DE3876331T2 - Automatischer apparat fuer die reinigung zahnaerztlicher handstuecke. - Google Patents

Automatischer apparat fuer die reinigung zahnaerztlicher handstuecke.

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DE3876331T2 DE8888470012T DE3876331T DE3876331T2 DE 3876331 T2 DE3876331 T2 DE 3876331T2 DE 8888470012 T DE8888470012 T DE 8888470012T DE 3876331 T DE3876331 T DE 3876331T DE 3876331 T2 DE3876331 T2 DE 3876331T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen automatischen Apparat für die Reinigung eines oder mehrerer zahnärztlicher Handstücke oder Turbinen.
  • Zumindest täglich muß der Zahnarzt systematisch eine Reinigung, eine Schmierung und die Sterilisation der Handstücke durchführen, die er benutzt.
  • Z.Zt. werden diese verschiedenen Operationen von Hand mit Hilfe verschiedener Instrumente durchgeführt, beispielsweise mit einer Spraydose usw. Diese Arbeiten sind langwierig, und manche Ärzte führen sie nicht mit der erforderlichen Häufigkeit oder unvollkommen durch.
  • Es gilt in dieser Hinsicht zu bemerken, daß jedes Handstück getrennt gereinigt werden muß, wodurch sich der Zeitaufwand vervielfacht. Eine automatische Vorrichtung ist bereits in der ungeprüft veröffentlichten DE-OS 3 239 549 vorgeschlagen worden. Die Vorrichtung ist unterdessen sehr knapp beschrieben und funktioniert tatsächlich durch Saugen (Unterdruck), was zu sehr wenig zuverlässigen Resultaten hinsichtlich der Reinigungswirkung führt.
  • Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, diese Nachteile zu vermeiden, indem sie einen automatischen Apparat vorschlägt, der die vollständige Reinigung und Desinfektion eines oder mehrerer Handstücke oder von Turbinen in einer Weise gestattet, daß diese fertig zur Benutzung bereitgehalten werden.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei einem Apparat der eingangs genannten Art durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 definierten Merkmale gelöst.
  • In vorteilhafter Weise arbeitet die Einrichtung mit Druckluft, die durch ein System von Elektroventilen nacheinander in Flüssigkeitsbehälter geschickt wird, wobei diese Flüssigkeiten aus ihrem Behälter herausgedrückt werden und in das bzw. die Handstücke oder die Turbine über den Zapfen injiziert wird, auf den die Handstücke montiert sind.
  • Der Apparat gemäß der Erfindung weist vorzugsweise mehrere Zapfen aus, beispielsweise drei an der Zahl, für Handstücke und eine Turbine, was meist der Ausrüstung eines Zahnarztes entspricht. In an sich bekannter Weise tragen die Zapfen jeweils eine Achse mit einem Antrieb, wobei diese Achsen gemäß der Erfindung jeweils durch ein Ritzel in Drehung versetzt werden, von denen eins mit dem anderen kämmt, und ein einziges Steuerritzel der Vorrichtung die Bewegung erteilt, wobei dieses Steuerritzel beispielsweise durch einen Druckluftmotor in Drehung versetzt wird.
  • Zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen sind bei dem Apparat vorgesehen, wie beispielsweise:
  • Sichtbarmachung des Flüssigkeitsniveaus in den Behältern;
  • Bediensicherheit durch eine Verschlußtür an der Kammer, in der sich die zu reinigenden Handstücke befinden;
  • Schließventile auf den Zapfen, um diese zu versperren, wenn sie nicht benutzt werden.
  • Man wird die Erfindung besser verstehen unter Zuhilfenahme der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles, das nur beispielsweise und nicht einschränkend zu sehen ist, und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen in welchen darstellen:
  • Fig. 1 eine Vorderansicht des Apparates gemäß der Erfindung;
  • Fig. 2 eine Draufsicht auf den Apparat gemäß der Erfindung mit angehobener Schutzhaube;
  • Fig. 3 eine Abdichtvorrichtung der Tür des Apparates;
  • Fig. 4 das pneumatische Steuer des Apparates.
  • Das Grundprinzip besteht in der automatischen Reinigung eines oder mehrerer Handstücke oder Turbinen. In der Folge wird ein Apparat beschrieben, der für drei Handstücke und eine Turbine vorgesehen ist, aber es versteht sich, daß dies in keiner Weise beschränkend sein soll.
  • Gemäß der Erfindung läßt man durch das Innere der zu reinigenden Handstücke mit Rotation um die Innenachsen mehrere Flüssigkeiten nacheinander hindurchtreten, welches zur Kenntnisnahme beispielsweise sind:
  • Wasser während einer Dauer von 18 bis 100 Sek.;
  • Desinfektionsflüssigkeit während einer Dauer von 18 bis 100 Sek.;
  • Luft zum Trocknen während einer Dauer von 18 bis 100 Sek;
  • Schmieröl während einer Dauer von 27 bis 50 Sek.
  • Am Ende des Zyklus sind die Handstücke gereinigt, getrocknet, desinfiziert, geschmiert und bereit, benutzt zu werden.
  • Es sei nun auf Figur 1 Bezug genommen.
  • Der Apparat gemäß der Erfindung hat ein ein Gehäuses 1, welches im Inneren eine Kammer 2 bildet, die an der Vorderseite durch eine Tür 3 geschlossen ist, welche beispielsweise horizontal an dem Gehäuse 1 schwenkbar befestigt ist.
  • Im Inneren dieser Kammer und im oberen Teil sind drei Zapfen 4, 5, 6 von standardisierten zahnärztlichen Motoren angeordnet, auf welchen in herkömmlicher Weise ebenso viele nicht dargestellt Handstücke festgemacht werden können. Ein vierter Zapfen 7 kann vorgesehen sein, um eine Turbine zu tragen.
  • Die Kupplungen sind alle selbst bekannt und müssen daher nicht in Einzelheiten beschrieben werden. Die die Turbinen abstützenden Zapfen können von vielfacher bekannter Art sein, was von der Anordnung der Zuführung oder der Abführung der Druckluft und des Sprays abhängt.
  • Der Turbinenzapfen 7 kann durch Lösen einer gerändelten, von außen zugänglichen Schraube 8 in Abhängigkeit von dem Typ der zu reinigenden Turbine ausgewechselt werden. Der Zapfen wird erneut befestigt durch umgekehrte Drehung der gerändelten Schraube.
  • Wenn der Zapfen 4, 5, 6 zur Aufnahme eines Luftgerätes (Turbine) bestimmt ist, so wird der Antrieb durch einen Luftdurchgang aufgrund einer an sich bekannten spezifischen Verbindung sichergestellt.
  • Die Motorzapfen weisen in bekannter Weise eine Achse mit Antrieb auf, wobei diese Achsen jeweils durch ein Ritzel 9, 10, 11 in Drehung versetzt werden, was in Figur 2 sichtbar ist und wobei das eine mit dem anderen kämmt.
  • Ein Steuerritzel 12, das durch einen nicht dargestellten Druckluftmotor angetrieben wird, erteilt der Anordnung die Bewegung unter Umständen mit einem dazwischen angeordneten Planetenritzel 13.
  • Es wurde zuvor die Steuerkinematik beschrieben, um die Zapfen gleichzeitig in Rotation zu versetzen und somit die Innenorgane der Handstücke, die darauf befestigt sind, wobei die Reinigungoperationen obligatorisch bei der Bewegung der Organe bewirkt werden müssen, um wirksam zu sein.
  • Es gilt nun, verschiedene Flüssigkeiten durch die Handstücke zu führen.
  • Der Apparat gemäß der Erfindung umfaßt
  • Einen Wasserbehälter 14;
  • einen Behälter 15 für flüssige Desinfektionsprodukte oder Dämpfe;
  • einen Ölbehälter 16.
  • Der Apparat erhält Druckluft über eine Leitung 30 mit einem regelbaren Druckminderer 17 und einem Manometer 18 zugeführt. Durch eine Anordnung von Elektroventilen gelangt die Druckluft in jeden der Behälter gemäß einem regelbaren Rhythmus und Zyklus. Diese Vorrichtung sei nachfolgend beschrieben.
  • Die auf diese Weise zugeführte Druckluft stößt die Flüssigkeit aus ihrem Behälter entsprechend in jeden der Zapfen. Ein Sicherheitsventil schließt den Eintritt aus dem Zapfen, wenn kein Handstück auf diesem angeordnet ist; beim Anordnen eines Handstückes auf einem Zapfen hebt das Hinterteil desselben eine Ventilklappe an und gibt die Öffnung frei, so daß die Flüssigkeit in die hintere Hülse des Handstückes gelangen kann.
  • Nach Durchquerung der zu reinigenden Handstücke gelangen die Flüssigkeiten in die Kammer 2 über den Kopf des Handstückes und werden über ein Rohr 19 abgesaugt.
  • Die Elektroventile werden in bekannter Weise durch eine elektronische Platine gesteuert, wobei die Vorrichtung elektrisch durch ein Kabel 20 versorgt wird.
  • Die verschiedenen aufeinanderfolgenden Funktionen können auf der Vorderfläche auf einem Pult 21 sichtbar gemacht werden. Auf diesem Pult sind Anzeigen 22 angeordnet, die den ablaufenden Zyklus und Zeitregelung des Zyklus 23 anzeigen.
  • Die Spannung wird über einen Hauptschalter 24 angelegt, und der Reinigungszyklus wird durch einen Druckknopf 25 ausgelöst.
  • Eine Sicherheitsmaßnahme sieht vor, daß der Reinigungszyklus nur ausgelöst werden kann, wenn die Tür 3 geschlossen ist, wobei die Öffnung desselben den Schaltkreis unterbricht.
  • Eine andere Sicherheitsmaßnahme sieht vor, daß bei ungenügendem Niveau der Flüssigkeit eine Niveauanzeige 26 aufleuchtet oder erlischt, wodurch der ablaufende Zyklus unterbrochen wird.
  • Die Dosierung der Flüssigkeiten wird für jeden Behälter durch eine Schraube 27, 28, 29 bewirkt, wobei die Regelung nur während der Benutzungszeit der genannten Flüssigkeiten betätigt werden kann. Die Behälter sind durch Füllstopfen 32, 33, 34 verschlossen.
  • Bei einer gegebenen Dosierung stellt sich die Abgabe in Bezug auf jede Flüssigkeit automatisch auf die Anzahl der benutzten Zapfen ein.
  • Der Apparat erfordert nur wenig Wartung, wobei die verschiedenen Eingriffe durch Anheben der oberen Klappe 31 oder von der Rückseite des Apparates her durchgeführt werden können.
  • Beispielsweise kann man Zeitregelungen in den folgenden Bereichen und für die folgenden Funktionen vorsehen:
  • Waschen: von 18 bis 100 Sek.;
  • Trocknung: von 35 bis 120 Sek. mit der Möglichkeit von gepulster oder nicht gepulster Trockenluft;
  • Desinfektion: von 18 bis 100 Sek.;
  • Wartezeit: von 35 bis 120 Sek.;
  • Trocknung: von 18 bis 100 Sek.;
  • Schmierung: von 27 bis 50 Sek.;
  • Produktabgabe: von 5 bis 25 Sek.
  • Eine Anzeige für das Zyklusende zeigt an, daß sie beendet ist und daß die Handstücke bereit sind, sterilisiert zu werden.
  • In vorteilhafter Weise sieht man in Höhe der Tür 3 eine Dichtung vor, die durch ein hohles Rohr 35 gebildet wird, das am Umfang der Einrahmung angeordnet ist, die die Tür aufnimmt. Wenn die Tür geschlossen ist und wenn der Apparat in Betrieb gesetzt wird, so wird das Rohr 35 unter Druck gesetzt. Dank einer auf diese Weise erhaltenen Aufweitung des Rohres erzielt man eine vollkommene Dichtheit, da das nachgiebige Rohr unter der Einwirkung des Druckes sich vollkommen der Konturform der Tür und der Einrahmung anpaßt.
  • Diese Dichtvorrichtung weist nicht die fehlerhafte Dichte wirkung herkömmlicher Gummidichtungen durch Altern auf.
  • Sie führt im übrigen zu einer Optimalen Dichtheit trotz geringer Überdrücke, die in der Reinigungskammer beim Arbeiten des Apparates herrschen können.
  • Es sei nun die pneumatische Funktion des Apparates unter Bezugnahme auf das Schema gemäß Figur 4 beschrieben.
  • Dort sind die verschiedenen vorerwähnten Behälter 14, 15, 16 dargestellt.
  • Das System arbeitet mit Druckluft an den mit P bezeichneten Eingängen, die durch eine Anordnung von Elektroventilen Druckluft in den ausgewählten Flüssigkeitsbehälter nach der Arbeitsphase des Gerätes führen. Die Flüssigkeit wird nun aus dem Behälter herausgedrückt, um in das oder die Handstücke oder die Turbine über den Zapfen injiziert zu werden, auf welchen die genannten Stücke montiert sind.
  • Vorteilhafterweise sind die Behälter 14, 15 mit einer Einrichtung 36, 37 für die Erzeugung eines Nebels aus Luft/Flüssigkeit versehen, die eine Regelung der Dosierung der Flüssigkeit gestattet.
  • Jedem ein Instrument aufnehmenden Zapfen ist ein Elektroventil 38, 39, 40, 41 zugeordnet, das den Durchgang von Wassernebel oder von Desinfektionsmittel gestattet oder nicht gestattet, wobei der Eingang eines jeden Elektroventiles mit einem gemeinsamen Punkt 42, 43 verbunden ist, zu dem die Leitung 44 für den Wassernebel und die Leitung 45 für den Desinfektionsnebel führt.
  • Außerdem ist jedem Zapfen ein Öleingang 46, 47, 48, 49 zugeordnet, der vor dem dem Zapfen zugeordneten Elektroventil angeordnet ist.
  • Die Vorrichtung zur Ölverteilung 50 wird beispielsweise durch ein bekanntes Mittel gebildet, das die gleichzeitige Öleinspritzung an allen Öleingängen ermöglicht.
  • Als Variante weist die Vorrichtung eine Steuereinrichtung auf, welche es während der Phase des Zutritts von Wassernebel, Desinfektionsmittelnebel oder Öl ermöglicht, nach einem verketteten Verfahren die Elektroventile nach einem Modus zu öffnen oder zu schließen, welche den Zapfen zugeordnet sind.
  • Was den Aufbau der Zapfen betrifft, so sind diese ohne Dichtung ausgebildet, um durch Überlauf ebenso das Waschen und die Desinfektion der Muffen und der Spraytüllen der Handstücke sicherzustellen.
  • Schließlich ist vorgesehen, daß die Ölleitungen in das Handstück unterhalb des Niveaus des Eintritts des Sprühkanals in das genannte Handstück oder der entsprechenden Eingänge, in dem das Handstück tragenden Zapfen münden, was die Einführung von Öl in die Spraykanäle verhindert.

Claims (19)

1. Automatischer Apparat für die Reinigung zahnärztlicher Handstücke oder Turbinen, welcher Zapfen enthält, auf denen das zur reinigende Handstück aufgesetzt wird oder die Handstücke aufgesetzt werden, wobei die genannten Zapfen mit Flüssigkeitsbehältern (14, 15, 16) des Apparates verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß er zumindest einen Zapfen (4, 5, 6) eines standardisierten zahnärztlichen Motors hat, welcher mit seinen Antriebsmitteln (9, 10, 11) verbunden ist, daß die Behälter jeweils Wasser, ein Desinfektionsmittel und Öl enthalten, wobei die genannten Flüssigkeiten durch in dem Apparat enthaltene Mittel nacheinander während und in einer regelbaren Zeitdauer und Menge zum Durchfließen des Zapfens oder der Zapfen und dann dem Handstück oder den Handstükken, welche dort montiert sind, zugeführt werden, wobei jeweils die innere Achse des Handstückes oder der Handstücke durch den Zapfen oder die Zapfen in Rotation versetzt wird.
2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er mit Druckluft arbeitet und während des Arbeitens des Apparates mittels eines Systems von Elektroventilen die Druckluft einem ausgewählten Flüssigkeitsbehälter zuführt. Die Flüssigkeit wird auf diese Weise aus dem Behälter herausgedrückt, um zu dem Handstück oder der Turbine oder den Handstücken oder Turbinen durch den Zapfen, auf dem die genannten Teile gehalten sind, gespritzt zu werden.
3. Apparat nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er drei Zapfen für Handstücke und einen für eine Turbine enthält.
4. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen jeweils eine Achse mit einem Antrieb enthalten, daß die genannten Achsen jeweils durch ein Ritzel (9, 10, 11) in Rotation versetzt sind, welche ineinander kämmen und von einem einzigen Antriebszahnrad (12) angetrieben werden, welches von einem Druckluftmotor in Drehung versetzt wird.
5. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er als ein Gehäuse (1) ausgebildet ist, welches im Inneren eine Kammer (2) bildet, die von einer schwenkbar am Gehäuse angebrachten Tür (3) an der Frontseite verschließbar ist.
6. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen für die Turbine (7) durch Festziehen oder Lockern einer von außen zugänglichen Rändelmutter (8) austauschbar ist.
7. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er einen Wasserbehälter (14), einen Behälter (15) mit Desinfektionsflüssigkeiten oder Dämpfen und einen Ölbehälter (16) enthält.
8. Apparat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß er die Druckluft über eine Leitung (30) mit einem einstellbaren Druckminderventil (17) erhält, und die Luft über eine Anordnung von Elektroventilen zu jedem der Behälter in einem einstellbaren Rhythmus und Zyklus gelangt.
9. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein Sicherheitsventil den Einlaß zu dem Zapfen verschließt, auf dem kein Handstück aufgesetzt ist.
10. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Reinigungszyklus nicht vor dem Schließen der Tür (3) gestartet werden kann.
11. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Behälter eine Dosierschraube (27, 28, 29) aufweist.
12. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Dichtungsanordnung enthält, welche aus einer hohlen Röhre (35) besteht, welche am Rand der die Türe aufnehmenden Einfassung angeordnet ist und unter Druck gesetzt werden kann.
13. Apparat nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsbehälter (14, 15) mit einer Vorrichtung (36, 37) zum Erzeugen eines Luft-Flüssigkeitsnebels ausgestattet sind, bei der die Zufuhr von Flüssigkeit einstellbar ist.
14. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zapfen zum Aufnehmen eines Handstückes oder einer Turbine ein Elektroventil (38, 39, 40, 41) zugeordnet ist, welches den Durchfluß des Wassernebels oder Desinfektionsmittelnebels freigibt oder ausschließt, wobei der Eintritt jedes der Elektroventile mit einem gemeinsamen Punkt (42, 43) verbunden ist, an dem gleichzeitig die Leitung für den Wassernebel und die Leitung für den Desinfektionsmittelnebel zusammentreffen.
15. Apparat nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zapfen mit einem Öleinlaß (46, 47, 48, 49) verbunden ist, welche strömungsmäßig hinter dem dem Zapfen zugeordneten Elektroventil angeordnet ist.
16. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölverteilungsvorrichtung (50) zur Ermöglichung einer gleichzeitigen Öleinspritzung an allen Öleinlässen ausgebildet ist.
17. Apparat nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß er mit einer Steuereinrichtung versehen ist, welche es während der Phase des Zutritts von Wassernebel, Desinfektionsmittelnebel oder Öl ermöglicht, nach einem verketteten Verfahren die Elektroventile nach einem Modus zu öffnen oder zu schließen, welche den Zapfen zugeordnet sind, die die Handstücke oder Turbinen aufnehmen.
18. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen, welche die Handstücke oder Turbinen aufnehmen, als Gelenk ausgebildet sind.
19. Apparat nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölleitung in das Handstück unterhalb des Niveaus des Eintritts des Sprühkanals in das genannten Handstückes oder der entsprechenden Eintritte in dem das Handstück tragenden Zapfen mündet.
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