DE388263C - Photographisches Material fuer Roentgenaufnahmen - Google Patents

Photographisches Material fuer Roentgenaufnahmen

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DE388263C
DE388263C DESCH65032D DESC065032D DE388263C DE 388263 C DE388263 C DE 388263C DE SCH65032 D DESCH65032 D DE SCH65032D DE SC065032 D DESC065032 D DE SC065032D DE 388263 C DE388263 C DE 388263C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/16X-ray, infrared, or ultraviolet ray processes
    • G03C5/17X-ray, infrared, or ultraviolet ray processes using screens to intensify X-ray images

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description

  • Photographisches Material für Röntgenaufnahmen. Es ist bekannt, gehärtete Bromsilbergelatineschichten mit einem Überzug von in Gelatine emulgiertem Kalziumwolframat zu versehen, um die Wirkung der Röntgenstrahlen zu verstärken. Vor dem Entwickeln muß diese obere Schicht entfernt -werden, was sehr mißlich ist, da hierzu Wasser von etwa 50° C nötig ist. Dieser Übelstand wird nach vorliegender Erfindung vermieden, indem Bromsilberschicht und- Verstärkerschicht entweder fest miteinander verbunden bleiben oder schon bei gewöhnlicher Temperatur trennbar voneinander angeordnet -werden. In letzterem Falle wird die Verstärkersubstanz (Zinksulfid, Ca-oder Cd-Wolframat) in einem schon in kaltem Wasser löslichen Bindemittel emulgiert aufgetragen, wie z. B. in Gummiarabikum oder Dextrin, oder es werden Verstärkerschicht und lichtempfindliche Schicht trocken oder naß voneinander abziehbar angebracht, mit Hilfe einer sehr dünnen Zwischenlage von Kautschuk, Gummiarabikum, Harzseife u. a., ganz in derselben Weise, wie dies bei den sogenannten Abziehfilmen der Fall ist.
  • Die lichtempfindliche Schicht kann auch beiderseits mit Verstärkerschichten verbunden sein, die beide oder nur eine abziehbar gemacht sind; das gleiche gilt für einen doppelseitig emulsionierten Film. Als Träger der Schichten kann außer Glas oder Zelluloid auch Papier usw. dienen. _. Vorzüglich geeignet für derartige Röntgenaufnahmen sind Negativpapiere, die zunächst mit der in Wasser unlöslichen Verstärkerschicht, dann mit kochempfindlicher Emulsion überzogen sind; es genügt in diesem -Falle schon eine sehr dünne Bromsilberschicht, da. ä Röntgenbilder in der Regel als Aufsichtsbilder dienen sollen; da sich das Silberbild von .dem weißen Untergrund kräftig abhebt, wird scheinbar eine größere Empfindlichkeit als bei Durchsichtsnegativen erreicht= :Positivkopien können davon in einer Reproduktionskamera erzeugt werden, oder man kehrt das Bild um. Die fluoreszierenden Substanzen können ' auch der Papiermasse beigemischt werden und dann direkt die lichtempfindliche Schicht, .abziehbar oder nicht, aufgetragen werden. Oder man bringt auf die Unterlage zunächst ein Gemisch von Bromsilber und Ca-Wolframat usiv. in Formeiner gehärteten Gelatineemulsion auf und gießt nach dem Trocknen eine reine Bromsilberschicht auf, die nötigenfalls durch einen Kautschukunterguß abziehbar gemacht sein kann.
  • Die Wirkung kann erhöht werden durch eine zweite Verstärkerschicht, die man mit Hilfe einer Kautschuklösung oder vermittels Guinmiarabikum abziehbar von der Bromsilberschicht macht, und die entweder aufgegossen oder in Form einer Gelatine- oder Zelluloid-.folie trocken mit Kautschuklösung aufgebracht wird, oder man gießt eine Guininiarabikumemulsion der Verstärkersubstanz unmittelbar auf die nötigenfalls gehärtete Bromsilbergelatineschicht und entfernt selbe vor oder nach der Entwicklung im feuchten Zustande mit dem Handballen oder einem weichen Pinsel.
  • Man kann auch die lichtempfindliche Schicht zunächst mit einem dünnen Überzug von Glyzerin, Gummiarabikum usw. versehen und hierauf oder direkt auf die angefeuchtete Bromsilbergelatineschicht, mit einem feinen Pinsel oder im Staubkasten das Verstärkerpulver (z. B. Ca-WOlframat) auftragen und später mit dem Handballen oder einem Schwamm entfernen, der nötigenfalls in Benzin oder Wasser getaucht wird. Die VerstärkersuMtänz kann -auch zuerst in Gelatine emulgiert, nach dem Trocknen feingepulvert und jetzt aufgetragen werden. Dies alles gilt auch für den Fall, daß man eine gewöhnliche oder orthochromatische Trockenplatte mit einem Verstärkerüberzug zu versehen hat. Wenn das Negativpapier möglichst strukturlos und die untere Verstärkerschicht sehr feinkörnig ist, kann man aber durch unmittelbaren Kontakt Kopien erzeugen. Bei abziehbarem Negativpapier mit Verstärkerzwischenschicht wird man die lichtempfindliche Emulsion zweckmäßig nicht unmittelbar auf den Kautschuk- usw. LTnterguß auftragen, sondern zunächst eine dünne Schicht von Zelluloid oder Zellit aufgießen, um die abgezogene Negativhaut zu verstärken.
  • Bei Venvendüng von Verstärkersubstanzen, die nicht wie Ca-Wolframat ein hochaktivisches Fluoreszenslicht ausstrahlen, wird man die lichtempfindliche Schicht durch geeignete Sensibilisatoren (Pinachronl, Ery throsin usw., zweckmäßig in ammoniakalischer Lösung) empfindlicher für die minder brechbaren Lichtstrahlen machen, z. 13. bei Zinksulfid oder Bariumplatinzvanür. Übrigens ist der Gehrauch eines Sensibilisators stets angezeigt, da auch das weiße Fluoreszenslicht viel langwellige Strahlen enthält, die sonst nicht wirken würden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Photographisches Material für Röntgenaufnahmen, dadurch gekennzeichnet, daß lichtempfindliche Schicht und Verstärkerschicht im allgemeinen bei gewöhnlicher Temperatur naß oder trocken entfernbar, bziv. abziehbar zueinander angeordnet sind.
  2. 2: Photographisches Material nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man in tvasserlöslichen Kolloiden enitilgierte Verstärkersubstanzen über der lichtenipfin.dlichen Schicht anbringt.
  3. 3. Photographisches Material nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man auf weißes Papier zunächst eine Verstärkerschicht, dann die lichtempfindliche Schicht aufbringt, welch letztere evtl. durch eine Kautschukzwischenschicht abziehbar gemacht sein kann. d.
  4. Photographisches Material nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die lichtempfindliche Schicht noch mit einer weiteren leicht entfernbaren Verstärkerschicht versieht.
  5. 5. Photographisches Material nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeiclniet, daß die lichtempfindliche Schicht zusaminen mit einer dünnen Rollodium- o. rlg1. Schicht abziehbar gemacht ist.
  6. 6. Photographisches Material nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man die lichtempfindliche Schicht für die Strahlen des Fluoreszenslichtes nötigenfalls sensibilisiert.
DESCH65032D 1921-05-26 1922-05-27 Photographisches Material fuer Roentgenaufnahmen Expired DE388263C (de)

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DE (1) DE388263C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036051B (de) * 1955-05-31 1958-08-07 Du Pont Photographisches Material fuer Roentgenaufnahmen
DE1174158B (de) * 1961-05-29 1964-07-16 Polaroid Corp Fuer photographische Diffusionsuebertragungs-verfahren geeignete lichtempfindliche Roentgenfilmeinheit mit einer Verstaerkerschicht und einem Traeger

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036051B (de) * 1955-05-31 1958-08-07 Du Pont Photographisches Material fuer Roentgenaufnahmen
DE1174158B (de) * 1961-05-29 1964-07-16 Polaroid Corp Fuer photographische Diffusionsuebertragungs-verfahren geeignete lichtempfindliche Roentgenfilmeinheit mit einer Verstaerkerschicht und einem Traeger

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