DE388963C - Vorrichtung zum Anfeuchten von Papierbahnen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Anfeuchten von Papierbahnen u. dgl.

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DE388963C
DE388963C DEA37824D DEA0037824D DE388963C DE 388963 C DE388963 C DE 388963C DE A37824 D DEA37824 D DE A37824D DE A0037824 D DEA0037824 D DE A0037824D DE 388963 C DE388963 C DE 388963C
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liquid
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porous
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DEA37824D
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CHARLES CLARK ORCUTT
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G7/00Damping devices

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  • Paper (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anfeuchten von Papierbahnen u. dgl. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Anfeuchten von Papierbahnen u. dgl. mit einem Flüssigkeitsbehälter, aus dem ein veränderlich belasteter Streifen aus poröser Masse die Flüsigkeit, beispielsweise Wasser, auf die Papierbahn bringt. Bisher wurde die Flüssigkeit aus einem fest angeordneten Behälter durch Kapillarwirkung nach oben abgesogen.
  • Nach der Erfindung wird der Flüssigkeitsbehälter um eine wagerechte Achse drehbar gelagert. Diese Anordnung des Flüssigkeitsbehälters ermöglicht, durch .Neigen des Behälters, die Fläche, mit der der Streifen der Papierbahn anliegt, zu verändern und den Streifen ganz von der Bahn abzuheben. Ferner bildet man- die Vorrichtung zweckmäßig so aus, daß die Höhe der im Flüssigkeitsbehälter über dem Streifen stehenden Flüssigkeitssäule durch die Verstellung des Behälters verändert .wird.
  • Diese Regelung der der Bahn anliegenden Fläche des Streifens und der Flüssigkeitssäül@e im Behälter 6 je nach der verschiedenen Beschaffenheit des Papieres genügt aber nicht in allen Fällen, denn zuweilen ist die Bahn in der Breite von verschiedener Beschaffenheit. Um auch solche Ungleichmäßigkeit zu berücksichtigen, wird der poröse Streifen durch eine Anzahl über seine Breite verteilter, für sich verschiebbarer Klötze verschieden stark zusammengepreßt, je nachdem die Beschaffenheit der Bahn eine größere oder geringere Flüssigkeitsabgabe an der betreffenden Stelle verlangt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführung der Erfindung an einer Papierfärbemaschine dargestellt.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht eines Teiles der Maschine.
  • Abb.2 ist ein Querschnitt durch den Anfeuchter in größerem-Maßstabe.
  • Abb. 3 ist eine Stirnansicht des Anfeuchters im Maßstab der Abb. i.
  • Abb. q. zeigt in größerem Maßstabe ein Regelungselefftent: Die Maschine nach Abb. i hat einen Rahmen mit einer Platte 2, über die die zu färbende Papierbahn 3 läuft. Durch die Vorrichtungen q. wird Farbe auf die Bahn gespritzt, nachdem sie vorher zwischen der Trommel 5 und der ersten Spritzvorrichtung q. befeuchtet worden ist.
  • Die Befeuchtungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist mit einem Behälter 6 versehen, der im vorliegenden Falle quadratischen Querschnitt hat und mit Zapfen 7 und 8 in Lagern 9 des Rahmens i liegt. Die Vorderwand io -ist verstärkt und nahe dem Boden mit einem Schlitz i i versehen, in dem ein poröser Rufstreicher 12 aus Filz o. dgl. liegt. Das äußere Ende des Rufstreichers legt sich auf die Papierbahn 3, während sein inneres Ende, das durch eine eingenähte Stange 13 belastet ist, auf dem Boden des Behälters 6 liegt.
  • Der Querschnitt des Rufstreichers wird durch über dem Schlitz i i angeordnete Druckplatten 1¢ geregelt, die gegenüber einer festen Leiste 15, die unter dem Schlitz i i liegt, verstellbar sind und an der Vorderwand io des Behälters durch Bolzen 16 gehalten werden, die in der Rückseite der Verstärkungsplatte verankert sind, durch Schlitze in den Druckplatten gehen und mit Flügelmuttern 17 versehen sind. Durch Anziehen der Flügelmuttern werden die Druckplatten festgeklemmt. Sie sind durch Dichtungsstreifen 18 aus Gummi o. dgl. gegen den Behälter 6, durch Dichtungsstreifen i9 gegen den Rufstreicher 12 abgedichtet. Der Abstand der Druckplatten vom Rufstreicher 12 wird durch Schraubenspindeln 2o geregelt, deren Muttern 22 an einem Winkel 21 befestigt sind. Durch Drehen der Schrauben werden die Druckplatten 14 gehoben und gesenkt und dadurch der Durchflußquerschnitt des betreffenden Teiles des Rufträgers verändert.
  • Dem Behälter 6 wird eine Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, durch eine Leitung 23 zugeführt. Die Leitung hat ein Anschlußrohr 24 mit Hähnen 25, aus denen läuft das Wasser in einen Trog 26, der durch Konsolen 27 an dem Behälter 6 befestigt ist. Die dem Trog 26 zugeführte Wassermenge kann durch Einstellung der Hähne 25 so geregelt werden, daß der Wasserspiegel im Behälter 6 auf gleicher Höhe bleibt.
  • Die Seitenwände des Troges 26 sind vorn schräg abgeschnitten, seine Vorderwand 28 niedriger als seine Rückwand. Das Wasser fließt über diese Vorderwand 28 und einen Ausguß 29 in seine Öffnung 30 des Behälters 6.
  • Der Wasserausfluß durch das Rohr 23 wird durch einen Hahn 31 geregelt, dessen Hebel 32 durch eine Kuppelstange 33 mit einem auf dem Zapfen 7 des Behälters 6 befestigten Hebel so verbunden ist, so daß der Hahn 31 geschlossen ist, wenn der Behälter 6 sich in Ruhestellung befindet. Durch Drehen des Behälters kann man auch die Wasserzufuhr regeln. Die Einstellung des Behälters erfolgt durch ein Handrad 35 auf dem Zapfen 8; durch eine Sperrklinke 36 und ein Sperrad 37 wird er in seiner Lage gehalten.
  • Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Der Durchfluß durch den Aufstreicher 12 wird nach der zu behandelnden Papiersorte geregelt und der Behälter 6 so eingestellt, daß sein Boden wagerecht liegt.
  • Wenn ein Teil des Papiers nicht die richtige Porosität hat, oder sonst nicht normal ist, wird der Behälter 6 so gedreht, daß der Rufstreicher 12 sich mit einer mehr oder weniger großen Fläche auf das Papier auflegt und eine entsprechende =Menge Wasser abgibt. Wenn der Behälter in Ruhestellung gebracht wird, schließt sich der Hahn 31 selbsttätig. In dieser Stellung des Behälters-ist der Rufstreicher vollständig vom Papier abgehoben.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRücHE: i. Vorrichtung zum Anfeuchten von Papierbahnen u. dgl. mit einem Flüssigkeitsbehälter, aus dem ein veränderlich belasteter Streifen aus poröser Masse die Flüssigkeit auf die Papierbahn leitet, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter (6) um eine wagerechte Achse drehbar gelagert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der poröse Streifen (12) aus dem Flüssigkeitsbehälter (6) unterhalb des Flüssigkeitsspiegels austritt und die Höhe der über dem Streifen (12) wirkenden Flüssigkeitssäule im Behälter (6) durch Drehen des Behälters regelbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsbehälter (6) mit dem Hahn (31), der den Flüssigkeitszufluß zu dem Behälter (6) regelt, gekuppelt ist, so daß durch Drehen des Behälters (6) die Flüssigkeitszufuhr zum Behälter (6) verändert oder abgesperrt wird. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß über dem porösen Streifen (12) mehrere Klötze (1q.) nebeneinander so angeordnet sind, daß jeder für sich gegen den Streifen verstellt werden kann.
DEA37824D 1921-10-04 1922-05-30 Vorrichtung zum Anfeuchten von Papierbahnen u. dgl. Expired DE388963C (de)

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