DE38845C - Zapfenlagerung für Pianino- und Flügel-Pedale - Google Patents

Zapfenlagerung für Pianino- und Flügel-Pedale

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DE38845C
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pivot bearing
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piano pedals
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DENDAT38845D
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F. SCHUMACHER in Berlin SO., Köpnickerstrafse 36
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/26Pedals or pedal mechanisms; Manually operated sound modification means
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C1/00General design of pianos, harpsichords, spinets or similar stringed musical instruments with one or more keyboards
    • G10C1/04General design of pianos, harpsichords, spinets or similar stringed musical instruments with one or more keyboards of grand pianos

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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Sl: Musikalische Instrumente.
F. SCHUMACHER in BERLIN. Zapfenlagerung für Pianino- und Flügel-Pedale.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 28. Mai 1886 ab.
Die bisher bei Pianinos, Pianofortes und dergl. Instrumenten angewendeten Pedale sind hinsichtlich ihrer Consruction oft mangelhaft, so dafs öfter Reparaturen nothwendig werden. Bei diesen älteren Constructionen wird der Tritt ρ in der Regel durch zwei einander gegenüberstehende Körnerspitzen gehalten, welche mit Gewinde versehen, zusammen- und auseinandergestellt und schliefslich durch je eine kleine Gegenmutter gegen selbsttätiges Zurückdrehen gesichert werden können. Wie die Erfahrung lehrt, geschieht trotzdem letzteres oft genug, und wenn auch die Pedalhebel nicht gänzlich herausfallen, so bahnen sich in kurzer Zeit die Spitzen in den lockeren Vertiefungen bald einen Weg nach aufsen, wodurch die Pedale in Unordnung gerathen.
Bei den vorliegenden neuen Pedallagern sind diese Uebelstände beseitigt. Es bedingt die Anordnung und Ausführung der das Lager bildenden Theile eine sichere Führung des Pedalhebels, wie denn auch die Abnutzung der Zapfen infolge der soliden Führung in Metallbüchsen eine sehr geringe ist.
Fig. ι stellt eine Ansicht eines Hebels von der Seite dar. Der Lagertheil b (s. auch die anderen Figuren) ist auf dem Sohlblech verschiebbar und mitttelst der Schrauben S1 S1 feststellbar.
Fig. 2 ist eine Oberansicht, welche die Anordnung des losen Theils b mit den bei den Schrauben S1 sichtbaren Schlitzen erkennen läfst.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Zapfen des Pedalhebels. Dieser Schnitt zeigt die Beschaffenheit der Büchse /, welche durch zwei Scheiben, das zwischen ihnen befindliche Blech der Theile α und b und das das Ganze verbindende, den Zapfen w umgebende, an beiden Enden umgenietete Röhrchen gebildet wird.
Fig. 4 zeigt die Oberansicht des losen, schiebbaren Theiles b, welcher den einen Zapfen der Welle w, Fig. 3, aufnimmt.
Die Figuren 5, 6 und 7 stellen eine gegenüber der vorbeschriebenen Lagerung etwas modificirte Form vor, welche jedoch in der Hauptsache mit der erstgenannten übereinstimmt und nur durch die Aufnietung zweier consolartigen Stücke c noch stabiler und stärker wird.
Durch die langen Zapfen und die Möglichkeit, bei etwaiger Lockerung des Hebels auf eine leichte Weise einen festen Gang zu erhalten, wird sich auf viele Jahre keine Reparatur oder schlechte Function einstellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Lagerung für Pianino- und Flügel-Pedale, bestehend aus dem Sohlentheil α und dem auf ihm gleitenden, in Schlitzen geführten Theil b, welche Theile je mit einer aus zwei Scheiben und der sie verbindenden vernieteten Röhre gebildeten Büchse Z versehen sind, und welche die durch die Welle w gebildeten Zapfen des Hebels ρ aufnehmen.
DENDAT38845D Zapfenlagerung für Pianino- und Flügel-Pedale Expired - Lifetime DE38845C (de)

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