AT47015B - Türsicherung mit Läutewerk. - Google Patents

Türsicherung mit Läutewerk.

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Bertha Stahlecker Geb Hoeschel
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Türsicherung mit Läutewerk.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine insbesondere für Hotels, aber auch für Geschäftshäuser, Privatwohnungen jeder Art usw. geeignete Türsicherung, die mit einem mechanischen oder elektrischen Läutewerk in Verbindung steht, so dass die im Zimmer, bezw. hinter der gesicherten Tür befindliche Person sofort ein Zeichen erhält, wenn sich irgend ein Unbefugter an der Tür zu schaffen macht. 



   Auf der Zeichnung ist eine solche   Türsicherung   durch die Fig. 1 bis 5 beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt : 
 EMI1.1 
 kurze Querzapfen e, gegen welche der Sperriegel durch eine über den Zapfen c geschobene    Spiraldruckfeder /gepresst   wird. Der Sperriegel besitzt eine Quernut, in welche die Zapfen e zu liegen kommen (Fig.   5)   und ausserdem ist die Bohrung des Sperriegels grösser als der Durchmesser des Drehbolzens c, so dass der Riegel d bei der Drehung durch die Zapfen nicht nur   mitgenommen   wird, sondern gleichzeitig auch in der Lage ist, eine   kippende Bewegung auszuführen.   In dem einem, die Verriegelung bewirkenden Arm des 
 EMI1.2 
 eine   Klinke A untergebracht   ist.

   Die an ihrem freien Ende als Doppelkeil ausgebildete Klinke h steht hlebei unter der Wirkung einer Torsionsfeder i, die die Klinke andauernd gegen den Drehzapfen c hin zu ziehen strebt. 
 EMI1.3 
 platte b befestigten viertelkreisbogenförmigen Führung n ansteht. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende :
Die Fig. zeigt die Vorrichtung, wenn'sie ausser Funktion ist, der Riegel   cl   ist also   zurückgedreht,   so dass die Tür unbehindert geöffnet werden kann. 



   Wenn die Vorrichtung in Wirkung treten soll, so wird der Riegel um etwa   90    nach unten verdreht, so dass die Tür nicht mehr geöffnet werden kann, da der Riegel d, bezw. der verstellbare Anschlag   9 dips hindert.   
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Spielraum besitzende Riegel deine Kippbewegung, wodurch die   keilförmige   Klinke h gegen den Hebel   l   gedrückt und dieser in Pfeilrichtung   Fig. 2,   verdreht wird. Auf diese Weise wird das Schaltwerk   M ausgelöst, bezw.   die Klingel zum Ertönen gebracht. 



   Die Drehbewegung, bezw der Ausschlag des Riegels d wird einerseits durch eine Schraube o, andererseits durch eine Brücke p oder dergl. begrenzt, indem die Klinke am Ende ihrer Bewegungen daran anstösst. An beiden Enden   11   ist je eine Rast q vorgesehen, in die eine an der Klinke" angebrachte Stellschraube r eingreift, um eine unbeabsichtigte Verstellung des Riegels d zu verhindern. 



   Statt der beschriebenen Vorrichtung könnte auch ein drehbarer Sperriegel Verwendung finden, in welchem ein von innen gegen die Tür drückender federnder Anschlag angebracht wäre. Dieser Anschlag könnte mit einem mechanischen oder elektrischen Läutewerk in Verbindung gebracht werden : falls dies auf elektrischem Wege geschehen sollte, würde es genügen, direkt über dem Anschlag ein elektrisches Stromschlussstück anzubringen, so dass also beim Zurückdrücken des Anschlages - was im Falle eines   Öffnens   der Tür von   aussen bewirkt würde-dieser mit   dem Stromschlussstück in Berührung kommen und die elektrische Klingel auslösen würde. 



   Die Türsicherung könnte natürlich nicht nur die eine mit ihr direkt in Verbindung stehende mechanische Klingel, sondern gleichzeitig auch noch ein elektrisches Alarmsignal betätigen, das von der gesicherten Tür entfernt an irgend einem Ort angebracht ist ; ferner könnte statt des mechanischen Läutewerkes überhaupt nur ein elektrisch betätigtes vorgesehen sein. 



   Neben der Führung n und unterhalb der Schraube o kann eine der Form der Führung entsprechend gestaltete Feder angebracht sein, welche die Klinke h etwas zurückhält, so dass das Läutewerk nur bei stärkerem Druck ausgelöst würde. 



    PATENT. ANSPRÜCHE :   
1. Türsicherung mit Läutewerk, das mit Hilfe eines die Tür sichernden Sperriegels bei unbefugten   Öffnungsvcrsuchen   in Tätigkeit gesetzt wird, gekennzeichnet durch die
Ausbildung des Sperriegels zu einem zweiarmigen Hebel (d), der nicht nur um seinen Dreh- bolzen (c) verdrehbar, sondern gleichzeitig auch um Querzapfen (c) des Bolzens (e) kippbar angeordnet ist, wobei er an dem an der Tür anliegenden Ende einen zweckmässig als
Stellschraube (g) ausgebildeten Anschlag und auf dem anderen Ende eine keilförmige
Klinke   (11)   trägt, die beim Versuch des unbefugten Öffnens der Tür infolge Kippens des   Sperriegels (d) um   seine in genügend weiter   Ausbohrung des Riegels (d) befindlichen   
 EMI2.1 
 dadurch das Läutewerk in Tätigkeit setzt.

Claims (1)

  1. 2. Türsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die keilförmige Klinke (h) federnd ist, so dass sie beim Kippen des Sperriegels (d) von der auf der Grundplatte zu befestigten mit zwei Rasten (q) für die beiden Endstellungen des Riegels (d) bezw. der Klinke versehenen, viertelkreisbogenförmigen Führung (n) abgedrückt, und gegen den Arm angedrückt, beim Zurückkippen des Riegels (d) jedoch selbsttätig wieder an die Führung (n) angedrückt wird.
AT47015D 1909-01-25 1910-01-17 Türsicherung mit Läutewerk. AT47015B (de)

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