DE389487C - Gleitschutz fuer Hufeisen - Google Patents

Gleitschutz fuer Hufeisen

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DE389487C
DE389487C DEG50135D DEG0050135D DE389487C DE 389487 C DE389487 C DE 389487C DE G50135 D DEG50135 D DE G50135D DE G0050135 D DEG0050135 D DE G0050135D DE 389487 C DE389487 C DE 389487C
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Germany
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plate
horseshoe
horseshoes
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rubber
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Expired
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DEG50135D
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B P GRAY
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L7/00Accessories for shoeing animals
    • A01L7/02Elastic inserts or soles for horseshoes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. FEBRUAR 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 389487 -KLASSE 45 i GRUPPE 5
B. P. Gray in Ellangowan, Eng].
Gleitschutz für Hufeisen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Jannar 1920 ab.
Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in England vom 7. Februar 1917 beansprucht.
Die Erfindung betrifft einen Gleitschutz für eine Platte mit nachgiebiger Unterlage vorHufeisen in Gestalt einer zwischen den Enden zusehen, jedoch diente eine solche Platte bzw. des Hufeisens liegenden Platte mit nach- eine solche Unterlage zumeist nur ausschließgiebiger Unterlage. Es ist zwar an sich be- Hch dem Schütze des Hufstrahles, damit kannt, zwischen den Enden des Hufeisens dieser nicht mit scharfen Gegenständen, bei-
spielsweise Glasscherben, Nägeln u. dgl., in Berührung kommen konnte. Die gemäß der Erfindung vorgesehene Platte, die mit einer nachgiebigen Unterlage, beispielsweise mit einem Gummi, versehen ist, dient zunächst zwar auch dem Schütze des Strahles, andererseits aber auch zur Vergrößerung der Lauffläche. Normalerweise legt sich die Platte, welche leicht federnd ist, auf den Hufstrahl. ίο Tritt das Pferd aber auf das Straßenpflaster auf, so drückt sich der Hufstrahl nach unten durch, d. h. er übt einen Druck auf die mit der nachgiebigen Unterlage versehene federnde oder biegsame Platte aus, so daß jene nachgiebige Unterlage mit dem Straßenpflaster in Berührung kommt und die Angriffsfläche des Hufeisens vergrößert bzw. einen gewissen Gleitschutz schafft. Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Die Platte A legt sich von oben her auf die Enden des Hufeisens B auf. Die zwischen den Schenkeln des Hufeisens liegenden Längskanten ι der Platte A sind, wie aus Abb. 3 und 6 hervorgeht, so umgebördelt, daß sie einen von der Seite her einzuschiebenden Gummi C wirksam zu halten vermögen. Damit die Platte A, welche aus ziemlich dünnem Material zu fertigen ist, zufolge der Umbördelung an den Längskanten 1 ihre Nachgiebigkeit nicht verliert, sind in den Umbördelungen Einschnitte 2 vorzusehen. Damit sich schließlich die Umbördelungen nicht von selbst wieder aufbiegen, müssen gegebenenfalls in den zwischen den Einschnitten 2 liegenden Abschnitten jener Umbördelungen Verstärkungsrippen Ix vorgesehen sein. Die Verstärkungsrippen Ix werden gleich mit der Herstellung der Platte A in das Material eingepreßt; nachdem die Unterlage bzw. der Gummi C in die Platte A eingeschoben worden ist, legt man die Platte A von oben her auf die Enden der Hufeisenschenkel auf. Die Größe bzw. Länge des Gummis C ist so bemessen, daß er sich genau in den zwischen den Hufeisenschenkeln verbleibenden Raum einpaßt. Ein seitliches Verschieben der Plattet wäre demzufolge nicht möglich. Andererseits ist es aber auch nicht möglich, daß sich die Platte mitsamt dem Gummi nach hinten aus dem Hufeisen herausschiebt, da die Hufeisenschenkel, wie bekannt, nach hinten zusammenlaufen. Um nun zu vermeiden, daß sich die Plattet mitsamt dem Gummi C zum Hufeisen nach vorn verschiebt, mögei\ die verschiedensten Befestigungsvorrichtungen getroffen werden. Eine Befestigungsart ist in vergrößertem Maßstabe beispielsweise in Abb. 7 dargestellt. In die Platte A sind an beiden Enden Löcher 4 bzw.
3 eingetrieben, derart, daß sich die Umbördelungen oder Lochkanten 23 ergeben. Ähnliche Löcher sind selbstverständlich auch in den Schenkeln des Hufeisens vorzusehen, in welche sich die Umbördelungen 23 einpassen. Von oben her wird dann in jedes Loch 3 bzw.
4 ein Hufnagel 22 eingepaßt, der vernietet eine ordnungsgemäße Befestigung der Platte A ergibt. Das Einschlagen der Löcher 3 und 4 wird vom Schmied selbst vorgenommen, weil das in den Hufeisenschenkeln befindliche Gegenloch wohl niemals an einer solchen Stelle sitzt, daß das vom Fabrikanten gelieferte Blech sich mit seinen Lochkanten 23 genau in jene Löcher einpaßt. Statt der zuletzt beschriebenen Befestigungsvorrichtung kann aber auch ein in das Hufeisen einzunietender Stift vorgesehen sein, der sich genau gegen die Vorderkante der Platte A legen müßte, um so deren Verschiebung nach vorn zu verhindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gleitschutz für Hufeisen in Gestalt einer zwischen den Enden liegenden Platte mit nachgiebiger Unterlage, dadurch gekennzeichnet, daß diese Platte aus einem nachgiebigen dünnen Material besteht, die an ihren Seiten mit'" umgebördelten Rändern versehen ist, an welchen zur Erhöhung der Durchbiegungsfähigkeit gegebenenfalls noch Einschnitte vorgesehen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEG50135D 1917-02-07 1920-01-25 Gleitschutz fuer Hufeisen Expired DE389487C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB389487X 1917-02-07

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ID=10406678

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