DE38900C - Klapp-Visir mitTheilbogen - Google Patents

Klapp-Visir mitTheilbogen

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DE38900C
DE38900C DENDAT38900D DE38900DA DE38900C DE 38900 C DE38900 C DE 38900C DE NDAT38900 D DENDAT38900 D DE NDAT38900D DE 38900D A DE38900D A DE 38900DA DE 38900 C DE38900 C DE 38900C
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DE
Germany
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visor
flap
quadrant
slide
visor flap
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38900D
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English (en)
Original Assignee
L. SCHLATTER, Hauptmann und Comp. - Chef im Königl. bayer. 6. Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm in Amberg, Bayern
Publication of DE38900C publication Critical patent/DE38900C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/16Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor
    • F41G1/18Clicking-indicators with spring detents

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
■ /.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Klapp-Visir für Gewehre, welches in der Weise eingerichtet ist, dafs die Einstellung des Visirs auf eine Entfernung bis zu ι 200 m durch Drehen der Visirklappe aus der Grund- in eine mehr oder weniger geneigte Lage, und das Feststellen der Visirklappe in der jeweilig ihr gegebenen Lage mittelst einer Sperrvorrichtung bewirkt wird, wobei das Ausrücken der letzteren und das Aufwärtsoder Abwärtsdrehen der Visirklappe lediglich durch den Daumen der linken Hand erfolgt. Das Einstellen des Visirs auf weitere Entfernungen als ι 200 m geschieht in ähnlicher Weise wie bisher durch Höher- oder Tieferstellen ■ eines in der Visirklappe gelagerten Schiebers.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulichen die Fig. ι und 2 eine obere und eine Seitenansicht des niedergeklappten Visirs.
Das Visir ist zusammengesetzt aus einer auf dem Visirfufs α um die Visirschraube c drehbaren Klappe b, einem zu der Klappe b rechtwinklig nach unten angeordneten Theilbogen d, welcher mit der Klappe b so gekuppelt ist, dafs er die Drehbewegung der letzteren mitmacht, aufserdem aber um eine rechtwinklig zu dieser gerichtete Achse bl der Klappe b seitlich drehbar ist, und schliefslich aus einem auf der Klappe b verschiebbar gelagerten Spreizstift e, welcher mit dem Theilbogen d fest verbunden ist und denselben durch die Wirkung einer Spreizfeder f, Fig. 17, beständig nach innen gegen die Seitenkante der Klappe b zieht.
Die Visirklappe b ruht in niedergeklappter Stellung mit ihrem hinteren freien Ende, in dessen Mitte die Visirkimme gebildet ist, auf einer auf dem Gewehrlauf befestigten Platte g, dem Lager Fig. 2, auf. Dieses Lager, welches" in Fig. 19 in zwei Ansichten dargestellt ist, trägt seitlich einen Zahn g1, welcher mit den innen am Umfang des Quadranten d gebildeten Einschnitten, Rasten d1, Fig. 4, in Eingriff kommt, wie weiter unten beschrieben ist.
Uebt man auf den Spreizstift e einen Druck nach rechts aus, so wird der Quadrant d um seinen Zapfen bl seitlich nach aufsen gedreht und aufser Eingriff mit dem feststehenden Zahn g·1 gebracht. Die Visirklappe b kann dann mit Hülfe des auf dem Spreizstift ruhenden Daumens gedreht werden, wobei die auf der äufseren Peripherie des Quadranten angebrachte Theilung das richtige Einstellen des Visirs ermöglicht. Sobald die Visirklappe richtig eingestellt ist (als Einstellmarke dient die seitliche Verlängerung g2 des Lagers g, Fig. 19), läfst der Daumen den Spreizstift e los, worauf sich der Quadrant d unter dem Einflufs der Spreizfeder f wieder an die Seitenkante der Klappe b anlegt und eine entsprechende Verzahnung oder Rast dl des Quadranten mit dem feststehenden Zahn gl des Lagers g in Eingriff kommt. Hierdurch wird eine sichere Feststellung des Visirs in der ihm jeweilig gegebenen Lage erzielt, so dafs
die beim Schiefsen stattfindenden Rückstöfse keine Veränderung in der Visirstellung herbeiführen können.
Die Fig. 3,4, 5 und 6 zeigen bezw. eine Vorder-, eine Hinter-, eine Ober- und eine Seitenansicht des Quadranten d. d2 ist das an demselben sitzende lange Oehr, mit welchem der Quadrant um den verticalen Zapfen b l der Visirklappe drehbar ist. Die oben erwähnte Verzahnung oder Rasten d1 des Quadranten sind auf einem besonderen Verstärkungsring rf3 angebracht. di, Fig. 4 und 5, ist eine schräge Leiste, welche sich in einem entsprechenden Falz in der Seitenkante der Visirklappe b führt und die richtige Lage des Quadranten in Bezug auf die Klappe sichert. Das Loch dB in dem Verstärkungsfing d3, Fig. 5, dient zur Aufnahme der Schraube e1, Fig. ι, mit welcher der Spreizstift e an dem Quadranten befestigt wird.
Die Theilung des Quadranten für die verschiedenen Visirhöhen läfst sich leicht in folgender Weise bestimmen (s. Fig 7).
Es seien r der Radius des Quadranten, α die Entfernung des Visirs vom Schnittpunkt der Visirlinie und der Seelenachse, und h die verschiedenen bekannten Visirhöhen. Es ist Dreieck ABX ähnlich Dreieck CDX und folg-
CL -f- r
lieh y : /; = α -\- r : a; also y = /;.
Ferner ist \ : h = a r : α, also \ = h.
Die Einrichtung der Visirklappe zum Einstellen des Visirs auf gröfsere Entfernungen als ι 200 m ist folgende:
Die Visirklappe b, welche die Fig. 8, 9, 10 und 11 in Vorder-, Hinter-, Seiten- und Oberansicht zeigen, besteht aus einem flachen rechteckigen Rahmen, dessen innerer Ausschnitt mit fr2 bezeichnet ist. Der Rahmen, welcher vorn die beiden Oehre b3 und bi für die Visirschraube und die vertical nach unten gerichtete Achse bl für den Quadranten trägt, besteht aus zwei Platten b b°, von denen die untere die obere b um etwas weniger, als die halbe Länge der letzteren beträgt, überragt, b* ist der Falz in der Seitenkante des Rahmens, welcher zur Aufnahme der schrägen Leiste a?4, Fig. 5, des Quadranten d dient. Auf der oberen Fläche der unteren Platte sitzt nahe dem freien Ende derselben eine Querleiste bs, Fig. 8 und 10, welche mit einem Schlitz b 6, Fig. 11, versehen ist. Dem Schlitz b6 entspricht ein zwischen den beiden Platten b b° vorgesehener, in Fig. 8 punktirt angedeuteter Schlitz, welche Schlitze dem Schieber h, Fig. 12, als Führung dienen.
Der Schieber h trägt einen nach oben vorspringenden Ansatz h1, in dessen Mitte die Kimme h2 angebracht ist. Die Bewegung des Schiebers nach aufsen wird durch einen mit demselben befestigten Stift /z3 gehemmt, welcher in einer entsprechenden Aussparung b7, Fig. 9, der unteren Platte der Visirklappe seinen Anschlag findet, während die Bewegung des Schiebers nach innen dadurch begrenzt wird, dafs der Ansatz h' desselben an die Querleiste 65 der Platte anstöfst. An seinem unteren oder inneren Ende ist der Schieber h durch einen Einschnitt hi, Fig. 12, federnd gemacht, so dafs sich der Schieber mit leichter Reibung in der Visirklappe hin und her schieben läfst. Er besitzt auf einer seiner Langseiten eine Reihe von Zähnen /z5, welche das Feststellen des Schiebers in der Visirklappe mit Hülfe des oben erwähnten Spreizstiftes e ermöglichen. Der letztere, welchen die Fig. 13, 14, 15 und 16 bezw. in Ober-, Seiten-, Unter- und Endansicht zeigen, trägt auf seiner unteren Fläche eine Leiste e2, deren Breite der Breite der auf der Visirklappe vorhandenen Nuth b8, Fig. 8 und 10, entspricht, welche letztere von dem hinteren Ende der oberen Platte b der Visirklappe und der Querleiste b 5 der unteren Platte seitlich begrenzt wird.
Die Leiste e2 des in der Nuth bs verschiebbar gelagerten Spreizstiftes e hat dieselbe Breite wie die Lücken zwischen den Zähnen h5 des Schiebers h; ferner ist die Leiste e2 mit einem Ausschnitt e3 versehen, dessen Breite etwas gröfser ist, als die Breite des Schiebers h beträgt, so zwar, dafs der Theil ex der Leiste e2 in eine Lücke zwischen zwei Zähnen /?5 des Schiebers h eingreift und denselben in seiner Stellung festhält, wenn der Spreizstift e die in Fig. ι gezeichnete Lage einnimmt, dagegen mit den Zähnen la 5 des Schiebers h aufser Eingriff kommt, wenn der Spreizstift e zurückgedrückt wird. Drückt man also den letzteren nach rechts zur Seite, so kann der Schieber h mehr oder weniger aus der Visirklappe herausgezogen bezw. in dieselbe hineingeschoben und folglich auf die gewünschte Entfernung eingestellt werden.
Die Spreizfeder f, welche Fig. 17 in zwei Ansichten darstellt, ist einerseits mittelst der Visirschrauhe c, Fig. 18, an der Visirklappe b befestigt, Fig. 1, und andererseits mit einem Ansatz f1 in einer Vertiefung e5, Fig. 1 und 16, des Kopfes oder Drückers ei des Spreizstiftes e gelagert.
Die Leisten b9 auf der unteren Platte der Visirklappe, Fig. 9, greifen, wenn die letztere herabgeklappt ist, über eine Nase gB des Lagers g, Fig. 19, und sichern die Klappe gegen eine seitliche Verschiebung in dieser Stellung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Klappvisir für Gewehre, welches sich dadurch kennzeichnet, dafs die Einstellung des
    Visirs auf Entfernungen bis zu ι 200 m durch Drehen . der Visirklappe in eine mehr oder weniger geneigte Lage, und das Feststellen der Visirklappe in der ihr jeweilig gegebenen Lage mittelst einer Sperrvorrichtung bewirkt wird, welche aus einem um eine zur Drehachse der Visirklappe verticale Achse b x seitlich beweglichen Theilbogen d mit innerer Verzahnung dl, einem auf der Visirklappe beweglichen federnden Spreizstift e und dem Zahn g' des Lagers g der Visirklappe gebildet ist, wobei das Einstellen des Visirs auf weitere Entfernungen als ι 200 m mit Hülfe eines in der Visirklappe gelagerten Schiebers h geschieht, dessen Einstellung durch den Spreizstift e der Sperrvorrichtung geschieht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38900D Klapp-Visir mitTheilbogen Expired - Lifetime DE38900C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010147550A1 (en) * 2009-06-18 2010-12-23 Spuhr I Dalby Ab Sight mount

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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