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Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf
Rundballenpressen, die zur Herstellung von zylindrischen Ballen
aus Erntematerial verwendet werden, und insbesondere auf eine
Spendervorrichtung zur selektiven Einleitung von Wickelmaterial,
wie z.B. Netzgewebematerial in den Ballenformungsmechanismus der
Rundballenpresse, so daß ein fertiger Ballen mit einer äußeren
Schicht aus Umwicklungsmaterial umwickelt werden kann.
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Netzspendermechanismen zur Verwendung in Verbindung mit
Rundballenpressen zur Umwickeln des Äußeren eines fertigen
Rundballens mit einer Schicht aus Netzgewebematerial stellen ein
relativ neues Merkmal dar, das in Rundballenpressen eingefügt
wurde. Eine derartige Netzspendervorrichtung findet sich bei der
Rundballenpresse Claas Modell Rollant 44, bei der eine Wanne
verwendet wird, um eine Rolle aus Netzgewebematerial mechanisch
zu halten, wobei das Netzgewebematerial zwischen einer
angetriebenen elastischen Zuführungswalze und einer starren Klemmwalze
eingespeist wird, mit deren Hilfe das Netzgewebematerial in die
Ballenkammer der Rundballenpresse eingespeist werden kann, um es
um einen darin befindlichen fertigen Rundballen zu wickeln. Wenn
das Netzgewebematerial in die Netzspendervorrichtung geladen
werden soll, ist es erforderlich, die Klemmwalze außer Eingriff
mit der Zuführungswalze zu bringen,, damit das
Netzgewebematerial zwischen diesen durchgefädelt werden kann. Danach ist dann
ein erneuter Eingriff der Klemmwalze mit der Zuführungswalze
erforderlich, damit sich eine einwandfreie Zuführung des
Netzgewebematerials in den Ballenformungsmechanismus erzielt wird.
Eine ausführlichere Beschreibung dieser Netzspendervorrichtung
nach dem Stand der Technik findet sich einerseits unter
Bezugnahme auf die ausführliche Beschreibung der Fig. 6 und
andererseits in der FR-A-2 558 681.
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Es wurde jedoch festgestellt, daß die Kombination einer
angetriebenen Zuführungswalze mit einer Klemmwalze keine
befriedigende Zuführung des Netzgewebematerials in den
Ballenformungsmechanismus ergibt.
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Entsprechend ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine
Rundballenpresse mit einem Wickelmaterialspender zu schaffen, der eine
einwandfreiere Zuführung des Wickelmaterials in den
Ballenformungsmechanismus ergibt.
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Gemäß der Erfindung wird eine Rundballenpresse geschaffen, die
eine Ballenformungskammer und Umwicklungseinrichtungen zur
selektiven Abgabe von Wickelmaterial von einer Wickelmaterial-
Vorratsquelle in die Kammer aufweist, so daß ein
fertiggestellter Ballen in dieser Kammer mit dem Wickelmaterial umwickelt
werden kann, wobei die Umwicklungseinrichtungen folgende Teile
umfassen:
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- eine antreibbare Zuführungswalze,
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- Klemmeinrichtungen, die von der Zuführungswalze fort
bewegbar sind, um die Einführung von Wickelmaterial zwischen die
Klemmeinrichtungen und die Zuführungswalze zu erleichtern, und
die in Richtung auf die Zuführungswalze beweglich sind, um das
Wickelmaterial zwischen den Klemmeinrichtungen und der
Zuführungswalze einzuklemmen und um ein Zuführen des Wickelmaterials
in die Ballenformungskammer zu ermöglichen, und
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- Positionssteuereinrichtungen, die
Endlagen-Vorspanneinrichtungen einschließen, wobei die
Positionssteuereinrichtungen betriebsmäßig mit den Klemmeinrichtungen verbunden sind,
um das Anpressen der Klemmeinrichtungen in Eingriff mit der
Zuführungswalze zu ermöglichen und um selektiv diese
Klemmeinrichtungen zwischen eingerückten und ausgerückten Positionen zu
bewegen und
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wobei die Ballenpresse dadurch gekennzeichnet ist, daß
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- die Klemmeinrichtungen zwei mit Abstand voneinander
angeordnete Klemmwalzen umfassen, von denen einerseits die erste
frei drehbar auf einer Seite der Zuführungswalze zwischen einen
Querabstand aufweisenden Befestigungseinrichtungen befestigt
ist, die ihrerseits beweglich auf dem Ballenpressenrahmen
befestigt sind, und von denen andererseits die zweite Klemmwalze
frei drehbar zwischen zwei Schwenkarmen gelagert ist, die
jeweils schwenkbar mit einer entsprechenden der
Befestigungseinrichtungen verbunden sind, um eine Bewegung dieser zweiten
Klemmwalze gegenüber der Zuführungswalze und der ersten
Klemmwalze zu ermöglichen, wobei die zweite Klemmwalze an der Seite
der Zuführungswalze angeordnet ist, die diametral
gegenüberliegend zu der Seite der Zuführungswalze liegt, an der die erste
Klemmwalze angeordnet ist, und wobei die Schwenkarme mit den
Positionssteuereinrichtungen derart verbunden sind, daß sie eine
Schwenkbewegung der Schwenkarme in eine Position ermöglichen
können, in der die zweite Klemmwalze mit der Zuführungswalze in
Eingriff kommt, wobei irgendeine nachfolgende weitere
Schwenkbewegung der Schwenkarme weiterhin eine Bewegung der
Befestigungseinrichtungen bezüglich der Zuführungswalze bewirkt, um
auch die erste Klemmwalze mit dieser in Eingriff zu ziehen.
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Die Erfindung ist vorteilhaft insofern, als beide Klemmwalzen
einerseits selektiv außer Eingriff mit der Zuführungswalze
gebracht werden können, um eine Einführung von
Netzgewebematerial zwischen diesen zu ermöglichen, und daß andererseits die
Positionseinstellung der Klemmwalzen bezüglich der
Zuführungswalze in bequemer und einfacher Weise durchgeführt werden kann,
um einen geeigneten Eingriff beider Klemmwalzen mit der
Zuführungswalze zu ermöglichen, damit sich eine richtige Zuführung
von Netzgewebematerial zwischen diesen ergibt.
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Die Vorteile dieser Erfindung werden aus einer Betrachtung der
folgenden Beschreibung dieser Erfindung ersichtlich,
insbesondere wenn diese zusammen mit den beigefügten Zeichnungen
betrachtet wird, in denen:
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Fig. 1 eine Seitenansicht einer Rundballenpresse ist,
die die Prinzipien der vorliegenden Erfindung
aufweist, wobei Teile der Rundballenpresse
fortgebrochen sind, um die Erfindung besser zu
zeigen,
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Fig. 2 eine teilweise Vorderansicht der
Rundballenpresse entlang der Linien II-II nach Fig. 1 ist,
wobei Teile des Mittelabschnittes der
Rundballenpresse aus Gründen der Klarheit
fortgebrochen sind,
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Fig. 3 eine vergrößerte Teilansicht entlang der Linien
III-III nach Fig. 2 ist, die die
Netzspendervorrichtung zeigt, wobei die Bewegung eines
Endlagen-Gestänges strichpunktiert gezeigt ist,
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Fig. 4 eine der Figur 3 ähnliche Ansicht ist, wobei die
Klemmwalzen außer Eingriff mit der elastischen
Zuführungswalze sind und die Bewegung der
Klemmwalzen-Befestigungseinrichtung und der
Klemmwalzen strichpunktiert dargestellt ist,
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Fig. 5 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht ist, die jedoch
die Bewegung einer schwenkbar befestigten
Klemmwalze in Eingriff mit der Zuführungswalze zeigt,
wobei die nachfolgende Bewegung der
Befestigungseinrichtungen und der anderen Klemmwalze in
Eingriff mit der Zuführungswalze strichpunktiert
gezeigt ist,
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Fig. 6 eine schematische teilweise Seitenansicht der
Netzgewebe-Spendervorrichtung, wie sie bei der
Claas Modell Rollant 44 Rundballenpresse
verwendet wird, die einen Stand der Technik für
die vorliegende Erfindung darstellt.
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Unter anfänglicher Bezugnahme auf Fig. 6 wird die dem Stand der
Technik entsprechende Claas-Netzgewebe-Spendervorrichtung, die
vorstehend erwähnt wurde, nunmehr ausführlicher erläutert. Die
Rundballenpresse (a) ist vom Typ mit fester Kammer mit einer
Vielzahl von Walzen (r), die zwischen gegenüberliegenden
Seitenplatten drehbar gelagert sind, um zwischen diesen eine
Kammer zu bilden, in der der zylindrische Ballen geformt wird.
Die Netzgewebe-Spendervorrichtung (c) schließt eine Wanne (t)
ein, in der eine Rolle von Netzgewebematerial (n) angeordnet
ist. Eine Bremsstange (b), die durch eine Endlagenfeder in ihrer
Position gehalten wird, hält die Rolle aus Netzgewebematerial
(n) in der Wanne (t) an ihrem Platz. Das Netzgewebematerial
wird durch eine schwenkbare Bremsvorrichtung (e), unter eine
Führungswalze (g), um die Zuführungswalze (f) und zwischen eine
Klemmwalze (p) und die Zuführungswalze (f) eingefädelt. Ein
schwingendes Messer (k) ist beweglich, um mit dem Netz zwischen
der Zuführungswalze (f) und dem zylindrischen Ballen in Eingriff
zu kommen, um das Netz zu durchtrennen, wenn eine ausreichende
Menge des Netzes um den Ballen gewickelt wurde. Die Klemmwalze
(p) ist auf Schwenkarmen (m) befestigt, die mit einem
Verriegelungsmechanismus (l) versehen sind, um die Klemmwalze
(p) fest gegen die und in Eingriff mit der Zuführungswalze (f)
zu sichern.
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Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und insbesondere die Fig. 1
und 2 sind Seiten- und Vorderansichten einer Rundballenpresse,
die die Prinzipien der vorliegenden Erfindung aufweist, zu
erkennen. Irgendwelche Bezugnahmen auf links und rechts werden
dadurch bestimmt, daß man an der Rückseite der Maschine steht
und in Richtung der Arbeitsbewegung blickt. Weiterhin sind die
Ausdrücke wie z.B. 'links', 'rechts', 'vorwärts', 'rückwärts',
'quer' usw. lediglich aus Bequemlichkeit gewählte Worte und
sollen nicht als beschränkende Ausdrücke betrachtet werden.
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Die Rundballenpresse 10 ist mit einem auf Rädern laufenden
Rahmen 12 versehen und für eine Bewegung über dem Boden G
ausgebildet. Der Rahmen 12 trägt zwei allgemein vertikale, mit
Querabstand angeordnete Seitenplatten 13, zwischen denen ein
Ketten-/Leisten-Förderband 14 drehbar angetrieben ist, um den
Ballenformungsmechanismus 15 zu bilden, innerhalb dessen
zylindrische Ballen aus Erntematerial geformt werden. Ein
benachbart zum Boden G angeordneter Aufnehmer 17 liefert
Erntematerial vom Boden G in üblicher Weise in den
Ballenformungsmechanismus 15. Eine Antriebsstrecke 18 liefert
Betriebsleistung an alle zu betreibenden Bauteile in der
Rundballenpresse 10. Diese Rundballenpresse 10 ist, soweit sie
vorstehend beschrieben wurde, von allgemein üblicher
Konstruktion und Betriebsweise und ist ausführlicher in der
US-A-4 426 833 beschrieben, deren Beschreibungsteil durch
diese Bezugnahme eingefügt sein soll.
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Die Rundballenpresse 10 ist jedoch dadurch modifiziert worden,
daß sie mit einer Netzgewebe-Spendervorrichtung 20 ausgerüstet
ist. Eine Rolle von Netzgewebematerial 22 ist auf einer Spindel
23 befestigt und drehbar zwischen den gegenüberliegenden
Seitenplatten 13 an einer vorderen Position der Rundballenpresse
10 gelagert. Das Netzgewebematerial 22 wird von der Rolle aus
nach unten zu einem Zuführungsmechanismus 25 in Form einer
Zuführungswalze 27 und ersten und zweiten Klemmwalzen 28,29
geführt. Die Netzgewebe-Spendervorrichtung 20 schließt weiterhin
eine schwenkbar befestigte Messerbaugruppe 31, die zum
Durchtrennen des Netzmaterials 22 verwendet wird, nachdem eine
ausreichende Menge auf die Außenoberfläche des zylindrischen
Ballens aufgebracht wurde, einen Antriebsmechanismus 33 zum
betriebsmäßigen Antrieb der Zuführungswalze 27 und einen
Betätigungsmechanismus 35 zum selektiven Einkuppeln des
Antriebsmechanismus 33 ein, um eine Zuführung des
Netzgewebematerials 22 in den Ballenformungsmechanismus 15 zu bewirken.
Eine ausführlichere Beschreibung der Betriebsweise des
Antriebsmechanismus 33 und des Betätigungsmechanismus 35 findet sich in
der gleichzeitig anhängigen Europäischen Patentanmeldung No.
0.293.025 mit dem Titel 'Knife Assembly for Net Dispensing
Apparatus'.
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Unter Bezugnahme auf die Fig. 3 - 5 ist der
Zuführungsmechanismus 25 am besten zu erkennen. Das Netzgewebematerial 22 läuft
von der Vorratsquelle auf der Spindel 23 nach unten und wird
zwischen die Klemmwalzen 28,29 und die elastische
Zuführungswalze 27 eingefädelt, so daß es von dieser nach unten hängt.
Wenn die Zuführungswalze 27 betriebsmäßig angetrieben wird, so
wird das Netzgewebematerial 22 rückwärts zusammen mit dem
ankommenden Erntematerial von der Aufnahmevorrichtung 17 in den
Ballenformungsmechanismus 15 eingespeist, wo es um den
zylindrischen Ballen gewickelt wird, bis die Zuführungswalze 27 gestoppt
und das schwenkbar befestigte Messer 31 in eine Position zum
Durchtrennen des Netzgewebematerials 22 bewegt wird.
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Die erste Klemmwalze 29 ist frei drehbar auf Platten 51 auf
einer Seite der Zuführungswalze 27 gelagert, und die zweite
Klemmwalze 28 ist frei drehbar auf Schwenkarmen 53 befestigt,
die ihrerseits schwenkbar an den Platten 51 befestigt sind.
Jede Platte 51 ist mit darin ausgebildeten schlitzförmigen
Öffnungen 34 ausgebildet und an einer entsprechenden
Seitenplatte 13 mit Hilfe von Stiften 56 befestigt, die sich von den
Seitenplatten durch die jeweiligen geschlitzten Öffnungen 54
erstrecken. Ein Endlagen-Gestänge 57 ist für die
Bedienungsperson an der Vorderseite der Rundballenpresse 10 zugänglich
und mit jedem Schwenkarm 53 verbunden, um dessen Bewegung
hervorzurufen, wie dies strichpunktiert in Fig. 3 gezeigt ist.
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Wie dies am besten aus Fig. 5 zu erkennen ist, bringt eine
Betätigung der Endlagen-Gestänge 57 zur Erzielung der
Schwenkbewegung der entsprechenden Schwenkarme 53 und zur Bewegung der
zweiten Klemmwalze 28 in Eingriff mit der Zuführungswalze 27
den Klemmwalzen-Befestigungsmechanismus 50 in eine Position, in
der eine weitere Schwenkbewegung der Schwenkarme 53 ein Gleiten
der Platten 51 entlang der Stifte 56 hervorruft, bis die erste
Klemmwalze 29 in festem Eingriff mit der gegenüberliegenden
Seite der Zuführungswalze 27 steht. Wie dies am besten aus Fig.
4 zu erkennen ist, können zur Ermöglichung eines Einfädelns
eines frischen Vorrats von Netzgewebematerial 22 durch den
Zuführungsmechanismus 25 die Endlagen-Gestänge 57 so betätigt
werden,
daß eine Schwenkbewegung der Schwenkarme 53 zur Bewegung
der zweiten Klemmwalze 28 von der Zuführungwalze 27 fort bewirkt
wird. Aufgrund der teilweise vertikalen Ausrichtung der
geschlitzten Öffnungen 54, durch die hindurch die Stifte 56
angeordnet sind, sollten die Endplatten 51 und die daran
befestigte Klemmwalze 25 aufgrund der Schwerkraft von der
Zuführungswalze 25 fort herunterfallen. Falls nicht, könnte die
erste Klemmwalze 29 leicht von Hand fortbewegt werden. Nach dem
Einfädeln des Netzgewebematerials 22 zwischen die Klemmwalzen
28,29 und die Zuführungswalze 27 gemäß Fig. 3 können die
Endlagen-Gestänge 57 betätigt werden, um die Klemmwalzen 28,29 in
ihrer Eingriffsstellung bezüglich der Zuführungswalze 27 zu
ziehen.
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Es ist verständlich, daß Änderungen von Einzelheiten, die
beschrieben und gezeigt wurden, um die Eigenart der Erfindung
zu erklären, für den Fachmann nach dem Lesen dieser Beschreibung
erkennbar und von diesem durchführbar sind.
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Als Beispiel ist zu erkennen, daß die im Vorstehenden
beschriebene Anordnung zum Wickeln von Netzgewebematerial um Ballen in
gleicher Weise zum Aufbringen anderer Wickelmaterialien, wie
z.B. Kunststoffolie, auf Rundballen verwendet werden kann.
Entsprechend betrifft die Erfindung in allgemeinerer Form eine
Spendervorrichtung für eine Rundballenpresse, die so ausgebildet
ist, daß sie eine beliebige Art von Wickel-Bahnmaterial in die
Ballenkammer abgeben kann.
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Weiterhin können die Positionsteuereinrichtungen für die
Klemmwalzen 28,29, die bei der in den beigefügten Zeichnungen
gezeigten und im Vorstehenden beschriebenen Ausführungsform
durch unabhängige Endlagen-Gestänge 57 gebildet sind, die mit
entsprechenden Platten 51 an in Querrichtung gegenüberliegenden
Seiten der Ballenpresse verbunden sind, alternativ durch ein
einziges Endlagen-Gestänge ähnlich der Konstruktion 57 gebildet
sein, die in üblicher Weise mit beiden Platten 51 an den in
Querrichtung gegenüberliegenden Seiten der Ballenpresse
verbunden ist.