DE388981C - Elektrische Alarmvorrichtung fuer Tuerschloesser - Google Patents

Elektrische Alarmvorrichtung fuer Tuerschloesser

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DE388981C
DE388981C DEK80984D DEK0080984D DE388981C DE 388981 C DE388981 C DE 388981C DE K80984 D DEK80984 D DE K80984D DE K0080984 D DEK0080984 D DE K0080984D DE 388981 C DE388981 C DE 388981C
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mandrel
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Expired
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DEK80984D
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CARL VOLP
FRIEDR KREBS MASCHINENFABRIK
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CARL VOLP
FRIEDR KREBS MASCHINENFABRIK
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/06Electric alarm locks

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  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

Elektrische Alarmvorrichtungen für Türschlösser mit einem in das Schlüsselloch eingeführten, unter Federwirkung stehenden Dorn sind bekannt. Das neue Kennzeichen der eine solche Alarmvorrichtung betreffenden Erfindung liegt darin, daß die den Dorn längsverschiebende Feder gleichzeitig drehend auf ihn einwirkt und aus seiner durch Widerlage an einem isolierten Anschlag geschaffenen Bereitschaftslage stromschließend in den Alarmstromkreis einschaltet, wenn durch geringe Verschiebung des Domes, infolge Einführung eines Dietrichs, Schlüssels o. dgl., der Dorn von dem Anschlag heruntergedrückt wird. Der Dorn hat einen im Winkel zu ihm stehenden Arm, an dem das freie Ende der ihn längs umwindenden und mit dem Gegenende am Gehäuse der Vorrichtung stromleitend verbundenen Druckfeder angreift, wodurch eine so in Richtung auf die stromführende Seite des Gehäuses wirkende Winkeldrehung erzeugt und die Alarmeinrichtung erregt wird.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Am Krampen I1, P der Rückseite einer Tür ; ist das bekannte, aus Isoliermaterial, beispiels- | weise Holz, bestehende kastenförmige, an einer Längsseite offene Gehäuse α mittels j Haken &1, b2 aufgehängt. Auf der Stirnfläche der einen Gehäusewand ist eine Metallschieneg· mit einer zugleich als Kontaktschraube für den einen Pol einer Klingelleitung dienenden Schraubet befestigt. Eine zweite, ebenfalls leitende Schiene oder Zunge/, die durch die Befestigungsschraube c mit dem anderen Pol , der Klingelleitung verbunden ist, überragt die i öffnung des Gehäuses α zum Teil. In den Schmalwänden desselben, und zwar in Achsenrichtung des Schlüssellochs, führt sich in bekannter Weise ein Dorn c, den eine Feder k umwindet. Der Dorn hat einen winklig zu ihm stehenden Arm d, an dem das aufgebogene Ende der Windungsfeder k angreift, deren Gegenende am Gehäuse stromleitend befestigt ist. Durch die Verbindung des Domes c und seines Armes d mit der Feder k erhält der Dorn neben der ihn in Richtung auf das Schlüsselloch drängenden Verschiebewirkung auch ein Drehungsbestreben. Für gewöhnlich | hat dieses das Einfassen des Armes d des in | das Gehäuse zurückgezogenen Domes in eine Rast m der Zunge / zur Folge.
Beim Verlassen des zu sichernden Raumes wird der Schlüssel in das Schlüsselloch der mit der Alarmvorrichtung versehenen Tür eingeführt und der Dorn c von der Rückseite her, unter Spannung der Feder k, aus der Rast m herausgedreht und dann freigegeben. Infolge der Druckwirkung der Feder wird der Dorn gegen den Schaft des Schlüssels zur Anlage gebracht (Abb. 1 und ia). Wird dann der Schlüssel nach stattgefundenem Verschluß der Tür abgezogen, dann geht der Dorn weiter vor, gleitet aber am Ende der Zunge / infolge der ihm durch die Feder erteilten Drehbarkeit von ihr ab und legt sich gegen einen im Gehäuse α vorgesehenen Anschlag i aus Isoliermaterial (Bereitschaftsstellung 2 und 2 a).
Wird nun ein Dietrich oder ein Schlüssel, selbst um ein geringes, in das Schlüsselloch eingeführt, dann verläßt der Arm ei sein Widerlager am Ansatz i, folgt der Drehwirkung der Feder k und legt sich gegen die Schiene g, wodurch der Alarmstromkreis geschlossen wird (Abb. 3, 3a, 4).
Soll der zu sichernde Raum ungeschützt bleiben, dann wird das Gehäuse α bei zurückgedrehtem und -gezogenem Dorn c aus den Krampen b1, bz ausgehoben (Abb. 5).

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Elektrische Alarmvorrichtung für Türschlösser mit einem in das Schlüsselloch eingeführten, unter Federwirkung stehenden Dorn, dadurch gekennzeichnet, daß die den Dorn (c) längsverschiebende Feder (&) gleichzeitig eine drehende Wirkung auf ihn ausübt und aus seiner, durch Widerlage an einem isolierten Anschlag (i) erzielten, Bereitschaf tslage stromschließend in den Alarmstromkreis (e, f, g, K) einschaltet, wenn durch eine geringe Verschiebung des Domes mittels Dietrichs, Nachschlüsseis o. dgl. der Dorn von seinem Anschlag (i) heruntergedrängt wird.
  2. 2. Elektrische Alarmvorrichtung nach Anspruch 1 mit einer den Dorn umwindenden Druckfeder, dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (c) einen winklig zu ihm stehenden Arm (d) hat, an dem das freie, abgebogene Ende der Feder (k) angreift, deren Gegenende an dem Gehäuse (a) der Vorrichtung aus Isoliermaterial X05 stromleitend befestigt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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