DE387965C - An- und Abhebevorrichtung fuer Liniiermaschinen - Google Patents

An- und Abhebevorrichtung fuer Liniiermaschinen

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DE387965C
DE387965C DER53830D DER0053830D DE387965C DE 387965 C DE387965 C DE 387965C DE R53830 D DER53830 D DE R53830D DE R0053830 D DER0053830 D DE R0053830D DE 387965 C DE387965 C DE 387965C
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rollers
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DER53830D
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OTTO RIETZSCH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41GAPPARATUS FOR BRONZE PRINTING, LINE PRINTING, OR FOR BORDERING OR EDGING SHEETS OR LIKE ARTICLES; AUXILIARY FOR PERFORATING IN CONJUNCTION WITH PRINTING
    • B41G3/00Apparatus for printing lines

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • An- und Abhebevarrichtung für Liniiermaschinen. Liniiermaschinen, bei denen die zu liniierenden Bogen mittels eines endlosen Fördertuches durch die Maschine geführt werden und deren Liniiervorrichtungen feststehend angeordnet sind, besitzen gewöhnlich auf der Unterseite des Tuches Andrückwalzen, die es in bestimmten Zeitabschnitten heben und senken, d. h. gegen die Liniiervorrichtung drücken oder es von dieser abheben.
  • Es ist hierbei von Wichtigkeit, daß die Spannung des Fördertuches beim Heben und Senken weder vergrößert noch vermindert wird, weil jede Spannungsänderung eine entsprechende Verschiebung der auf dem Fördertuche liegenden--Bogen und damit Ungenauigkeiten beim Ansatz und am Ende der Liniierung zur Folge hat.
  • Bei den bekannt gewordenen Liniiermaschinen dieser Art sind unter dem Fördertuch in der Mitte zwischen je zwei Leitwalzen Wellen gelagert, auf denen zu beiden Seiten der Maschine zweiarmige Hebel sitzen, die im gleichen Abstand von der Welle Walzen - kleineren Durchmessers tragen. Mit Hilfe dieser durch besondere Vorrichtungen gesteuerten Walzen erfolgt das Heben und Senken des Fördertuches in der Weise, daß die eine Walze das Fördertuch gegen die Liniiervorrichtung drückt, wenn die andere Walze von dem Tuch abgehoben wird. Wenn sich die eine Walze zur Unterhrechung der Liniierung von der Liniiervorrichtung abhebt, dann soll die andere Walze die dabei v erlorengegangene Spannung des Tuches wieder herstellen, was aber tatsächlich erst dann eintritt, wenn die betreffende Walze ihre größte Ausschwingung erreicht hat. In der Zwischenzeit findet dagegen ein inerkliclic Nachlassen der Tuchspannung statt.
  • Hierbei ist zu beachten, daß die eine @,`,"alzu in gleichem Maße vom Fördertuch ab;chwin-c-ii muß, als es durch die andtre 1'. <ilzf- zum Andrücken der Bogen an die Liniiervorrichtung gehoben wird. Infolgedessen wird sich bei der entgegengesetzten Ausschwingung die rine Walze dem Tuche erst allmählich nähern, während es von der anderen zum Abheben von der Liniiervorrichtung bereits gesenkt wird. her Ausschlag der Andrückwalze muß möglichst groß gewählt werden, damit in der Senkstellung des Tuches der auf ihm befindliche Bogen unter der Liniiervorrichtung hindurchgehen kann, ohne mit ihr in Berührung zu kommen. Je größer aber dieser Ausschlag ist, um so größere Veränderungen treten in der Spannung des Fördertuches beim Heben und Senken auf.
  • Nach der Erfindung soll nun dieser Übelstand dadurch beseitigt «-erden, daß die Doppelhebel, an denen die Gegendruckwalzen für die Liniiervorrichtung und die Walzen für den Spannungsausgleich gelagert sind, unglelcharmig ausgebildet sind, und zwar so, da.ß die Gegendruckwalzen an den längeren Schenkeln der zweiarmigen Hebel sitzen. Infolge dieser Ausbildung werden die Ausgleichwalzen beim Andrücken des Fördertuches an die Liniiervorrichtung nur so weit gesenkt, daß sie auch in dieser Stellung mit dem Tuche in Berührung bleiben. Wenn also die Senkbewegung der Gegendruckwalze einsetzt, hebt die Ausgleichwalze das Fördertuch ohne jede Verzögerung an, wodurch Spannungsänderungen darin verhütet «>erden.
  • 1-)ie Lagerung der Kipphebel ist also so gewählt, daß die Gegendruckwalze auch in gesenkter Stellung an dem Fördertuche anliegt und es beim Ausschwingen der Hebel in entgegengesetzter Richtung in gleichem Maße anhebt wie die Ausgleichwalze es senkt.
  • In der Zeichnung ist die Heb- und Senkvorrichtung für das endlose Fördertuch in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. z zeigt die Vorrichtung bei gehobener und Abb.2 bei gesenkter Gegendruckwalze im Querschnitt.
  • Zwischen den Leitrollen ca für das endlose Fördertuch b ist die Welle il gelagert, die an beiden Enden mit ungleicharmigen Poppelliebeln ä besetzt ist, an deren Enden die Walzen h, hl drehbar gelagert sind. Die `'Falze h dient als Gegendruckwalze für die Liniierwalze k, und die an den kurzen Hebelschenkeln gelagerte Walze hl zum Spannungsausgleich für das Fördertuch b, wenn cs durch Senken der Gegendruckwalze 1r, von. der L iniierwalze 1a abbewegt wird.
  • I:h- Lage drr Schwingachse t1 ist so g<wählt, daß beide Walzen h und hl in jeder Stellung mit dum Tuch 1) in BerPlirung bleiben.
  • Strucrung der Schwinghebel g von der bekannten, mit dem Tuch umlaufenden Bahn rr, iirl kann auf verschiedene Weise erfolgen. In der Zeichnung ist beispielsweise angenommeli worden, daß auf der Achse d eine Kurbel n befestigt ist, deren Zapfen n1 in eine auf der Welle p befestigte Gabel r eingreift. Diese Gabel r steht unter der t1 irkung einer Zugfeder f, die bewirkt, daß der gleichfalls auf der Welle j@ befestigte Daumen s den Winkelhebel t mit einer Laufrolle 1l gegen die Steuerbahn m, in' drückt.
  • Befindet sich die Rolle t1 in einer Vertiefung der Bahn nt., -fiz.l (s. Abb. z), so werden die Hebel g durch. Wirkung der Feder f unter Vermittelung der Gabel r, der Kurbel n und des Daumens s derart geschwenkt, daß die Gegendruckwalze 1a das Fördertuch b an die Liniierwalze 7, andrückt. Läuft dagegen die Rolle f1 auf die Erhöhung in' auf, so drückt der Winkelhebel i den Daumen s zurück (s. Abb. a), s.) daß nun die Gabel y^ durch Vermittelung der Kurbeln die Hebel g in entgegengesetzter Richtung ausschwenkt, wobei die Ausgleichwalze 1r.' das Fördertuch bin gleicher Weise anhebt wie es sich im Bereiche der Gegendruckwalze 1i. senkt.

Claims (1)

  1. PATENT-Ai"TspRUcH: Liniiermaschine, bei der die zu liniierenden Bogen mittels eines endlosen Fördertuchcs durch die 11aschine geführt werden, gegen deren feststehende Liniiervorrichtungen die Bogen in bestimmten Zeitabschnitten durch ge-,teuerte Gegendiuckwalzen be-«-egt werden, die mit einer Walze für den Spannungsausgleich an zweiarmigen Kippliebeln innerhalb des Fördertuches angeordnet sind, dadurch gekennzeichnc t, daß die zweiarmigen @Valzentrag- oder Kipphebel (g) ungleicharrnig ausgebildet und die gleich den Gegendruckwalzen (h) ständig mit dem Fördertuch (b) in Berührung bleibenden Spannungsausgleichwalzen (hl) an den kürzeren Hebelarmen gelagert sind.
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