des Fahrzeuges mit I bezeichnet. Durch den Zubringer G, H wird nun das Fördergut in den Aufgabetrichter C2 geleitet, gelangt durch diesen auf das Förderband F und wird von diesem auf die Abwurfstelle geschüttet. Hat der aufgeschüttete Abraum die flöhe der Böschungskante erreicht, so wird der Ausleger D, D' durch Drehen des Obergestelles C in eine andere Winkelstellung ge-#-chwenkt. In dieser wird der Abrauin wieder bis zur Höhe der Böschungskante aufgeschüttet. Dieses Verfahren wird so lange fortgesetzt, bis ein im wesentlichen halbkreisförmiger Raum angeschüttet ist. Alsdann wird der vordere Teil D' des Auslegers absatzweise in verschiedene Stellungen ausgeschol.en, bis schließ:ich der Auslegerteil D' vollständig ausgeschoLen ist, und in jeder Stellung wird ein weiterer halbkreisförmiger Raum bis zu der in Abb.3 mit 1 bezeichrieten Grenzlinie angeschüttet. Der aufgeschüttete Abraum wird alsdann geebnet und die Förderanlage nach Verlängerung der Schienen A weiser vorgeschoben, so daß da, Fahrzeug B, C in die Stellung II gelangt. In dieser Stellung wird in derselben Weise, wie vorher beschrieben, ein weiterer halbkreisföriniger Raum bis zu der in Abb.3 mit bezeichneten Grenzlinie angeschüttet. Ist durch Wiederholung des beschriebenen Verfahrens, beispielsweise von zwei weiteren Stellungen III und IV des Fahrzeuges B. C aus, ein Streifen von genügender Länge aufgeschüttet, so kann dieser Streifen, wie unmittelbar aus Abb.3 ersichtlich ist, nach jeder Seite hin noch durch eine verhältnismäßig geringe seitliche Verlegung der Förderanlage verbreitert werden, indem man diese entweder in die Stellungen V und VI oder VII und VIII bringt und aus jeder Stellung in der beschriebenen Weise einen halbkreisförmigen Raum anschüttet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Förderanlage zum Verteilen von Massengut, wie Abraum von Braunkohlengruben u. dgl., dadurch gekennzeichnet. daß sie aus zwei hintereinander auf demselben Gleis (<.4) beweglichen Fahrzeugen (B, C und G, HI besteht, von denen das eine (B, C) mit einem um eine lotrechte Achse drehbaren, zum Verteilen des Massengutes dienenden Ausl aer (D, D') und das andere (G, H) mit einem Förderer (H) versehen ist, der über einen zusainirren mit dein Ausleger (D, D') des ersten Fahrzeuges (B, C) drehbaren, die Drehachse umschließenden Aufgabetrichter (c2) greift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK81721D DE390309C (de) | 1922-04-25 | 1922-04-25 | Foerderanlage zum Verteilen von Massengut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK81721D DE390309C (de) | 1922-04-25 | 1922-04-25 | Foerderanlage zum Verteilen von Massengut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE390309C true DE390309C (de) | 1924-02-16 |
Family
ID=7234272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK81721D Expired DE390309C (de) | 1922-04-25 | 1922-04-25 | Foerderanlage zum Verteilen von Massengut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE390309C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4810155A (en) * | 1986-03-04 | 1989-03-07 | Matics Srl | Device to convey yarn packages |
-
1922
- 1922-04-25 DE DEK81721D patent/DE390309C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4810155A (en) * | 1986-03-04 | 1989-03-07 | Matics Srl | Device to convey yarn packages |
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