DE387367C - Elektrische Uhrenanlage mit mehreren Nebenuhrgruppen - Google Patents

Elektrische Uhrenanlage mit mehreren Nebenuhrgruppen

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DE387367C
DE387367C DET26585D DET0026585D DE387367C DE 387367 C DE387367 C DE 387367C DE T26585 D DET26585 D DE T26585D DE T0026585 D DET0026585 D DE T0026585D DE 387367 C DE387367 C DE 387367C
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DET26585D
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FERDINAND THIESEN
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/02Circuit arrangements; Electric clock installations
    • G04C13/021Circuit arrangements; Electric clock installations primary-secondary systems using transmission of singular pulses for driving directly secondary clocks step by step
    • G04C13/025Circuit arrangements; Electric clock installations primary-secondary systems using transmission of singular pulses for driving directly secondary clocks step by step via special lines

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Elektrische Uhrenanlage mit mehreren Nebenuhrgruppen. Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Uhrenanlagen, deren Uhren durch Stromimpulsie von kurzer Dauer entweder eingestellt oder geregelt werden.
  • Die Erfindung gestattet es, die Leitungsnetze elektrischer Uhrenanlagen ganz erheblich wirtschaftlicher auszunutzen. Das Neue (Icr Erfindung liegt darin, daß unter Verwendung eines Doppelschalters die Einzelleiter wechselweise und unmittelbar nacheinander mit Stromstößen gleicher oder wechselnder Richtung beschickt werden. Diese Möglichkeit besteht für alle Arten Uhrenanlagen, deren Nebenuhren in Parallelschaltung betrieben werden. Es entstehen, z. B. durch die Kupplung von drei Einzelleitern drei Stromkreise, deren Kont#aktschlußzeiten zueinander verschoben sind, bei vier Einzel-]eitern werden es sechs, bei fünf Leitern zehn, bei sechs Leitern fünfzehn Phasenstromkreise. An diese Stromkreise können Uhrenstromkreise gelegt werden, deren Anzahl nur durch die Schaltleistung der Kontaktvorrichtung und den Spannungsabfall begrenzt ist-Die beiliegende Zeichnung gibt ein beispiels-#vises Bild eineer nach dem Erfindungsgedan-I ken gekuppelten Anlage mit sympathischen \Tebenuhren. Die elektrische Kupplung der Hauptleiter 1-4 läßt die sechs Senderstromkreise 1-2, 1-3, 1-4, 2-3, :2-4 und 3-4 entstehen, an welche verschiedene, mit dein Buchstaben it gekennzeichnete Uhrenstromkreise gelegt sind. Aus zwei bestimmten Leitungen zweier beliebiger Uhrenstromkreise kann ferner durch eine sekundäre Kupplung ein neuer dritter Stromkreis derartig gebildet werden, daß die Einzelleiter (ler beiden Stromkreise für den dritten neuen Stromkreis frei von der Last ihrer im eigenen Stromkreise liegenden Nebenuhren benutzbar sind. Dies tritt ein, wenn aus den beiden Stromkreisen je ein solcher Leiter für den dritten neuen Stromkreis gewählt wird, daß beide zusammen einem anderen. Sünderstromkreise angehören als die Uhrenstromkreise, denen sie selbst zugeordnet sind. So ist der sekundär gekuppelte Stromkreis 1'-2' der Ab- bildung an die Leitungen i und :2 der Uhrenstromkreise it 1-4 und 11 2-3 gelegt. Das Zeitinoment seines Kontaktschlusses fällt also weder mit der Phase 1-4 noch mit 2-3, sondern mit demjenigen von 1-:2 zusammen, und die beiden Leitungen i und 2 dienen als unbelastete Speiseleiter. k' In gleicher Weise sind die Leitungen 3 und 4 der Stromkreise it 1 -4 und lf :2-3 für den Stromkreis 3'-4' verwendet worden. Diese mehrfache Ausnutzlin- der Leituncren #,tattet mithin entweder eine große Dichte der Nebenuhren iiii Netz oder die 'Verwendung -eringer LeitungSquerschnitte, oder auch einc erhebliche Ausdehnung des Netzes gegenüber dem bisher Erreichten.
  • In der beispielsweisen Darstellung einer für die Leitungskupplung verwen(lbaren Kontakteinrichtung sollen (lie uni den Punkt iii bzw. m' drehbareii Kontaktgeber g, h bzw. g', Y zwangläufig gekuppelt sein. Ist der Kontakt für den Stromwechselbetrieb bestimmt, so tritt in bekannter Weise durch eine Drehung der Kontaktgeber um i8o' ein Polwechsel an ihren voneinader isolierten Hälften g. h sowie g', h' ein, wie es die Abbil-(Ii-iii<x der Schallung nach andeutet, während bei der Verwen(lung (les in einer Richtung fließenden Gleichstronies, beispielsweise für den Betrieb s\-iiclir#-)nisierter ,#el)entihreii. eine Teilung der Kontakt geber in zwei isolierte Hälften iiiini3tig und die Batterie mit je einem Pol an die Mitte der Kontaktgeber C'elegt wird. Die Umfangsgeschwindigkeit Z, el, der Kolitaktgeber ist so gewählt, (laß sie, der Schaltkonstante (ler -Nebeinihren cntsprechend, mit jedem der Kontaktstücke a bis f bzw. a,' bis f' lange .#e g inig , Kontakt behalten.
  • Die Anzahl der erforderlichen K-ontaktstücke (1 bis f' entspricht der doppelten Stimme der zu bildenden Senderstronikreise. Der Anschluß der Kontaktstücke a bis f' all die Hauptleiter stellt in Abhälig igk-eit zu der Wahl der Folge der entstehenden Stromkreise, er kann (Iaher verschieden ausgeführt sein. In dein Zeichnungsbeispiel ist die Schaltung so getroffen, (laß die Folge der sechs Senderstromkreise (ler Ordnung der Zahlenreille 1-4 folgt, da die Stromkreise in der Reihenfolge 1-2, 1-3, 1-4, 2-3, 2-4, 3-4 Strornschluß erhalten. jede- andere noch mögliche Reihenfolge der Kontaktschlüsse bedingt wohl eine andere Verbindung der Kontaktstücke iiiit den Hauptleitern, sie ist aber -auf das Wesen des Erfindungsge - dankens ebenso ohne Einfluß, wie für (len Betrieb der Uhren bedeutungslos. Tritt null Kontaktschluß zwischen - und a und <,leichzeitig zwischen g' und a.' ein, so fließt der Strom vom +-Pol der Batterie über g, a, i, u 1-:2 und gleichzeitig über den sekundaren Stromkreis 1'-2', dann weiter über 2, a' v#I'd g' zum --Pol. Till iiächsteii -Moment wer(-len die Kontaktstücke b und b' von den Kontaktgebern g und g' berührt, wodurch der Phaselistromkreis 1-3 Strom erhält. In dieser Weise werden nacheinander alle Senderstromkreise samt ihren Uillrenstramkreisen versorgt.
  • Es ist ohne weiteres möglich, die Stromkreise 1-2 und 3-4 gleichzeit- mit Strom züi beschickeil, (la ihre Leitungen ohne Verbin-(lung und Kupplung miteinander sind. Dasselbe gilt für (-lie Kombinationen 1-3 Und, 2-4 sowie für j.-4# und 2-,-,. Dadurch entstellt der Vorteil, daß die sechs Seivlerstroinkreise der #,ier Hauptleiter nebst ihren Uhrenstroillkieisen in drei Zeitphasen, anstatt in deren sech s, mit Strom versorg 't werden.
  • Die Kontaktvorrichtung kann sehr vielseitig ausgebildet sein, ohne laß dadurch clas Wesen (ler Erfindtiii- -esthrt wird. So kann beispielsweise anstatt einer Zugstangenkup - 1 p lung der beiden Stroingeber, deren Anordnung auf einer gemeinsamen Welle oder Walze vorgesehen sein, ebenso ist die Verwelidung von mehr als einer Batterie und von mehr als zwei Stromgebern möglich; die beweglichen Teile können schwingen oder C, kreisen, es ki5nnen Schleif-, Druck- oder Kippkontakte zur Anwendung kommen, es kann Gleichstrom, Wechselstrom oder peri-O(Iiseli gewendeter Gleichstrom benutzt werden. Die Kontaktvorrichtung kann voll einer Uhr direkt angetrieben oder von ihr ausgelöst werden, sie kann für kleine und iür große Stromstärken gebaut #;ein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Elektrische Uhrenanlage mit mehreren Nebentihrgruppen, gekennzeichnet durch die Anwendung einer geeigneten Stromschlußvorrichtung, die mehrere, voneinander mechanisch abhängige Strorn,-eber (g, h, g') Ii') und eine der doppelten Stimme der vorgesehenen Senderstroinkreise (ii) entsprechende Anzahl Stromschlußstücke (a" b, c ... a'. b', c'. ..) eilthält, so daß die Stromgeber (g, h, g', h'.) g Y eichzeitig je eineli Einzelleiter der l Nebenuhrgruppen mit der Stroniquelle verbinden und (ladurch einen Senderstronikreis schaffen, und (laß diese Bil-(lung voll Stromkreisen unmittelbar hintereinander durch die Bewegung der Stroingeber mit weiteren Stromschlußstücken so oft wiederholt wird -, als dieses nach der Anzahl der vorhandenen Leiter geschehen kann.
DET26585D 1922-05-27 1922-05-27 Elektrische Uhrenanlage mit mehreren Nebenuhrgruppen Expired DE387367C (de)

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