DE366229C - Flaechenmuster-Rollapparat - Google Patents

Flaechenmuster-Rollapparat

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DE366229C
DE366229C DEK80551D DEK0080551D DE366229C DE 366229 C DE366229 C DE 366229C DE K80551 D DEK80551 D DE K80551D DE K0080551 D DEK0080551 D DE K0080551D DE 366229 C DE366229 C DE 366229C
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paint
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trolley
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
    • B05C17/02Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts
    • B05C17/03Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts with feed system for supplying material from an external source or with a reservoir or container for liquid or other fluent material located in or on the hand tool outside the coating roller
    • B05C17/035Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts with feed system for supplying material from an external source or with a reservoir or container for liquid or other fluent material located in or on the hand tool outside the coating roller direct or indirectly to the outer surface of the coating roller
    • B05C17/0352Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts with feed system for supplying material from an external source or with a reservoir or container for liquid or other fluent material located in or on the hand tool outside the coating roller direct or indirectly to the outer surface of the coating roller indirectly, i.e. by using transfer means, e.g. pads, brushes, rollers or bands
    • B05C17/0355Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts with feed system for supplying material from an external source or with a reservoir or container for liquid or other fluent material located in or on the hand tool outside the coating roller direct or indirectly to the outer surface of the coating roller indirectly, i.e. by using transfer means, e.g. pads, brushes, rollers or bands using transfer rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Flächenmuster-Rollapparat. Bei Flächenmuster-Rollapparaten mitFarb-, Übertragungs- oder Speisewalzen und Musterwalzen besteht die Farbwalze in der Regel aus einem Hohlzylinder mit Gewebeumhüllung, dessen durchlochte Wandung die eingefüllte Farbe durchläßt. Auch sind ' Filz-oder Schwammrollen bekannt, die mit Farbe getränkt werden. Beide Systeme haben Nachteile. Die ersteren dadurch, daß sich die Leimfarben im Ruhezustand gern zwischen Metallzylinder und Gewebeumhüllung ablagern bzw. die Maschen verstopfen und deshalb die Farbe nicht mehr regelmäßig ausfließt. Die Filz- usw. Rollen haben den Nachteil, daß sie nur auf eine kurze Strecke die Farbe abgeben können und sehr oft gefüllt werden müssen; außerdem wird der Musteraufdruck durch fortlaufende Farbabgabe immer schwächer und deshalb ungleichmäßig. Ferner kommt bei beiden Systemen als Unannehmlichkeit hinzu, daß die Farbe, wenn der Apparat außer Betrieb ist, sich nach unten setzt. Diese Verdickung der sich absetzenden Farbkörper gibt natürlich dunklere Abdrücke, wenn der Apparat wieder in Tätigkeit gesetzt wird. Es ist also erforderlich, die Füllwalze zu entleeren, wenn der Apparat eine Zeitlang außer Betrieb ist. Vorliegende Erfindung soll allen diesen Übelständen abhelfen.
  • In der Zeichnung ist die Verbesserung dargestellt.
  • Abb. i zeigt oberhalb eines Tropfkastens statt eines rotierenden Zylinders oder einer Walze einen feststehenden Farbbehälter A von beliebiger, am besten runder Form, welcher an die feststehenden Schenkel b des Gestelles angeschraubt ist. Die Schraube wird in den Schlitz c des Schenkels b eingeführt und mit der Schraubenmutter d angezogen. Hierdurch ist es möglich, den Farbbehälter zu verstellen.
  • In Abb. a ist die Vorrichtung perspektivisch dargestellt und zeigt an der Unterseite des Behälters A einen Schlitz S, welcher den ganzen Behälter der Länge nach durchteilt und mit schmalen Wandungen f, f versehen ist. In den Schlitz S wird ein Filzstreifen G eingeschoben, welcher auf der Walze M (s. Abb. i) seinen Stützpunkt findet. Der Filzstreifen soll so dick sein, daß er ziemlich stramm den Schlitz S ausfüllt, so daß nur wenig Farbe auslaufen kann. Mittels entsprechend dünnerer Filzstreifen kann auch mit dickeren Farben gearbeitet werden. Oben befindet sich eineEingußvorrichtungE, welche mittels einer Verschraubung luftdicht verschlossen werden kann.
  • Da auf diese Weise der Inhalt des Farbbehälters A ziemlich luftdicht abgeschlossen ist, wird die anfänglich, bei vollgefülltem Behälter, auslaufende Farbe reichlicher austreten, als wenn sich der Behälter allmählich leert. Um den gleichmäßigen Farbausfluß wieder herzustellen, ist auf dem Behälter A oben ein kleines Luftloch L angebracht, welches mit einer Klemmfeder K verschlossen werden kann. Durch Drehung der Klemmfeder wird das Loch frei und gibt der Luft Zutritt in den Behälter A, welche die Farbflüssigkeit wieder reichlich fließen läßt.
  • Will man den Apparat außer Gebrauch setzen, so stellt man ihn umgekehrt auf den Farbbehälter A auf; der Schlitz S steht dann nach oben, und es kann keine Farbe ausfließen. Nimmt man den Apparat wieder in Gebrauch, wird er etwas geschüttelt, so daß die Farbe, welche sich dann oben im Behälter etwa abgesetzt hat, wieder gleichmäßig verteilt ist. Auf diese Weise ist dann auch ein Verstopfen des Schlitzes S durch sich absetzende Farbkörper ausgeschlossen.
  • Dadurch, daß die Farbe sich in einem geschlossenen Behälter befindet, ist auch ein Herausspritzen während des Arbeitens, wie bei offenen Farbbehältern, unmöglich.
  • Die vorstehende Einrichtung hat also folgende Vorteile: i. eine gleichmäßige, dauernde Farbabgabe auf sehr großen Flächen, welche nach Belieben reguliert werden kann (durch Freilegen des Luftloches L); a. die Möglichkeit dickere oder dünnere Farben, gleichmäßig fließend, verwenden zu können (durch Einlagen dickerer oder dünnerer Filzstreifen) ; 3. ungleichmäßiger Aufdruck des Musters durch Absetzen der Farbflüssigkeit bei Nichtgebrauch des Apparates ist verhindert; q.. Bequemlichkeit und Sauberkeit, wodurch ein flottes und doch gleichmäßiges Arbeiten ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Flächenmuster-Rollapparat, dadurch gekennzeichnet, daß anstatt der gebräuchlichen Farbzuführungswalze über der Speisewalze ein feststehender Farbbehälter (A) angebracht ist, welcher durch einen mit Filzeinlage (F) ausgefüllten Schlitz (S) Farbe abgibt, deren Ausfluß durch ein mit Klemmfeder (K) oder sonst bekannter zweckdienlicher Vorrichtung verschließbares Luftloch (F) reguliert werden kann.
DEK80551D 1922-01-22 1922-01-22 Flaechenmuster-Rollapparat Expired DE366229C (de)

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DEK80551D DE366229C (de) 1922-01-22 1922-01-22 Flaechenmuster-Rollapparat

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DEK80551D DE366229C (de) 1922-01-22 1922-01-22 Flaechenmuster-Rollapparat

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE366229C true DE366229C (de) 1923-01-05

Family

ID=7233908

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK80551D Expired DE366229C (de) 1922-01-22 1922-01-22 Flaechenmuster-Rollapparat

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